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	<title>Wareneinkauf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:36:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wareneinkauf&amp;diff=377268&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wowo2008: Artikel ergänzt +Quelle.</title>
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		<updated>2023-12-22T12:00:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikel ergänzt +Quelle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wareneinkauf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Beschaffungslogistik]] von [[Unternehmen]] im engeren Sinne der [[Einkauf]] von [[Ware]]n aller Art bezeichnet. Im weiteren Sinne umfasst der Wareneinkauf die [[Beschaffung]] der für die [[Produktion]] oder den [[Handel]] notwendigen [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güter]] wie [[Rohstoff (Produktion)|Roh-]], [[Hilfsstoff (Rechnungswesen)|Hilfs-]] und [[Betriebsstoff]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der Wareneinkauf gehört zur [[betriebliche Funktion|betrieblichen Funktion]] der Beschaffung und dient damit der Erfüllung des [[Betriebszweck]]s. Außer der betrieblichen Funktion wird in der [[Buchhaltung]] auch das für die Warenbeschaffung bestehende [[Bestandskonto]] „Wareneinkauf“ genannt, auf dem der [[Warenbestand]] verbucht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gablers_Wirtschafts_Lexikon/iqiyBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=wareneinkauf+lexikon&amp;amp;pg=RA1-PA2404&amp;amp;printsec=frontcover Reinhold Sellien/Helmut Sellien, &amp;#039;&amp;#039;Gablers Wirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, 1988, Sp. 2604]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei ist für [[Disponent]]en bei ihrer [[Disposition (Wirtschaft)|Disposition]] stets der [[Mindestbestand]] (in der Praxis auch [[Sicherheitsbestand]] oder veraltet „eiserner Bestand“) zu beachten; es ist der Lagerbestand, der nicht unterschritten werden darf. Der Wareneinkauf umfasst nicht nur die für Produktion oder Handel notwendigen Waren, sondern auch die dem [[Eigenverbrauch]] dienenden Waren ([[Materialwirtschaft]], [[Kantine]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Produktion]]sbetrieb unterscheidet man zwischen [[Produktionsgut|Produktionsgütern]] und Hilfsstoffen. Die einzukaufenden [[Material (Betriebswirtschaft)|Materialien]] werden wiederum nach ihrer Bedeutung in [[ABC-Analyse|A-, B- und C-Materialien]] unterschieden. Für den [[Einkäufer]] hat diese [[Klassifizierung]] Einfluss auf die Intensität der für die Beschaffung notwendigen Vorarbeiten. Für einen [[Automobilhersteller]] wird das zu verarbeitende [[Blech]] zum Beispiel ein A-Material darstellen, die in der Produktion verwendeten Abdeckfolien gegebenenfalls ein C-Material.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Der Wareneinkauf unterzieht die erworbenen Waren nach [[Ablieferung]] einer [[Wareneingangskontrolle]], die im Rahmen des [[Qualitätsmanagement]]s der Prüfung der [[Produktqualität]] beschaffter Güter dient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend erfolgt die [[Verbuchung]] auf dem [[Aufwandskonto]] [[Wareneingang]]. Nächste Stufe ist in der [[Produktionswirtschaft]] die [[Weiterverarbeitung (Produktion)|Weiterverarbeitung]] oder im [[Handel]] der [[Wiederverkäufer|Wiederverkauf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buchführungspflicht ==&lt;br /&gt;
Nach {{§|143|ao_1977|juris}} [[Abgabenordnung|AO]] müssen [[Unternehmer]] den Wareneingang gesondert aufzeichnen. Aufzuzeichnen sind alle Waren einschließlich der Rohstoffe, unfertigen Erzeugnisse, Hilfsstoffe und Zutaten, die der Unternehmer im Rahmen seines [[Gewerbebetrieb]]s zur Weiterveräußerung oder zum Verbrauch entgeltlich oder unentgeltlich, für eigene oder für fremde Rechnung, erwirbt; dies gilt auch dann, wenn die Waren vor der Weiterveräußerung oder dem Verbrauch be- oder verarbeitet werden sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufzeichnungspflicht wird durch ein &amp;#039;&amp;#039;Wareneinkaufskonto&amp;#039;&amp;#039; erfüllt. Es erfasst auf der [[Sollseite]] den Anfangsbestand und die Wareneingänge (bewertet zum [[Einkaufspreis]]) und die [[Bezugskosten]], auf der [[Habenseite]] die [[Retoure]]n an die [[Lieferant]]en, [[Preisnachlass|Preisnachlässe]], [[Warenausgang]] (zum Einkaufspreis) und [[Entnahme]]n für Privatzwecke. Der [[Saldo]] ist der &amp;#039;&amp;#039;Warenendbestand&amp;#039;&amp;#039;, der in der [[Bilanz]] erscheint.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Sellien/Helmut Sellien, &amp;#039;&amp;#039;Gablers Wirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, 1988, Sp. 2604&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verbuchung auf dem Wareneinkaufskonto darf erfolgen, sobald das beschaffende Unternehmen [[wirtschaftliches Eigentum]] an den Waren erworben hat, also insbesondere auch bei mit [[Eigentumsvorbehalt (Deutschland)|Eigentumsvorbehalt]] erworbenen Waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Wirtschaftslexikon/AewjBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=wareneinkauf+wirtschaftliches+eigentum&amp;amp;pg=PA3270&amp;amp;printsec=frontcover Eggert Winter/Katrin Alisch/Ute Arentzen, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Wirtschaftslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, 2004, Sp. 3270]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warenverkäufe und Verkaufserlöse werden auf dem &amp;#039;&amp;#039;Warenausgangskonto&amp;#039;&amp;#039; verbucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Bei [[Vorratsintensität|vorratsintensiven]] [[Wirtschaftszweig]]en (wie beispielsweise dem [[Einzelhandel]]) besitzt der Wareneinkauf eine große Bedeutung, weil hiermit ein mit hoher [[Kapitalbindung]] einhergehendes [[Lagerrisiko]] des [[Lagerbestand]]s verbunden ist. Hohe Warenbestände verursachen [[Liquidität]]sbelastungen, welche die [[Rentabilität]] beeinträchtigen können. [[Kostensenkung]]en können hier erfolgen durch Einsatz von [[Verhandlungsmacht]] bei den [[Einstandspreis]]en, [[Lieferantenkredit]], [[Just-in-time-Produktion]] oder kürzere [[Durchlaufzeit]]en. Alle diese Größen spielen bei der [[Optimale Bestellmenge|optimalen Bestellmenge]] eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Materialeinkäufer benötigt umfassende Kenntnisse über das zu beschaffende Material. Er muss in der Lage sein, einen qualifizierten [[Preisspiegel]] zu erstellen. Auch ist die Produktqualität der angebotenen Produkte ein wichtiges Kriterium. Als eines der besten Werkzeuge des Einkäufers hat sich eine gut gepflegte [[relationale Datenbank]] herauskristallisiert. Dort werden die Lieferanten mit dem jeweiligen [[Angebot (Betriebswirtschaftslehre)|Lieferangebot]], den [[Zahlungskondition|Zahlungs-]] und [[Lieferbedingung]]en, [[Bewertung (Qualitätsmanagement)|Bewertungen]] und Ansprechpartnern gespeichert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wareneinkauf ist in den letzten Jahren stark in die Kritik geraten, weil [[Preisdruck]] und [[Globalisierung]] entscheidende Faktoren in der Beschaffung nicht nur internationaler Konzerne darstellt – siehe [[Lopez-Effekt]]. Immer mehr Unternehmen haben sich daher entschlossen, [[ethische Grundprinzipien]] in ihre Einkaufsvorschriften zu übernehmen, was insbesondere die [[Lieferkette]]n ([[Lieferkettengesetz]]) betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wareneinkauf verursacht [[Anschaffungskosten]], die im Rahmen der [[Wareneinkaufsfinanzierung]] auch durch [[Finanzintermediär]]e finanziert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Wareneinkauf|TYP=Literatur über}}  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beschaffung und Einkauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beschaffungslogistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planung und Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produktionswirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wowo2008</name></author>
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