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	<title>Walther Neye - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 22. Januar 2025 um 11:36 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Neye&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juli]] [[1901]] in [[Arnsberg]]; † [[12. August]] [[1989]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Jurist und von 1952 bis 1957 Rektor der [[Humboldt-Universität zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch eines humanistischen Gymnasiums in [[Potsdam]] legte er im Jahre 1919 das Abitur ab. Hiernach trat er in den Grenzschutz Oberschlesien ein, einen Verband, der von dem [[Rat der Volksbeauftragten]] ins Leben gerufen wurde, um wegen Grenzstreitigkeiten mit [[Zweite Polnische Republik|Polen]] die deutsche Ostgrenze zu schützen (siehe auch [[Grenzschutz Ost]]). Im Herbst 1919 begann er das Studium der [[Rechtswissenschaft]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] und schloss das Studium 1923 mit einem [[Prädikatsexamen]] ab. Es folgte 1924 die [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Vollmacht über den Tod hinaus, insbes. bei Erbenstellung des Bevollmächtigten&amp;#039;&amp;#039; an der [[Universität Breslau]] und dann das [[Referendariat]], das er 1927 mit dem zweiten Staatsexamen abschloss. Während des Referendariats bis 1935 war er auch als [[Repetitorium|Repetitor]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beruflicher Werdegang bis zum Kriegsende ===&lt;br /&gt;
1928 ließ sich Neye in [[Berlin]] als Rechtsanwalt nieder. Als die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] die [[Machtergreifung|Macht übernahmen]], trat er zum 1. Mai in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 2.634.196)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/30490065&amp;lt;/ref&amp;gt; und schloss sich auch dem [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|Nationalsozialistischen Rechtswahrerbund]] an. Er wurde am 15. Juni 1938 zusätzlich zum [[Notar]] im Bezirk des [[Amtsgericht Charlottenburg|Amtsgerichtes Berlin-Charlottenburg]] ernannt. Ab dem Sommer 1938 wurde vom Rechtswahrerbund ein [[Ehrengericht]]sverfahren gegen Neye angestrebt, da er einer Jüdin ein Grundstück verkauft hatte. Es blieb bei einem Vermerk in den Akten des Landgerichtspräsidenten, ein Dienststrafverfahren unterblieb. Stattdessen wurde er 1939 vom Landgerichtspräsidenten sehr positiv beurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1940 trat er nach Abschluss eines Dienstvertrages in das [[Reichsluftfahrtministerium]] ein und war dort als Referent in der Industrieabteilung tätig. Von Oktober 1941 bis November 1942 war er wieder als Notar tätig, bevor er in die [[Geschichte der Niederlande#Zweiter Weltkrieg|besetzten Niederlande]] kommandiert wurde. Dort wurde er bis 1944 in der Verwaltung des [[Philips]]-Konzern in [[Eindhoven]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegstätigkeit ===&lt;br /&gt;
Nachdem Neye eidesstattlich gegenüber dem Magistrat Groß-Berlins versichert hatte, nicht Mitglied der NSDAP gewesen zu sein, wurde er im Juni 1945 wieder vorläufig als Rechtsanwalt in Berlin zugelassen und im Juli 1945 vorläufig wieder zum Notar bestellt. Bis 1947 war er noch als Anwalt und Notar tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neye nahm ab dem [[Wintersemester]] 1946/47 einen Lehrauftrag im [[Privatrecht]] an der Humboldt-Universität wahr. Bei der Bewerbung hatte er abermals eidesstattlich versichert, kein Mitglied der NSDAP und darüber hinaus dem Regime unter [[Adolf Hitler]] stets kritisch gegenüber eingestellt gewesen zu sein. Ausschlaggebend für den [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der juristischen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] [[Hans Peters (Rechtswissenschaftler, 1896)|Hans Peters]] war Neyes Tätigkeit und Erfahrung als Repetitor. Für die Benennung kam Neye der Personalmangel an geeigneten juristischen Hochschullehrern zugute. Auf eine Anfrage der [[Universität Rostock]] nach einem geeigneten Hochschullehrer für Zivilrecht wurde der Universität 1947 durch die [[Deutsche Zentralverwaltung für Volksbildung]] (DVV) Neye benannt. Die Rostocker Universität bot ihm in den folgenden Verhandlungen eine außerordentliche [[Professur]] für Bürgerliches Recht an, ohne dass er eine [[Habilitation]] verfassen müsste. Hierauf wurde er in Berlin im Oktober 1947 zum Professor mit vollem Lehrauftrag ernannt. Rostock schlug ihn daraufhin im Dezember 1947 zum [[Lehrstuhl|Ordinarius]] vor, die DVV entschied aber, dass er – unter anderem wegen des Weggangs von Professor [[Heinrich Mitteis]] – in Berlin zunächst unabkömmlich sei. Im Juli 1948 wurde in Berlin beschlossen, Neye zum ordentlichen Professor ernennen zu lassen. Am 20. Oktober 1948 erfolgte durch den Präsidenten der DVV [[Paul Wandel]] die Ernennung zum ordentlichen Professor für Privatrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wurde Neye der Dekan der Rechtsfakultät der Berliner Universität und war dann 1952 bis 1957 Rektor der Humboldt-Universität. Bei der Ernennung zum Rektor setzte er sich in der Abteilung Wissenschaften des [[Zentralkomitee der SED|Zentralkomitees der SED]] gegen den Wirtschaftswissenschaftler [[Jürgen Kuczynski]] durch. 1952 wurde er Mitglied im [[Friedensrat der DDR]]. 1954 wurde Walther Neye erstmals mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] ausgezeichnet. Wie viele Künstler und Wissenschaftler wohnte er in der [[Straße 201]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.max-lingner-stiftung.de/intelligenzsiedlung&amp;lt;/ref&amp;gt; 1960 wurde er mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Gold geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 12. November 1960, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; 1963 trat Neye in die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] ein und wurde im Mai 1963 Vorsitzender der Kommission für die [[UNESCO]]-Arbeit der DDR. 1966 wurde er Direktor des Lehrstuhls für westdeutsches und ausländisches Zivilrecht.&lt;br /&gt;
Zum 1. September 1967 erfolgte seine [[Emeritierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neye war Mitinitiator des [[Anneliese Groscurth#Groscurth-Ausschuss|Grosscourth-Ausschusses]] und Mitglied des Präsidiums des [[Friedensrat der DDR|Deutschen Friedensrats]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kristin Kleibert: &amp;#039;&amp;#039;[https://forhistiur.de/2009-05-kleibert/ Die ersten neuberufenen Professoren an der Juristischen Fakultät der Berliner Universität nach 1945 – Ein Vergleich von Peter Alfons Steiniger und Walther Neye.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Forum historiae juris.&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Mai 2009.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=walter-neye|lemma=Neye, Walter (sic!)|autor=[[Dieter Hoffmann (Historiker)|Dieter Hoffmann]]|band=2|idNum=2503}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1020601264}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hu-berlin.de/ueberblick/geschichte/rektoren/neye/ Kurzbiographie auf der Homepage der HU Berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rektoren der Humboldt-Universität zu Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1020601264|VIAF=233438123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neye, Walther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Niederlande 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied einer Organisation der Friedensbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neye, Walther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Hochschullehrer und Universitätsrektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juli 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Arnsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. August 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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