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	<title>Wanzenpflanzen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wanzenpflanzen&amp;diff=162794&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-27T10:57:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Wanzenpflanzen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Roridula&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Nicolaas Laurens Burman|Burm.f.]] ex [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Wanzenpflanzengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Roridulaceae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Adolf Engler|Engl.]] &amp;amp; [[Ernst Friedrich Gilg|Gilg]]&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Heidekrautartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Ericales&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Roridula gorgonias.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;[[Roridula gorgonias]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wanzenpflanzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Roridula&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Taupflanzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, sind die einzige und nur aus zwei [[Art (Biologie)|Arten]] bestehende [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Familie (Biologie)|Familie]] der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wanzenpflanzengewächse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Roridulaceae) in der [[Kapensis]]. Die in [[Südafrika]] heimischen Halbsträucher fangen mit ihren klebrigen Blättern [[Insekten]], die von auf der Pflanze lebenden Wanzen und Spinnen gefressen werden. Deren Ausscheidungen wiederum werden von den Blättern der Pflanze als Dünger absorbiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Beide Arten sind bis zu 2 Meter hohe, immergrüne [[Halbstrauch|Halbsträucher]]. Ihr Wurzelwerk besteht aus einer stark ausgebildeten [[Pfahlwurzel]] mit nur schwach ausgeprägten, feinen [[Seitenwurzeln]]. Die ausdauernde [[Sprossachse]] ist aufrecht, verholzend und nur schwach verzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Arten konnte ein deutliches [[sekundäres Dickenwachstum]] nachgewiesen werden, bei &amp;#039;&amp;#039;Roridula dentata&amp;#039;&amp;#039; auch [[Jahresring]]e. Einzelne, spiralig verdickte [[Trachee (Pflanze)|Tracheen]] finden sich verstreut in Wurzeln und Stängeln. Im primären Stamm sind die einzelnen [[Leitbündel]] durch einen Ring aus Faserzellen miteinander verbunden. Die [[Holzstrahl]]en sind einreihig, einzigartig sind die aufrecht angeordneten [[Speicherzelle]]n. Die [[Phloem#Siebröhrenplastiden|Siebröhren-Plastiden]] gehören dem Ss-Typ an (= S-Typ mit Stärke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stängel und Blätter reflektieren gleichermaßen [[UV-Strahlen]] und locken so Insekten an.&amp;lt;ref&amp;gt;Jeremy J. Midgley, William D. Stock: &amp;#039;&amp;#039;Natural Abundance of δ ¹⁵N Confirms Insectivorous Habit of Roridula gorgonias, Despite it Having No Proteolytic Enzymes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annals of Botany.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 82, Nr. 3, 1998, {{ISSN|0305-7364}}, S. 387–388, {{JSTOR|42765801}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blätter ===&lt;br /&gt;
Die gelblich-grünen, linealischen bis sich verjüngenden [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind wechselständig, nebenblattlos, entweder ganzrandig oder zur Seite hin kurz linealisch gelappt. Sie stehen unterhalb der [[Sprossachse|Sprossenden]] lichter. Die Blätter sind an den Blatträndern mit gestielten [[Drüse]]n von unterschiedlicher Länge besetzt, die dem Insektenfang dienen. Der von diesen Drüsen abgesonderte Fangschleim der Wanzenpflanzen basiert im Gegensatz zu dem der meisten anderen karnivoren Gattungen mit Klebefallen nicht auf Wasser, sondern auf [[Kautschuk]], und ist extrem klebrig. Er hält auch größere Insekten wie [[Schmetterlinge]] oder [[Libellen]] fest. Bemerkenswert ist die, bei höheren Pflanzen äußerst seltene, sogenannte [[Knospenlage|circinate Vernation]], bei der die jungen Blätter während des Wachstums wie bei einem Bischofsstab schneckenartig eingerollt sind und sich von der Blattbasis her entrollen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RoridulaDentataFlora2.jpg|mini|Blüte von &amp;#039;&amp;#039;[[Roridula dentata]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüten ===&lt;br /&gt;
Die zwittrigen, mittelgroßen und attraktiven Blüten stehen in [[traube]]nförmigen, wenigblütigen, endständigen [[Blütenstand|Blütenständen]]. Die doppelte [[Blütenhülle]] ist unverwachsen und [[Radiärsymmetrie|radiärsymmetrisch]]. Die [[Kronblatt|Kronblätter]] sind blassviolett, rosa oder weiß, breit umgekehrt-eiförmig und kahl. In der [[Knospe]] sind die Kronblätter dachziegelartig übereinandergelegt ([[Knospendeckung|imbricat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf [[Staubblatt|Staubblätter]] stehen den [[Kelchblatt|Kelchblättern]] gegenüber, die fadenförmigen [[Staubfaden|Staubfäden]] sind unverwachsen. Die Staubfäden setzen (annähernd) an der Basis der Staubbeutel an (basifix) und haben zwei [[Staubbeutel#Aufbau|Theken]]. Diese öffnen sich zum Zentrum der Blüte hin und stehen unterhalb des [[Fruchtknoten]]s. Am Ansatz der Staubbeutel findet sich eine Ausbeulung des [[Staubblatt#Aufbau|Konnektivs]], die [[Nektar (Botanik)|Nektar]] enthält. Das [[Tapetum (Pflanze)|Tapetum]] ist drüsig. Die [[Pollen]]körner entstehen sämtlich zu gleicher Zeit und sind bei der Freisetzung zweikernig. Die Staubfäden sind während der Blüte reizbar; wenn sie berührt werden, springen die Staubbeutel an der Spitze auf und schleudern den Pollen durch die Öffnungen heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gynoeceum]] besteht aus drei verwachsenen [[Fruchtblätter]]n, der daraus gebildete Fruchtknoten ist oberständig mit zentralwinkelständiger [[Plazenta (Botanik)|Plazentation]]. Die [[Samenanlage]]n sind [[Samenanlage#Orientierung der Samenanlage|anatrop]] und haben nur ein [[Integument (Botanik)|Integument]] (&amp;#039;&amp;#039;Unitegmie&amp;#039;&amp;#039;). Der [[Embryosack]] entwickelt sich nach dem Polygonum-Typ. Die [[Gametophyten|Polkerne]] verschmelzen noch vor der Befruchtung, das [[Endosperm]] bildet sich zellulär und der [[Embryo (Botanik)|Embryo]] entwickelt sich nach dem Solanaceen-Typus. Der [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist endständig, [[Papille (Botanik)|papillös]] und aufrechtstehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frucht und Samen ===&lt;br /&gt;
Die Frucht ist eine glatte, knorpelige, dreifächrige [[Kapselfrucht|Kapsel]], die Fruchtwände reißen mittig auf. Sie enthält zahlreiche, elliptische, dunkel rotbraune [[Same (Pflanze)|Samen]]. Die Samen haben einen Durchmesser von 5 Millimetern und besitzen eine harte [[Samenschale]] mit stark verdickten Zellwänden. Im Inneren befinden sich reichlich fleischiges [[Endosperm]] und ein länglicher Embryo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cytologie und Inhaltsstoffe ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]enzahl beträgt 2n = 12. In den [[Epidermis (Pflanze)|Epidermiszellen]] nahe den [[Blattader|Seiten- und Mittelrippen]] finden sich [[Kristallsand]]-Ablagerungen, im Endosperm sowie den Integumenten [[Tannine]]. [[Chinone|Naphthochinone]] fehlen, [[Iridoide]] konnten nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RoridulaDistributionDetail.jpg|mini|Verbreitungsgebiet &amp;#039;&amp;#039;Roridula&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Wanzenpflanzen sind Florenelemente der Kapensis und [[Endemit|endemisch]] im Areal der früheren [[Kapprovinz]] [[Südafrika]]s in den [[Zederberge]]n und dem Raum um [[Hermanus]]. Sie wachsen dort in Höhenlagen zwischen 100 und 1200 Meter in bergigen, teils nebelfeuchten Regionen. Die Standorte liegen im [[Fynbos]], einer [[Heide (Landschaft)|heideartigen]] [[Vegetation]], auf sumpfigem Terrain mit schwarzen Böden, oder an Hängen mit Sickerwasser bzw. nahe Wasserläufen auf sauren und extrem nährstoffarmen Sandböden zwischen [[Quarzit]]felsen. Dort sind die Pflanzen vergesellschaftet mit [[Torfmoose]]n (&amp;#039;&amp;#039;Sphagnum&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;[[Grubbia rosmarinifolia]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Sherwin Carlquist: &amp;#039;&amp;#039;Wood Anatomy of Roridulaceae: Ecological and Phylogenetic Implications.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Botany.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 63, Nr. 7, 1976, {{ISSN|0002-9122}}, S. 1003–1008, {{JSTOR|2441759}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Vorkommen sind voneinander isoliert und umfassen von wenigen bis zu 2000 Pflanzen. Beide Arten sind selten, &amp;#039;&amp;#039;Roridula gorgonias&amp;#039;&amp;#039; ist gefährdet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fauna and Flora of Hermanus.&amp;#039;&amp;#039; Website des Fernkloof Nature Reserve, ({{Webarchiv|text=Online |url=http://fernkloof.com/other.mv |wayback=20080422012236}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präkarnivorie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pameridea.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Pameridea roridulae&amp;#039;&amp;#039; an der Unterseite eines Blattes von &amp;#039;&amp;#039;Roridula gorgonias&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die Wanzenpflanzen verwerten ihren Fang indirekt in einer [[Mutualismus (Biologie)|mutualistischen Symbiose]] mit zwei spezialisierten [[Wanzen]]arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Pameridea]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Pameridea marlothii]]&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Pameridea roridulae]]&amp;#039;&amp;#039;, letztere nur bei &amp;#039;&amp;#039;Roridula gorgonias&amp;#039;&amp;#039;). Diese leben ausschließlich auf den Wanzenpflanzen, finden die Beutetiere innerhalb von wenigen Minuten nach dem Fang&amp;lt;ref name=&amp;quot;NewMutualism&amp;quot;&amp;gt;Alan G. Ellis, Jeremy J. Midgley: &amp;#039;&amp;#039;A new plant-animal mutualism involving a plant with sticky leaves and a resident hemipteran insect.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Oecologia]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 106, Nr. 4, 1996, S. 478–481, {{JSTOR|4221288}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ernähren sich von den gefangenen Tieren, im Falle von mangelnder Beute saugen sie jedoch auch Pflanzensäfte&amp;lt;ref&amp;gt;Bruce Anderson, Jeremy J. Midgley: &amp;#039;&amp;#039;Density-dependent outcomes in a digestive mutualism between carnivorous Roridula plants and their associated hemipterans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oecologia.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 152, Nr. 1, 2007, S. 115–120, {{JSTOR|40210657}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Wie genau die Wanzen selbst sich vor dem Kleben-Bleiben schützen, war lange Zeit unklar&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Simons: &amp;#039;&amp;#039;When a carnivore is not a carnivore.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[New Scientist]].&amp;#039;&amp;#039; 2045, 31. August 1996, S. 16, ([http://www.newscientist.com/article/mg15120452.600-science--when-a-carnivore-is-not-a-carnivore.html Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;, vermutet wurde, dass die Tiere über die spezielle Gestalt ihrer [[Tarsus (Gliederfüßer)|Tarsi]] befähigt sind, sich an den unteren Partien der Stieldrüsen der Pflanzen festzuhalten und dabei weitgehend nicht in Kontakt mit der klebrigen Spitze zu kommen&amp;lt;ref&amp;gt;William R. Dolling, J. M. Palmer: &amp;#039;&amp;#039;Pameridea (Hemiptera: Miridae): predaceous bugs specific to the highly viscid plant genus Roridula.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Systematic Entomology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16, Nr. 3, 1991, {{ISSN|0307-6970}}, S. 319–328, {{doi|10.1111/j.1365-3113.1991.tb00692.x}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;. 2008 konnte dann nachgewiesen werden, dass die Tiere am ganzen Körper mit einer dicken Sekretschicht bedeckt sind, die als „Anti-Haft-Schicht“ wirkt&amp;lt;ref&amp;gt;Dagmar Voigt, [[Stanislav Gorb]]: &amp;#039;&amp;#039;An insect trap as habitat: cohesion-failure mechanism prevents adhesion of Pameridea roridulae bugs to the sticky surface of the plant Roridula gorgonias.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Experimental Biology]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 211, Nr. 16, 2008, S. 2647–2657, {{doi|10.1242/jeb.019273}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausscheidungen der Wanzen nimmt die Pflanze als [[Blatt (Pflanze)#Aufnahme von gelösten Stoffen, Blattdüngung|Blattdünger]] durch die [[Cuticula (Pflanzen)|Kutikula]] auf und nutzt so indirekt die Nährstoffe ihres Fangs&amp;lt;ref&amp;gt;Bruce Anderson: &amp;#039;&amp;#039;Adaptations to Foliar Absorption of Faeces: a Pathway in Plant Carnivory.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annals of Botany.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 95, Nr. 5, 2005, S. 757–761, {{JSTOR|42796161}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bis zu 70 % ihres Stickstoffbedarfs können die Pflanzen auf diesem Wege decken, ein im Vergleich mit anderen fleischfressenden Pflanzen sehr hoher Wert&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tango&amp;quot;&amp;gt;Bruce Anderson, Jeremy J. Midgley: &amp;#039;&amp;#039;It takes two to tango but three is a tangle: mutualists and cheaters on the carnivorous plant Roridula.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oecologia.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 132, Nr. 3, 2002, S. 369–373, {{JSTOR|4223351}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hauptsächlich gefangen werden fliegende Insekten wie [[Fliegen]], [[Wespen]] und andere [[Hautflügler]], bis hin zu großen Beutetieren wie [[Schmetterlinge]]n und [[Libellen]]. Die Untersuchung eines Fanges einer &amp;#039;&amp;#039;Roridula gorgonias&amp;#039;&amp;#039; ergab, dass sie innerhalb von acht Wochen 109 Insekten größer als 2 Millimeter (10,1 % [[Käfer]], 80,6 % [[Zweiflügler]]) und 112 kleinere (52 % [[Fransenflügler]], 35 % Zweiflügler) erbeutete&amp;lt;ref name=&amp;quot;NewMutualism&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls von den Fängen der Pflanze, aber auch von den Wanzen selbst, ernährt sich wiederum die [[Krabbenspinne]] &amp;#039;&amp;#039;[[Synema marlothii]]&amp;#039;&amp;#039;. Ihre Anwesenheit schadet den Pflanzen jedoch durch die Minderung der Wanzenbestände und – als Folge davon – durch eine Reduktion des aus der Verwertung von Beute stammenden Stickstoffs von 70 % auf bis zu 30 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tango&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RoridulaGorgoniasHabitus.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Roridula gorgonias&amp;#039;&amp;#039;, Habitus in Kultur, [[Botanischer Garten der Universität Duisburg-Essen]], Sammlung Hennern]]&lt;br /&gt;
[[Charles Darwin]] untersuchte 1875 erstmals Wanzenpflanzen auf eine mögliche Karnivorie, kam aber zu keinem Ergebnis&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Darwin: &amp;#039;&amp;#039;Insectenfressende Pflanzen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ch. Darwin&amp;#039;s gesammelte Werke.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 8). E. Schweizerbart’sche Verlagshandlung (E. Koch), Stuttgart 1876, [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11335786_00321.html S. 309–310].&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aufgrund der Symbiose und dem Fehlen von absorptionsfähigen Gefäßen in den Drüsen wurden sie anhand von Untersuchungen von [[Rudolf Marloth]] 1910 als sogenannte [[Fleischfressende Pflanze#Präkarnivorie|präkarnivore Pflanze]] eingestuft. Man ging also davon aus, dass sie zwar Vorrichtungen zum Fang von [[Insekten]] haben, diese aber nicht selbstständig verdauen könnten und sie daher nicht als fleischfressend im eigentlichen Sinne anzusehen seien. 2006 konnte dann in der [[Epidermis (Pflanze)|Epidermis]] eine hohe [[Phosphatase]]-Aktivität belegt werden, ein Hinweis darauf, dass die Blattoberflächen der Pflanzen ebenfalls Enzyme produzieren und so zur Verdauung zumindest beitragen, wenngleich nicht ausgeschlossen werden kann, dass diese Werte allein aus der hohen Stoffwechselaktivität der Pflanze resultieren. Unzweifelhaft ist jedoch, dass die Insekten den größten Anteil an der Verdauung haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Bartosz J. Płachno, Lubomír Adamec, Irene K. Lichtscheidl, Marianne Peroutka, Wolfram Adlassnig, Jaroslav Vrba: &amp;#039;&amp;#039;Fluorescence Labelling of Phosphatase Activity in Digestive Glands of Carnivorous Plants.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Plant Biology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 8, Nr. 6, 2006, {{ISSN|1438-8677}}, S. 813–820, {{DOI|10.1055/s-2006-924177}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestäubung ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Roridula&amp;#039;&amp;#039;-Arten sind hauptsächlich [[Selbstbestäubung|selbstbestäubend]], Fremdbestäubung ist selten. Als Bestäuber dienen zumeist die Wanzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Selfing&amp;quot;&amp;gt;Bruce Anderson, Jeremy J. Midgley, Barbara A. Stewart: &amp;#039;&amp;#039;Facilitated selfing offers reproductive assurance: a mutualism between a hemipteran and carnivorous plant.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Botany.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 90, Nr. 7, 2003, S. 1009–1015, {{JSTOR|4124120}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tiere durchbohren mit ihren Saugrüsseln die Konnektive der Staubbeutel, um so an den dort enthaltenen Nektar zu gelangen. Dadurch drehen sich die Staubbeutel schlagartig um 180 Grad, setzen durch die Öffnungen an der Spitze des Staubbeutels den Pollen frei und stäuben die Wanzen damit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten dienen auch andere Tierarten als Bestäuber, festgestellt wurden &amp;#039;&amp;#039;[[Allodape punctata]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Xylocopa albifrons]]&amp;#039;&amp;#039; (beide aus der Familie [[Echte Bienen]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Ceroctis capensis]]&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Ölkäfer]]. Die Bienen sind sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Vibrationsbestäubung|Buzz-Pollinators]]&amp;#039;&amp;#039;, das Summen der Tiere also löst die Staubbeutel aus. Der Besuch insbesondere von Bienen ist wichtig für den genetischen Austausch der Populationen, da Bienen auch größere Strecken zurücklegen können, allerdings ist der Besuch der nur kurzgestielten und sich somit nahe der Blätter befindlichen Blüte für diese Tiere mit der Gefahr verbunden, gefangen zu werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Selfing&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuerökologie ===&lt;br /&gt;
Beide Arten sind [[Pyrophyt|pyrophil]], also in mehrfacher Hinsicht an die regelmäßig alle paar Jahre auftretenden Buschbrände angepasst und teils auch darauf angewiesen. Die Feuer lichten zum einen die Vegetation und verhindern so, dass die Wanzenpflanzen überwuchert werden, zum anderen erlauben sie den Samen, unter offenen Bedingungen zu keimen und zu wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niedergebrannte ältere Pflanzen treiben nach dem Feuer aus dem feuerfesten Wurzelstock wieder aus. Dies kann jedoch durch die saisonalen Bedingungen verzögert werden, so dass Pflanzen nach dem Niederbrennen erst durch die [[Dormanz|Ruhephase]] gehen und danach wieder ausschlagen. So können zwischen Brand und Neuaustrieb bis zu sechs Monate vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Roridula dentata specimen.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Roridula dentata&amp;#039;&amp;#039;, Herbarexemplar, [[Muséum national d’histoire naturelle]], Paris]]&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Gattung wie Arten sind deutlich voneinander abgegrenzt und unumstritten, zwei Arten werden anerkannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Roridula dentata]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Roridula gorgonias]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Planch.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Typus (Nomenklatur)|Typusart]] ist &amp;#039;&amp;#039;Roridula dentata&amp;#039;&amp;#039;. Vier weitere beschriebene Taxa (&amp;#039;&amp;#039;Roridula crinita&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Roridula verticilliata&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039; Roridula muscicarpa,  Roridula × brachysepala &amp;#039;&amp;#039;) werden durchweg verworfen und als [[Synonym (Taxonomie)#Botanik|Synonyme]] eingestuft. Nicht zur Gattung gehören weitere zwischen 1775 und 1818 als &amp;#039;&amp;#039;Roridula&amp;#039;&amp;#039; beschriebene Arten, bei denen es sich um Taxa der – nicht näher verwandten – Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Cleome]]&amp;#039;&amp;#039; in der Familie der [[Kaperngewächse]] (Capparaceae) handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.omnisterra.com/botany/cp/pictures/roridula/aindex.htm |titel=Carnivorous Plant Database |zugriff=2018-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutlich weniger klar jedoch war lange die Position der Gattung. Historisch wurde sie unter anderem den [[Sonnentaugewächse]]n (Droseraceae, bei [[George Bentham|Bentham]] und [[Joseph Dalton Hooker|Hooker]] 1865), den [[Grätenblattgewächse]]n (Ochnaceae, bei [[Jules Émile Planchon|Planchon]] 1848) und den [[Scheinellergewächse]]n (Clethraceae, bei [[Johannes Gottfried Hallier|Hallier]] 1912) zugeordnet. 1924 dann beschrieben [[Adolf Engler]] und [[Ernst Friedrich Gilg]] die Gattung als eigenständige Familie, dem folgten [[Rudolf Marloth|Marloth]] (1925) und [[Ludwig Diels|Diels]] (1930). Zwar wurde diese Einstufung im Laufe des 20. Jahrhunderts mehrfach in Frage gestellt, unter anderem durch Platzierungen bei den [[Regenbogenpflanzengewächse]]n (Byblidaceae), mittlerweile aber hat sich die Behandlung als eigene Familie durchgesetzt, auch molekulargenetische Untersuchungen bestätigten dies. Diesen zufolge ist die Gattung verwandt mit den amerikanischen [[Schlauchpflanzengewächse]]n (Sarraceniaceae) und den [[Strahlengriffelgewächse]]n (Actinidiaceae).&amp;lt;ref&amp;gt;Randall J. Bayer, Larry Hufford, Douglas E. Soltis: &amp;#039;&amp;#039;Phylogenetic Relationships in Sarraceniaceae Based on rbcL and ITS Sequences.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Systematic Botany.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 21, Nr. 2, 1996, {{ISSN|0363-6445}}, S. 121–134, {{JSTOR|2419743}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klade&lt;br /&gt;
 |1={{Klade&lt;br /&gt;
    |1=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wanzenpflanzen (&amp;#039;&amp;#039;Roridula&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
    |2={{Klade&lt;br /&gt;
       |1=[[Kobralilie]] (&amp;#039;&amp;#039;Darlingtonia&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
       |2={{Klade&lt;br /&gt;
          |1=[[Sumpfkrüge]] (&amp;#039;&amp;#039;Heliamphora&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
          |2=[[Schlauchpflanzen]] (&amp;#039;&amp;#039;Sarracenia&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
          }}&lt;br /&gt;
       }}&lt;br /&gt;
    }}&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paläobotanik ==&lt;br /&gt;
2014 wurden zwei 35 bis 47 Mio. Jahre alte ([[eozän]]e) Blätter einer Roridulaceae in einer Probe des russischen [[Kaliningrader Bernsteinkombinat|Bernsteintagebaus bei Jantarny]] beschrieben. Sie stellen den ersten dokumentierten fossilen Nachweis von Fallen einer fleischfressenden Pflanze dar. Der Fund bestätigte zum einen die zuvor bereits durch molekulare Untersuchungen aufgestellte Annahme, dass sich die Familie der Roridulaceae vor rund 38 Millionen Jahren von den [[Actinidiaceae]] trennte. Darüber hinaus allerdings wies der Fund in Nordeuropa auch nach, dass die Familie im Eozän eine weit größere Verbreitung hatte als heute, was die bisherigen Theorien vom paläoendemitischen Ursprung der Familie in [[Gondwana]] unwahrscheinlich erscheinen lässt. Auch im Hinblick auf die Verbreitungsgebiete der verwandten Familien Actinidiaceae (tropisches Asien und Amerika) und Sarraceniaceae (Nord- und Südamerika) gilt im Licht des Fundes ein großes Verbreitungsgebiet der Familie als wahrscheinlich. Wohl erst durch Aussterbevorgänge nach dem Eozän wurde es dann kleiner, die heutigen Arten in ihren Verbreitungsgebieten wären dann Relikte dieses Prozesses.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva-Maria Sadowski, Leyla J. Seyfullah, Friederike Sadowski, Andreas Fleischmann, Hermann Behling, Alexander R. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Carnivorous leaves from Baltic amber.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Proceedings of the National Academy of Sciences]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 112, Nr. 1, 2015, S. 190–195, {{doi|10.1073/pnas.1414777111}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;Roridula&amp;#039;&amp;#039; und der Mensch ==&lt;br /&gt;
Obgleich &amp;#039;die Wanzenpflanzen keinen wirtschaftlichen oder kulturgeschichtlichen Nutzen für den Menschen hat, waren und sind sie den Einheimischen der Kap-Region aufgrund ihrer Klebrigkeit unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Vlieëbos&amp;#039;&amp;#039; (deutsch etwa „Fliegenbusch“) vertraut. Der deutsch-afrikanische [[Botaniker]], [[Apotheker]] und [[Chemiker]] [[Hermann Wilhelm Rudolf Marloth]] berichtete um 1920, dass Zweige der Pflanzen in Häusern, [[Bar (Lokal)|Bars]] und Geschäften als natürliche Fliegenfänger aufgehängt würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AEL&amp;quot;&amp;gt;Aaron M. Ellison, Lubomír Adamec: Carnivorous Plants. Oxford (UK) 2018, S. 370–372.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute werden &amp;#039;&amp;#039;Roridula gorgonias&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Roridula dentata&amp;#039;&amp;#039; gelegentlich als [[Kuriosität]] in Pflanzensammlungen und an [[Botanischer Garten|botanischen Gärten]] kultiviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JGC&amp;quot;&amp;gt;J. G. Conran: Roridulaceae, Berlin 2004, S. 339–342.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* John G. Conran: &amp;#039;&amp;#039;Roridulaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Klaus Kubitzki]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Families and Genera of Vascular Plants.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Flowering plants – Dicotyledons, Celastrales, Oxalidales, Rosales, Cornales, Ericales.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin u. a. 2004, ISBN 3-540-06512-1, S. 339–343.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Barthlott]], Stefan Porembski, Rüdiger Seine, Inge Theisen: &amp;#039;&amp;#039;Karnivoren. Biologie und Kultur fleischfressender Pflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-4144-2, S. 163–165.&lt;br /&gt;
* Aaron M. Ellison, Lubomír Adamec: &amp;#039;&amp;#039;Carnivorous Plants: Physiology, Ecology, and Evolution&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, Oxford (UK) 2018, ISBN 978-0-19-877984-1.&lt;br /&gt;
* Janek Byern, Ingo Grunwald: &amp;#039;&amp;#039;Biological Adhesive Systems: From Nature to Technical and Medical Application&amp;#039;&amp;#039;. Springer Science &amp;amp; Business Media, Wien 2011, ISBN 978-3-7091-0286-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil den unter Nachweise angegebenen Quellen, darüber hinaus werden folgende Quellen zitiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Roridula|Wanzenpflanzen (&amp;#039;&amp;#039;Roridula&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Exzellent|7. Juni 2008|46973636}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heidekrautartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fleischfressende Pflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endemische Pflanze Südafrikas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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