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	<title>Wanda Jakubowska - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:54:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wanda_Jakubowska&amp;diff=446344&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2026-03-14T07:17:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wanda Jakubowska (1907-1998).jpg|mini|Wanda Jakubowska (1970)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wanda Jakubowska&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Oktober]] [[1907]] in [[Warschau]]; † [[24. Februar]] [[1998]] ebenda) war eine [[Polen|polnische]] [[Filmregisseur]]in und [[Widerstandskämpfer]]in gegen die deutsche Besatzung. Sie überlebte das [[KZ Auschwitz]] und das [[KZ Ravensbrück]]. Nach dem Krieg produzierte sie antifaschistische Filme, die vielfach ausgezeichnet wurden. Jakubowska gilt als eine der ersten weiblichen Filmregisseure der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wanda Jakubowska wuchs in gutbürgerlichen Verhältnissen im Warschau der Zwischenkriegszeit auf. Sie absolvierte 1927 das Abitur an einem katholischen [[Lyzeum]] des Ordens der [[Ursulinen]] und begann, [[Kunstgeschichte]] und [[Philosophie]] zu studieren. Nach einigen Semestern wechselte sie Anfang der 30er Jahre zur Warschauer Filmschule, wo zu der Zeit die ersten Anfänge des polnischen Films gelehrt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munzinger&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/Wanda%20Jakubowska/00/8740 |titel=Wanda Jakubowska |werk=Munzinger Biographie |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakubowska zählt zu den Pionieren des polnischen Films. Ihre ersten Regiearbeiten waren [[Dokumentarfilm]]e, darunter „Palast auf Rädern“ (1932), „Wir bauen“ (1934) und „Erwachen“ (1935).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt des deutschen [[Überfall auf Polen|Überfalls auf Polen]] 1939 arbeitete sie an ihrem ersten Spielfilm „Am Njemen-Fluß“, nach dem gleichnamigen Roman der Schriftstellerin [[Eliza Orzeszkowa|Eliza Orzeskowa]], einer Vertreterin des kritischen Realismus, die für die Frauen- und Judenemanzipation gekämpft hatte. Die Premiere, die für den 15. Sept. 1939 in Warschau geplant war, wurde durch die Belagerung Warschaus durch deutsche Truppen verhindert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munzinger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanda Jakubowska engagiert sich in der polnischen [[Kommunistische Partei|kommunistischen Partei]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munzinger&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] engagierte sie sich im geheimen polnischen Widerstand und wurde 1942 von den [[Nazi]]s verhaftet. Sie wurde in das Konzentrationslager [[KZ Auschwitz-Birkenau|Auschwitz]] deportiert und war bis 1945 dort interniert. Anschließend wurde in das Frauen-Konzentrationslager [[KZ Ravensbrück|Ravensbrück]] überführt. Nach der Befreiung hielt sie sich zunächst in Berlin auf und ging dann zurück nach Polen. 1946 gehörte sie zu den ersten polnischen Filmemachern, die wieder mit der Filmarbeit begannen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.filmportal.de/person/wanda-jakubowska_fd2033e60107433eb2b7c7a1ad442e06 |titel=Wanda Jakubowska |werk=filmportal.de |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wanda Jakubowska i Borys Monastyrski - Ostatni Etap - Film nr 26 - 1947-11-01.JPG|alternativtext=eine junge Frau und ein Kameramann demonstrieren durch Gesten, wie sie sich jewels die Bildgestaltung vorstellen|mini|Wanda Jakubowska mit dem Kameramann Boris Monastyrski bei den Dreharbeiten zu ihrem Film „Die letzte Etappe“ (1947)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 entstand ihr berühmtester Film, der ihre Erlebnisse in Auschwitz verarbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/ostatni-etap-wanda-jakubowska/ |titel=Ostatni etap – The Last Stage – Die letzte Etappe – von Wanda Jakubowska |hrsg=Zukunft braucht Erinnerung |sprache=de |abruf=2025-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Die letzte Etappe (1948)|Die letzte Etappe]]&amp;#039;&amp;#039; gilt bis heute als einer der herausragenden Filme über die Leiden der Menschen in [[Faschismus|faschistischen]] Konzentrationslagern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berlinale&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlinale.de/de/2020/programm/202003167.html |titel=Programm |hrsg=Berlinale  |sprache=de |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet; die Filmkritik bezeichnete ihn als „Mutter aller Filme über den Holocaust“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stansky&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mathilde Stansky |url=https://www.new-east-archive.org/articles/show/13176/wanda-jakubowska-the-last-stage-ostatni-etap-women-recollected-polish-film-director |titel=How Polish director Wanda Jakubowska used her own experience in Auschwitz to create ‘the mother of all Holocaust movies’ |sprache=en |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://instytutpolski.pl/berlin/2022/09/27/women-make-film-wanda-jakubowska/ |titel=Women Make Film: Wanda Jakubowska |hrsg=Polnisches Institut Berlin |sprache=de |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Aus einer Fülle bezeugter Einzelschicksale fügt Wanda Jakubowska das realistische Bild eines Alltags zwischen Zwangsarbeit und Krankenbaracke, zwischen Todesandrohung und Lebenswillen. Sie zeigt die Grausamkeiten des Wachpersonals und die kalkulierte Massenvernichtung durch die SS. Doch im Angesicht stets rauchender Schornsteine gibt es auch Akte des Widerstands und der Solidarität unter den Frauen, die sich auf die Befreiung durch die Rote Armee vorbereiten.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berlinale&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem der dokumentarische Stil Jakubowskas lässt den Spielfilm fast wie ein Zeitdokument wirken. Die Beschäftigung mit dem Faschismus stand auch im weiteren Schaffen der Regisseurin oft im Mittelpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Magdalena Saryusz-Wolska |url=https://zeitgeschichte-online.de/film/der-erste-auschwitz-spielfilm |titel=Der erste Auschwitz-Spielfilm |titelerg=„Die letzte Etappe“ der polnischen Regisseurin Wanda Jakubowska aus dem Jahr 1948 |werk=zeitgeschichte-online.de |datum=2020-02-22 |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakubowska gilt als eine der ersten weiblichen Filmregisseure der Welt und als Pionierin des [[Autorenfilm]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stansky&amp;quot; /&amp;gt; Von 1949 bis 1974 lehrte sie an der [[Filmhochschule Łódź]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1932: [[Morze]] (Palast auf Rädern): erster 9-minütiger Dokumentarfilm&lt;br /&gt;
* 1934: &amp;#039;&amp;#039;Przebudzenie&amp;#039;&amp;#039;; Dokumentarfilm gemeinsam mit [[Aleksander Ford]]&lt;br /&gt;
* 1934: &amp;#039;&amp;#039;Budujemy (&amp;#039;&amp;#039;Wir bauen)&lt;br /&gt;
* 1935: &amp;#039;&amp;#039;Erwachen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1937: &amp;#039;&amp;#039;Ulica Edisony&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1946: &amp;#039;&amp;#039;Budujemy nowe wsie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1948: [[Die letzte Etappe (1948)|Die letzte Etappe]]; Regie und Drehbuch; Buch zus. mit Gerda Schneider, ehem. [[KZ Auschwitz|Auschwitz]]-Gefangene&lt;br /&gt;
* 1953: &amp;#039;&amp;#039;Żolnierz zwycięstwa&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1955: Atlantische Erzählung (&amp;#039;&amp;#039;Opowieść atlantycka&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1957: &amp;#039;&amp;#039;Pożegnanie z diabłem&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1958: &amp;#039;&amp;#039;Król Maciuś I&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1960: [[Begegnung im Zwielicht]] (&amp;#039;&amp;#039;Spotkania w mroku&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1960: Eine Geschichte von heute (&amp;#039;&amp;#039;Historia współczesna&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1964: Das Ende unserer Welt (&amp;#039;&amp;#039;Koniec naszego świata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1965: &amp;#039;&amp;#039;Gorąca linia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1972: 150 Stundenkilometer (&amp;#039;&amp;#039;150 na godzinę&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1979: &amp;#039;&amp;#039;Biały mazur&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1986: Die Einladung (&amp;#039;&amp;#039;Zaproszenie&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1988: &amp;#039;&amp;#039;Kolory kochania&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Marek Haltof |Titel=Screening Auschwitz: Wanda Jakubowska&amp;#039;s The Last Stage and the Politics of Commemoration |Verlag=Northwestern University Press |Datum=2018 |ISBN=978-0-8101-3608-3 |DOI=10.2307/j.ctv3znz28 }}&lt;br /&gt;
* Ewa Mazierska: &amp;#039;&amp;#039;Wanda Jakubowska’s Cinema of Commitment&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;European Journal of Women&amp;#039;s Studies&amp;#039;&amp;#039; 8 (2), 2001, S. 221–238.&lt;br /&gt;
* Monica Talarczyk: &amp;#039;&amp;#039;Wanda Jakubowska Revisited.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Interdisciplinary Studies in Performance&amp;#039;&amp;#039;, Band 29, Peter Lang Verlag 2022, ISBN 978-3631868348.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 190.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wanda Jakubowska}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0416049}}&lt;br /&gt;
* [https://filmpolski.pl/fp/index.php?osoba=115927 Porträt auf filmpolski.pl]&lt;br /&gt;
* Jakuboska im [https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/Wanda%20Jakubowska/00/8740 Munzinger-Archiv]&lt;br /&gt;
* Video: [https://www.youtube.com/watch?v=wd8sB0kIYHY&amp;amp;t=7s &amp;#039;&amp;#039;Ostatni Etap&amp;#039;&amp;#039; (Letzte Etappe, 1948) auf YouTube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118711644|LCCN=no99047892|VIAF=273708}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jakubowska, Wanda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Filmhochschule Łódź)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (polnischer Widerstand 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jakubowska, Wanda&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnische Filmregisseurin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Oktober 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Februar 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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