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	<title>Walther Meißner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T21:23:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walther_Mei%C3%9Fner&amp;diff=152705&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: &#039;&#039;deutscher&#039;&#039; entlinkt, da in de überflüssig</title>
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		<updated>2026-04-30T13:44:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;#039;&amp;#039;deutscher&amp;#039;&amp;#039; entlinkt, da in de überflüssig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Walther Meissner.jpg|mini|hochkant=0.85|Walther Meißner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Meißner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Walther Meißner;&amp;#039;&amp;#039; * [[16. Dezember]] [[1882]] in [[Berlin]]; † [[15. November]] [[1974]] in [[München]]) war ein deutscher [[Physiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Walther Meißner studierte von 1901 bis 1904 Maschinenbau an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Charlottenburg]] und anschließend Mathematik und Physik an der Berliner [[Humboldt-Universität|Friedrich-Wilhelms-Universität]]. Als einer der wenigen Doktoranden von [[Max Planck]] [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er 1907 mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Zur Theorie des Strahlungsdrucks&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 trat Meißner in die [[Physikalisch-Technische Reichsanstalt]] ein und wurde 1915 zum Regierungsrat und 1927 zum Oberregierungsrat ernannt. Im Laboratorium für [[Pyrometrie]] war er zunächst für Prüf- und Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der [[Thermometrie]] zuständig und wechselte 1913 in das elektrische Forschungslaboratorium. Vermutlich wegen seiner Maschinenbauvorbildung sollte er für Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der [[Tieftemperaturphysik]] eine [[Wasserstoff]]verflüssigungsanlage aufbauen. Sie wurde nach Kriegsende (am Krieg nahm Meißner von 1915 bis 1918 als Freiwilliger teil) vergrößert. Von 1922 bis 1925 baute Meißner eine [[Helium]]verflüssigungsanlage, die weltweit (nach [[Universität Leiden|Leiden]] und [[University of Toronto|Toronto]]) die dritte war. Das 1927 eingerichtete größere &amp;#039;&amp;#039;Kältelabor&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Laboratorium für elektrische Atomforschung&amp;#039;&amp;#039; wurden von Meißner geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten machten Meißner als [[Experimentalphysik]]er bekannt. Zusammen mit [[Robert Ochsenfeld]] entdeckte er 1932 den [[Meißner-Ochsenfeld-Effekt]], der als eine fundamentale Entdeckung zur [[Supraleitung]] gewertet wird. Schon vorher, im Jahre 1930, hatte er sich in Berlin [[Habilitation|habilitiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 erhielt Meißner einen Ruf auf den Lehrstuhl für [[Technische Physik]] der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]] und wurde Leiter des Laboratoriums für Technische Physik, dem auch ein staatliches Prüfamt angegliedert war. Er richtete ein neues Kältelaboratorium ein, für das von 1936 bis 1938 nach seinen Plänen ein neuer [[Linde-Verfahren|Heliumverflüssiger]] gebaut wurde, der nicht mehr mit flüssigem Wasserstoff, sondern durch eine Expansionsmaschine vorgekühlt wurde. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die Forschungsarbeiten stark beeinträchtigt. Das Laboratorium musste 1943 nach [[Herrsching am Ammersee]] verlagert und in Baracken untergebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurden Meißner, der politisch unbelastet war&amp;lt;ref&amp;gt;weil er sich geweigert hatte in die NSDAP einzutreten&amp;lt;/ref&amp;gt;, neben der Rückführung des Laboratoriums für Technische Physik nach München und dessen Wiederaufbau viele zusätzliche Aufgaben übertragen. An der Technischen Hochschule wurde er [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Fakultät für Allgemeine Wissenschaften. Gleichzeitig gehörte er dem Vorstand des [[Deutsches Museum|Deutschen Museums]] an, für dessen Wiederaufbau er sich stark einsetzte und wurde Vorsitzender der [[Deutsche Physikalische Gesellschaft|Physikalischen Gesellschaft in Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Zustimmung der [[Militärregierung der Vereinigten Staaten für Deutschland|amerikanischen Militärregierung]] ernannte das Bayerische Kultusministerium am 8. Januar 1946 Walther Meißner zum kommissarischen Präsidenten der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]], deren Mitglied er seit 1938 war&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|1997|Name=Walther Meißner |Kommentar=mit Bild |Datum=1. Februar 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die ihn für die Amtszeit von 1947 bis 1950 für das Präsidentenamt wählte. Während seiner Amtszeit gründete er zusammen mit [[Klaus Clusius]] die Kommission für Tieftemperaturforschung, deren Vorsitzender er bis 1963 war und die vorübergehend in den behelfsmäßigen Laborgebäuden in Herrsching untergebracht wurde. Der 1967 in Betrieb genommene Neubau des zur Kommission gehörenden Zentralinstituts für Tieftemperaturforschung in [[Garching bei München|Garching]] wurde noch von Meißner initiiert. An diesem Institut, das ihm zu Ehren aus Anlass seines 100. Geburtstages 1982 in [[Walther-Meißner-Institut für Tieftemperaturforschung|Walther-Meißner-Institut]] umbenannt wurde, experimentierte Meißner weiterhin auf dem Gebiet der Tieftemperaturforschung bis ins hohe Alter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meißners Emeritierung von der Technischen Hochschule erfolgte 1952. Zu seinem Nachfolger wurde [[Heinz Maier-Leibnitz]] berufen, der ihm 1963 auch im Amt des Vorsitzenden der Kommission für Tieftemperaturforschung folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Verdienste erhielt Walther Meißner zahlreiche Ehrungen. 1938 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1954 erhielt er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Verdienstkreuz]], 1959 den [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerischen Verdienstorden]]. Die [[Universität Mainz]] verlieh ihm 1953, die [[Technische Universität Berlin]] 1963 das Ehrendoktorat. Im Auftrag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften schuf der Maler [[Hans Jürgen Kallmann]] ein Porträt Meißners.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badw.de/de/akademie/mitglieder/_ergaenzungen/M/1997/img1997.jpg Walther Meißner] gemalt von [[Hans Jürgen Kallmann]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinem 80. Geburtstag widmeten ihm seine zahlreichen Schüler und Freunde das Heft 12 (Band 14, 1962) der [[Zeitschrift für angewandte Physik]]. Im Münchner Stadtteil [[Sendling]] und am [[Hochschul- und Forschungszentrum Garching|Forschungscampus Garching]] wurden Straßen nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Walther Meißner verfasste etwa 200 wissenschaftliche Publikationen. Er war Mitherausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für angewandte Physik&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Kältetechnik&amp;#039;&amp;#039; und der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Technische Physik in Einzeldarstellungen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
*  Der &amp;#039;&amp;#039;Meißner-Ochsenfeld-Effekte&amp;#039;&amp;#039; wurde unter dem Titel publiziert: W. Meißner, R. Ochsenfeld: &amp;#039;&amp;#039;Ein neuer Effekt bei Eintritt der Supraleitfähigkeit&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Naturwissenschaften, 1933, Bd. 21, S. 787.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|705|707|Meißner, Walther|Herbert Schubert|118732757}}&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Eder (Physiker)|Franz X. Eder]]: &amp;#039;&amp;#039;Walther Meißner zum 80. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für angewandte Physik, 1962, Heft 12, S. 697 f.&lt;br /&gt;
* Heinz Maier-Leibnitz: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Walther Meißner&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 1975, S. 232–233&lt;br /&gt;
* Wolfgang Buck, Dietrich Einzel und [[Rudolf Gross (Physiker)|Rudolf Gross]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Mann, mit dem die Kälte kam. Walther Meißner (1882–1974) und die Tieftemperaturphysik in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.pro-physik.de/restricted-files/91776 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.av.ph.tum.de/Bios/WMeissner.php Kurzbiographie von Walther Meißner]&lt;br /&gt;
* [http://www.wmi.badw.de/aboutus/history.htm Homepage des Walther-Meißner-Instituts (englisch)]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118732757}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Präsidenten der Bayerischen Akademie der Wissenschaften|Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1946 bis 1950&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Mariano San Nicolò]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Heinrich Mitteis]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118732757|VIAF=30332032|LCCN=nb/2014/027166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meissner, Walther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meißner, Walther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meißner, Fritz Walther&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Dezember 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. November 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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