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	<title>Walzer (Musik) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walzer_(Musik)&amp;diff=296454&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Thomas Nußbaumer; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-19T21:03:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Thomas Nußbaumer; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Musikstück im {{Bruch|3|4}}-[[Takt (Musik)|Takt]] oder {{Bruch|3|8}}-Takt, in [[Lateinamerika]] und in älteren Quellen auch im {{Bruch|6|8}}-Takt. Der Name wird von der Tanzfigur „&amp;lt;!-- das --&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ abgeleitet, was „&amp;lt;!-- das --&amp;gt;Drehen“ bedeutet, und stammt aus dem schwäbischen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Der Begriff „Walzer“ wurde erstmals von [[Friedrich Schiller]] in der Ballade &amp;#039;&amp;#039;[[Eberhard der Greiner]]&amp;#039;&amp;#039; 1781 in öffentlicher Form verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;L&amp;quot;&amp;gt;[[Norbert Linke]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frühgeschichte des Walzers – Symposiumsbericht von Thomas Nußbaumer &amp;amp; Franz Gratl – Buchbesprechung&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Leben – Mitteilungsblatt der Deutschen Johann Strauss Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 47 (2014/3), {{ISSN|1438-065X}}, S. 87–90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ältesten bekannten Walzer finden sich in Musikhandschriften um 1790,&amp;lt;ref&amp;gt;Die Behauptung von Simon Wascher in &amp;#039;&amp;#039;Die Walzer einer westfälischen Tanzsammlung von 1767.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas Nußbaumer, Franz Gratl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zur Frühgeschichte des Walzers.&amp;#039;&amp;#039; (=Schriften zur musikalischen Ethnologie, Band 3), Innsbruck 2014, S. 56, bezüglich einer Tanzmusikhandschrift aus [[Dinker]] in Westfalen mit der Jahreszahl 1767 wurde durch Linke widerlegt. Die Sammlung ist auf frühestens 1790 zu datieren. Siehe dazu: [[Norbert Linke]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frühgeschichte des Walzers – Symposiumsbericht von Thomas Nußbaumer &amp;amp; Franz Gratl – Buchbesprechung&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Leben – Mitteilungsblatt der Deutschen Johann Strauss Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 47 (2014/3), {{ISSN|1438-065X}}, S. 87–90.&amp;lt;/ref&amp;gt; so auch ein so bezeichneter „Wals“ in Stockholm 1785.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Wascher: &amp;#039;&amp;#039;Die Walzer einer westfälischen Tanzsammlung von 1767.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas Nußbaumer, Franz Gratl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zur Frühgeschichte des Walzers.&amp;#039;&amp;#039; (=Schriften zur musikalischen Ethnologie, Band 3), Innsbruck 2014, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste gedruckte Ausgabe von Walzern erschien 1806 in Leipzig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;L&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „walzen“ für Drehbewegungen lässt sich schon im mittelalterlichen Wortbestand finden. Tanzbezogen steht es seit etwa 1750 für Paartänze, ab etwa 1760 „walzender Tanz“ bzw. „das Walzen“. [[Walzer (Tanz)|Walzer als Tanz]] wurde ab den ersten beiden Jahrzehnten des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Mode in allen Gesellschaftsschichten. Er verdrängte das [[Menuett]] und besaß den Ruf des Volkstümlichen und Deutschen gegenüber dem Aristokratischen und Französischen des Menuetts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metrum und Tempo ==&lt;br /&gt;
Während das ebenfalls im Dreiertakt stehende Menuett einen [[barock]]en regelmäßigen Puls aufweist, sind die Gewichte im Walzertakt ungleich verteilt, und der Bass spielt in der Regel nur auf dem ersten Schlag. Während das Menuett den Eindruck des Schreitens wiedergibt, vermittelt der Walzer den des Schwingens. Bis zum Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ist das Walzertempo sehr schnell, in seiner „klassischen“ Zeit nach dem [[Wiener Kongress]] pendelt es sich etwa bei einer Sekunde pro Takt ein und wird heute noch langsamer getanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die etwa halb so schnelle Version des Tanzes, der [[Langsamer Walzer|Langsame Walzer]], wird ebenfalls erstmals 1806 gedruckt, verbreitete sich aber erst gegen Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;L&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tanzwalzer ===&lt;br /&gt;
Berühmte tanzbare Walzer stammen von [[Josef Lanner]], [[Johann Strauss (Vater)]], dessen Sohn [[Johann Strauss (Sohn)]] (z.&amp;amp;nbsp;B. der &amp;#039;&amp;#039;[[Donauwalzer]]&amp;#039;&amp;#039;, 1867) sowie von [[Pjotr Iljitsch Tschaikowski]]. Viele [[Oper]]n und [[Operette]]n enthalten auf der Bühne getanzte Walzermusik.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Walzer (Tanz)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konzertwalzer ===&lt;br /&gt;
[[Franz Schubert]], [[Frédéric Chopin]] und [[Franz Liszt]] schrieben Walzer für Klavier, die im &amp;#039;&amp;#039;[[rubato]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. in [[Agogik (Musik)|agogischer]] Spielweise vorzutragen sind. Auch [[Johannes Brahms]] komponierte Walzer für Klavier (etwa in seinem [[16 Walzer, op. 39|Opus 39]] für vier Hände). Walzer für Orchester, die nicht speziell zum Tanz bestimmt sind, stammen von Johannes Brahms und Johann Strauss (Sohn). Auch [[Carl Maria von Weber]]s Klavierstück &amp;#039;&amp;#039;[[Aufforderung zum Tanz (Weber)|Aufforderung zum Tanz]]&amp;#039;&amp;#039; ist eine Art [[Konzertwalzer]], der eher einen Tanz schildert, als zum Tanz aufzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinfonische Musik ===&lt;br /&gt;
Unter den [[Gustav Mahler#Werke|Liedern und symphonischen Sätzen]] von [[Gustav Mahler]] finden sich einige Walzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Maurice Ravel]]s Werk &amp;#039;&amp;#039;[[La Valse]]&amp;#039;&amp;#039; ist eine prominente [[Selbstreferenzialität|Selbstreferenz]] auf die Epoche des [[Wiener Walzer]]s. Es wird als [[Klavierauszug]] und in der Orchesterfassung gleichberechtigt aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Sinfonie]]satz konnte der Walzer das Menuett nicht verdrängen, mehr oder weniger verhüllt kommt er manchmal als [[Scherzo]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;zum Beispiel der dritte Satz der [[8. Sinfonie (Dvořák)#3. Satz: Allegretto grazioso|8.&amp;amp;nbsp;Sinfonie von Dvořák]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wiener Orchesterwalzer zwischen Lanner und Strauss Sohn haben eine [[Introduktion]] im geraden Takt und, nach einer kontrastreichen Folge von Walzern, eine schnelle [[Coda (Musik)|Coda]].&lt;br /&gt;
Französische Walzer sind dreiteilig mit steigendem Tempo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instrumentalmusik ===&lt;br /&gt;
Walzer wurden auch für Soloinstrumente komponiert, etwa von [[Fernando Sor]] (Opus 17 und Opus 18 mit jeweils sechs Walzern&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Götze (Gitarrist)|Walter Götze]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fernando Sor, 20 ausgewählte Walzer.&amp;#039;&amp;#039; B. Schott’s Söhne, Mainz (= &amp;#039;&amp;#039;Gitarren-Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Band 16).&amp;lt;/ref&amp;gt;) und [[Francisco Tárrega]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Langer (Gitarrist)|Michael Langer]]: &amp;#039;&amp;#039;Saitenwege. 500 Jahre Musik für klassische Gitarre.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Edition Dux, Reichertshofen 2007, ISBN 978-3-934958-56-2, S. 49 f. (&amp;#039;&amp;#039;Valse&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie [[Matteo Carcassi]]&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Schwarz-Reiflingen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Matteo Carcassi, 20 ausgewählte Walzer.&amp;#039;&amp;#039; Schott, Mainz (= &amp;#039;&amp;#039;Gitarren-Archiv&amp;#039;&amp;#039;, Band 3).&amp;lt;/ref&amp;gt; und (als &amp;#039;&amp;#039;Valsa-[[Choro]]&amp;#039;&amp;#039;) von [[Heitor Villa-Lobos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Oscar Bie: &amp;#039;&amp;#039;Der Tanz&amp;#039;&amp;#039;. Bard, Berlin 1919.&lt;br /&gt;
* Karl Heinrich Wörner: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Musik&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1993, ISBN 3-525-27811-X, S. 494 ff.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Langaus|Langaus|RF}}&lt;br /&gt;
* {{OeML|Walzer|Walzer|RF}}&lt;br /&gt;
* [[Thomas Nußbaumer]], Franz Gratl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zur Frühgeschichte des Walzers&amp;#039;&amp;#039;. Innsbruck 2014 (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur musikalischen Ethnologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3).&lt;br /&gt;
* [[Walter Salmen]]: &amp;#039;&amp;#039;Tanz im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1989, ISBN 3-370-00286-8 (= &amp;#039;&amp;#039;[[Musikgeschichte in Bildern]].&amp;#039;&amp;#039; Band 4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://ngcs.staatsbibliothek-berlin.de/?action=metsImage&amp;amp;format=jpg&amp;amp;metsFile=PPN719868688&amp;amp;divID=PHYS_0179&amp;amp;width=5000&amp;amp;rotate=0 Bild des ältesten bekannten mit Walzer bezeichneten Notates] (entstanden 1790 oder später).&lt;br /&gt;
* Rekonstruktion eines frühen Walzers (nach Wilson 1816): https://www.youtube.com/watch?v=TpvyFIqY4SM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4189042-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Gattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walzer| Walzer (Musik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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