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	<title>Walther Kuhn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-28358-62: Korrektur</title>
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		<updated>2025-10-10T12:47:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Mediziner Walther Kuhn. Zu Personen ähnlichen Namens siehe [[Walter Kuhn]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Kuhn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Januar]] [[1930]] in [[Göttingen]]; † [[27. Januar]] [[2006]]) war ein deutscher [[Medizin]]er. Er war Direktor der Göttinger Universitäts-Frauenklinik und Universitätsprofessor an der Medizinischen Fakultät der [[Universität Göttingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur nahm er das medizinische Studium in [[Lausanne]], [[Köln]] und [[Heidelberg]] auf. In der Zweiten Medizinischen Klinik der [[Universität Köln]] wandte er sich unter seinem Lehrer [[Josef Zander (Mediziner)|Josef Zander]] dem Fach der [[Innere Medizin|Inneren Medizin]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zander nach Heidelberg ging, folgte er an die Universitäts-Frauenklinik Heidelberg. Nun qualifizierte er sich auf dem Gebiet der [[Gynäkologie]] und [[Geburtshilfe]] im Jahre 1967 mit der Befähigung zur Ausübung eines [[Facharzt]]es. Die Habilitation erlangte er 1968 auf diesem Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zander nach [[München]] berufen wurde, folgte Kuhn ihm an die Erste Universitätsfrauenklinik in München, wurde dort als leitender Oberarzt tätig und anschließend als außerplanmäßiger Professor ernannt. Im Jahre 1974 wechselte er an die Göttinger Universitätsfrauenklinik, an der er bis zu seiner Emeritierung im September 1998 arbeitete. Sein Sohn Walther Kuhn arbeitet  ebenfalls auf den Gebieten der Geburtshilfe und der Behandlung von Tumoren und ist aktuell Direktor der Universitätsfrauenklinik Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungen ==&lt;br /&gt;
Kuhn widmete sich auf seinem Fachgebiet der klinischen Forschung verschiedener Problemfelder bei der Geburtshilfe. So befasste er sich speziell mit der [[Physiologie]] und [[Pathophysiologie]] der [[Hämostase]] bei der Geburt. In Zusammenarbeit mit dem Direktor der Münchner Frauenklinik der [[TU München]] [[Henner Graeff]] befasste er sich mit diesen Fragen und verfasste ein Fachbuch darüber. Hier wurde auch das Problem der [[Thrombose]] bei der Geburtshilfe und Gynäkologie behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin befasste er sich mit Problemen der Physiologie und pharmazeutischen Behandlung des [[Gebärmutterhals]]es, der Behandlung der Wehenhemmung und der Prognosefaktoren beim fortgeschrittenen [[Eierstockkrebs]] einschließlich damit verbundenen Konzepte für eine Therapie. Weitere Forschungen betrafen die Früherkennung der Krebserkrankung der [[Vagina des Menschen|Vagina]] unter der Anwendung des [[Ultraschall]]s zur Früherkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die modernen Methoden der [[Laparoskopie]] unterstützte er in der Gynäkologie. Die Anwendung des Ultraschalls verwendete er in der Blutflussmessung und der [[Reproduktionsmedizin]]. Diese Forschungen und Arbeiten fanden internationale Anerkennung. So war er Mitherausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Gynecology and Obstetrics&amp;#039;&amp;#039; und Präsident des deutschen Zweiges der &amp;#039;&amp;#039;International Association for Maternal and Neonatal Health&amp;#039;&amp;#039; (IAMANEH).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Walther Kuhn bekleidete das Amt des Mitgliedes des Vorstandes der Deutsch-Französischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Von 1993 bis 1994 war er Präsident der Deutsch-japanischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Vom 30. Oktober bis zum 1. November 1997 leitete er als Präsident des Kongresses der Europäischen Gesellschaft für Gynäkologie in Göttingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufgaben der Ausbildungshilfe und Förderung des Nachwuchses auf den Gebieten der Gynäkologie und der Geburtshilfe wirkte er im Rahmen der IAMANEH für die [[Entwicklungsländer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1988: [[Médaille de la Ville de Paris]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerinnungsstörungen in der Geburtshilfe&amp;#039;&amp;#039;, mit Henner Graeff und Uwe Bleyl, 1970&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerinnungsstörungen in der Geburtshilfe. Pathophysiologie, Diagnostik, Therapie&amp;#039;&amp;#039;, mit Henner Graeff, 1977 ISBN 3-13-460502-3&lt;br /&gt;
* als Hrsg. mit Gerhard Grospietsch: &amp;#039;&amp;#039;Tokolyse mit Betastimulatoren. Indikation – Klinik – Probleme.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, Stuttgart / New York 1983, ISBN 3-13-633901-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Armamentarium obstetricium Gottingense.: Eine historische Sammlung zur Geburtsmedizin&amp;#039;&amp;#039;, mit Ulrich Tröhler als Hrsg. 1987 ISBN 3-525-35874-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Infektionen in Geburtshilfe und Gynäkologie&amp;#039;&amp;#039;, mit Georg Fleckenstein, 1995 ISBN 3-89412-231-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Konzepte in der gynäkologischen Onkologie&amp;#039;&amp;#039;, mit Harald Meden, 1999 ISBN 3-11-016576-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.med.uni-goettingen.de/presseinformationen/presseinformationen_3661.asp?year=2006 Ein biographischer Abriss über Walther Kuhn]&lt;br /&gt;
* [https://wwwuser.gwdg.de/~ukfh/UFK/html/geschichte_der_klinik.html Walther Kuhn als Direktor der Göttinger Universitäts-Frauenklinik]&lt;br /&gt;
* [https://www.iamaneh.ch/ Walther Kuhn als Präsident der Deutschen Sektion der International Association of Maternal und Neonatal Health (IAMANEH)]&lt;br /&gt;
* [http://www.buergerstimmen.de/sonst/selfalltag_3.htm Gedenkveranstaltung zum Ableben von Walther Kuhn]&lt;br /&gt;
* [https://www.aerzteblatt.de/archiv/pdf/03db28fc-acde-437e-8b6a-b24395af1db1 Walther Kuhn leitet 1997 den Kongress der Europäischen Gesellschaft für Gynäkologie in Göttingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.ukb.uni-bonn.de/quick2web/internet/internet.nsf/04fa7deb65dc84f9c1256a6200552c10/16f3a7c9686f922142256dba0045b7e6= Der Sohn von Walther Kuhn: Walther Kuhn jr.]&lt;br /&gt;
* Walter Habel, &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer?&amp;#039;&amp;#039;, Lübeck 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=172200709|LCCN=n88083592|VIAF=203908596}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuhn, Walther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kuhn, Walther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gynäkologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Januar 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Januar 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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