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	<title>Walther Stepp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 10. April 2026 um 23:08 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Stepp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Februar]] [[1898]] in [[Konken]]; † [[1. Februar]] [[1972]] in [[Fürstenfeldbruck]]) war ein deutscher Jurist, Polizeibeamter und [[Schutzstaffel|SS]]-Führer. Im Nationalsozialismus sorgte er als Verbindungsmann zwischen Partei und Justiz dafür, dass Klagen aus dem Polizeibereich, etwa wegen Mordfällen im [[KZ Dachau]], nicht vor Gericht kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erich Kasberger |Titel=Macht auf Zeit: die Gestapo München |Verlag=Volk Verlag |Ort=München |Datum=2025 |ISBN=978-3-86222-477-7 |Seiten=117 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Volksschule]] und dem [[Progymnasium]] besuchte Stepp zuletzt das [[Albert-Schweitzer-Gymnasium (Kaiserslautern)|humanistische Gymnasium in Kaiserslautern]]. Nach Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] brach er im August 1916 den Schulbesuch vorzeitig ab und meldete sich freiwillig zum Militärdienst beim [[Königlich Bayerisches 11. Feldartillerie-Regiment|11. Bayerischen Feldartillerie-Regiment]] in [[Würzburg]]. Mitte Juli 1917 legte er das [[Notabitur]] ab und leistete danach an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] Kriegsdienst. Nach Kriegsende schied er im Januar 1919 als [[Vizewachtmeister]] der Reserve aus der Armee aus und schloss sich in den folgenden drei Jahren mehreren [[Freikorps]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1919 absolvierte er ein Studium der [[Rechtswissenschaft]] an den Universitäten [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Erlangen]], das er 1922 mit der ersten juristischen Staatsprüfung und [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Dr. jur.]] abschloss. Nach dem [[Rechtsreferendariat]] trat er im November 1924 als [[Richter auf Probe|Gerichtsassessor]] in den bayrischen Staatsdienst ein. Ab Anfang Januar 1926 war er als II. Staatsanwalt in [[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthal]] tätig sowie ab Anfang April 1929 als Amtsrichter in [[Mellrichstadt]] und ab Anfang Oktober 1929 in Frankenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan = &amp;quot;2&amp;quot;|Stepps SS-Ränge&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Datum&lt;br /&gt;
!Rang&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|April 1934&lt;br /&gt;
|[[SS-Obersturmbannführer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|November 1934&lt;br /&gt;
|[[SS-Standartenführer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[SS-Oberführer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Juni 1943&lt;br /&gt;
|[[SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor der nationalsozialistischen „[[Machtergreifung]]“ 1933 trat Stepp zum 1. Januar 1931 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 400.206)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/558292&amp;lt;/ref&amp;gt; und Anfang August 1931 der [[Sturmabteilung|SA]] bei. Auf besonderen Wunsch von Heinrich Himmler wechselte er am 9. November 1933 von der SA zur [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 36.224). Im Mai/Juni war er für wenige Wochen geschäftsführender Bürgermeister in Frankenthal und auch örtlicher Sonderbeauftragter der [[Oberste SA-Führung|OSAF]]. Im Juni 1933 wechselte er als Staatsanwalt ans [[Landgericht München I]], wo er bereits ab Juli 1934 als Richter tätig wurde. Mit Wirkung vom 9. November 1933 war er bereits dem SD-Hauptamt zugeteilt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1935 wurde Stepp zur [[Bayerische Politische Polizei|Bayerischen Politischen Polizei]] versetzt, wo er von Anfang Februar 1935 bis Ende November 1937 zum Oberregierungsrat befördert die stellvertretende Leitung übernahm und in Personalunion im Oktober 1936 die Leitung der Staatspolizeileitstelle München. Nach Kompetenzstreitigkeiten mit dem [[Geheimes Staatspolizeiamt (Berlin)|Geheimen Staatspolizeiamt Berlin]] schied er Ende November 1937 aus dem Polizeidienst aus. Anfang Dezember 1937 wurde er Landgerichtspräsident in [[Landgericht Kaiserslautern|Kaiserslautern]] und übernahm in dieser Stadt Anfang Oktober 1938 den Vorsitz des örtlichen [[Sondergericht]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nahm Stepp als Soldat der [[Wehrmacht]] am Kriegsgeschehen teil und schied im Rang eines [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]] im November 1942 aus der Armee aus. Danach amtierte er in [[Oberlandesgericht München|München]] als Senatspräsident des Sondergerichts 2 beim Landgericht München I und als Oberlandesgerichtspräsident bis Kriegsende. Bei der SS erreichte er im Juni 1943 den Rang eines [[SS-Brigadeführer]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende befand sich Stepp bis Mai 1948 in [[alliierte]]r [[Internierung]]. Nach einem [[Spruchkammerverfahren]] in München wurde er im August 1948 als Hauptbeschuldigter [[Entnazifizierung|entnazifiziert]] und nach einem neuen Verfahren im März 1950 nur noch als Belasteter eingestuft. Nach weiteren Verfahren wurde ihm im Oktober 1956 die Pension eines Landesgerichtspräsidenten zuerkannt. Seine letzten Wohnorte waren [[Pasing]] und [[Eichenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* „Die Zuständigkeit des Deutschen Reiches nach der neuen Reichsverfassung und der bisherigen Reichsverfassung“, Erlangen 1922 (Dissertation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Stepp, Walther&amp;#039;&amp;#039;, in: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, [https://verwaltungshandbuch.bayerische-landesbibliothek-online.de//stepp-walther Bayerische Landesbibliothek Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140395644|VIAF=107100016}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stepp, Walther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident des Oberlandesgerichts München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberlandesgericht München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht München I)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Amtsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Sondergericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankenthal (Pfalz))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Kusel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stepp, Walther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stepp, Walter&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Polizist und SS-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Februar 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Konken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Februar 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Fürstenfeldbruck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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