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	<title>Walther Simmer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T01:04:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walther_Simmer&amp;diff=1907681&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Berufstitel Professor (Österreich) umbenannt in Kategorie:Professor (Berufstitelträger): laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-04-27T06:10:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Berufstitel_Professor_(%C3%96sterreich)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Berufstitel Professor (Österreich) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Berufstitel Professor (Österreich)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Professor_(Berufstiteltr%C3%A4ger)&quot; title=&quot;Kategorie:Professor (Berufstitelträger)&quot;&gt;Kategorie:Professor (Berufstitelträger)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2025/April/5&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2025/April/5 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Simmer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juli]] [[1888]] in [[Wien]]; † [[8. März]] [[1986]] in [[Kufstein]]) war ein österreichischer Ingenieur und Erfinder des [[Simmerring]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Studium ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine ersten Tätigkeiten bezüglich maschineller Einrichtungen begannen im Elektrizitätswerk von [[Wolkenstein in Gröden]]. Danach ging er nach München zur Fabrik Weiffenbach, die [[Pyrotechnik|pyrotechnische]] Produkte herstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Neureuter, Walther Simmer und der &amp;quot;Simmerring&amp;quot;, in: Helmut Alexander, Innovatives Tirol - Techniker, Erfinder, Unternehmer, Innsbruck 2007, S. 180–185&amp;lt;/ref&amp;gt; Am damaligen [[Hochschule Mittweida|Technikum Mittweida]] studierte er die Fächer Elektrotechnik und Maschinenbau. Danach arbeitete er als Ingenieur der [[Maxhütte-Haidhof|Bayerischen Überlandzentrale A.G. Haidhof]] bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Wellendichtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1919 begannen seine erfolgreichen Arbeiten in der &amp;#039;&amp;#039;Lederfabrik Carl Freudenberg&amp;#039;&amp;#039; in [[Weinheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Küffner, Dichthalten ist ihr Job, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23. Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Fabrik war er an der Entwicklung einer Lederspaltmaschine beteiligt&amp;lt;ref&amp;gt;In einer Lederspaltmaschine wird das zu bearbeitende Leder durch zwei Walzen gespannt und durch ein Spaltmesser in zwei gleich große Teile gespalten&amp;lt;/ref&amp;gt;. In dieser Spaltmaschine wurden Felle von Ochsen gespalten, die in einem vorherigen Arbeitsgang mit einer Salzlauge für die weitere Verarbeitung vorbereitet wurden. Dabei zeigte sich das Problem der Abdichtung der Kugellager an der Maschine, die durch mangelhafte Abdichtungen der Lager durch Filzringe zerstört wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Küffner, ebenda, S. 181&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab zwar Lederdichtungen aus den [[USA]], die bessere Abdichtungseigenschaften bei Pumpenstößeln&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Pumpenstößel ist ein zylinderförmiges Transportelement an der Pumpe, durch das das zu fördernde Medium in die Pumpe gelangt oder herausgepumpt wird&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigten, die aber importiert werden mussten und eine finanzielle Belastung darstellten. Durch eingehende Versuche mit [[Leder|Chromleder]] in einem Manschettenring, der in einen Blechgehäusering eingebettet wurde, und mittels einer Schraubenzugfeder gegen die Arbeitswelle der Maschine gedrückt wurde, konnte die hinreichende Dichtigkeit und [[Standzeit]] erreicht werden. Im Jahre 1929 konnte die erste Version einer neuen Dichtung abgeschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://freudenberg-ds.de/ecomaXL/index.php?site=FDS_DE_tradition | wayback=20101003110407 | text=Erste Version einer neuen Dichtung von Walther Simmer im Jahre 1929}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch eine spezielle Behandlung des eingesetzten Chromleders konnten die Dichtringe weiter verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz neuer Materialien und verbesserte Produktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald setzte sich seine Erfindung auch in der Autoindustrie durch, so dass die Ölspuren von geparkten Personenkraftwagen bald der Vergangenheit angehörten. Im Jahre 1936 wurde das Chromleder von dem neuen Werkstoff [[Buna (Kautschuk)|Buna]] abgelöst. Zwei Jahre später konnte er mit dem Werkstoff [[Acrylnitril-Butadien-Kautschuk|Perbunan]] eine noch bessere Standzeit erreichen. Weiterhin konnte Simmer den Verarbeitungsprozess des Grundmaterials [[Kautschuk]] verbessern, wodurch sich der Produktionsaufwand um vier Fünftel reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erfindung ging in die Technikgeschichte unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Simmerring&amp;#039;&amp;#039; ein und fand nach DIN 3760 die Normbezeichnung [[Wellendichtring|Radial-Wellendichtring]] (Wellendichtring).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hug-technik.com/inhalt/wellendichtring.html Wellendichtringe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückkehr nach Tirol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er in seine Heimat zurück und kaufte ein Grundstück bei Kufstein. Im Mai 1950 gründete er das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Simmerwerke W. Simmer KG&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Österreichisches Forschungsinstitut für Wirtschaft und Politik, Berichte und Informationen, Band 351–375, 1963, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1970 produzierte Simmer in dem Werk etwa 60 Millionen &amp;#039;&amp;#039;Simmerringe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Neureuter, ebenda, S. 183&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen seiner Verdienste verlieh ihm im Jahre 1978 der österreichische Bundespräsident [[Rudolf Kirchschläger]] den Titel eines Professors. Obwohl er sich etwa Mitte der sechziger Jahre aus der unmittelbaren Tätigkeit im Werk zurückzog, beeinflusste er die weitere Entwicklung seines Unternehmens bis zum Jahre 1985, als sein Unternehmen von der Firma [[Unternehmensgruppe Freudenberg|Carl Freudenberg Weinheim]] übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1962: Titel &amp;#039;&amp;#039;Technischer Rat&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1968: Verdienstkreuz des Landes Tirol&lt;br /&gt;
* 1973: Tiroler Erfinderpreis&lt;br /&gt;
* 1978: Titel &amp;#039;&amp;#039;Professor&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|423||Simmer, Walther Hans Heinrich|Hans Christoph Graf von Seherr-Thoß|1019496592}}&lt;br /&gt;
* Jan-Peter Domschke, Sabine Dorn, Hansgeorg Hofmann, Rosemarie Poch, Marion Stascheit: &amp;#039;&amp;#039;Mittweidas Ingenieure in aller Welt&amp;#039;&amp;#039;. Hochschule Mittweida (Hrsg.): Mittweida 2014, S. 100f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1019496592|VIAF=232276943}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Simmer, Walther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstkreuzes des Landes Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Professor (Berufstitelträger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Simmer, Walther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Ingenieur und Erfinder des Simmerrings&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juli 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. März 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kufstein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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