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	<title>Walther Schultz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walther_Schultz&amp;diff=976469&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 26. Januar 2026 um 21:19 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Theologen Walther Schultz. Zu anderen Personen siehe [[Walter Schultz]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Schultz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. August]] [[1900]] auf Hof Tressow bei [[Grevesmühlen]]; † [[26. Juni]] [[1957]] in [[Schnackenburg]]) war ein deutscher lutherischer Theologe und von 1934 bis 1945 [[Landesbischof]] der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs|Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs]] in [[Schwerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Studium der [[Evangelische Theologie|Evangelischen Theologie]] u.&amp;amp;nbsp;a. an der [[Universität Rostock]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu den Eintrag der [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200014907 Immatrikulation von Walther Schultz] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Ordination]] wurde Schultz Gemeindepastor in [[Gutow|Badendiek]] bei Güstrow in Mecklenburg. Nach seinem Eintritt in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] zum 1. Januar 1931 (Mitgliedsnummer 425.117)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/40360564&amp;lt;/ref&amp;gt; verfolgten die [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] das Ziel, ihn in Leitungsämter der Landeskirche zu protegieren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gesetzblatt der DEK Nr.7,1941.jpg|alternativtext=Telegramm des Geistlichen Vertrauensrates vom 30. Juni 1941|mini|Treue und Einsatzbereitschaft dem Führer, 30. Juni 1941]]&lt;br /&gt;
1933 wurde Schultz Führer des &amp;#039;&amp;#039;Bundes nationalsozialistischer Pastoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 567.&amp;lt;/ref&amp;gt; und mit dem neu geschaffenen Amt eines Landeskirchenführers von Mecklenburg versehen. Am 12. November 1933 bekannte er sich als Sprecher der mecklenburgischen Kirche zu [[Adolf Hitler]] und dem [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistischen Staat]]: „Wir evangelischen Mecklenburger wollen ... rückhaltlos zu unserem Kanzler und Führer stehen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat bei Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch 2005, S. 567, mit Bezug auf die Quelle &amp;#039;&amp;#039;Junge Kirche&amp;#039;&amp;#039;, Heft 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr darauf konnte er&amp;amp;nbsp;– nach Verdrängen des bisherigen Amtsinhabers [[Heinrich Rendtorff]]&amp;amp;nbsp;– Landesbischof der mecklenburgischen Landeskirche werden; mit noch nicht einmal 33 Jahren war er wohl der jüngste Bischof in der Geschichte der evangelischen Kirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Amtsführung in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war umstritten, doch er konnte sich in seinem Amt behaupten. Im Jahre 1939 schloss er sich dem [[Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Prolingheuer: &amp;#039;&amp;#039;Wir sind in die Irre gegangen&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1987, S. 151&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchenkanzlei der [[Deutsche Evangelische Kirche|Deutschen Evangelischen Kirche]] bat mit Zustimmung des unmittelbar vor Kriegsausbruch am 31. August 1939 ins Leben gerufenen [[Kirchenkampf|Geistlichen Vertrauensrats]], dem neben Schultz [[Friedrich Werner (Jurist)|Friedrich Werner]] (Kirchenkanzlei), Landesbischof [[August Marahrens]] ([[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers|Hannover]]), Oberkonsistorialrat [[Johannes Hymmen]] ([[Kirche der Altpreußischen Union|Altpreußische Union]]) und [[Otto Weber (Theologe)|Otto Weber]] ([[Reformierte Kirchen]], [[Göttingen]]) angehörten, die Landeskirchen, dafür Sorge zu tragen, dass Gemeindeglieder [[Juden in Deutschland|jüdischer]] Herkunft dem Gemeindeleben fernblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchliches Jahrbuch Nr. 482; abgedruckt in: [[Martin Greschat]], Hans-Walter Krumwiede (Hgg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitalter der Weltkriege und Revolutionen&amp;#039;&amp;#039;; Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen 5; Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1999; ISBN 3-7887-1553-7; S. 163. [[Christian Gerlach (Historiker)|Christian Gerlach]], [[Daniel Jonah Goldhagen]] und [[Raul Hilberg]] nennen den Vorgang weniger beschönigend „Ausschluss“ der Judenchristen; Gerlach sieht einen engen Zusammenhang mit Hitlers Forderung vor 50 hohen Funktionären am 12. Dezember 1941, nunmehr endgültig und schnellstens [[Holocaust|alle Juden Europas zu vernichten]], [[WerkstattGeschichte]] #18, 1997, S. 31. Schultz war stellvertretender Leiter der &amp;quot;Nationalkirchlichen Einung&amp;quot; (sic) innerhalb der Deutschen Christen, dem besonders nazi-freundlichen Flügel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Schultz, zusammen mit Konsistorialpräsident [[Hermann Schmidt zur Nedden]], am 25. Juni 1945 von der britischen Besatzungsmacht verhaftet und interniert. Zwei Tage später legte er sein Amt nieder. Im Jahre 1948 wurde er aus dem Dienst der Landeskirche Mecklenburgs entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1950 wurde Schultz mit der pfarramtlichen Hilfeleistung in der [[St.-Dionysius-Kirche (Bad Fallingbostel)|St.-Dionysius-Kirchengemeinde]] [[Bad Fallingbostel|Fallingbostel]] in der [[Lüneburger Heide]] beauftragt. Als für diese Aufgabe dort eine neue Pfarrstelle errichtet wurde, musste Schultz die Gemeinde verlassen und übernahm in [[Schnackenburg]] an der Elbe ein Gemeindepfarramt, das er bis zu seinem Tode innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Niesel]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirche unter dem Wort. Der Kampf der Bekennenden Kirche der altpreußischen Union 1933-1945&amp;#039;&amp;#039; (= Arbeiten zur Geschichte des Kirchenkampfes. Ergänzungsreihe, Band 11). Göttingen: Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, 1978; ISBN 3-525-55556-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|330980270}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129442267|VIAF=15848480}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schultz, Walther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Bischof (20. Jahrhundert)|Schultz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leiter einer evangelischen Landeskirche (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Deutschen Christen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Lüchow-Dannenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schultz, Walther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. August 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Hof Tressow bei [[Grevesmühlen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schnackenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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