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	<title>Wang Ganchang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:01:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wang_Ganchang&amp;diff=2774187&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: Parameterkonflikt beseitigt: Parameter DOI und zusätzlich Parameter ONLINE mit DOI-Pfad war doppelt referenziert; Parameter ONLINE und ABRUF entfernt</title>
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		<updated>2026-03-30T06:20:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameterkonflikt beseitigt: Parameter DOI und zusätzlich Parameter ONLINE mit DOI-Pfad war doppelt referenziert; Parameter ONLINE und ABRUF entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wang Ganchang early 1950s.jpg|mini|Wang Ganchang in den frühen 1950er Jahren.|304x304px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wang Ganchang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{zh|c=王淦昌|p=Wáng Gànchāng|w=Wang Kan-ch&amp;#039;ang}}; (* [[28. Mai]] [[1907]] in [[Changshu]]; † [[10. Dezember]] [[1998]] in [[Peking]]) war ein chinesischer [[Kernphysik|Kern-]] und [[Teilchenphysik]]er, der einer der führenden Personen im frühen chinesischen Kernwaffenprogramm war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://en.chinaculture.org/library/2008-02/01/content_26369.htm |titel=Nuclear Physical Scientist -- Wang Ganchang |werk=China Culture |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170224220036/https://en.chinaculture.org/library/2008-02/01/content_26369.htm |archiv-datum=2017-02-24 |abruf=2026-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde auch Wang K. C. geschrieben und trug zur Anonymisierung in dem Programm den Namen Wang Jing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Wang studierte ab 1928 an der [[Tsinghua-Universität]] und machte 1929 seinen Abschluss mit einer Arbeit über [[Radon]]-Gas. Er war kurz Assistenzprofessor an der Universität, bevor er 1930 seine Studien an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität Berlin]] fortsetzte bei [[Lise Meitner]]. Er schlug damals die Untersuchung der Natur der von [[Walther Bothe]] mit Mitarbeitern entdeckten neutralen Strahlung aus dem Beschuss von [[Beryllium]] mit [[Alphastrahlung|Alpha-Teilchen]] mit [[Blasenkammer]]n vor, bekam dafür aber keine Mittel bereitgestellt. Auf diesem Weg gelang 1932 [[James Chadwick]] in Cambridge die Identifizierung dieser Strahlen als [[Neutron]] und damit dessen Entdeckung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=James Chadwick |Titel=The existence of a neutron |Sammelwerk=Proceedings of the Royal Society of London. Series A, Containing Papers of a Mathematical and Physical Character |Band=136 |Nummer=830 |Datum=1932-06-01 |Sprache=en |Seiten=692–708 |ISSN=0950-1207 |DOI=10.1098/rspa.1932.0112 |Online=[https://royalsocietypublishing.org/rspa/article/136/830/692/3215/The-existence-of-a-neutron Online] |Abruf=2026-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde er bei Lise Meitner über [[Betazerfall]]s-Spektren promoviert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kan Chang Wang |Titel=über die Β-Spektren von ThB + C + C″ |Sammelwerk=Zeitschrift für Physik |Band=87 |Nummer=9 |Datum=1934-09-01 |Seiten=633–646 |ISSN=0044-3328 |DOI=10.1007/BF01333330 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und kehrte danach nach [[Festlandchina|China]] zurück. 1934 bis 1936 war er Professor an der [[Shandong-Universität]] und 1936 bis 1950 an der [[Zhejiang-Universität|Universität Zhejiang]], wo er der Physik-Fakultät vorstand. Allerdings war die Universität nach der [[Zweiter Japanisch-Chinesischer Krieg|japanischen Invasion]] evakuiert und er konnte nur unter großen Schwierigkeiten eigene Forschungen weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem schlug er 1941 einen [[Neutrino]]-Nachweis über [[Elektroneneinfang]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kan Chang Wang |Titel=A Suggestion on the Detection of the Neutrino |Sammelwerk=Physical Review |Band=61 |Nummer=1-2 |Datum=1942-01-01 |Sprache=en |Seiten=97–97 |ISSN=0031-899X |DOI=10.1103/PhysRev.61.97 |Online=[https://link.aps.org/doi/10.1103/PhysRev.61.97 Online] |Abruf=2026-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1950 arbeitete er am Institut für Moderne Physik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und fungierte ab 1952 als dessen stellvertretender Leiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Leiter war der Kernphysiker [[Qian Sanqiang]] (1913–1992), der später auch eine bedeutende Rolle im chinesischen Kernwaffenprogramm spielte. Er hatte in Paris in den 1930er Jahren beim Ehepaar Joliot-Curie studiert&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit wandte er sich dem Studium kosmischer Höhenstrahlung (die damals mangels Verfügbarkeit geeigneter Teilchenbeschleuniger als Quelle hochenergetischer Elementarteilchen diente) mit Blasenkammern zu und richtete 1954 auf einem 3200&amp;amp;nbsp;m hohen Berg im heutigen Stadtbezirk [[Dongchuan]] von [[Kunming]], Provinz [[Yunnan]], ein Labor zu deren Studium ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ihep.cas.cn/exhibit/kxyj/201705/t20170519_4794534.html |titel=宇宙线研究与空间天文观测 |werk=ihep.cas.cn |datum=2017-05-19 |sprache=zh |abruf=2023-08-21}} Enthält Fotos des Labors.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 wurde er mit anderen chinesischen Wissenschaftlern an den neuen [[Teilchenbeschleuniger]] des [[Vereinigtes Institut für Kernforschung|JINR]] in [[Dubna (Moskau)|Dubna]] zur Forschung eingeladen. Unter anderem entdeckte er mit seiner Gruppe dort 1959 das negative Anti-Sigma-[[Hyperon]] (aufgebaut aus den Quarks dds).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr 1960 nach [[Volksrepublik China|China]] war er im frühen chinesischen Kernwaffenprogramm beteiligt, auch bekannt als „Zwei Bomben, ein [[Dong Fang Hong I|Stern]]“ (两弹一星功勋奖章).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Xu Baofeng |Titel=Two Bombs and One Satellite (两弹一星) |Sammelwerk=Contextual Dictionary of Chinese Cultural Knowledge |Verlag=Springer, Singapore |Datum=2025 |Sprache=en |ISBN=978-981-99-5009-6 |Seiten=890–891 |DOI=10.1007/978-981-99-5009-6_10352 |Online=[https://link.springer.com/rwe/10.1007/978-981-99-5009-6_10352 Online] |Abruf=2026-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war einer der chinesischen Wissenschaftler und arbeitete zusammen mit [[Peng Huanwu]], [[Deng Jiaxian]], [[Yu Min (Physiker)|Yu Min]] usw. zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm fand in abgelegenen Wüstenregionen im Westen Chinas statt. Die Entwicklung fand in [[Qinghai]] ([[Haibei]]) bei der [[Chinas erste Forschungsstation für Atomwaffen|Basis 221]] statt. Die Tests fanden hunderte Kilometer weiter westlich in [[Kernwaffentestgelände Lop Nor|Lop Nur]] statt (Basis Malan). Dort wurde die erfolgreiche Explosion der ersten chinesischen Atombombe 1964 und der ersten chinesischen Wasserstoffbombe 1967 erprobt. 1969 wurde er stellvertretender Direktor des 9. Forschungsinstituts, oder der 9. Akademie. Letztere Organisation ist ab 1992 die [[China Academy of Engineering Physics]] (CAEP) geworden. Wang war 1969 mit der wissenschaftlichen Leitung der ersten unterirdischen Kernwaffentests betraut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas C. Reed |url=https://physicstoday.aip.org/features/the-chinese-nuclear-tests-1964-1996 |titel=The Chinese nuclear tests, 1964–1996 |werk=PT |datum=2008-09-01 |sprache=en |abruf=2026-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gilt in China auch als „Vater der [[Trägheitsfusion]] mit Lasern“, die er schon 1964 vorschlug, als man in Shanghai einen 10-MW-Laser entwickelte. Die Forschung wurde in China aber erst Ende der [[1970er]] Jahre aufgenommen. Er unterstützte auch in den 1970er Jahren den Ausbau der [[Kernenergie]] in China und schlug in den [[1980er]] Jahren, in der Hochzeit der [[Strategic Defense Initiative]] (SDI) der USA, ein entsprechendes Programm für China vor ([[Programm 863]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wang war seit 1955 Mitglied der [[Chinesische Akademie der Wissenschaften|Chinesischen Akademie der Wissenschaften]] (CAS). Einer der Preise der Chinesischen Physikalischen Gesellschaft ist nach ihm benannt und wird seit 2000 für Leistungen in Teilchenphysik und Trägheitsfusion verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 erhielt er den Nationalen Preis für Naturwissenschaften 1. Klasse und 1985 den Nationalpreis für Fortschritt in Wissenschaft und Technologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[1990er]] Jahren war Wang ein Gastgeber für eine Vielzahl von wissenschaftlichen Besuchern aus ausländischen Schwesterlaboren, wie dem [[Los Alamos National Laboratory]] (LANL).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dan Stober, Ian Hoffman |Titel=A Convenient Spy: Wen Ho Lee and the Politics of Nuclear Espionage |Verlag=Simon &amp;amp; Schuster |Ort=New York |Datum=2001 |Sprache=en |ISBN=978-0-7432-2378-2 |Online=[https://archive.org/details/convenientspywen0000stob Online] |Abruf=2026-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer der Kontakte war z. B. [[Danny B. Stillman|Danny Stillman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1999 erhielten Wang Ganchang und [[Qian Sanqiang]] anlässlich des 50. Jahrestags der Gründung der [[Volksrepublik China]] [[postum]] den Verdienstorden „Zwei Bomben, ein Satellit“ (两弹一星功勋奖章) für ihre Arbeit im Kernwaffenprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wang Ganchang war Mitglied der [[Gesellschaft des 3. September]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=陈融雪 |url=http://www.rootinhenan.gov.cn/sitesources/xy/page_pc/tzwx/articlecabd9b0373bf45be96482f25e4864481.html |titel=“院士大户”九三学社 |werk=rootinhenan.gov.cn |datum=2017-04-26 |sprache=zh |abruf=2023-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und war im [[Ständiger Ausschuss des Nationalen Volkskongresses|Ständigen Ausschuss des Nationalen Volkskongresses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Chinesischer Name|Wang|Ganchang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1089117574|LCCN=n/82/15425|VIAF=60418367}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wang, Ganchang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernwaffenprogramm der Volksrepublik China]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernphysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilchenbeschleuniger-Physiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wang, Ganchang&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wang, Kan Chang&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=chinesischer Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Mai 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Changshu]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Dezember 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Peking]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
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