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	<title>Warenrotation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T03:04:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Warenrotation&amp;diff=254472&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Schnelldreher */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-03-23T13:01:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schnelldreher: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die [[Abverkauf]]sgeschwindigkeit eines Produkts im Einzelhandel. Zur Lagerhaltungskennzahl siehe [[Lagerumschlagshäufigkeit]].}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warenrotation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|product rotation}}) ist bei [[Handelsunternehmen]] eine [[betriebswirtschaftliche Kennzahl]], welche der [[Kehrwert]] der [[Lagerhaltung#Durchschnittliche Lagerdauer|durchschnittlichen Lagerdauer]] eines [[Produkt (Wirtschaft)|Produkts]] im [[Lagerhaltung|Lager]] oder im [[Regal (Möbelstück)|Verkaufsregal]] ist. Pendant ist die [[Reichweite (Logistik)|logistische Reichweite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Limitierender Faktor im [[Einzelhandel]] ist die [[Verkaufsfläche]], mit welcher der [[Umsatzerlös]] pro m² Ladenfläche als [[Flächenproduktivität]] gemessen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=WuzdCwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA149&amp;amp;dq=Warenrotation&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiiy5-m0fHnAhXQDuwKHcWkDIwQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=Warenrotation&amp;amp;f=false Marcus Stumpf, &amp;#039;&amp;#039;Die 10 wichtigsten Zukunftsthemen im Marketing&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 149]&amp;lt;/ref&amp;gt; Deshalb kann die Flächenproduktivität lediglich durch eine höhere Warenrotation oder durch Preiserhöhungen verbessert werden. Eine höhere Warenrotation wiederum kann durch entlang der [[Kontaktstrecke]] günstig platzierte Schnelldreher erreicht werden. Hierzu gehören [[Konsumgüter]], die nur kurz am Regalplatz verweilen, was sich durch eine hohe Wiederkaufrate der [[Verbraucher]] erklären lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsumgüter ==&lt;br /&gt;
Bei Konsumgütern ist zwischen [[Verbrauchsgüter]]n ({{enS|convenience goods}}) und [[Gebrauchsgegenstand|Gebrauchsgütern]] zu unterscheiden. Verbrauchsgüter zeichnen sich durch eine hohe Wiederkaufrate aus, sind oft [[Niedrigpreispolitik|niedrigpreisig]] ([[Billigware]]) und erfordern einfache [[Kaufentscheidung]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=1ZIFAgAAQBAJ&amp;amp;pg=PT7&amp;amp;dq=Warenrotation&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiiy5-m0fHnAhXQDuwKHcWkDIwQ6AEIOjAC#v=onepage&amp;amp;q=Warenrotation&amp;amp;f=false Jan-Philipp Büchler/Anna Czerny, &amp;#039;&amp;#039;Das Insider-Dossier: Marketing &amp;amp; Vertrieb&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 12]&amp;lt;/ref&amp;gt; In diese Klasse der Verbrauchsprodukte fallen Butter, Käse, Milch, Süßigkeiten und Getränke oder Taschentücher, Toilettenpapier und Kosmetikprodukte. Gebrauchsgüter werden dagegen über einen längeren Zeitraum genutzt und erst nach ihrer [[Abnutzung]] wieder neu angeschafft. Deshalb weisen sie eine wesentlich niedrigere Wiederkaufrate auf und sind oft [[Hochpreisstrategie|höherpreisig]]. Der Kauf dieser Produkte wird länger geplant, die Kaufentscheidung ist komplexer. Zu den Gebrauchsprodukten zählen unter anderem Bekleidung, Hausrat, Kraftfahrzeuge, Möbel und Unterhaltungselektronik ({{enS|shopping goods}}) oder [[Luxusgüter]] ({{enS|specialty goods}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Jan-Philipp Büchler/Anna Czerny, &amp;#039;&amp;#039;Das Insider-Dossier: Marketing &amp;amp; Vertrieb&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ermittlung ==&lt;br /&gt;
Die Warenrotation ist proportional zur Lagerumschlagshäufigkeit:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=ZdRn-tnuhaAC&amp;amp;pg=PA167&amp;amp;dq=lagerdauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi7gIns5vHnAhUB6aQKHUNyCNIQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=lagerdauer&amp;amp;f=false Manfred Weber, &amp;#039;&amp;#039;Schnelleinstieg Kennzahlen&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 167]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Warenrotation} = \mathrm{Lagerumschlagsh\ddot aufigkeit} = \frac{360\,\text{Tage}}{\text{Durchschn. Lagerdauer}}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Erhöht sich die Lagerumschlagshäufigkeit, dann verringert sich die Lagerdauer und umgekehrt. Je niedriger die Lagerdauer, umso höher ist die Warenrotation. Die Warenrotation zeigt an, wie lange Waren in einem Regal verbleiben. Sie wird meist in &amp;#039;&amp;#039;Rotationen pro Jahr&amp;#039;&amp;#039;, je nach [[Wirtschaftszweig|Branche]] aber auch pro Monat, Woche ([[Lebensmitteleinzelhandel]]) oder gar Tag ([[Kiosk]]) angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Kaltenböck |Titel=Der Rotkraut Indikator: Einfache chemisch physikalische Untersuchungen für Schule, Haus und Garten |Verlag=Books on Demand |Datum=2017-01-02 |ISBN=9783743107434 |Online=https://books.google.de/books?id=od3SDQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA53&amp;amp;lpg=PA53&amp;amp;dq=definition+warenrotation&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=BnTt13olYJ&amp;amp;sig=ACfU3U2pOsCzCerGZeI_nxX3E5pCEzKnFQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjugcPDrL3gAhUFMuwKHRliAmQQ6AEwCHoECAAQAQ#v=onepage&amp;amp;q=definition%20warenrotation&amp;amp;f=false |Abruf=2019-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Warenrotation ist am höchsten bei Schnelldrehern, verringert sich bei Normaldrehern und ist sehr gering bei Langsamdrehern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schnelldreher ==&lt;br /&gt;
Bei &amp;#039;&amp;#039;Schnelldrehern&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|fast moving consumer goods, fast movers}}, FMCG; im Fachjargon „Renner“) ist die Warenrotation am höchsten. Hierzu gehören [[Nahrungsmittel|Nahrungs-]] und [[Genussmittel]], [[Körperpflegemittel]], [[Reinigungsmittel]] und vor allem [[Tageszeitung]]en. Letztere besitzen die höchste Warenrotation, weil der Zeitraum zwischen [[Publikation|Erscheinen]] und [[Veraltert|Produktveralterung]] besonders kurz ist („nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern“). Bei [[Zeitschrift]]en gehen im Einzelhandel die meisten Exemplare am Erstverkaufstag über die Ladentheke. So verkauften sich 2011, als der gedruckte [[Spiegel]] noch montags erschien („Montag ist Spiegel-Tag“), 72 % der Exemplare montags, am Dienstag nur noch 14 %, am Mittwoch noch 6 % der Auflage.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=m00lBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA4&amp;amp;dq=Abverkauf+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwik37GS0_7nAhUEjosKHTrCB64Q6AEIODAC#v=onepage&amp;amp;q=Abverkauf%20lexikon&amp;amp;f=false Insa Sjurts (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Medienwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 4]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht beeinflusst wird bei Zeitungen und Zeitschriften die Warenrotation durch das [[Remission (Handel)|Remissionsrecht]]. Bei Waren ist die [[Verderb]]lichkeit hoch oder die [[Mindesthaltbarkeitsdatum|Haltbarkeit]] gering, was die Warenrotation beschleunigt. Schnelldreher haben eine niedrigere [[Regallücke|Out-of-Stock-Rate]] als Langsamdreher. [[Abverkauf|Abverkäufe]], [[Sonderangebot]]e oder [[Saisonschlussverkauf|Saisonschlussverkäufe]] sind ebenfalls mit hoher Warenrotation verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Langsamdreher ==&lt;br /&gt;
Bei &amp;#039;&amp;#039;Langsamdrehern&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|slow moving consumer goods, slow movers}}, SMCG; im Fachjargon „Penner“) ist die Warenrotation am geringsten, so dass sie ein erhöhtes [[Lagerrisiko|Lager-]] und [[Absatzrisiko]] darstellen. Hierzu gehören sämtliche Gebrauchsgüter, deren Warenrotation sogar 1 Jahr (etwa Neuwagen) und mehr betragen kann. Regallücken kommen verhältnismäßig häufiger vor bei Langsamdrehern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=aFO1STV3mrYC&amp;amp;pg=PA4&amp;amp;dq=Regall%C3%BCcken+schnelldreher&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwju1_-Gm4PoAhW8QkEAHQFdBFsQ6AEIRTAD#v=onepage&amp;amp;q=Regall%C3%BCcken%20schnelldreher&amp;amp;f=false Tina Simone Placzek, &amp;#039;&amp;#039;Optimal Shelf Availability&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 4]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedingt durch die längere Lagerdauer entfallen auf die Langsamdreher höhere [[Lagerkosten]], so dass sie durch die [[Preiskalkulation]] tendenziell teurer sind als Schnelldreher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich wird oft auch der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Ladenhüter&amp;#039;&amp;#039; verwendet; damit sind Gegenstände gemeint, die über eine lange Zeit nicht verkauft wurden und absehbar auch nicht verkauft werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=u9fRBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA138&amp;amp;dq=Ladenh%C3%BCter+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwidrp305ZPuAhUS-6QKHWZCBSEQuwUwBHoECAYQBw#v=onepage&amp;amp;q=Ladenh%C3%BCter%20lexikon&amp;amp;f=false Gabler Lexikon-Redaktion (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kleines Lexikon Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1986, S. 138]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Die Warenrotation steht in direktem Zusammenhang mit den vorhandenen Lagerkapazitäten. Langsamdreher beanspruchen diese am längsten, auf sie entfallen deshalb die höchsten Lagerkosten. Daher sind bei ihnen die [[Kapitalbindung]] und die [[Liquidität]]sbelastung von großer Bedeutung. Durch die limitierte Verkaufsfläche ist die Regalkapazität eingeschränkt, so dass es besonders bei [[Kleinunternehmen]] darauf ankommt, durch viele Schnelldreher eine hohe Flächenproduktivität zu erreichen. Das gilt auch für [[Laden (Geschäft)|Läden]] in Gegenden mit hoher [[Passantenfrequenz]] und entsprechend guter [[Geschäftslage]], weil hier die [[Raumkosten]] ([[Immobiliarmiete|Mietkosten]]) sehr hoch sind. Die Flächenproduktivität kann auch durch Verringerung der Langsamdreher oder Preiserhöhungen verbessert werden. Zu vermeiden sind [[Regallücke]]n durch [[Lieferengpass|Lieferengpässe]] ([[Angebotslücke]]) oder [[Hamsterkauf|Hamsterkäufe]] (plötzlicher [[Nachfrageüberhang]]) ohne jegliche Warenrotation oder das Gegenteil der [[Überbestand|Überbestände]]. Bei der [[Beschaffung]] ist deshalb auf jederzeitige [[Lieferbereitschaft]] der [[Lieferant]]en zu achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[ABC-Analyse #Schnell- und Langsamdreher]]&lt;br /&gt;
* [[Abverkaufsdaten]]&lt;br /&gt;
* [[Marketing]]&lt;br /&gt;
* [[Konsum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelhandel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftliche Kennzahl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Fast moving consumer goods]]&lt;br /&gt;
[[fr:Biens de grande consommation]]&lt;br /&gt;
[[hi:तेजी से बिकने वाली उपभोक्ता वस्तुएं]]&lt;br /&gt;
[[nl:Fast moving consumer goods]]&lt;br /&gt;
[[pl:FMCG]]&lt;br /&gt;
[[ro:Bunuri de consum cu mişcare rapidă]]&lt;br /&gt;
[[ru:Ширпотреб]]&lt;br /&gt;
[[vi:Nhóm hàng tiêu dùng nhanh]]&lt;br /&gt;
[[zh:快速消费品]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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