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	<title>Wander Bertoni - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T12:31:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: Revert auf Version von :Benutzer:Der wahre Jakob (14:48 Uhr, 30. Juli 2024). Werbung wieder raus</title>
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		<updated>2024-07-30T14:38:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert auf Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Der_wahre_Jakob&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Der wahre Jakob (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:Der wahre Jakob&lt;/a&gt; (14:48 Uhr, 30. Juli 2024). Werbung wieder raus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bertoni 2006a.jpg|mini|Wander Bertoni 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bertoni Winden 1.jpg|mini|Freilichtmuseum Wander Bertoni, [[Winden am See]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Wander Bertoni.jpg|mini|Grabpavillon auf dem Gelände des Freilichtmuseums]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wander Bertoni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Oktober]] [[1925]] in [[Codisotto]], [[Provinz Reggio Emilia]], [[Italien]]; † [[23. Dezember]] [[2019]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Bildhauerei|Bildhauer]]. Sein künstlerischer Lebensweg begann 1947 mit der Restaurierung [[Zweiter Weltkrieg|kriegsbeschädigter]] Denkmäler, bevor 1950 die ersten Aufträge folgten. Bezeichnend für das Werk Bertonis ist die lebenslange [[Koexistenz]] von gegenständlichen und [[abstrakte Kunst|abstrakten Kunstwerken]]. Zahlreiche Exemplare sind im [[öffentlicher Raum|öffentlichen Raum]] präsent, die meisten in Wien und anderen Orten Österreichs, andere in [[Belgien]], [[Deutschland]], [[Brasilien]] und den [[Vereinigte Staaten|USA]]. 1979–2009 erhielt Bertoni mehrere Auszeichnungen und Preise, darunter die Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold und das [[Österreichisches Ehrenzeichen und Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst|Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Weil sich sein Vater so sehr über das enge Verhältnis der katholischen Kirche zur faschistischen Partei Italiens ärgerte, wollte er keinem seiner Kinder einen christlichen Vornamen geben. Also nannte er seinen Sohn Wander, ein Name, der sich aus der [[Etrusker|etruskischen Tradition]] im nördlichen Italien ableitet. Der Jugendliche begann 1939 eine Ausbildung zum Eisendreher. 1943 brachten deutsche Truppen den jungen Mann nach Wien, wo er als [[Zwangsarbeiter]] in der Rüstungsindustrie schuften musste. Zwischenzeitig versteckte ihn die Bildhauerin [[Maria Biljan-Bilger]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nahm Bertoni ein Studium an der [[Akademie der bildenden Künste Wien]] bei [[Fritz Wotruba]] auf (1946–1952) und gründete gemeinsam mit [[Anton Lehmden]] und [[Josef Mikl]] den [[Art-Club]]. Im selben Jahr wurde er mit Restaurierungsarbeiten an bombengeschädigten Denkmälern beauftragt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/leben/2020224-Im-Zauberreich-des-Wander-Bertoni.html |autor= Christian Hoffmann |titel=Im Zauberreich des Wander Bertoni |werk=Wiener Zeitung |datum=2019-07-26 |abruf=2023-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 begann Bertonis Weg als freischaffender Künstler: Der ersten Einzelausstellung an der [[Wiener Secession]] folgten Auszeichnungen, Teilnahmen an der [[Biennale di Venezia|Biennale von Venedig]], Wettbewerbspreise und Aufträge. 1958 erhielt der Bildhauer die österreichische Staatsbürgerschaft. 1965 erwarb er die Gritsch Mühle in [[Winden am See]], [[Burgenland]], und restaurierte sie jahrzehntelang. Auf dem Gelände richtete er ein [[Freilichtmuseum]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1965 bis zu seiner [[Emeritierung]] 1994 leitete Bertoni als ordentlicher Hochschulprofessor an der [[Universität für angewandte Kunst Wien|Hochschule für angewandte Kunst Wien]] die dortige [[Meisterklasse (Hochschule)|Meisterklasse für Bildhauerei]]. 2005 ernannte ihn die Institution zum [[Ehrenmitglied]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Verena Keil-Budischowsky |Titel=Wander Bertoni |Sammelwerk=Burgenländische Heimatblätter |Jahr=2010 |Seiten=126}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls 2005 wurde ihm die Ehre zuteil, das 8.&amp;amp;nbsp;[[Europa-Symposium Kaisersteinbruch]] mit einer Festansprache zu eröffnen. Bertoni erhielt für sein Werk mehrere nationale und internationale [[#Internationale Biennalen und Auszeichnungen|Auszeichnungen und Preise]]. Seine Großplastiken sind im öffentlichen Raum und auf dem Gelände des Freilichtmuseums frei zugänglich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bildhauer-wanderbertoni.com/freilichtmuseum |titel=Freilichtmuseum Wander Bertoni. Freilichtmuseum |abruf= 2023-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die kleineren Arbeiten werden in einem von [[Johannes Spalt]] geplanten und 1999–2000 auf dem Gelände errichteten Pavillon ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bildhauer-wanderbertoni.com/ausstellungspavillon |titel=Freilichtmuseum Wander Bertoni. Ausstellungspavillon |abruf= 2023-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Skulpturenpark eingebettet ist das 2010 eröffnete Eiermuseum, das vom Architekturbüro [[Gaupenraub +/-|gaupenraub+/-]] entworfen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=nextroom-architektur im netz |url=https://www.nextroom.at/building.php?id=33358 |titel=Eiermuseum Bertoni, gaupenraub+/- - Winden am See (A) - 2010 |abruf=2024-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es präsentiert [[Ei]]er aus Holz, Keramik und Glas sowie reich verzierte [[Hühnerei]]er und Gänseeier. Mit rund 4.000&amp;amp;nbsp;Exponaten beherbergt das Museum eine der größten Eiersammlungen der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.eiermuseum.com/eiermuseum/homepage/sammlung.htm |titel=Eiermuseum. Die Sammlung |abruf=2023-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bertoni starb im Alter von 94&amp;amp;nbsp;Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.noen.at/in-ausland/herzschwaeche-wander-bertoni-verstorben-winden-am-see-bildhauerei-kunst-tod-179285101 &amp;#039;&amp;#039;Herzschwäche. Wander Bertoni verstorben.&amp;#039;&amp;#039;] In: NÖN.at, 23. Dezember 2019. Abgerufen am 23. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde Anfang Jänner 2020 auf dem Areal seines Freilichtmuseums in Winden am See beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bildhauer-wanderbertoni.com/biografie |titel=Freilichtmuseum Wander Bertoni. Biografie |abruf= 2023-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zweimal verheiratet, zuerst mit der 2002 verstorbenen Wiener [[Schauspieler]]in [[Inge Konradi]], ab 1992 mit der [[Augenheilkunde|Augenärztin]] Waltraud Stanek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Restaurierung bombengeschädigter Denkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pestsaeule Wien Detail.JPG|mini|hochkant|Wiener Pestsäule, Detailansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgtheater-IMG 1034-Feststiege.JPG|mini|Burgtheater, Bacchuszug über der Feststiege]]&lt;br /&gt;
Das [[Bundesdenkmalamt]] bezahlte einer Reihe von später bedeutenden [[Malerei|Malern]] und Bildhauern für Restaurierungen Honorare, die nicht nur das Überleben sicherten, sondern auch die Chance boten, ihren künstlerischen Weg weiterhin zu beschreiten und ihre schöpferische Tätigkeit nicht zu vernachlässigen. Zu diesem Kreis zählte auch Wander Bertoni.&amp;lt;ref&amp;gt;Verena Keil-Budischowsky: &amp;#039;&amp;#039;Restaurierung bombengeschädigter Denkmäler und das Entstehen einer neuen Kunstströmung nach dem Zweiten Weltkrieg – Wander Bertoni zum 80. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege LVIII, 2004, Heft 3/4. &amp;#039;&amp;#039;Aus Trümmern wiedererstanden. Denkmalpflege 1945 bis 1955&amp;#039;&amp;#039;. S. 541–556.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der damalige Leiter des Bundesdenkmalamtes [[Otto Demus]] übertrug dem jungen Akademiestudenten – zunächst über die Vermittlung seiner Freunde [[Heinz Leinfellner]] und [[Maria Biljan-Bilger]] und später, als man mit seiner Arbeit zufrieden war, unmittelbar – eine Reihe von Restaurierungsaufträgen an kriegsbeschädigten Denkmälern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Arbeit wurde ihm ein prominentes Objekt übertragen: die beschädigte [[Wiener Pestsäule|Pestsäule]] am [[Graben (Wien)|Wiener Graben]]. An diesem bedeutenden, von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] 1694 als [[Dreifaltigkeitssäule]] vollendeten Monument sollte der Künstler die Restaurierung und Wiederherstellung der auf der Schauseite situierten Figurengruppe „[[Fides (Mythologie)|Fides]] stürzt die [[Allegorie]] der [[Pest]] in den Abgrund“ von [[Paul Strudel]] in die Wege leiten. Verloren gegangene Details mussten neu geformt, in Kunststein gegossen und schließlich an den dafür vorgesehenen Stellen montiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Auftrag betraf den 1729/32 als [[Ehrenmal]] und [[Marktbrunnen]] von [[Joseph Emanuel Fischer von Erlach]] errichteten [[Vermählungsbrunnen]] auf dem [[Hoher Markt|Hohen Markt]]. Hier war der Kopf der [[Maria (Mutter Jesu)|hl. Maria]] beschädigt und musste wiederhergestellt werden. Die vor den [[Korinthische Ordnung|korinthischen Säulen]] stehenden Engelsfiguren aus [[Carraramarmor]] von [[Antonio Corradini]] hatten während der Kampfhandlungen ihre Flügel zur Gänze eingebüßt. Sie wurden in Kunststein neu gegossen &amp;#039;&amp;#039;und sie sind schöner als es die originalen jemals waren&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hochbarocke steinerne [[Unbefleckte Empfängnis|Maria-Immaculata]]-Statue an der Fassade des ehemaligen Hochholzerhofes ([[BAWAG P.S.K.|BAWAG]], Tuchlauben 5) wurde 1949 von Bertoni restauriert, hier waren abgeschlagene Teile wie die zur Gänze verloren gegangenen Engelsköpfe erneuert worden. Die umfangreichste und schwierigste Aufgabe, die der Künstler für das Bundesdenkmalamt übernahm, betraf eine von einem [[Luftkrieg|Bombentreffer]] total zerstörte [[Skulptur]] im Inneren des [[Burgtheater]]s. Es handelte sich um den oberhalb der Feststiege an der [[Volksgarten (Wien)|Volksgartenseite]] situierten so genannten „[[Bacchus]]-Zug“ des Bildhauers Edmund Hofmann von Aspernburg. Der [[Treppe]]naufgang zum Zuschauerraum führt zu [[triumphbogen]]artigen Durchgängen, die von gekoppelten korinthischen Vollsäulen umrahmt und von diesem Bacchus-Zug [[Tympanon (Architektur)|tympanonartig]] bekrönt werden. Zwölf Plastiken, bis auf eine einzige durch den Bombentreffer völlig vernichtet, mussten ebenso wie ihr Umfeld neu gegossen werden. Da es so gut wie keine präzisen Vorlagen gab, an denen sich Bertoni hätte orientieren können, bekamen die Köpfe der Figuren ein Eigenleben. Seine Arbeit gedieh zur vollen Zufriedenheit des Bundesdenkmalamtes. Dazu folgende Begebenheit: [[Josef Zykan]], Wiener [[Landeskonservator]], äußerte sich kritisch .. &amp;#039;&amp;#039;sehr gut, Bertoni, bis auf die eine Figur links außen, die ist ihnen nicht gelungen, sie wirkt so unlebendig&amp;#039;&amp;#039;. Es handelte sich dabei um das einzige erhaltene Original.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Pendelschlag“ im Werk ===&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Pendelschlag“ stammt von dem österreichischen [[Kunstgeschichte|Kunsthistoriker]] [[Werner Hofmann (Kunstwissenschaftler)|Werner Hofmann]] und meint das dualistische Prinzip im Schaffen des Künstlers. Perioden, in denen das Formale vorherrschte, wechselten mit solchen, in denen der Inhalt im Vordergrund stand. Ersteres bezeichnet die ab 1950 geschaffenen abstrakten Plastiken, letzteres die immer wieder erneuerte Hinwendung zur [[Figurative Kunst|Figuration]]. Genau so sind die 1954–1955 parallel entstandenen Serien &amp;#039;&amp;#039;Das imaginäre Alphabet&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ecclesia&amp;#039;&amp;#039; zu verstehen. Die später vom Künstler unter dem Sammelbegriff &amp;#039;&amp;#039;Meine Totems&amp;#039;&amp;#039; zusammengefassten Arbeiten von 1955 bis 1965 (u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Sonnenanbeter&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hermaphroditen&amp;#039;&amp;#039;) sah er selbst als Ausdruck des „Zyklischen in meiner Arbeitsperiode“.&amp;lt;ref&amp;gt;Autobiografischer Abriss in {{Literatur |Autor=Kristian Sotriffer |Titel=Wander Bertoni. Das plastische Werk 1945 bis 1980 |Jahr=1981 |Seiten=175 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AKL&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Susanne Berchtold |Titel=Bertoni, Wander |Sammelwerk=AKL |Band=10 |Jahr=1995 |Seiten=130 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er-Jahren wandte sich Bertoni einer betont verschlüsselten Bildsprache mit stärker symbolischen Formen zu. Im Zyklus &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; setzte er 1963–1964 schwellende vegetabile Formen ein; ei- und fruchtförmige Gebilde verkörperten Wachstum und Vergänglichkeit (&amp;#039;&amp;#039;Wir und die Sonne&amp;#039;&amp;#039;, 1963/64; &amp;#039;&amp;#039;Wir und die Hülle&amp;#039;&amp;#039;, 1964).&amp;lt;ref name=&amp;quot;AKL&amp;quot; /&amp;gt; Der 70&amp;amp;nbsp;Skulpturen umfassende Zyklus &amp;#039;&amp;#039;Indisches Tagebuch&amp;#039;&amp;#039; beschäftigte den Künstler seit der Mitte der Siebzigerjahre. Als Reisender hatte er Tagebuch über seine optischen Eindrücke geführt. Die umfangreichen Aufzeichnungen „ergaben schließlich eine Art Lebenszyklus, einen Ablauf des alle Völker dieser Erde verbindenden menschlichen Daseins, mit den zentralen Geschehnissen von Geburt, Liebe, Glaube und Tod“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Verena Keil-Budischowsky |Titel=Wander Bertoni |Sammelwerk=Burgenländische Heimatblätter |Jahr=2010 |Seiten=120}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Metamorphose der Säule ===&lt;br /&gt;
Ausgelöst durch eine Reise nach Griechenland begann der Künstler 1965 mit Arbeiten, die später als Metamorphose der Säule bekannt geworden sind und sich „wie ein roter Faden durch das Lebenswerk des Bildhauers […] ziehen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Verena Keil-Budischowsky |Titel=Wander Bertoni |Sammelwerk=Burgenländische Heimatblätter |Jahr=2010 |Seiten=115}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bertoni selbst dazu: „In der Säule habe ich das archetypische Gerüst gefunden, das mir erlaubt, einen vielseitigen Dialog zu führen, ohne die Grundform verlassen zu müssen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Bertoni in {{Literatur |Autor=Kristian Sotriffer |Titel=Wander Bertoni. Das plastische Werk 1945 bis 1980 |Jahr=1981 |Seiten=176}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Beispiel aus einer Vielzahl an Varianten ist die 1992 vor der Landesregierung Burgenland in [[Eisenstadt]] aufgestellte &amp;#039;&amp;#039;Jubiläumssäule 70&amp;amp;nbsp;Jahre Burgenland&amp;#039;&amp;#039;. Thematisiert ist die Zeit zwischen Kaisertum und Gegenwart – mit der zerstörten Pyramide für das [[Österreich-Ungarn|Kaiserreich]] bis zur Dankessäule für die Zweite demokratische Republik Österreich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wander Bertoni |Titel=Meine Aufträge 1945–1995 |Jahr=1995 |Seiten=132 |Kommentar=Bildmaterial: Abb. 165–199, S. 118–133}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brunnen ===&lt;br /&gt;
„Nicht wegzudenken aus seinem Werk sind die Brunnen, die Wander Bertoni seit 1952 immer wieder zu gestalten weiß.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimat 113&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Verena Keil-Budischowsky |Titel=Wander Bertoni |Sammelwerk=Burgenländische Heimatblätter |Jahr=2010 |Seiten=113}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine ersten Brunnen für Wien bestanden aus [[Kunststein]] mit keramischer Plattenverkleidung oder Glasmosaiken. 1966 bis 1969 folgten unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Wir und das Ei&amp;#039;&amp;#039; eine neue Brunnenform, ab 1973 dann ein &amp;#039;&amp;#039;Lebensbaumbrunnen&amp;#039;&amp;#039;, der 1987 vor der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Freisaal in [[Salzburg]] aufgestellt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimat 113&amp;quot; /&amp;gt; Am 1992–1993 entstandenen &amp;#039;&amp;#039;Energie-Brunnen&amp;#039;&amp;#039; sind Wasser, Sonne und Wind durch drei allegorische Bronzefiguren versinnbildlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wander Bertoni |Titel=Meine Aufträge 1945–1995 |Jahr=1995 |Seiten=45 |Kommentar=Bildmaterial: Abb. 58–66, S. 44–49}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim &amp;#039;&amp;#039;Versöhnungsbrunnen&amp;#039;&amp;#039; von 1994 „stürzt, verbindet und verschließt das Wasser verschämt die Kugel“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wander Bertoni |Titel=Meine Aufträge 1945–1995 |Jahr=1995 |Seiten=50 |Kommentar=Bildmaterial: Abb. 67–79, Seite 50–55}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonnenanbeter als Beispiel für die Abstraktion ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Sonnenanbeter&amp;#039;&amp;#039; von 1957 (?) ergänzte den durch [[Gustav Peichl]] entworfenen Österreich-Pavillon für die [[1964 New York World’s Fair|Weltausstellung in New York 1964/65]]. Dessen drei hoch aufragenden „A“ standen für die Holzwirtschaft Austrias, die 19,50&amp;amp;nbsp;Meter hohe Bertoni-Skulptur für die Stahlindustrie. Der Titel des Kunstwerks fußt auf einem persönlichen Erlebnis: Nach dem besonders harten Winter 1943/44 genoss der Zwangsarbeiter die Frühlingssonne umso mehr. Seitdem hatte er „zu der Sonne eine fast religiöse Beziehung“. Die rückgeführte Plastik wurde 1966 auf dem Kirchberg oberhalb von Winden und dem Neusiedler See aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wander Bertoni |Titel=Meine Aufträge 1945–1995 |Jahr=1995 |Seiten=108 |Kommentar=Bildmaterial: Abb. 153–156, Seite 108–111. Abb. 110 zeigt den Pavillon in einer Schwarz-Weiß-Aufnahme}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sechs Kunststein-Säulen als Beispiele für den Metamorphosen-Zyklus ===&lt;br /&gt;
Der Auftrag stammte von [[Johannes Spalt]], dem [[Kurator (Museum)|Kurator]] der 1974 in Wien veranstalteten [[Franz Anton Maulbertsch|Maulbertsch]]-Ausstellung. Die sechs 1973 aufgestellten und von Fachleuten als ideale Symbiose zwischen alter und neuer Kunst gesehenen Säulen sollten den Platz vor der barocken [[Piaristenkirche Maria Treu (Wien)|Piaristenkirche]] im Wiener Gemeindebezirk [[Josefstadt (Wien)|Josefstadt]] mit in die Exposition einbeziehen. Polemiken der Presse und der Bürgerschaft führten jedoch bereits im Ausstellungsjahr zur Entfernung der Kolonnen. Man befürchtete, die Jugend des angrenzenden Piaristengymnasiums werde durch die „Phallussymbole“ verdorben. Die Gemeinde Wien erwarb die Kunstwerke und ließ sie in der Fußgängerzone am [[Wiener Ringstraße|Parkring]] aufstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Verena Keil-Budischowsky |Titel=Wander Bertoni |Sammelwerk=Burgenländische Heimatblätter |Jahr=2010 |Seiten=115 f}}&amp;lt;br&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wander Bertoni |Titel=Meine Aufträge 1945–1995 |Jahr=1995 |Seiten=79 |Kommentar=Bildmaterial: Abb. 96–113, Seite 76–87}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke im öffentlichen Raum (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Winden - Sonnenanbeter.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Sonnenanbeter&amp;#039;&amp;#039;, 1957, Winden am See&lt;br /&gt;
Skulptur Wander Bertoni, Stuttgart.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Bewegung II&amp;#039;&amp;#039;, 1960–1961, Stuttgart&lt;br /&gt;
Bertoni Sklulpturen Theodor Herzl Platz.JPG|Säulen auf dem [[Wiener Ringstraße|Theodor-Herzl-Platz]], 1973/74, Wien&lt;br /&gt;
Fountain by Wander Bertoni, Nawi Salzburg.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Lebensbaumbrunnen&amp;#039;&amp;#039;, 1973–1987, Universität Freisaal, [[Nonntal|Salzburg-Nonntal]]&lt;br /&gt;
Wander Bertoni Prora.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Doppelte Prora&amp;#039;&amp;#039;, 1975–1978, [[Melk]], Donaubrücke&lt;br /&gt;
Europaplatz Eisenstadt 4804.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Jubiläumssäule 70 Jahre Burgenland&amp;#039;&amp;#039;, 1992, Europaplatz, Eisenstadt&lt;br /&gt;
2007-07-12-FloridsdorferSchleife.WeinendeBruecke.StationSiemenstrasse001.JPG|Skulptur für die &amp;#039;&amp;#039;Weinende Brücke&amp;#039;&amp;#039;, 1998, Wien-[[Floridsdorfer Hochbahn|Floridsdorf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikationen ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel= Indisches Tagebuch |TitelErg=Biografie und Erinnerung |Verlag=Jugend &amp;amp; Volk |Ort=Wien |Jahr=1985 |ISBN=3-224-16737-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Meine Aufträge 1945–1995 |Verlag=Selbstverlag |Ort=Wien/Bad Vöslau |Jahr=1995}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1973: &amp;#039;&amp;#039;Wander Bertoni. Musica in Sculptura&amp;#039;&amp;#039;. Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, [[Salzburger Kunstverein]], [[Salzburg]] (Einzelausstellung)&lt;br /&gt;
* 1979: &amp;#039;&amp;#039;Wander Bertoni. Skulpturen&amp;#039;&amp;#039;. Burgenländische Landesgalerie, [[Eisenstadt]] (Einzelausstellung)&lt;br /&gt;
* 1986: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Bildhauer. Gelernt bei Wotruba&amp;#039;&amp;#039;. [[Burg Lockenhaus]], [[Lockenhaus]] (Gruppenausstellung)&lt;br /&gt;
* 1994: &amp;#039;&amp;#039;Wotruba und die Folgen der Österreichischen Plastik seit 1945. Sammlung des [[Rupertinum]]s Salzburg&amp;#039;&amp;#039;. Bawag Foundation, Wien (Gruppenausstellung)&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Bertoni. Von der Zeichnung zur Skulptur&amp;#039;&amp;#039;. [[Landesgalerie Burgenland]], [[Eisenstadt]] (Einzelausstellung)&lt;br /&gt;
* 2019: &amp;#039;&amp;#039;Bildhauer der Wotruba Schule. Bertoni, Kedl &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; Landesgalerie Burgenland, Eisenstadt (Gruppenausstellung)&lt;br /&gt;
* 2021: &amp;#039;&amp;#039;Avantgarde und Gegenwart. Die Sammlung Belvedere von Lassnig bis Knebl&amp;#039;&amp;#039;. [[Belvedere 21]], Wien (Gruppenausstellung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Biennalen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1950, 1952, 1954 und 1966: Teilnahme an der [[Biennale di Venezia|Biennale von Venedig]]&lt;br /&gt;
* 1953: 1.&amp;amp;nbsp;Preis beim internationalen Skulpturenwettbewerb der Stadt Neapel&lt;br /&gt;
* 1953: Teilnahme an der [[Biennale von São Paulo]]&lt;br /&gt;
* 1958: Bildhauerpreis der Biennale von São Paulo&lt;br /&gt;
* 1958: [[Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst]]&lt;br /&gt;
* 1959, 1961 und 1963: Teilnahme an der &amp;#039;&amp;#039;Biennale Middelheim&amp;#039;&amp;#039;, [[Antwerpen]]&lt;br /&gt;
* 1986: [[Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien|Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold]]&lt;br /&gt;
* 1991: [[Ehrenzeichen des Landes Burgenland|Großes Ehrenzeichen des Landes Burgenland]]&lt;br /&gt;
* 1998: Ritter-[[Verdienstorden der Italienischen Republik]] (&amp;#039;&amp;#039;Cavaliere Ordine al Merito della Repubblica Italiana&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.quirinale.it/onorificenze/ |titel=Presidenza della Repubblica. Suchergebnis Ehrungen |sprache=IT |abruf=2023-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005: Ehrenmitgliedschaft der [[Universität für angewandte Kunst]]&lt;br /&gt;
* 2009: [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst|Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]], die [[Laudatio]] hielt der Architekt [[Friedrich Kurrent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Kristian Sotriffer]] |Titel=Wander Bertoni. Das plastische Werk 1945 bis 1980 |Verlag=Edition Tusch |Ort=Wien |Jahr=1981 |ISBN=3850631125}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Susanne Berchtold |Titel=Bertoni, Wander |Sammelwerk=[[Allgemeines Künstlerlexikon]] (AKL) |Verlag=K. G. Saur |Ort= München/Leipzig| Band=10 |Jahr=1995 |Seiten=130 f |ISBN=9783598227400}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Verena Keil-Budischowsky |Titel=Wander Bertoni – Hommage zum 85. Geburtstag des großen Bildhauers aus Winden am See |Sammelwerk=[[Burgenländische Heimatblätter]] |Band=Jahrgang 72 |Jahr=2010 |Seiten=109–128 |Online={{ZOBODAT/URL |pdf/Burgenlaendische-Heimatblaetter_72_0109-0128.pdf}} |Format=PDF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11851010X}}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|p|798}}&lt;br /&gt;
* {{basis-wien |person=22480 |titel=Wander Bertoni |abruf=2023-04-18 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.winden.at/tourismus/freilichtmuseum |titel=Freilichtmuseum |werk=winden.at/tourismus |abruf=2023-06-14}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.bildhauer-wanderbertoni.com |hrsg=Waltraud Bertoni |titel=Bildhauer Wander Bertoni | abruf=2023-07-04}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.noen.at/niederoesterreich/gesellschaft/todesfall-wander-bertoni-im-alter-von-94-jahren-verstorben-burgenland-niederoesterreich-bildende-kunst-burgenland-tod-wander-bertoni-bildhauer-todesfall-179278092 |titel=Todesfall. Wander Bertoni im Alter von 94 Jahren verstorben |werk=NÖN.at (Niederösterreich) | datum=2019-12-23 |abruf=2023-07-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11851010X|LCCN=n/82/156737|VIAF=95963924}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bertoni, Wander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitgenössischer Künstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Abstrakte Bildhauerei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität für angewandte Kunst Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer einer Biennale di Venezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer einer Biennale von São Paulo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Ehrenzeichens des Landes Burgenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Winden am See)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bertoni, Wander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienisch-österreichischer Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Codisotto]], Provinz Reggio Emilia, Italien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Dezember 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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