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	<title>Walther Gross - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-05-24T09:27:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Maler Walther Gross. Zu anderen Personen siehe [[Walter Groß]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:HGM Walter Gross Menschen im Regal III.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Menschen im Regal III&amp;#039;&amp;#039;, 1987]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Gross&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. April]] [[1920]] in [[Wien]]; † [[26. September]] [[2014]] in [[Zwettl]]) war ein [[österreich]]ischer [[Künstler|bildender Künstler]]. Er wurde vor allem durch jene Bilder bekannt, in denen er die Eindrücke seiner [[Kriegsgefangenschaft]] in der [[Sowjetunion]] festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1930 bis 1938 besuchte Walther Gross die Beethovenrealschule in Wien, seine [[Zeichnung (Kunst)|Zeichenlehrer]] waren die akademischen Maler Fritz Jäger und Robert Sedlatschek. Weiters erhielt Gross 1933 Unterricht bei [[Franz Cizek]], dem Begründer des „schöpferischen Kinderzeichnens“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 27. März 1940 trat Gross der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 423.600).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/527557&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Alter von zwanzig Jahren kam er als Soldat der [[Waffen-SS]] an die [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]], zum 21. Juni 1944 wurde er zum [[SS-Obersturmführer]] befördert. Er geriet in Kriegsgefangenschaft und wurde am 27. Dezember 1949 zu 25 Jahren [[Gulag|Arbeitsbesserungslager]] verurteilt. (Dieses Urteil wurde erst am 11. Juni 1992 aufgehoben und das Verfahren wegen Fehlens des Tatbestandes eingestellt). Nach [[Josef Stalin|Stalins]] Tod durfte er am 15. Oktober 1953 heimkehren. Er versuchte, sein Studium an der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Akademie der bildenden Künste]] wieder aufzunehmen, scheiterte jedoch an Mittellosigkeit. Danach war er in der Industrie tätig, 1957 trat er in das [[Bundesheer|Österreichische Bundesheer]] ein, von wo er 1981 als [[Brigadier]] in den Ruhestand ging.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.grosswalther.at/ Biografie] auf grosswalther.at, abgerufen am 4. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Anfang der 1970er Jahre begann Gross unter dem Eindruck von [[Alexander Issajewitsch Solschenizyn|Alexander Solschenizyns]] Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Ein Tag des Iwan Denissowitsch&amp;#039;&amp;#039;, sich wieder mit seinen Kriegserlebnissen und seiner Kriegsgefangenschaft zu beschäftigen und begann auch, diese Eindrücke zu malen. Sein bevorzugtes Medium ist dabei die [[Ölmalerei]] auf [[Harte Faserplatte|Hartfaserplatte]], sein Stil zeigt Einflüsse von [[Jugendstil]] und [[Expressionismus]]. Im Mittelpunkt seiner Kunst steht der &amp;#039;&amp;#039;leidende Mensch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.versandbuchhandelscriptorium.com/angebot/0375bild.html Kurzbeschreibung] auf versandbuchhandelscriptorium.com, abgerufen am 4. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrere Werke von Walther Gross befinden sich heute in den Sammlungen des Wiener [[Heeresgeschichtliches Museum|Heeresgeschichtlichen Museums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Gross war seit 1943 verheiratet und Vater von drei Kindern. Er lebte seine letzten Jahre in Zwettl und war öfter Gast in Fernsehdokumentation über den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], vor allem zum Thema Kriegsgefangenschaft und Heimkehrer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://programm.orf.at/?story=16236 |wayback=20141006102355 |text=&amp;#039;&amp;#039;„Heimkehr“: Letzter Teil des Zeitgeschichte-Vierteilers „Kriegsgefangenschaft“&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-22 15:35:45 InternetArchiveBot }} auf orf.at, abgerufen am 4. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 1992: Sonderausstellung im Heeresgeschichtlichen Museum, Wien&lt;br /&gt;
* 1994: [[Museum Lauriacum]], [[Enns]]&lt;br /&gt;
* 1994: Galerie im Stadttheater, [[Steyr]]&lt;br /&gt;
* 1995: [[Burg in Wiener Neustadt]]&lt;br /&gt;
* 1995: &amp;#039;&amp;#039;Menschen nach dem Kriege&amp;#039;&amp;#039;, [[Schallaburg]]&lt;br /&gt;
* 1998: &amp;#039;&amp;#039;Die im Dunklen sieht man nicht – Kriegsgefangene in Russland&amp;#039;&amp;#039;, Säulenhalle des [[Salzburger Altstadt (links)#Rathaus|Salzburger Rathauses]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ogs.oeog.at/f50-10.htm |wayback=20100213153017 |text=Website der Offiziersgesellschaft Salzburg |archiv-bot=2019-05-22 15:35:45 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 4. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1999: Altes Feuerhaus, [[Bad Reichenhall]]&lt;br /&gt;
* 2006: [[Schloss Allentsteig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Menschen im Regal III.&amp;#039;&amp;#039; 1987, Öl auf Hartfaserplatte, ca. 65 × 85 cm, Heeresgeschichtliches Museum, Wien.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskommission.&amp;#039;&amp;#039; Öl auf Hartfaserplatte, 38×53 cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Ölschiefer.&amp;#039;&amp;#039; Öl auf Hartfaserplatte, 38×40 cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dystrophie.&amp;#039;&amp;#039; Öl auf Hartfaserplatte, 78×38 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Wachalovsky, Inge Lovcik (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bilder brechen ein Tabu: Walther Gross, der Maler der Kriegsgefangenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Stocker, Graz 2001, ISBN 3-7020-0930-2.&lt;br /&gt;
* Andreas Biere (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Kriegsfreiwilliger und Spätheimkehrer berichtet&amp;#039;&amp;#039;. Riesa 2012, ISBN 978-3-9814347-5-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120739704}}&lt;br /&gt;
* [http://www.grosswalther.at/ Website von Walther Gross]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120739704|LCCN=no/2002/39235|VIAF=37755291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gross, Walther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brigadier (Zweite Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gross, Walther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. April 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. September 2014&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zwettl]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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