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	<title>Walther Hempel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:55:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walther_Hempel&amp;diff=518938&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: Bilder hochkant formatiert, zweites leicht versetzt</title>
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		<updated>2026-04-29T16:49:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bilder hochkant formatiert, zweites leicht versetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Chemiker Walther Hempel. Zum Fußballspieler siehe [[Walter Hempel]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:W.m.hempel.jpg|mini|hochkant=0.85|Walther Hempel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Mathias Hempel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Mai]] [[1851]] in [[Pulsnitz]]; † [[1. Dezember]] [[1916]] in [[Dresden]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtarchiv Dresden]], Standesamt Dresden II, Sterbe-Neben-Register 1916, Nr. 2573.&amp;lt;/ref&amp;gt;, auch zitiert als: &amp;#039;&amp;#039;Walter Matthias Hempel&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Chemie|Chemiker]], bekannt durch seine Arbeiten zur [[Elektrolyse]] und technischen [[Gasanalyse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Walther Hempel wuchs in Dresden als Sohn des aus [[Pulsnitz]] stammenden Bandweberei-Besitzers Eduard Hempel und dessen Ehefrau Wilhelmine Marie geborene Jauch auf. Nach der [[Abitur|Maturitätsprüfung]] mit 16 Jahren studierte er für drei Jahre Chemie am [[Technische Universität Dresden|Königlich Sächsischen Polytechnikum]] in Dresden und meldete sich anschließend als Freiwilliger zum 12. Artillerieregiment im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]].&lt;br /&gt;
Von 1871 bis 1872 studierte er [[organische Chemie]] an der Berliner [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] bei [[August Wilhelm von Hofmann]] und [[Adolf von Baeyer]]. 1872 ging er zu [[Robert Bunsen]] nach [[Heidelberg]] und legte dort seine Doktorprüfung im gleichen Jahr mit &amp;#039;&amp;#039;[[summa cum laude]]&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Jahr kehrte er nach Dresden zurück und arbeitete zunächst als Assistent bei Hofrat Fleck in der chemischen Zentralstelle für öffentliche Gesundheitspflege zu Dresden. Ab 1876 bis zu seiner [[Habilitation]] 1878 war er Assistent von [[Rudolf Schmitt (Chemiker)|Rudolf Schmitt]] am chemischen Laboratorium des Dresdner [[Polytechnikum]]s. Seine Habilitationsschrift &amp;#039;&amp;#039;Über technische Gasanalyse&amp;#039;&amp;#039; (1878; wurde 1880 als &amp;#039;&amp;#039;Neue Methoden zur Analyse der Gase&amp;#039;&amp;#039; gedruckt und stellt die Fortführung des Werkes &amp;#039;&amp;#039;Gasometrische Methoden&amp;#039;&amp;#039; von Robert Bunsen dar, bei einigen der Graphiken unter Benutzung von Bunsens Druckplatten.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Walther Hempel.JPG|mini|hochkant=0.85|Grab von Walther Hempel auf dem Johannisfriedhof in Dresden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 wurde der junge Hempel mit nur 28 Jahren zur Vertretung des [[Emeritierung|emeritierten]] [[Heinrich Wilhelm Stein]] (1811–1889) auf den Lehrstuhl für Technische Chemie am Königlich-Sächsischen Polytechnikum in Dresden berufen. Im Folgejahr folgte die Berufung zum ordentlichen Professor für Technische Chemie und zum Leiter des &amp;#039;&amp;#039;Laboratoriums für Anorganische und Analytische Chemie&amp;#039;&amp;#039;. Er hielt 1891–1893 und 1902–1903 das Amt des Rektors inne. Hempel wurde 1912 pensioniert, hielt aber bis 1914 noch Vorlesungen. Im Jahr 1888 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|3456|IDName=walther-hempel|Name=Walther Hempel|Kommentar=|Datum=12. September 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1914 bis 1916 war er im Vorstand der [[Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]]. 1908 wurde er als ordentliches Mitglied in die [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Königlich Sächsische Gesellschaft der Wissenschaften zu Leipzig]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saw-leipzig.de/de/mitglieder/hempelw |titel=Mitglieder der SAW: Walther Hempel |hrsg=Sächsische Akademie der Wissenschaften |abruf=2016-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hempel verstarb 1916 in Dresden und wurde auf dem [[Johannisfriedhof (Dresden)|Johannisfriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hempel war verheiratet mit Luisa Delia (1848–1910), geborene Monks, der Schwester des amerikanischen Chirurgen (und Erfinder des Halmaspiels) [[George Howard Monks]]. Eins der Kinder war der Dresdener Kunsthistoriker [[Eberhard Hempel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Hempel arbeitete an der Vereinfachung maßanalytischer Methoden, insbesondere der Gasanalyse, an der Entwicklung der experimentellen [[Autoklav]]e, an [[Vulkanisches Gas|vulkanischen Gasen]]; er synthetisierte [[Obsidian]] und [[Bims]] im Labor und führte erstmals die Anwendung eines [[Diaphragma-Verfahren|Diaphragmas]] in der [[Chloralkali-Elektrolyse]] ein. Er gilt zudem als der geistige Vater der &amp;#039;&amp;#039;quantitativen&amp;#039;&amp;#039; [[Spektroskopie|Spektralanalyse]] in der [[Metallurgie]]. Nach Hempel benannt sind die &amp;#039;&amp;#039;Hempel-Pipette&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Hempel-Bürette&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Hempel-Ofen&amp;#039;&amp;#039;, sowie der &amp;#039;&amp;#039;Walther-Hempel-Bau&amp;#039;&amp;#039; (seit 1994) an der [[Technische Universität Dresden|TU Dresden]]. Hempel gilt zusammen mit [[Clemens Winkler]] als Begründer der technischen Gasanalyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülern zählt [[Louis Munroe Dennis]] in den USA, der dort die Methoden der Gasanalyse bekannt machte und eine Übersetzung des Buches von Hempel 1902 herausgab. Einer seiner letzten [[Doktorand]]en war [[Paul Petschek]], mit dem er im Jahr 1911 die gesammelten Vulkangase von [[Alphons Stübel]] analysierte und einen missglückten [[Beprobung]]sversuch am ausbrechenden [[Stromboli]] (1913) unternahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Europa-Lehrmittel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften. Band 296. Robert W. Busnen. Gasometrische Methoden.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftlicher Verlag Harri Deutsch GmbH, 2006, Vorwort S. XII.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber eine Einrichtung zu wesentlicher Beschleunigung beim Filtriren mit der Luftpumpe&amp;#039;&amp;#039; 1875.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Grenze der Nachweisbarkeit des Kohlenoxydgases.&amp;#039;&amp;#039;,  Zeitschrift für analytische Chemie  1. Dezember 1879. ([https://zenodo.org/record/2231248 online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Methoden zur Analyse der Gase.&amp;#039;&amp;#039; 1880.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber einen Apparat zur fractionirten Destillation.&amp;#039;&amp;#039; 1881.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bestimmung des Nitroglyceringehaltes im Dynamit.&amp;#039;&amp;#039; 1881.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Analyse der Sprengstoffe.&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift für analytische Chemie 1887, S. 312–317.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einige Apparate und Laboratoriumseinrichtungen.&amp;#039;&amp;#039;, 1887.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber das Arbeiten bei niederen Temperaturen.&amp;#039;&amp;#039; 1902.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gasanalytische Methoden.&amp;#039;&amp;#039; 1890, 1900, 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Edmund Graefe: &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Vorträge und Aufsätze von Walther Hempel.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Fachliteratur, Wien 1913.&lt;br /&gt;
* Robert von Zahn: &amp;#039;&amp;#039;Walther Hempel – Geheimer Rat und Prof. in Dresden zum Gedächtnis&amp;#039;&amp;#039; (Nachruf). Dresden 1916.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Foerster|F. Foerster]]: &amp;#039;&amp;#039;Walther Hempel †&amp;#039;&amp;#039; (Nachruf). In: &amp;#039;&amp;#039;[[Angewandte Chemie (Zeitschrift)|Zeitschrift für Angewandte Chemie]].&amp;#039;&amp;#039; Jg. 30, Nr. 1, 1917, S. 1–12. [http://www.cicerone-dresden.de/pages/weitere-angebote/prof.-walther-hempel.php#www.cicerone-dresden.de_weitere-angebote_prof.-walther-hempel.php_Nachruf_Prof_Fritz_Foerster Abdruck]&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|513|514|Hempel, Walther Matthias|Walther Fischer|116699183}}&lt;br /&gt;
* Ute Hendlmeier, Günther Landgraf: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Technischen Universität Dresden in Dokumenten, Bildern [und Erinnerungen].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, [https://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/ua/bilder/publ/bd2 &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaft in Dresden vom letzten Drittel des 19. Jahrhunderts bis 1945.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 17,0&amp;amp;nbsp;MB). TU Dresden Universitätsarchiv, Dresden 1994, ISBN 3-86005-140-7, S. 50.&lt;br /&gt;
* Klaus Herzog: &amp;#039;&amp;#039;Analytische Chemie in Dresden im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Institut für Technische Chemie. Dresden 2002, S. 6–8.&lt;br /&gt;
* Heiner Hegewald: [http://sundoc.bibliothek.uni-halle.de/diss-online/05/05H301/of_index.htm &amp;#039;&amp;#039;Zur Entwicklung der Technischen Chemie im 19. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Chemikerausbildung an der Technischen Hochschule Dresden und ihren Vorgängereinrichtungen.&amp;#039;&amp;#039;] Dissertation. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Halle-Wittenberg 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116699183}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtwikidd.de/wiki/Walther_Hempel Walther Hempel im Stadtwiki Dresden]&lt;br /&gt;
* [http://www.cicerone-dresden.de/?p=284 Ausführliche Biografie] bei Cicerone Dresden&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|53961}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116699183|LCCN=n86860257|VIAF=10603985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hempel, Walther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hempel, Walther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hempel, Walter&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker, Mitbegründer der technischen Gasanalyse&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Mai 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pulsnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Dezember 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
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