<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Walther_Recke</id>
	<title>Walther Recke - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Walther_Recke"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walther_Recke&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T11:07:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walther_Recke&amp;diff=1810219&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Galadriel: /* Leben */ Ergänzung nach der Festschrift von 1924, Schülerliste Nr. 1133</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walther_Recke&amp;diff=1810219&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-27T07:58:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Ergänzung nach der Festschrift von 1924, Schülerliste Nr. 1133&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Recke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gelegentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Recke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Oktober]] [[1887]] in [[Essen]]; † [[21. November]] [[1962]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher [[Archivar]] und [[Historiker]]. Sein Forschungsschwerpunkt war die Geschichte der deutschen Ostgebiete und Osteuropas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Walter Recke besuchte das [[Burggymnasium Essen]]. Nach dem Studium der Germanistik und Geschichte an der [[Humboldt-Universität_zu_Berlin|Universität Berlin]] und seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] 1910 war er ab 1911 in der preußischen Archivverwaltung tätig, seit 1913 am Staatsarchiv [[Danzig]], von 1929 bis 1939 als dessen Direktor. Nach seiner [[Habilitation]] 1922 wurde er 1937 ordentlicher Professor für Geschichte an der [[Technische Hochschule Danzig|Technischen Hochschule Danzig]]. Von 1927 bis 1939 leitete er das [[Ostland-Institut]] in Danzig und entfaltete eine rege publizistische und Vortragstätigkeit, die eine Revision der im [[Versailler Vertrag]] festgelegten Grenzen und den Anschluss der [[Freie Stadt Danzig|Freien Stadt Danzig]] und [[Pomerellen]]s an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] zum Ziel hatte. Das Ostland-Institut war der wissenschaftlich-politischen, völkisch ausgerichteten [[Leipziger Stiftung für Volks- und Kulturbodenforschung]] angegliedert. Von 1931 bis 1940 war er Vorsitzender des [[Westpreußischer Geschichtsverein|Westpreußischen Geschichtsvereins]]. 1935 war er an der Gründung der [[Publikationsstelle Berlin-Dahlem|Nord- und Ostdeutschen Forschungsgemeinschaft]] beteiligt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Juni 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. November desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.790.314).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33931146&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wurde er Gauhauptstellenleiter im Gauschulungsamt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 483&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Nationalsozialismus ging Recke nach Westdeutschland. Er war zunächst Bevollmächtigter für Flüchtlingsfragen in Schleswig-Holstein.&lt;br /&gt;
1950 wurde er Gründungsmitglied des [[Herder-Institut_(Marburg)|Herder-Forschungsrates]]. 1954 erhielt er einen Lehrauftrag der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] und wurde 1959 emeritiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhart Jähnig]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche und Balten im historisch-geographischen Werk der Zwischenkriegszeit von Hans und [[Gertrud Mortensen]].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Michael Garleff]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Konfrontation und Kompromiss. Oldenburger Symposium „Interethnische Beziehungen in Ostmitteleuropa als historiographisches Problem der 1930er/1940er Jahre“.&amp;#039;&amp;#039; München 1995, S. 128, Anm. 72. – Kurzer Nachruf auch in: &amp;#039;&amp;#039;Osteuropa.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2/3, 1963, S. 207&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch trat Recke wie sein Vorgänger am Staatsarchiv, [[Karl-Josef Kaufmann]], für die Revision des [[Vertrag von Versailles|Versailler Vertrages]] und die antislawische Politisierung der Geschichtswissenschaft, die [[Ostforschung]], ein. Recke forderte, polnischen Besuchern die Benutzung deutscher Archive zu erschweren, und sprach sich für eine Datensammlung über polnische Historiker aus, „um die wissenschaftliche Abwehrarbeit gegen Polen anzuschieben“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingo Haar]]: &amp;#039;&amp;#039;Historiker im Nationalsozialismus. Deutsche Geschichtswissenschaft und der „Volkstumskampf“ im Osten.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2000, S. 67, S. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sprach in der „Polenfrage“ „der polnischen Nation sowohl das Recht als auch die Fähigkeit ab, aus eigener Kraft einen Staat zu unterhalten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ingo Haar: &amp;#039;&amp;#039;„Revisionistische“ Historiker und Jugendbewegung. Das Königsberger Beispiel&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Peter Schöttler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsschreibung als Legitimationswissenschaft 1918-1945&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt a. M. 1997, S. 52–103, hier: S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Westpreußen, der Schicksalsraum des deutschen Ostens. Aus der Geschichte des Reichsgaues Danzig-Westpreußen. Danzig 1940&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Geburtstag des polnischen Staates.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der NSDAP-Gauleitung Danzig-Westpreußen. Danzig 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die polnische Frage als Problem der europäischen Politik.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verfassungspläne der russischen Oligarchen im Jahre 1730 und die Thronbesteigung der Kaiserin Anna Ivanovna.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Berlin 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elisabeth Klosse: &amp;#039;&amp;#039;Walther Recke †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Preußenland.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, 1963, S. 33 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116373814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116373814|VIAF=42206082}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Recke, Walther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Recke, Walther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Recke, Walter&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Archivar und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Oktober 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. November 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Galadriel</name></author>
	</entry>
</feed>