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	<title>Walther Hoeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walther_Hoeck&amp;diff=647481&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wolly0209: /* Tätigkeit während der Zeit des Nationalsozialismus */lf</title>
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		<updated>2026-01-21T22:35:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tätigkeit während der Zeit des Nationalsozialismus: &lt;/span&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Hoeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juni]] [[1885]] in [[Holzminden]]; † [[12. Februar]] [[1956]] in [[Eglofs (Argenbühl)|Eglofs]] im [[Allgäu]]) war ein deutscher [[Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von 1902 bis 1903 besuchte Hoeck die Kunstschule in [[München]], um anschließend bis 1908 an der [[Preußische Akademie der Künste|Berliner Akademie]] weiter zu studieren. Dort war unter anderem [[Lovis Corinth]] einer seiner Lehrer. Von 1907 bis 1909 besuchte er zudem die [[Akademie der Bildenden Künste München|Münchner Akademie]], um bei [[Adolf von Hildebrand]] [[Bildhauerei]] zu lernen. Zwischen 1911 und 1914 war Hoeck wieder in Berlin, u. a. bei [[Friedrich Kallmorgen]] und [[Arnold Waldschmidt]]. Von 1914 bis 1918 nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und war zuletzt Reserveoffizier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 zog er nach [[Braunschweig]], wo er bis 1955 als freischaffender Künstler tätig war. In den 1920er Jahren war Hoeck Mitglied der Vereinigung freier bildender Künstler in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit während der Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1932 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 870.030)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/15980340&amp;lt;/ref&amp;gt; und war von 1933 bis 1934 Vorsitzender des [[Reichskartell der bildenden Künste|Reichskartells der Bildenden Künste]], Bezirksgruppe Braunschweig. 1935 wurde er Mitglied des Rates der Stadt Braunschweig sowie Vertrauensmann der [[Reichskammer der Bildenden Künste]] der Landesstelle Niedersachsen. Er war kein Mitläufer, sondern ein über Braunschweig hinaus bekannter Künstler sowie bekennendes und politisch aktives NSDAP-Mitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;Städtisches Museum Braunschweig und Hochschule für Bildende Künste (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst 1933–1945 in Braunschweig. Kunst im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der Ausstellung vom 16. April 2000 bis 2. Juli 2000. Braunschweig 2000, S. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1937 und 1940 nahm Hoeck an zahlreichen, vom [[Kunst im Nationalsozialismus|nationalsozialistisch]] geprägten Kunstgedanken geprägten, sogenannten Gau-Kunstausstellungen, an „Wanderausstellungen der Deutschen Kunst“, an Jahresausstellungen des Braunschweiger Künstlerbundes sowie den [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellungen]] in München teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweiter Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er sogenannter [[Gottbegnadeten-Liste|„Künstler im Kriegseinsatz“]], d. h., er fertigte [[Kunst im Nationalsozialismus|Kunstwerke im nationalsozialistischen Sinne]] an. Seine Werke aus dieser Zeit spiegeln das nationalsozialistische Menschenbild bzw. die Ideologie wider, Hoeck war ein „Produzent“ nationalsozialistischer Propagandakunst; so zeigen seine Werke u. a. kriegsverherrlichende und heroisierende Darstellungen von Kampfszenen und Soldatenleben. 1942 erhielt er den von den Nationalsozialisten neu geschaffenen [[Kunstpreis der Stadt Braunschweig]] als Würdigung seiner Zeichnung „Marsch durch Frankreich“, die eine marschierende Gruppe von acht Wehrmachtssoldaten zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Endphase des Krieges 1944/45 kam Hoeck als Reserveoffizier und Führer eines [[Volkssturm]]-[[Bataillon]]s zum Einsatz, wobei er angeblich mit der NSDAP-Führung in Braunschweig in Konflikt geraten sein soll und wegen [[Befehlsverweigerung]] (auf die die [[Todesstrafe]] stand) inhaftiert wurde. Beim Einmarsch amerikanischer Truppen in die Stadt konnte er jedoch aus dem Gefängnis fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Hoeck blieb auch nach Ende des Krieges in Braunschweig und arbeitete weiter als Maler. 1948 wurde er [[Entnazifizierung|entnazifiziert]]. Bevor er 1954 mit seiner Frau nach Eglofs übersiedelte, verbrannte er zahlreiche seiner Werke im Garten seines Lehndorfer Hauses.&amp;lt;ref&amp;gt;Städtisches Museum Braunschweig und Hochschule für Bildende Künste (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst 1933–1945 in Braunschweig. Kunst im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der Ausstellung vom 16. April 2000 bis 2. Juli 2000. Braunschweig 2000, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Werke ==&lt;br /&gt;
=== „Das junge Deutschland“ ===&lt;br /&gt;
1935 entstand eines der bekanntesten Werke Hoecks, das Wandbild „Das junge Deutschland“, das für den damaligen [[Braunschweiger Bahnhof|Braunschweiger Hauptbahnhof]] geschaffen wurde. Da es zusammen mit großen Teilen des Bahnhofs im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört wurde und auch Unterlagen nicht mehr vorhanden oder zumindest verschollen sind, gehen Schätzungen davon aus, dass das Bild ca. 4,60&amp;amp;nbsp;m breit und 3&amp;amp;nbsp;m hoch war.&amp;lt;ref&amp;gt;Städtisches Museum Braunschweig und Hochschule für Bildende Künste (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst 1933–1945 in Braunschweig. Kunst im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der Ausstellung vom 16. April 2000 bis 2. Juli 2000. Braunschweig 2000, S. 148&amp;lt;/ref&amp;gt; Dargestellt war, in eindeutiger NS-Symbolik, ein überlebensgroßer, nackter junger Mann, der, im Vordergrund stehend, eine wehende [[Hakenkreuzfahne]] hält, während sich hinter ihm ein [[Fellfarben der Pferde#Schimmel|Schimmel]] aufbäumt (s. [[Sachsenross]]) und noch weiter hinten [[Sturmabteilung|SA]]-Truppen marschieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Das brennende Braunschweig“ ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Das brennende Braunschweig}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
|bildlink = https://img.braunschweiger-zeitung.de/img/kultur/crop227082117/9743971317-w940-cv16_9-q85/46378b04-d645-11e9-bee7-013652c2146e.jpg&lt;br /&gt;
|   titel = Das brennende Braunschweig&lt;br /&gt;
|künstler = Walther Hoeck&lt;br /&gt;
|    jahr = 1944&lt;br /&gt;
| technik = Öl auf Leinwand&lt;br /&gt;
|    höhe = 124,5 cm (max.)&lt;br /&gt;
|  breite = 204,4 cm (max.)&lt;br /&gt;
|  museum = [[Braunschweigische Landessparkasse]]&lt;br /&gt;
|     ort = [[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|  museen = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ebenfalls besonders bekannt ist Hoecks Bild „Das brennende Braunschweig“, das das brennende Braunschweig nach dem [[Bombenangriff auf Braunschweig am 15. Oktober 1944|Bombenangriff vom 15. Oktober 1944]] darstellt, der ca. 90 % der historischen Innenstadt zerstörte. Hoeck hat diesen Angriff selbst miterlebt bzw. von seinem damaligen Wohnort [[Lehndorf-Siedlung|Lehndorf]], einem Stadtteil Braunschweigs, mit angesehen.&amp;lt;ref name=Kunst&amp;gt;Städtisches Museum Braunschweig und Hochschule für Bildende Künste (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst 1933–1945 in Braunschweig. Kunst im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der Ausstellung vom 16. April 2000 bis 2. Juli 2000. Braunschweig 2000, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem Gemälde existierten mindestens sieben geringfügig unterschiedliche Fassungen, sie sind sämtlich undatiert und entstanden aller Wahrscheinlichkeit nach zwischen Ende Oktober 1944 bis wahrscheinlich 1946. Das größte dieser Bilder mit den Maßen 124,5 × 204,4&amp;amp;nbsp;cm befindet sich heute im Besitz der [[NORD/LB]] Braunschweig. Das kleinste ist etwa halb so groß und in Privatbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Städtisches Museum Braunschweig und Hochschule für Bildende Künste (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst 1933–1945 in Braunschweig. Kunst im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der Ausstellung vom 16. April 2000 bis 2. Juli 2000. Braunschweig 2000, S. 271.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gemälde stellen die Folgen des verheerenden Angriffs der Royal Air Force (RAF) vom 15. Oktober 1944 auf Braunschweig dar. Alle zeigen aus großer Entfernung gesehen die lodernde Silhouette Braunschweigs, wobei auf keinem der Bilder Menschen oder Tiere zu sehen sind. Hoeck inszenierte den Brand als [[Apokalypse|apokalyptisches]] Inferno, als gewaltige Katastrophe, die in ihrer Zerstörungskraft eine eigene [[Ästhetik]] entwickelt. Im dargestellten Flammenmeer sind nur einige wenige, dafür aber charakteristische Bezugs- und Identifikationspunkte der Stadt zu erkennen, so u. a. die Türme der [[St. Andreas (Braunschweig)|Andreaskirche]] und des [[Braunschweiger Dom|Doms]] (s. unter „Weblinks“). Für viele Braunschweiger stellt dieses Gemälde noch heute den bildlichen Inbegriff der Zerstörung ihrer Stadt dar&amp;lt;ref name=Kunst /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Regina Blume: &amp;#039;&amp;#039;Walther Hoeck.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Reinhard Bein]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Braunschweiger Personal.&amp;#039;&amp;#039; döringDRUCK, Braunschweig 2017, ISBN 978-3-925268-56-4, S. 60–67.&lt;br /&gt;
* [[Städtisches Museum (Braunschweig)|Städtisches Museum Braunschweig]] und [[Hochschule für Bildende Künste Braunschweig|Hochschule für Bildende Künste]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst 1933–1945 in Braunschweig. Kunst im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Katalog der Ausstellung vom 16. April 2000 bis 2. Juli 2000, Georg Olms Verlag, Hildesheim 2000, ISBN 3-487-10914-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.fortunecity.com/victorian/statue/1287/laender/Nieders/Braunschw/schloss/1944.htm | wayback=20070514003301 | text=&amp;#039;&amp;#039;„Das brennende Braunschweig“&amp;#039;&amp;#039;}} &lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.triangles-roses.org/jeune_allemagne.jpg | wayback=20070927035020 | text=&amp;#039;&amp;#039;„Das junge Deutschland“&amp;#039;&amp;#039;}} &amp;lt;small&amp;gt;(Schwarz-Weiß-Foto)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.vernetztes-gedaechtnis.de/arbeitsvorlage_gemaelde_hoeck.htm &amp;#039;&amp;#039;„Das junge Deutschland“&amp;#039;&amp;#039;] (Beschreibung und rekonstruierte Farbabbildung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1027334520|VIAF=294568326}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoeck, Walther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Holzminden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoeck, Walther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, insbesondere zur Zeit des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Holzminden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Februar 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eglofs (Argenbühl)|Eglofs]], [[Allgäu]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wolly0209</name></author>
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