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	<title>Walther von Axthelm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:00:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GT1976: Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener</title>
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		<updated>2026-01-06T17:58:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Deutscher_Kriegsgefangener&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther von Axthelm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Dezember]] [[1893]] in [[Hersbruck]]; † [[6. Januar]] [[1972]] in [[Traunstein]]) war ein deutscher [[General der Flakartillerie]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Walther von Axthelm (1893-1972).jpg|mini|Generalmajor Walther von Axthelm]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Axthelm entstammte nicht einer schwedischen Familie, wie es eine damalige Familienlegende besagte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=[:de]Eine Legende in der Familiengeschichte {{!}} Axthelm Clan [:en]A legend in family history {{!}} Axthelm Clan [:] |Sammelwerk=Axthelm Clan |Online=https://axthelm-clan.com/familienchronik-2/forschungsberichte/forschungsbericht1/ |Abruf=2021-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Vorfahren entstammten einer Bauernfamilie, die in adlige Offizierskreise einheiratete&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Adelslinie &amp;quot;von Axthelm&amp;quot; {{!}} Axthelm Clan |Sammelwerk=Axthelm Clan |Online=https://axthelm-clan.com/familiengeschichten/adelslinie-von-axthelm/ |Abruf=2021-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1814 in den erblichen [[Königreich Bayern|bayerischen]] [[Adel]]sstand [[Nobilitierung|erhoben]] wurde. Er war der älteste Sohn des bayerischen [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrates]] Hans (Johann) von Axthelm (1857–1928) und dessen Ehefrau Hedwig, geborene Aldinger (1869–1939), Tochter der Gertrud Humbser und des bayerischen Medizinalrats Heinrich Aldinger.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1919.]]&amp;#039;&amp;#039; Dreizehnter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1918, S. 18–19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Axthelm trat am 15. September 1913 als [[Fahnenjunker]] in das [[Königlich Bayerisches 8. Feldartillerie-Regiment „Prinz Heinrich von Preußen“|8. Feldartillerie-Regiment „Prinz Heinrich von Preußen“ Nr. 8]] der [[Bayerische Armee|bayerischen Armee]] in [[Nürnberg]] ein. Mit Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] nahm er als Batterieoffizier an den Kämpfen in [[Lothringen]], dem Stellungskrieg zwischen [[Mosel]] und [[Maas]] sowie an der [[Schlacht um Verdun]] teil. Am 16. Dezember 1916 wechselte Axthelm zum Stab der II. Abteilung über, wo er bis zum 20. Januar 1917 eine Einweisung als [[Adjutant|Abteilungsadjutant]] erhielt. Diese Funktion bekleidete er anschließend bis 8. September 1917 und wurde dann über das [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] hinaus als Batterieführer an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] eingesetzt. Seine Leistungen während des Krieges wurden durch die Verleihung beider Klassen der [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], des [[Verwundetenabzeichen]]s in Schwarz sowie des [[Militärverdienstorden (Bayern)|Militärverdienstorden]]s IV. Klasse mit Schwertern und mit Krone gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1930, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] und Rückkehr in die Garnison wurde sein [[Regiment]] ab 28. Dezember 1918 [[Demobilisierung|demobilisiert]] und schließlich aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus demobilisierten Teilen bildeten sich verschiedene [[Freikorps|Freiformationen]], darunter die Sicherheitsbatterie 2. Sie war auch unter dem Namen Volkswehr-Batterie „von Axthelm“ bekannt und formierte sich zu vier [[Batterie (Militär)|Batterien]]. Axthelm fungierte vom 25. März bis 20. Oktober 1919 als Führer dieses Verbandes, wurde in die [[Vorläufige Reichswehr]] übernommen und dem Artillerie-Regiment 24 zugeteilt. Vom 1. Januar 1921 bis 30. September 1923 war er Abteilungsadjutant im [[7. (Bayerisches) Artillerie-Regiment (Reichswehr)|7. (Bayerisches) Artillerie-Regiment]]. Dort fungierte Axthelm dann bis 30. September 1931 zunächst als [[Zugführer (Militär)|Zugführer]], Batterieführer, später [[Batteriechef]] und absolvierte eine kraftfahrtechnische sowie eine Flak-Ausbildung. Hier war Axthelm vom 20. September bis 2. Oktober 1931 zur [[Schwedische Streitkräfte|schwedischen Armee]] abkommandiert. Zum 1. Oktober 1931 wurde er dann in das [[Reichswehrministerium]] versetzt, wo er bis Ende März 1933 Referent für Waffen, Geräte und Munition beim Ausbildungsstab 3 bei der Inspektion der Artillerie war. Am 1. April 1934 stieg er dort zum Gruppenleiter auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1935 trat Axthelm als [[Major]] zur Luftwaffe über, wo er bis zum 12. August 1936 als Gruppenleiter bei der Inspektion der Flakartillerie im [[Reichsluftfahrtministerium]] eingesetzt wurde. Am Folgetag wurde er zum Kommandeur des [[Fallschirm-Panzer-Division 1 Hermann Göring|Luftwaffen-Regiments „General Göring“]] ernannt, welches ab dem 28. Oktober 1939 die Tarnbezeichnung Stab Flak-Regiment 103 führte. Während des Zweiten Weltkriegs gab Axthelm am 31. Mai 1940 das Kommando an [[Generalleutnant]] [[Paul Conrath]] ab und wurde zum 1. Juni 1940 Kommandeur der neuaufgestellten [[1. Flak-Brigade]], die nach dem Ende des [[Westfeldzug]]es zum Flakschutz des Großraums [[Paris]] aufgestellt worden war. Am 8. Dezember 1940 wurde der Brigadestab nach [[Dessau]] verlegt, wo die Brigade den Flakschutz der [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke]] übernahm. Am 11. März 1941 wurde der Brigadestab in das neu aufzustellende Generalkommando des [[I. Flak-Korps]] erweitert und umgewandelt. Axthelm wurde in diesem Zusammenhang mit der Führung des I. Flak-Korps beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des beginnenden [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfeldzuges]] ab Juni 1941 war sein Korps Bestandteil der [[Heeresgruppe Mitte]] und wurde im Rahmen der [[2. Panzerarmee (Wehrmacht)|2. Panzerarmee]] eingesetzt. Es folgten Einsätze bei der [[Kesselschlacht bei Białystok und Minsk]], der [[Kesselschlacht bei Smolensk]], der [[Schlacht um Kiew (1941)|Schlacht um Kiew]], sowie der [[Doppelschlacht bei Wjasma und Brjansk]] und letztendlich bei der [[Schlacht um Moskau]]. Hier führte Axthelm ab dem 25. November 1941 das I. Flakkorps als [[Kommandierender General]]. Zuvor hatte er bereits für seine taktische Führung am 4. September 1941 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen bekommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 196.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. Dezember 1941 gab Axthelm das Kommando des Korps an Generalmajor [[Richard Reimann]] ab, der mit der Führung beauftragt wurde. Axthelm selbst kehrte nach Berlin in das Reichsluftfahrtministerium zurück, wo er vom 12. Januar 1942 bis Ende März 1945 die Funktion des [[General der Flakwaffe|Generals der Flakwaffe]] (Inspekteur der Flakartillerie) wahrnahm. Gleichzeitig war er während dieser Zeit vom 1. April 1943 bis Ende März 1945 Inspekteur der [[Fieseler Fi 103|V 1]], die anfangs noch die Tarnbezeichnung Flakzielgerät 76 trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1945 gab Axthelm die Dienststelle des Generals der Flakwaffe an [[Wolfgang Pickert]] ab, der schon seit dem 20. März 1945 eingearbeitet worden war und wurde [[Kommandierender General der Flakausbildung]]. Mit der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht]] geriet Axthelm am 8. Mai 1945 in [[Vereinigte Staaten|amerikanische]] [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 1. Juli 1947 wieder entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Karl Friedrich Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935–1945.&amp;#039;&amp;#039; Teil II. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abernetty–v. Gyldenfeldt.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1701-1, S. 30–31.&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], [[Jürgen von Flotow]], u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. B (Briefadel). 1959.&amp;#039;&amp;#039; Band IV, Band 20 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [[Deutsches Adelsarchiv]], C. A. Starke, Limburg (Lahn) 1959, S. 28–29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Institut für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; München-Berlin: [https://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-1470.pdf Zeugenschrifttum Online. ZS 1470, Axthelm, Walther von] (PDF; 1003 kB). Aktenvermerk über Unterredung Heiber mit von Axthelm, 8. Mai 1957 betreffend Regiment Göring, Funkmesstechnik, Flakartillerie, [[Luftwaffen-Felddivision]]en, Abschuss-Erfolge der Flak (Führer-Lagebesprechungen).&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/39a1ecc9-0307-4894-a086-d5cf2022e7ff/ Nachlass Bundesarchiv N 529]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1023340925|VIAF=316739315}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Axthelm, Walther von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Flakartillerie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Axthelm, Walther von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Axthelm, Walther Moritz Heinrich von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Flakartillerie im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Dezember 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hersbruck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Traunstein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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