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	<title>Wanlo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wanlo&amp;diff=664528&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Julian schoe: +kat</title>
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		<updated>2025-11-17T13:52:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Wanlo&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Mönchengladbach&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/5/48/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 06/24/48/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 67&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1112&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moenchengladbach.de/fileadmin/user_upload/DEZ_I/I-2/Statistik__1_/sonstige_Downloads/Bev%C3%B6lkerung_nach_Stadtbezirken_und_Stadtteilen__12_2024.pdf |titel=Die Bevölkerung der Stadt Mönchengladbach am Ort der Hauptwohnung nach Stadtbezirken und Stadtteilen am 31.12.2024 |hrsg=Stadt Mönchengladbach |format=PDF |abruf=2025-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 41189&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02166&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = MG-Wanlo.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Wanlo im Stadtbezirk West von Mönchengladbach&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wanlo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der südlichste Stadtteil von [[Mönchengladbach]] und gehört zum Stadtbezirk [[Mönchengladbach West]], bis zum 22. Oktober 2009 Stadtbezirk [[Wickrath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Wanlo liegt südwestlich des [[Autobahndreieck Mönchengladbach-Wanlo|Autobahndreiecks Mönchengladbach-Wanlo]], an dem sich die Bundesautobahnen [[Bundesautobahn 46|46]] und [[Bundesautobahn 61|61]] kreuzen. Somit ist Wanlo durch die A&amp;amp;nbsp;46 vom übrigen Stadtgebiet getrennt. Nördlich der Autobahn liegt [[Wickrathberg]]. Im Osten liegt der [[Jüchen]]er Ortsteil [[Hochneukirch]] und im Süden die [[Erkelenz]]er Dörfer [[Keyenberg]] und [[Kuckum]]. In der Leitentscheidung der NRW Landesregierung von 2023 wurde festgelegt, dass Keyenberg und Kuckum nicht mehr für den  [[Tagebau Garzweiler]] zerstört werden sollen. Wanlo wurde bereits im Jahr 1991 aus den Planungen zur Devastierung im Rahmen des Tagebaus Garzweiler II herausgenommen und blieb somit vom geplanten Abbaggerungsprozess verschont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Wanlo&amp;#039;&amp;#039; ergibt sich aus dem Zusammenschluss der Silben &amp;#039;&amp;#039;Wan&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;lo&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Wan&amp;#039;&amp;#039; bedeutet Wanne, Mulde oder Gewässer und steht für die im nahen Kuckum entspringende [[Niers]], die Wanlo durchfließt. &amp;#039;&amp;#039;Lo&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Loh&amp;#039;&amp;#039; bedeutet &amp;#039;&amp;#039;lichter Wald&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Erste urkundliche Erwähnung von Wanlo (&amp;#039;&amp;#039;im [[Mühlgau]]&amp;#039;&amp;#039;) ist das Jahr 861.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanlos Ursprünge reichen bis in das Mittelalter zurück. Im 8. Jahrhundert gehörte es zum Kirchspiel Keyenberg. 1106 wird ein Herimanus de Wanlo in einer Urkunde des Erzbischofs von Köln erwähnt. 1158 bestätigte dessen Nachfolger Friedrich II dem Nonnen-Convent zu [[Königsdorf (Frechen)|Königsdorf]] seine Besitzungen zu Wanlo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung von [[Schloss Dyck]] im Jahr 1383, verkauft Gerard, Herr zu Dyck (†1394), am 1. Januar 1386, dem [[Wilhelm II. (Berg)|Herzog Wilhelm von Jülich]],  das Dorf Wanlo mit dem Gerichte, den Schöffen, Diensten, Renten und Geldern.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Joseph Lacomblet: Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins oder des Erzstiftes Köln ..., Dritter Band, Düsseldorf 1853, S. 79&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Vor den Schöffen von Wanlo überträgt am 30. September 1510 der Junker „Gerit van Willenraidt“ ([[Wildenrath]]) dem Bruder „Arnoldus van Bracht“, [[Prior]] zu [[Wickrath]] (Wickraide), 5 1/2 Morgen Ackerland im Kirchspiel Wanlo am Hoiterpfad neben den 12 Morgen des Pastors und gelegen zwischen dem Hoitstück, Abels Land, Derick Clais Land und Bertrams Land, für eine Rente von ….&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Brandts: Inventar des Archivs der Pfarrkirche St. Antonius in Wickrath, Heider 1957, Seite 38&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjährigen Krieg]] hatten die Bewohner unter Einquartierungen und Brandschatzungen spanischer Truppen zwischen 1585 und 1587 zu leiden und auch der folgende [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] brachte erneut Unheil über den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chronik: „Martin Schenck von Niedeck und der Junker Wilraid von Wanlo“&amp;lt;ref&amp;gt;Die Heimath: Wochenblatt für Kunde der niederrheinischen Geschichte, Nr. 6, 26. Mai 1875, S. 24 ([https://books.google.de/books?id=40FoAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA24&amp;amp;dq=Niedeck+Wanlo&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjEts6ypbr7AhUF6qQKHS7nDE0Q6AF6BAgBEAE#v=onepage&amp;amp;q=Niedeck%20Wanlo&amp;amp;f=false Google Books], Abruf am 19. November 2022)&amp;lt;/ref&amp;gt; schildert den Kampf gegen „[[Martin Schenk von Nideggen]]“, der 1586 mit 200 Söldnern in Wanlo, [[Keyenberg]] und [[Holzweiler (Erkelenz)|Holtzweiler]] eingefallen war und den brutalen Mord, an Vater und Sohn von „[[Wildenrath]]“ in Wanlo, die sich gegen die Söldner heftig gewehrt hatten. Wanlo wurde vollständig ausgeraubt, 13 Häuser und die Kirche niedergebrannt. Eine hölzerne Tafel mit Wappen in der Sakristei sagt: „Anno 1587 den 14. Februar, sind die Edlen und Ehrenfesten Robert und Bernhard von Wildenrath, Vater und Sohn, auf ihrem Hause zum Deyk, unschuldig und erbärmlich entleibt. R.i.p.“&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. K. Th. Dumont: Geschichte der Pfarreien der Erzdiöcese Köln, Köln 1883, Seite 357&amp;lt;/ref&amp;gt; Ort der Auseinandersetzung war das Rittergut Dyck, heute Rittergut Wildenrath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bis 1793 gehörte der [[Dingstuhl]] Wanlo zum Amt [[Kaster]] im [[Herzogtum Jülich]].&lt;br /&gt;
* 1794 bildete die französische Besatzung die [[Mairie]] Wanlo im [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] Odenkirchen. Die Mairie bestand nur aus dem Ort Wanlo. Die zuvor zur Pfarre respektive Kirchspiel Wanlo gehörenden Orte Venrath, Kuckum und Kaulhausen wurden mit weiteren Orten Teil der Mairie Kuckum im Kanton Erkelenz.&lt;br /&gt;
* 1815 kam die Region zu [[Preußen]]. Aus der französischen Mairie wurde die preußische [[Bürgermeisterei (Preußen)|Bürgermeisterei]] Wanlo, die seit 1816 zum [[Kreis Grevenbroich]] im [[Regierungsbezirk Düsseldorf]] gehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;viebahn97&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johann Georg von Viebahn |titel=Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf |url=https://books.google.de/books?id=dF9MAAAAMAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA1-PA140#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |seiten=140 |datum=1836 |abruf=2022-11-11 |kommentar=Digitalisat}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das benachbarte Kuckum wurde wieder der Gemeinde Wanlo zugeschlagen.&lt;br /&gt;
* 1929 kam die Gemeinde Wanlo in den [[Landkreis Grevenbroich-Neuß]].&lt;br /&gt;
* 1934 wurde Wanlo in die Gemeinde [[Wickrath]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 wurde [[Kuckum]] aus der Gemeinde Wickrath aus- und in die Stadt Erkelenz eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bunermannkostering&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann, Heinz Köstering |Titel=Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1975 |ISBN=3-555-30092-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde die Gemeinde Wickrath mit den Städten [[Mönchengladbach]] und [[Rheydt]] zusammengelegt und verlor die Selbstständigkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bunermannkostering&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Wanlo.JPG|600|Ortskern von Wanlo &amp;lt;small&amp;gt;(2006)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßennamen ===&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gormannsgasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde vor 1964 im Dialekt Matz/Matsch-ges-jaat genannt. Bedeutung: Gasse, die bei Regen matschig war.&lt;br /&gt;
** Den Familiennamen Go(i)rman(n) gibt es in Wanlo seit 1535, von diesem Hof stammt der Gladbacher Abt Heinrich Goirmanns (1619–1635). 1964 wurde die Straße benannt aus vormals „Wanlo 95–98 und 121“&lt;br /&gt;
* Der „Dachsweg“ hieß vor 1975 Wieselweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Heutige Straßennamen ====&lt;br /&gt;
Kuckumer Straße – Heckstraße – Hochstraße – Plattenstraße – Stahlenend – An der Kirche – Schweinemarkt – Gormannsgasse – Alter Sportplatz – Auf der Steinbrücke – Auf dem Stiel – Im Tal – Marderweg – Dachsweg – Am Kappelshof – An der Mühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
In Wanlo besteht die katholische Kirchengemeinde [[Mariä Himmelfahrt (Wanlo)|St. Mariä Himmelfahrt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pfarrer von Wanlo ====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1327 bis heute&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Katz&amp;quot;&amp;gt;Aus dem Archiv Katz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1327 = Konstantin von Horn, der möglicherweise 1333 zum Propst von [[Propstei St. Kunibert|St. Kunibert]] in [[Köln]] aufstieg.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Janssen: &amp;#039;&amp;#039;Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Bd. V. Köln-Bonn 1973 Nr. 169. Unter Verweis auf: HAStK Kunibert, Urkunde 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1329: Heinrich von Duisburg (Vertichmark)&lt;br /&gt;
* 1330: Gorswinus von Wanle&lt;br /&gt;
* 1378: Gobelinus von Ratingen&lt;br /&gt;
* 1378–1404: Johann von Schonenbach, gen. Quentini&lt;br /&gt;
* 1436: Heinrich N. (Kirchspielherr)&lt;br /&gt;
* 1541: Matthias Girys&lt;br /&gt;
* 1547–1549: Pfarre unbesetzt&lt;br /&gt;
* 1548–1574: Franz Flockens&lt;br /&gt;
* 1574–1583: Dionisus Gladbacensis&lt;br /&gt;
* 1567 / 1583: Dionisius Dionisii&lt;br /&gt;
* 1606–1636: Wilhelm Tetzius&lt;br /&gt;
* 1636–1658: Johannes Viten&lt;br /&gt;
* 1667–1680: Peter Sieben&lt;br /&gt;
* 1698–1716: Ernst Henseler&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1716–1749: Nikolaus Teinertz&lt;br /&gt;
* 1749–1779: David Kirchbauer&lt;br /&gt;
* 1779–1814: Franz Anton Hoffmann&lt;br /&gt;
* 1814–1844: Johann Wilhelm Syben&lt;br /&gt;
* 1844–1869: Josef Klören&lt;br /&gt;
* 1869–1891: Hermann Josef Jansen&lt;br /&gt;
* 1891–1896: Paul Dorn&lt;br /&gt;
* 1896–1908: Adolf Plönnis&lt;br /&gt;
* 1908–1927: Georg Hütten&lt;br /&gt;
* 1927–1931: Franz Maaßen&lt;br /&gt;
* 1931–1947: Johann Plum&lt;br /&gt;
* 1947–1957: Adolf Gau&lt;br /&gt;
* 1958–1969: Paul Gottfried Erb&lt;br /&gt;
* 1970–2007: Hans-Josef Schuck&lt;br /&gt;
* seit 2007: Michael Röring (GdG Mönchengladbach-Süd)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Judentum ====&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
1679 wurde erstmals ein Jude in Wanlo erwähnt. Seither lebten einige wenige jüdische Familien im Dorf. Die größte Bevölkerungszahl wurde 1883 mit 47 Personen erreicht, von da ab sank sie wieder. Die Juden gehörten zur Synagogengemeinde von Wickrathberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin [[Hilde Sherman]], geborene Zander, wurde 1923 in Wanlo im Haus ihrer Großeltern Joseph Zander und Henriette geborene Kahn geboren. Später verzogen die Eltern mit ihrer Tochter Hilde in das benachbarte Wickrathberg. 1935 wohnte nur noch die verwitwete Jüdin Henriette Zander in Wanlo. Sie wurde 1942 in das [[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]] deportiert und starb dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister von Wanlo ===&lt;br /&gt;
Folgende Personen waren Bürgermeister von Wanlo.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Katz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1800–1809: Johann Wilhelm Schiller (als [[Maire]])&lt;br /&gt;
* 1809–1814: Anton Velder (als Maire)&lt;br /&gt;
* 1814–1818: Anton Velder&lt;br /&gt;
* 1819–1836: Matthias Steprath&lt;br /&gt;
* 1836–Juni 1836: Ferdinand Dreling&lt;br /&gt;
* 1848–Januar 1851: Christian Caspers (als Bürgermeisterei – Verwalter)&lt;br /&gt;
* 1851–April 1859: Christian Caspers&lt;br /&gt;
* 1859–Juli 1875: Ferdinand Dreling&lt;br /&gt;
* 1875–Dezember 190:6 Johann Wilhelm Müllers&lt;br /&gt;
* 1907–Februar 1931: Karl Fußangel&lt;br /&gt;
* 1931–1934: Carl Dißmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanlo, Kirche St. Mariä Himmelfahrt.JPG|mini|links|Katholische Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:371 Heutige Gebäude des Zourshofes in Wanlo.jpg|mini|Zourshof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Wildenrath.jpg|mini|Rittergut Wildenrath]]&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche. Das 1900 errichtete Bauwerk ersetzte eine romanische Pfeilerbasilika aus dem 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Kappelshof, ein ehemaliger Rittersitz im Norden Wanlos&lt;br /&gt;
* Rittergut Wildenrath, an der Straße nach Kuckum; 1251 erwarb der [[Herzogtum Jülich|Herzog von Jülich]] das Rittergut Dyck. Am Ende des 14. Jahrhunderts vergaben die Herzöge es in Erbpacht an die Edelherren von Wildenrath, die dem Gut ihren Namen gaben. Im Wappen findet sich daher noch der Jülicher Löwe. Heute wird das Gut als Restaurantbetrieb und Golfanlage genutzt.&lt;br /&gt;
* Das Wanloer [[Heiligenhäuschen]]. Das Kapellchen (Josefskapelle) an der Kuckumerstraße ist ein kleiner, rechteckiger, aus Backsteinen errichteter Bau mit einem Satteldach. In den vorderen Balken, über dem Eingang, ist eingeschnitzt:&lt;br /&gt;
IHS . ANNO 1667 . DEN 2. JUNIj . MRA . Auf dem inneren Balken ist zu lesen: &amp;#039;&amp;#039;DIESES H. HAUS BERTRAM HEINRICHS UND TRINGEN ECKEN ZUR EHREN GOTTES GEBAUT&amp;#039;&amp;#039;. Im zweiten Halbjahr 2012 wurde diese Kapelle in ehrenamtlicher Arbeit von den Mitgliedern des „Rentner-Arbeits-Trupp-Wanlo“ von Grund auf saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url = https://www.mg-heute.de/?p=9596 | title = „Rentner-Arbeits-Trupp-Wanlo“ (RATW) saniert die „Josefskapelle“ | publisher = Harald Wendler | author = Harald Wendler | date = 2012-08-23 | accessdate = 2013-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wegekreuz Wanlo]]&lt;br /&gt;
==== Jüdischer Friedhof  ====&lt;br /&gt;
[[Datei:GedenksteinWanlo.JPG|mini|Gedenkstein an den jüdischen Friedhof in Wanlo]]&lt;br /&gt;
Der [[Jüdischer Friedhof|jüdische Friedhof]] befand sich am Feldweg zwischen Stahlenend und Hochneukircher Weg hatte eine Größe von 721&amp;amp;nbsp;Quadratmeter. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er eingeebnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web| url =&lt;br /&gt;
https://zentralarchiv-juden.de/sammlungen/friedhofsdokumentation/nordrhein-westfalen/jued-friedhoefe-nordrhein-s-z#c2584 | title = Wanlo | work = Jüdische Friedhöfe in Nordrhein (S-Z) | publisher = Universität Heidelberg | accessdate = 2022-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute erinnert nur noch ein Gedenkstein an den Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text der Gedenktafel (im Original nur Großbuchstaben):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zum ewigen Gedenken / Seit dem 17. Jahrhundert war eine kleine Zahl / jüdischer Bürger in Wanlo ansässig. / Ihre Verstorbenen wurden auf diesem Friedhof beigesetzt. / In den Wirren des 2. Weltkrieges wurde der Friedhof / entfremdet und die Grabsteine zerstört. / Mit der Deportation der letzten jüdischen Bürgerin / im Jahre 1942 in das Konzentrationslager Theresienstadt, / wo sie umkam, endete die Geschichte der Juden in Wanlo. / Zum ewigen Gedenken an die Toten und an die / einstmals in Wanlo bestandene jüdische Gemeinschaft.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Jüdische Friedhöfe in Mönchengladbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
In Wanlo sind verschiedene Vereine tätig, so z.&amp;amp;nbsp;B. die Karnevalsgesellschaft, die Bruderschaft, die Freiwillige Feuerwehr Mönchengladbach Einheit Wanlo, die Dorfinteressengemeinschaft, der Verein für Luftfahrt M.Gladbach, Rheydt und Umgebung, ein Taubenzuchtverein, der Dorf Campus Wanlo, der Förderverein zur Brauchtumspflege und brauchtumsorientierten Jugendarbeit Wanlo, Bürger helfen Bürgern Wanlo sowie der Förderverein des Kindergartens St. Mariä Himmelfahrt Wanlo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prunk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Wanlo (Schützenfest) am 6. Sonntag nach Ostern, zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Osterbrunch&amp;quot; am Ostermontag in der Schule&lt;br /&gt;
* „Lange Sommernacht“ Dorfsommerfest abwechselnd auf dem Spielplatz „im Tal“, auf dem Schulhof und auf dem Segelflugplatz&lt;br /&gt;
* „Großer Flugtag“ am ersten Sonntag im September&lt;br /&gt;
* „Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Wanlo“ alle zwei Jahre&lt;br /&gt;
* Maifeier am 30. April&lt;br /&gt;
* St.-Martins-Zug, in der Regel am Montag vor dem 11. November&lt;br /&gt;
* Halloween Feier am 31. Oktober in der Schule&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Campus Beat Club&amp;quot; am 2.10. in der Schule&lt;br /&gt;
* Weihnachtsmarkt am 1. Samstag im Dezember auf dem Schulhof&lt;br /&gt;
* von Mai bis Oktober an jedem ersten Freitag im Monat Biergarten auf dem Schulhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Clemen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Grevenbroich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3). [[Patmos Verlag|Schwann]], Düsseldorf 1897, Digitalisat [https://archive.org/details/diekunstdenkmale00clem_7/page/66/mode/2up?view=theater online] (S. 66–67)&lt;br /&gt;
* Hilde Sherman: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Tag und Dunkel, Mädchenjahre im Ghetto&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-548-20386-8.&lt;br /&gt;
* Karl L. Mackes: &amp;#039;&amp;#039;Erkelenzer Börde und Niersquellengebiet&amp;#039;&amp;#039;, Mönchengladbach 1985 (ISBN 3-87448-122-0).&lt;br /&gt;
* Günter Erckens: &amp;#039;&amp;#039;Juden in Mönchengladbach&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Mönchengladbach 1989 ({{ISSN|0175-4793}}).&lt;br /&gt;
* Alfred Brücher: &amp;#039;&amp;#039;Unser Wanlo&amp;#039;&amp;#039; (2011)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/images//5/5e/Wanlo_Buch.pdf Inhaltsverzeichnis] (PDF; 6,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wanlo.de/ www.wanlo.de]&lt;br /&gt;
* [https://wanlo-mg.de/ wanlo.eu]&lt;br /&gt;
* [http://www.der-chronist.de/chronik-wanlo.html Chronik des Dorfes Wanlo]&lt;br /&gt;
* [https://www.wanlo-mg.de/kalender Veranstaltungskalender Wanlo]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke von Mönchengladbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7663367-6|VIAF=237495316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Mönchengladbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Mönchengladbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 861]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Julian schoe</name></author>
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