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	<title>Walting - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jesi: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ BKL-Link</title>
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		<updated>2026-02-16T15:50:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; BKL-Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit der oberbayerischen Gemeinde Walting. Weitere Orte gleichen Namens siehe unter [[Walting (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Walting COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/55//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/18//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Walting in EI.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Oberbayern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Eichstätt&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft= Eichstätt&lt;br /&gt;
|Höhe              = 395&lt;br /&gt;
|PLZ               = 85137&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08426&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09176165&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 13 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = VG Eichstätt&amp;lt;br /&amp;gt;Gundekarstr. 7a&amp;lt;br /&amp;gt;85072 Eichstätt&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.walting.com/ www.walting.com]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Roland Schermer&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]/CFW&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mittelalterliche Brücke bei Walting - Pfünz über die Altmühl.jpg|mini|Mittelalterliche [[Altmühlbrücke Pfünz]] bei  Pfünz  über die Altmühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Eichstätt]]. Die Gemeinde ist Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Eichstätt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Walting liegt im Landkreis Eichstätt und somit im [[Naturpark Altmühltal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat 13 [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Walting|zugriff=2017-10-25|val=247}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=51663155757 |objekt=Gemeinde Walting |abruf=2021-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em|anzahl=2|gesamtbreite=31em|liste= &lt;br /&gt;
* [[Affenthal]] (Forsthaus)&lt;br /&gt;
* [[Almosmühle (Walting)|Almosmühle]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Brunnmühle (Walting)|Brunnmühle]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Forstermühle]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Gungolding]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Inching]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Isenbrunn]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Pfalzpaint (Walting)|Pfalzpaint]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* [[Pfünz (Walting)|Pfünz]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* [[Rapperszell]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* [[Rieshofen]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* Walting (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
* [[Ziegelhof (Walting)|Ziegelhof]] (Weiler)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zur Gemeindegründung ===&lt;br /&gt;
Bis 1803 war Walting ein Amt des [[Hochstift Eichstätt|Hochstiftes Eichstätt]] und lag ab 1500 im [[Fränkischer Reichskreis|Fränkischen Reichskreis]]. Es gehörte dann zum [[Fürstentum Eichstätt]] des Erzherzogs [[Ferdinand III. (Toskana)|Ferdinand von Toskana]]. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zu Bayern. Mit dem [[Gemeindeedikt von 1818]] entstand die [[Ruralgemeinde]] Walting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Volkszählung 1861 wurden folgende Anzahlen der Einwohner und Gebäude ermittelt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;OVB1864&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1864|SPALTE=1010|SPALTE_BIS=1014}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gungolding:  208 Einwohner und  62 Gebäude (mit Forstermühle und Ziegelhof)&lt;br /&gt;
* Inching:     108 Einwohner und  36 Gebäude (mit Brunnmühle)&lt;br /&gt;
* Pfalzpaint:  258 Einwohner und  81 Gebäude&lt;br /&gt;
* Pfünz:       191 Einwohner und  31 Gebäude (mit Almosmühle)&lt;br /&gt;
* Rapperszell: 121 Einwohner und  41 Gebäude&lt;br /&gt;
* Rieshofen:   181 Einwohner und  52 Gebäude (mit Isenbrunn)&lt;br /&gt;
* Walting:     226 Einwohner und  63 Gebäude&lt;br /&gt;
* Gesamt:     1293 Einwohner und 366 Gebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Anlässlich der [[Gebietsreform in Bayern|Gemeindegebietsreform]] schlossen sich am 1. Januar 1972 [[Gungolding]], [[Burg Pfalzpaint|Pfalzpaint]], [[Pfünz (Walting)|Pfünz]], [[Rapperszell]], [[Rieshofen]] und Walting zur neuen Gemeinde Walting zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=456}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Mai 1978 kam [[Inching]] hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 599}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1905 auf 2377 um 472 Einwohner bzw. um 24,8 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=wikitable align=center width=600&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;15&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCDDEE;&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! 1961&lt;br /&gt;
! 1970&lt;br /&gt;
! 1987&lt;br /&gt;
! 1991&lt;br /&gt;
! 1995&lt;br /&gt;
! 2000&lt;br /&gt;
! 2005&lt;br /&gt;
! 2010&lt;br /&gt;
! 2015&lt;br /&gt;
!2020&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|1477  || 1595 || 1888 || 2057 || 2234 || 2363 || 2373 || 2366 || 2328&lt;br /&gt;
|2338&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrsitz ===&lt;br /&gt;
Der Ort ist Sitz einer katholischen Pfarrei (Filialen: Rieshofen, Inching und Rapperszell).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht aus dem Ersten Bürgermeister und den Gemeinderatsmitgliedern. Seit dem 1. Mai 2020 verteilen sich die 14 Sitze der Gemeinderatsmitglieder wie folgt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;wahl2020&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahl.info/kandidaten/ort/gemeinde-walting_410.html |titel=Auf dem Wahlportal von Donaukurier und PNP finden Sie Ergebnisse und Berichte rund um die Kommunalwahlen 2020 |abruf=2020-07-17 |hrsg=[[Passauer Neue Presse]] und [[Donaukurier]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]/CFW 9 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Freie Wähler Bayern|Freie Wähler]] 3 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Grüne Bayern|Bündnis 90/Die Grünen]] 2 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]] ist seit 2014 Roland Schermer von der CSU.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wahl2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung=&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Silber eine linke rote [[Wellenflanke]], darin ein [[wachsend]]er silberner [[Bischofsstab]], vorne über drei, zwei zu eins gestellten sechsstrahligen roten [[Stern (Heraldik)|Sternen]] ein schwarzer [[Kübelhelm]] mit [[Büffelhörner|Stierhörnern]] und [[Stier (Wappentier)|Stierohren]] als [[Helmzier]].&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Auf die Zugehörigkeit des Gemeindegebiets zum ehemaligen Fürstbistum Eichstätt verweist der Bischofsstab aus dem Eichstätter Hochstiftswappen. Der Helm im vorderen Teil des Wappens stammt aus dem Siegel der Herren von Walting, die bis zum 14. Jahrhundert im Gemeindegebiet nachweisbar sind. Die drei Sterne sind dem Wappen der seit 1194 erwähnten Herren von Pfalzpaint entnommen, die als Lehensuntertanen der Hirschberger Grafen und später der Herzöge von Bayern bis 1452 Dorf und Schloss Pfalzpaint besaßen. Heinrich von Pfalzpaint, der 1460 ein Buch über die Wundarzneikunde schrieb, gilt als einer der bedeutendsten Chirurgen des deutschen Mittelalters. Die Lage der Gemeinde im Altmühltal wird durch die Wellenflanke symbolisiert.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde vom Heraldiker Theodor Goerge aus Freising gestaltet und am 14. Dezember 1984 durch die [[Regierung von Oberbayern]] genehmigt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Walting im Landkreis Eichstätt.jpg|mini|Walting]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walting im Landkreis Eichstätt, Pfarrkirche St. Johannes.jpg|mini|Walting, Pfarrkirche St. Johannes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walting im Landkreis Eichstätt St. Leonhard.jpg|mini|hochkant|Walting, St. Leonhard]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kastell Pfünz, rekonstruiertes Lagertor.JPG|mini|Kastell Pfünz, Nordtor-Rekonstruktion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfünz im Landkreis Eichstätt.jpg|mini|Pfünz mit der Kirche St. Nikolaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfünz im Landkreis Eichstätt St. Nikolau Innen.jpg|mini|Pfünz, Blick in das Innere von St. Nikolaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfalzpaint Landkreis Eichstätt Kirche Adelssitz.jpg|mini|hochkant|Der Kirchturm von Pfalzpaint mit Resten des ehemaligen Herrensitzes]]&lt;br /&gt;
Im Gemeindeteil Walting birgt die erhöht gelegene, ursprünglich befestigte Pfarrkirche St. Johannes, Apostel und Evangelist einen Hochaltar aus dem Ende des 17. Jahrhunderts und mehrere gotische Plastiken. Die mittelalterliche Kapelle St. Leonhard in der Ortsmitte hat ein Deckengemälde von 1732 und einen barocken Altar mit drei Statuen; die Steinfigur des heiligen Leonhard über dem Eingang ist von 1598. Auf dem Vorplatz steht ein mittelalterlicher [[Taufbecken|Taufstein]]. Südwestlich von Walting, in Höhe des Affenthals, wurde im September 2007 eine römische [[Villa rustica]] unter der Leitung des [[Archäologie|Archäologen]] Michael Jandejsek angeschnitten, die kurz vor der völligen Zerstörung durch den Pflug stand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/meterdicke-mauern-und-2000-jahre-alte-naegel-erzaehlen-geschichte-886/ Villa Rustica Walting] bei Archäologie online. Abgerufen am 27. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Grundstückseigentümer verhinderte jedoch durch seine finanziellen Forderungen über dem Marktpreis einen Ankauf des Geländes. Daher mussten die Grabungen bereits am 19. Dezember 2007 zugeschüttet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://archiv.walting.com/plaintext/535427968d140e11b/5354279a1b0ba5001/5354279a1b0bb7603/5354279a0b1176601.html|archive-is=20120709042124|text= Die Römervilla wird zugeschüttet}} im Archiv der Gemeinde Walting.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wurden die Hoffnungen der Gemeinde zerstört, ein weiteres wertvolles touristisches Standbein aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gemeindeteil Pfünz findet man die unter anderem von [[Friedrich Winkelmann]] zwischen 1884 und 1900 ergrabenen Reste des [[Kastell Pfünz|Römerkastells &amp;#039;&amp;#039;Vetoniana&amp;#039;&amp;#039;]]. Das [[Römische Militärlager|Kastell]] wurde unter Kaiser [[Domitian]] erbaut und bildete einen Teil der rückwärtigen Befestigungen des [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Limes]]. Zunächst in Holz, unter Kaiser [[Antoninus Pius]] in Stein erbaut, 166 zerstört und wiederaufgebaut, wurde es 233&amp;amp;nbsp;höchstwahrscheinlich endgültig von den [[Alamannen]] zerstört. Sichtbar sind konservierte Teile der Grundmauern sowie des in den anstehenden Felsen geschlagenen Doppelspitzgrabens. In Anlehnung an römische Militärbauten entstand ohne fachbezogene wissenschaftliche Mithilfe&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hartwig Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Denkmäler in Deutschland – Rekonstruiert und wieder aufgebaut&amp;#039;&amp;#039;, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-8062-1395-X, S. 109&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen 1992 und 1994 ein freier Rekonstruktionsversuch von Nordtor und Nordwestturm mit dem dazwischenliegenden Wehrgang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer2008&amp;quot;&amp;gt;Thomas Fischer, Erika Riedmeier-Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Der römische Limes in Bayern.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2008. ISBN 978-3-7917-2120-0. S. 140&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Modell des Lagers sowie Funde findet man in der frühgeschichtlichen Sammlung auf der [[Willibaldsburg]] in [[Eichstätt]]. Pfünz selbst ist 889 erstmals als „Phuncina“ urkundlich erwähnt. Unweit des Ortes steht malerisch eine wohl 1486 erbaute Steinbogenbrücke, die [[Altmühlbrücke Pfünz]]. Das ehemalige, 1710 erbaute [[Schloss Pfünz|Fürstbischöfliche Sommerschloss]] von Pfünz wird – durch Anbauten erweitert – seit 1956 vom [[Bistum Eichstätt]] als Jugendhaus genutzt. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Filialkirche [[St. Nikolaus (Pfünz)|St. Nikolaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeindeteil [[Inching]] – ein kleines Dorf mit etwa 100 Einwohnern – wurde bereits 1055 urkundlich erwähnt. Damals verlieh Kaiser [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich der III.]] der Eichstätter Kirche das Weinbaurecht zwischen Rebdorf und Inching. Ein Edler Adalbert von Inchingen wurde 1166 genannt. Inching besitzt mit der Martinskirche und dem [[Schloss Inching]] ein historisches Ensemble direkt an der Altmühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der an der Römerstraße Pfünz-Böhming gelegene Gemeindeteil Gungolding war bereits [[Willibald von Eichstätt|vorwillibaldinisch]] christianisiert. Die einst befestigte, außerhalb des Ortes auf eine Anhöhe stehende Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ([[Wehrkirche Gungolding]]) ist barock. Sie birgt spätgotische und barocke Ausstattungsgegenstände. Zu ihr führen 14 gemauerte [[Kreuzweg]]stationen von 1751 mit Bildtafeln des Eichstätter Künstlers [[Franz Maurer (Künstler)|Franz Maurer]] von 1992. Die benachbarte Alte Schule wurde 2004 als Pfarrheim umgestaltet. Das historische Turmhaus in der Ortsmitte wurde 2004 abgetragen und neu errichtet. Die [[Gungoldinger Wacholderheide]] ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gemeindeteil Pfalzpaint stand ein Adelssitz, die [[Burg Pfalzpaint]], die mit der 1707 von [[Jakob Engel (Baumeister)|Jakob Engel]] neu erbauten Kirche St. Andreas verbunden war. Die [[Kirchenausstattung]] stammt aus dem 16.–18. Jahrhundert, schwerpunktmäßig im Stil des [[Barock]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1997 findet auf dem Osterberg bei Pfünz jährlich das [[Bayerisches Teleskopmeeting|Bayerische Teleskopmeeting]] mit hunderten Besuchern aus Deutschland und dem nahen Ausland statt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.astronomie-ingolstadt.de/bayerisches-teleskopmeeting/|titel=Bayerisches Teleskopmeeting|werk=Astronomie Ingolstadt|zugriff=2016-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es handelt sich um eine bedeutende Veranstaltung in der deutschen Astronomieszene. Aufgrund der erhöhten und vor direkter [[Lichtverschmutzung]] weitgehend verschonten Lage bietet der Osterberg gute Bedingungen für Himmelsbeobachter und [[Astrofotografie|Astrofotografen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wald beim Affenthal wuchs einst die größte [[Gemeine Fichte|Fichte]] Bayerns, 40&amp;amp;nbsp;m lang und 280&amp;amp;nbsp;Jahre alt. Sie wurde 1910 gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Walting}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Es gab im Jahr 2020 nach der amtlichen Statistik 209 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1033. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 2016 38 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1156&amp;amp;nbsp;ha, davon waren 863&amp;amp;nbsp;ha Ackerfläche und 293&amp;amp;nbsp;ha Dauergrünfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2020 umgerechnet 2,24 Mio. Euro, davon waren umgerechnet 0,39 Mio. Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2021):&lt;br /&gt;
* zwei Kindertageseinrichtungen: 118 Kindergartenplätze, 99 betreute Kinder&lt;br /&gt;
* eine Volksschule: sieben Lehrerkräfte, 81 Schüler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger der Gemeinde === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch gereiht nach Geburtsjahr --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Willibald Apollinar Maier]] (1823–1874), katholischer Theologe und Publizist&lt;br /&gt;
* [[Alois Prebeck]] (1904–?), Jurist&lt;br /&gt;
* [[Willibald Schmidt]] (1933–2012), in Brunnmühle geborener Ingenieur, Unternehmer und Stifter&lt;br /&gt;
=== Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Alphabetisch gereiht nach Nachname --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Melissa Ugochukwu]] (* 2003), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.walting.com/ Website der Gemeinde Walting]&lt;br /&gt;
* [http://www.vetoniana.de Heimatverein Vetoniana mit Beschreibung des römischen Kastells]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09176165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Eichstätt&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Walting}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4117582-7|LCCN=n/85/241835|VIAF=153115408}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walting| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Altmühl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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