<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wartberch</id>
	<title>Wartberch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Wartberch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wartberch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T15:07:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wartberch&amp;diff=1911630&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, deutsch, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wartberch&amp;diff=1911630&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-03-21T15:27:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Wartberch &lt;br /&gt;
|Bild = Burgruinen Warburg (Franz Josef Brand, ca, 1825).png&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burgruinen Warburg ([[Franz Josef Brand]], ca. 1825)&lt;br /&gt;
|Alternativname = Uuardbergi, Vuartberch&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vor 1036, Neubau 1299&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg &lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall, geringe Reste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Graf, Klerus&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Warburg]] &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51.486694&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9.144573&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Wartberch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Uuardbergi, Vuartberch)&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]], bereits in der frühen Neuzeit bis auf wenige Reste zerstörte [[Höhenburg]] oberhalb des [[Diemel]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;tales, nahe der hessischen Grenze. Aus ihr entstand die Stadt [[Warburg]] im heutigen [[Kreis Höxter]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warburg 1582 Ausschnitt.jpg|mini|links|Die Burg im 16. Jh. ([[Georg Braun]] und [[Franz Hogenberg]], 1582)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Warburg Burgbefestigung.tif|mini|links|Der innere Burgbereich nach neuzeitlichen Grabungsbefunden]]&lt;br /&gt;
Scherbenfunde verweisen bereits auf eine Besiedlung des Berges seit der [[Jungsteinzeit]]. Die Anfänge einer Burganlage werden für die karolingisch/ottonische Zeit vermutet. Um 1000 war sie der Mittelpunkt einer [[Grafschaft]], die weite Gebiete im sächsischen [[Hessengau]], im [[Ittergau]] und im [[Nethegau]] umfasste und von den [[Haolde]]n beherrscht wurde. Durch die günstige Lage auf einem Bergsporn nördlich der Diemel konnten von ihr aus die dort den Fluss kreuzenden Handelswege kontrolliert werden. Graf [[Dodiko]], der letzte seines Stammes, feierte in ihrem mindestens zweigeschossigen Hauptgebäude 1017/18 gemeinsam mit Bischof [[Meinwerk]] das Andreasfest und verfügte nach dem tödlichen Unfall seines einzigen Sohnes und Erben, dass die Burg einschließlich der Andreaskapelle und der sonstigen zugehörigen Güter nach seinem Tod an das [[Hochstift Paderborn]] fallen solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Paderborner Bischöfe bauten die Burg im 12. und 13. Jahrhundert planmäßig zur Absicherung ihrer Grundherrschaft nach Süden aus, errichteten einen hohen [[Bergfried]], erneuerten die [[Burgkapelle|Kapelle]] zu einer dreischiffigen Andreas-Basilika, deren [[Krypta]] noch erhalten ist und umgaben das ca. 1,5&amp;amp;nbsp;ha große Burgplateau mit einer 2,20–2,45&amp;amp;nbsp;m starken, noch in Teilen erhaltenen [[Ringmauer]]. Sie fügten im Norden eine [[Vorburg]] hinzu, erhoben die sich östlich der Burg entwickelnde Siedlung &amp;#039;&amp;#039;(villa)&amp;#039;&amp;#039; um 1190 zur Stadt &amp;#039;&amp;#039;(civitas)&amp;#039;&amp;#039; und gründeten wenig später auf dem nördlich davon gelegenen Bergrücken eine Neustadt &amp;#039;&amp;#039;(nova civitas)&amp;#039;&amp;#039;, die bereits um 1239 eine ausgebildete Ratsverfassung aufwies. Als Burgmänner &amp;#039;&amp;#039;(milites)&amp;#039;&amp;#039; setzten sie unter anderem Ritter aus den Familien [[Berkule]], [[Canstein (Adelsgeschlecht)|Canstein]], [[Rabe von Pappenheim|Pappenheim]] und [[Horhusen (Adelsgeschlecht)|Horhusen]] ein. Zu ihnen gehörte u.&amp;amp;nbsp;a. Konrad von Horhusen (1237–1326).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Burgmannschaften des Bischofs und den ihnen spätestens seit 1309 gemeinsam gegenüber auftretenden Städten Altstadt und Neustadt sind mehrere Streitigkeiten belegt, wobei die Burg allmählich an Bedeutung verlor. So ließen die seit 1436 rechtlich vereinigten Städte 1443 direkt vor der Burg den [[Sackturm]] errichten, um sie besser kontrollieren zu können. 1471 verpfändete der Bischof [[Simon III. zur Lippe]] die Burg an Johann von Horhusen mit der Verpflichtung, sie weiter auszubauen. Um 1584 zeigte sie jedoch bereits wieder Verfallserscheinungen und bestand noch aus dem bereits dachlosen und mit einem Strauch überwachsenen Bergfried, einem dreigeschossigen steinernen Hauptgebäude und einigen in Fachwerk errichteten Nebengebäuden. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde 1631 der Bergfried nochmals renoviert und verstärkt. Danach verlor die Burg endgültig ihre militärische Bedeutung und auch ihre Wohnnutzung wurde aufgegeben. 1681 erneuerte Bischof [[Ferdinand von Fürstenberg (1626–1683)|Ferdinand von Fürstenberg]] lediglich die Kirche in verkleinerter Form als barocke, dem [[Erasmus von Antiochia|Heiligen Erasmus]] geweihte [[Erasmuskapelle (Warburg)|Wallfahrtskirche]] unter Erhaltung der unter ihr liegenden romanischen Krypta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildungen von 1795 und 1825 belegen, dass während der Zeit das Hauptgebäude nur noch eine [[Ruine]] war. Nach 1825 wurden schließlich der Turm und die anderen Gebäude, außer der Erasmuskapelle, abgebrochen und das Gelände wurde für den ab 1831 dort eingerichteten Burgfriedhof eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nikolaus Rodenkirchen: &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen, Kreis Warburg.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1939.&lt;br /&gt;
* Elmar Nolte: &amp;#039;&amp;#039;Zum Profanbau der mittelalterlichen Stadt Warburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Franz Mürmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Warburg 1036–1986&amp;#039;&amp;#039;. Warburg 1986, S.&amp;amp;nbsp;165.&lt;br /&gt;
* Heinz Stoob: &amp;#039;&amp;#039;Warburg.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Städteatlas, Lieferung I Nr. 10, Münster 1973.&lt;br /&gt;
* Franz-Josef Dubbi: &amp;#039;&amp;#039;Der Warburger Burgberg, Grafensitz – Landesburg – Schloß – Wallfahrtsort – Friedhof &amp;#039;&amp;#039; hg. vom Museumsverein Warburg, Warburg 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|4005|Burg Wartberch (Warburg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Kreis Höxter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Kreis Höxter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Warburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Kreis Höxter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Kreis Höxter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1000er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im 17. oder 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Nordrhein-Westfalen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>