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	<title>Walther Nibbe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Nibbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. August]] [[1900]]; † [[9. Dezember]] [[1954]] in [[Schleswig]]) war ein deutscher Parteifunktionär ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und paramilitärischer Aktivist, zuletzt im Rang eines SA-Gruppenführers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs versuchte Nibbe, nachdem sein älterer Bruder Reinhold als Primaner als Kriegsfreiwilliger in die preußische Armee gemeldet hatte, sich ebenfalls als Kriegsfreiwilliger zu melden, wurde aber aufgrund seines Alters abgelehnt. Er riss anschließend viermal aus, um sich dem Militär anzuschließen, wurde aber jedes Mal von der Polizei zurückgebracht. Schließlich durfte er mit einer Sondergenehmigung der Obersten Heeresleitung als Vierzehnjähriger in die Armee eintreten. Nach einer kurzen Ausbildung wurde er, wie sein Bruder dem Reserve-Infanterie-Regiment 48 zugeteilt. Einen Tag nachdem er an die Front kam – er wurde derselben Kompanie wie sein Bruder zugeteilt – starb dieser im September 1915 an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]], angeblich in Nibbes Armen.&amp;lt;ref&amp;gt;Comp Gen e. V. Berlin: [https://des.genealogy.net/search/show/2954380 Verlustlisten Erster Weltkrieg vom 2. Oktober 1915-Reserve-Infanterie-Regiment 48.].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nibbe wurde daraufhin zu den Heeresfliegern geschickt. Nach dem Krieg gehörte Nibbe einige Jahre der [[Reichswehr]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nibbe trat zum 1. Mai 1930 in die NSDAP (Mitgliedsnummer 240.287)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv (BArch) R 9361-II/757571.&amp;lt;/ref&amp;gt; und im selben Jahr in die [[Sturmabteilung|SA]] ein. In der letzteren machte er Karriere als Funktionär: Im Gefolge der [[Stennes-Revolte]] vom 1. April 1931 ernannte ihn der kommissarische „SA-Führer Ost“ [[Paul Schulz (Politiker)|Paul Schulz]] zum Führer des Gausturms Mecklenburg der SA. In dieser Stellung erhielt Nibbe den Rang eines SA-Oberführers (dienstälterer Oberst). Zu dieser Zeit war mangels geeigneten Führerpersonal der ehem. sächs. Offizier Friedrich Tscharmann eine Art Stabschef der mecklenburgischen SA unter dem später durch das NS-Regime ermordeten SA-Führer Andreas von Flotow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. April 1938 wurde Nibbe Chef des Amtes „Organisation und Einsatz“ bei der Obersten SA-Führung in München und organisierte unter anderem den SA-Aufmarsch beim [[Reichsparteitag]] 1938. Im selben Jahr wurde er zum SA-Brigadeführer befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wurde Nibbe Führer der SA-Gruppe Südmark mit Dienstsitz in [[Graz]] und erhielt dabei den Rang eines SA-Gruppenführers, war dienstlich mehrfach in Österreich unterwegs.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Praher: &amp;#039;&amp;#039;Österreichs Skisport im Nationalsozialismus. Anpassung – Verfolgung  – Kollaboration&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin/Boston 2021, S. 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1940 wird er zum Führer der SA-Gruppe Nordmark ernannt. 1945, kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde er schließlich Führer der SA-Gruppe Pommern, im Rang eines [[SA-Obergruppenführer]]s. Als rigoroser Antikommunist wies Nibbe seinen ältesten Sohn in der letzten Kriegsphase an, seine ganze Familie zu erschießen, falls die [[Rote Armee]] ihren Aufenthaltsort erreichen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Nibbe von der britischen Armee verhaftet und bis Herbst 1952 interniert. Anschließend ließ er sich in München nieder, wo seine Frau und Kinder bereits seit mehreren Jahren lebten. Er übernahm eine leitende Funktion im Verlag der [[Deutsche National-Zeitung|Deutschen National-Zeitung]]. Er starb im Dezember 1954 während einer Geschäftsreise in Schleswig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Nibbe war verheiratet und hatte sechs Söhne. Der Sohn Bodo Bernd Nibbe veröffentlichte 2017 seine Lebenserinnerungen unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Unerledigte Flaschenpost. Meine Lebensgeschichte(n)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beförderungen ==&lt;br /&gt;
* SA-Oberführer: 1931&lt;br /&gt;
* SA-Brigadeführer: 10. April 1938&lt;br /&gt;
* SA-Gruppenführer: 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Constantin Goschler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adolf Hitler. Reden, Schriften, Anordnungen: Februar 1925 bis Januar 1933. Von der Reichstagswahl bis zur Reichspräsidentenwahl Oktober 1930-März 1932. Oktober 1930-Juni 1931&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 45, Fußnote 5 (Kurzbiogramm).&lt;br /&gt;
* Beate Behrens: &amp;#039;&amp;#039;Mit Hitler zur Macht. Aufstieg des Nationalsozialismus in Mecklenburg und Lübeck 1922–1933&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neuer Hochschschulschriftenverlag, Rostock 1998, ISBN 3-929544-52-0, S. 177. (Kurzvita).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== NS-Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Robert Ley|R. Ley]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistisches Jahrbuch 1940&amp;#039;&amp;#039;. 14. Jahrgang, Zentralverlag, München 1940, [https://www.google.de/books/edition/Nationalsozialistisches_jahrbuch/sYs5AQAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Walther+Nibbe&amp;amp;pg=PA275&amp;amp;printsec=frontcover S. 275.]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast|E. Kienast]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Grossdeutsche Reichstag. IV. Wahlperiode. Beginn am 10. April 1938. Verlängert bis zum 30. Januar &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1947&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. R. v. Decker`s Verlag G. Schenck, Berlin 1943, [https://www.google.de/books/edition/Der_Grossdeutsche_Reichstag/qgUIAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Walther+Nibbe&amp;amp;pg=PA79&amp;amp;printsec=frontcover S. 79. Nr. 1344.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nibbe, Walther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nibbe, Walther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher NS-funktionär und SA-Gruppenführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. August 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Dezember 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schleswig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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