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	<title>Warblino - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:22:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M2k~dewiki: +</title>
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		<updated>2024-08-10T21:14:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Warblino&lt;br /&gt;
| Wappen          = &lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Słupsk&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Słupski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Główczyce&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Główczyce&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 35&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 13.92&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 23&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 57.12&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = &lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = &lt;br /&gt;
| Straße1         = &lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warblino&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Warbelin&amp;#039;&amp;#039;, [[Slowinzische Sprache|slowinzisch]] &amp;#039;&amp;#039;Vãrblänɵ&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.osmikon.de/Vta2/bsb00090079/ostdok:BV010004640?queries=warbelin&amp;amp;language=de&amp;amp;c=default Eintrag im „Slowinzischen Wörterbuch“] von [[Friedrich Lorentz (Slawist)|Friedrich Lorentz]]. Zum System der Slowinzisch-Lautschrift von Lorentz, vgl. [https://pbc.gda.pl/dlibra/publication/2056/edition/899/content „Slowinzische Grammatik“], S. 13–16 (scan 40–43), anschließend die Lautlehre.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Dorf in der [[Gmina Główczyce|Gemeinde Główczyce]] (&amp;#039;&amp;#039;Glowitz&amp;#039;&amp;#039;)  im [[Powiat Słupski]] (&amp;#039;&amp;#039;Kreis Stolp&amp;#039;&amp;#039;) der polnischen [[Woiwodschaft Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Warblino liegt in [[Hinterpommern]], etwa 28 Kilometer nordöstlich der  Stadt [[Słupsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolp&amp;#039;&amp;#039;) und vier  Kilometer südöstlich des Kirchdorfs [[Główczyce]] (&amp;#039;&amp;#039;Glowitz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In alten Urkunden heißt das ehemalige Gutsdorf 1461 &amp;#039;&amp;#039;Varbelyn&amp;#039;&amp;#039; und 1509 &amp;#039;&amp;#039;Verbelin&amp;#039;&amp;#039;. Wie auch [[Zipkow]], Dochow und Großendorf gehörte Warbelin früher zum Lehensbesitz der Familie [[Stojentin (Adelsgeschlecht)|Stojentin]]. Um 1700 kam die Familie [[Podewils]] in den Besitz von Warbelin. Das Gut Warbelin war seinerzeit ein Teil des umfangreichen Güterkonglomerats Rumbske. Durch den Teilungsvergleich von 1731 wurde  der spätere Etatsminister [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrichs des Großen]], [[Otto Christoph von Podewils]] (1719–1781), Besitzer von Zipkow, Großendorf und Warbelin. Um das Jahr 1784 gab es in Warbelin ein Vorwerk, fünf Bauern, zwei [[Kossäte]]n, eine Korn- und Schneidemühle und insgesamt 14 Haushaltungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1014 S. 1014, Nr. 152] und [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=P1022 S. 1022–1023, Nr. 169]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Besitzer des Guts zu diesem Zeitpunkt war [[Friedrich Heinrich von Podewils|Friedrich Heinrich Graf von Podewils]] (1746–1804). Zur damaligen Zeit wurde in dem Dorf noch überwiegend [[Kaschubische Sprache|kaschubisch]] gesprochen. 1797 saß ein Angehöriger der Familie [[Mitzlaff (Adelsgeschlecht)|Mitzlaff]] auf Warbelin. Anschließend gehörte das Gut einem Angehörigen der Familie [[Blanckensee (Adelsgeschlecht)|Blankensee]]. Vor 1823 hatte das Gut 101 Einwohner, und bei der Mühle lebten neun Personen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mützell&amp;quot;&amp;gt;{{Wörterbuch Preußischer Staat |Band=5 |Seite=102 |Kommentar=Z. 611–612}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Um 1843 befanden sich die Güter Warbelin und Zipkow im Besitz einer Frau von Blankensee.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Julius Theodor Bagmihl]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Pommersches Wappenbuch]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Stettin 1843, [http://books.google.de/books?id=rfhBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA128 S. 128].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1854 wurde das Gut für 51.000 [[Taler]] an einen Herrn Bochert veräußert. Vor 1867 befand sich die Warbeliner Mühle im Besitz des Müllermeisters Ferdinand Carl Raddatz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Königlich-Preußischer Staatsanzeiger&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 179 vom 31. Juli 1867, [http://books.google.de/books?id=WJdNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA3007 S. 3004, linke Spalte].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im  Jahr 1938  war Kurt Lüpke der Eigentümer des Guts Warbelin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 standen in Warbelin 30 Wohngebäude. Im Jahr 1939 lebten in Warbelin 272 Einwohner, die auf 55 Haushaltungen verteilt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1945 gehörte Warbelin zum Amtsbezirk  Großendorf des  [[Landkreis Stolp|Landkreises Stolp]] im [[Regierungsbezirk Köslin]] der [[Provinz Pommern]].  Die Gemeindefläche war 543 Hektar groß. Das Dorf Warbelin war der einzige Wohnort in der Gemeinde Warbelin.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: {{Webarchiv | url=http://gemeinde.warbelin.kreis-stolp.de/ | wayback=20190714113711 | text=Die Gemeinde Warbelin im ehemaligen Kreis Stolp in Pommern}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gut hatte zuletzt eine Größe von 203 Hektar, wovon 140 Hektar Ackerland waren. Außer dem Gut gab es in der Gemeinde Warbelin 32 weitere landwirtschaftliche Betriebe. Im Dorf befand sich ein Gasthof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Warbelin am 9. März 1945 kampflos von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich im Dorf Flüchtlingstrecks aus [[Ostpreußen]] und [[Westpreußen]]. Es gab zahlreiche Übergriffe seitens der [[sowjetisch]]en Truppen gegenüber Zivilisten. Ein Dorfbewohner wurde einen Tag nach dem Einmarsch von einem Russen erschossen, viele Männer wurden verschleppt. Ehemalige polnische Kriegsgefangene richteten bereits im April 1945 im Dorf eine polnische Verwaltungsstelle ein. Die Polen besetzten die Höfe, Grundstücke und Wohnungen. Polnische Miliz führte in der Folgezeit die [[Vertreibung]] der Dorfbewohner durch. Am 4. September erfolgte eine Deportation von 68 Personen in Richtung Westen. Nach und nach wurde dann die gesamte Dorfbevölkerung von den Polen vertrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHP&amp;quot;&amp;gt;[[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 1008 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Warbelin_Pagel.pdf  Online; PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt; Warbelin wurde in &amp;#039;&amp;#039;Warblino&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden in der Bundesrepublik Deutschland 106 und in der DDR 87 aus Warbelin vertriebene Dorfbewohner ermittelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Dorf Warblino leben heute etwa 170 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schule ===&lt;br /&gt;
Vor 1945 verfügte Warbelin über eine eigene Volksschule. Im Jahr 1932 war diese Schule einstufig; ein einzelner Lehrer unterrichtete hier zu diesem Zeitpunkt 61 Schulkinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die vor 1945 anwesenden Dorfbewohner waren [[evangelisch]]. Warbelin gehörte zum Kirchspiel Glowitz und damit zum Kirchenkreis Stolp-Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Etwa drei Kilometer nördlich  des Dorfs verläuft die Wojewodschaftsstraße 213 [[Słupsk]] – [[Krokowa]]&lt;br /&gt;
(&amp;#039;&amp;#039;Stolp –  Krockow&amp;#039;&amp;#039;), die über das östliche Hinterpommern nach [[Westpreußen]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 1006–1008 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Warbelin_Pagel.pdf  &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Warbelin&amp;#039;&amp;#039;; PDF)]&lt;br /&gt;
* Ernst Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Evangelischen Geistlichen Pommerns von der Reformation bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2, Stettin, 1912.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=P1014 S. 1014, Nr. 152] und [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=P1022 S. 1022–1023, Nr. 169].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: {{Webarchiv | url=http://gemeinde.warbelin.kreis-stolp.de/ | wayback=20190714113711 | text=Die Gemeinde Warbelin im ehemaligen Kreis Stolp in Pommern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Główczyce}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Główczyce]]&lt;/div&gt;</summary>
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