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	<title>Walther Dahl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T17:54:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walther_Dahl&amp;diff=765816&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Max-78: /* Leben */ berichtigt lt. link</title>
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		<updated>2024-07-22T05:51:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; berichtigt lt. link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Dahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. März]] [[1916]] in [[Lug (Pfalz)]] bei Bergzabern; † [[25. November]] [[1985]] in [[Heidelberg]]) war ein deutscher [[Offizier|Luftwaffenoffizier]] (zuletzt [[Oberst]]) und [[Jagdflieger]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Walther Dahl diente zunächst als [[Infanterie|Infanterist]] beim Infanterie-Regiment 119 in Stuttgart. 1938 wechselte er zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Nach seiner Jagdfliegerausbildung begann er als [[Rotte (Luftfahrt)|Rottenflieger]] beim [[Jagdgeschwader 3 „Udet“|Jagdgeschwader 3]]. 1941 wurde er Gruppenadjutant der II. Gruppe. Anschließend übernahm er die 4. Staffel als Staffelchef. Im Juli 1943 wurde er Kommandeur der III. Gruppe. Nach 67 Luftsiegen wurde ihm im März 1944 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Ritterkreuz]] verliehen. Im Mai 1944 führte er kurzzeitig als [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] das [[Jagdgeschwader z.b.V.|Jagdgeschwader z.&amp;amp;nbsp;b.&amp;amp;nbsp;V.]] und übernahm ab 27. Juni 1944 als [[Geschwaderkommodore]] das [[Jagdgeschwader 300]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Januar 1945 wurde Dahl von Reichsmarschall [[Hermann Göring]] zum &amp;#039;&amp;#039;Inspekteur der Tagjäger&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Bis Kriegsende hatte er 128 Luftsiege errungen, davon 36 viermotorige Bomber. 84 Abschüsse erzielte er im Osten. Dahl geriet Ende des Zweiten Weltkrieges in [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Bundestagswahl 1961]] kandidierte Dahl erfolglos für die rechtsextreme [[Deutsche Reichspartei (1950)|Deutsche Reichspartei]] (DRP),&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Frederik (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;NPD. Gefahr von rechts?&amp;#039;&amp;#039; Verlag Politisches Archiv, München-Inning 1966, S. 161.&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Mitglied er war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jenke128&amp;quot;&amp;gt;[[Manfred Jenke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die nationale Rechte. Parteien, Politiker, Publizisten.&amp;#039;&amp;#039; Colloquium, Berlin 1967, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls 1961 erschien das Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Rammjäger]]. Das letzte Aufgebot&amp;#039;&amp;#039;, nach „Originalunterlagen“ bearbeitet von Dahls Frau Regina, die Reporterin der [[National-Zeitung (München)|National-Zeitung]] war. Die Veröffentlichung wurde mehrfach neu aufgelegt, zuletzt im Jahr 2000 im Verlag &amp;#039;&amp;#039;Pour le Mérite&amp;#039;&amp;#039; des rechtsextremen Verlegers [[Dietmar Munier]]. Dabei wurde Dahl als Verfasser angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reichsverband der Soldaten ==&lt;br /&gt;
Im Mai 1961 gründete Dahl den &amp;#039;&amp;#039;Reichsverband der Soldaten&amp;#039;&amp;#039; (RdS), der im Gegensatz zu anderen Soldatenbünden zur „Nationalen Opposition“ gehören sollte. An der Gründungsversammlung nahmen [[Waldemar Schütz]], [[Adolf von Thadden]] und [[Erich Kern]] teil; Ehrenpräsident wurde [[Hans-Ulrich Rudel]]. Die Jugendarbeit des RdS sollte der &amp;#039;&amp;#039;[[Bund vaterländischer Jugend]]&amp;#039;&amp;#039; übernehmen, der im gleichen Jahr als rechtsradikale Organisation verboten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Frederik, &amp;#039;&amp;#039;NPD. Gefahr von rechts?&amp;#039;&amp;#039;, S. 145, 147.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen|Verfassungsschutz von Nordrhein-Westfalen]] schätzte 1963 die Mitgliederzahl des RdS auf 300 bis 400 Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www.mik.nrw.de/uploads/media/ib1963.pdf#page=19 |wayback=20140226060955 |text=Extremismus-Berichte des Innenministeriums NRW an den Landtag oder Landesbehörden 1963}}&amp;#039;&amp;#039;, S. 19 (PDF, 178 kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der RdS schloss sich 1968 dem [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten]] an; zuvor waren zahlreiche Mitglieder zur [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]] übergetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www.mik.nrw.de/uploads/media/ib1969.pdf#page=7 |wayback=20140226192640 |text=Extremismus-Berichte des Innenministeriums NRW an den Landtag oder Landesbehörden 1969}}&amp;#039;&amp;#039;, S. 7 (PDF, 202 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später trat Dahl wiederholt als Gastredner bei Veranstaltungen der rechtsextremen [[Deutsche Volksunion|Deutschen Volksunion]] (DVU) auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Virchow395&amp;quot;&amp;gt;National-Zeitung 9/1999 (26. Februar 1999), S. 10. Zitiert bei: Fabian Virchow: &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Zivilismus. Internationale Beziehungen und Militär in den politischen Konzeptionen der extremen Rechten.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, ISBN 978-3-531-15007-9, S. 395.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die rechtsextreme [[National-Zeitung (München)|National-Zeitung]] porträtierte Dahl im Februar 1999 in ihrer Serie „Große deutsche Soldaten – unsterbliche Helden“. Dahl wurde für seine „Entschlossenheit“ und „Selbstlosigkeit“ gewürdigt, sein „Todesmut“ sei „legendär“ gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Virchow395&amp;quot;/&amp;gt; In der Serie wurden ausschließlich dem NS-Regime treu ergebene Soldaten gewürdigt, zum Teil unter Verwendung von sprachlichen Formeln der Wehrmachts- und NS-Propaganda.&amp;lt;ref&amp;gt;Virchow, &amp;#039;&amp;#039;Zivilismus&amp;#039;&amp;#039;. S. 347.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Politikwissenschaftler [[Fabian Virchow]] ordnet die Serie in „die Vorstellung der extremen Rechten von den auf die Tat orientierten, den Lauf des Geschehens/der Geschichte im Interesse des ‚nationalen‘ oder ‚[[Völkische Bewegung|völkischen]]‘ Kollektivs gestaltenden Männern“ ein. Die Charakterisierungen verwiesen „zugleich auf eine Konzeptualisierung von [[Männlichkeit]], deren Profil – sehr vereinseitigt – durch Eigenschaften wie ‚Härte‘, ‚Opferbereitschaft‘, ‚Todesmut‘, ‚Tapferkeit‘, ‚Zähigkeit‘, ‚Schneid‘ oder ‚Steherqualitäten‘ zu markieren wäre“.&amp;lt;ref&amp;gt;Virchow, &amp;#039;&amp;#039;Zivilismus&amp;#039;&amp;#039;. S. 394.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 2. Dezember 1942&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 264.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach 42 Luftsiegen&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] mit Eichenlaub&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ritterkreuz am 11. März 1944 nach 67 Luftsiegen&lt;br /&gt;
** Eichenlaub am 1. Februar 1945 (724. Verleihung) nach 92 Luftsiegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes der Jagdflieger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rammjäger. Das letzte Aufgebot.&amp;#039;&amp;#039; [[Pour le Mérite Verlag|Pour le Mérite]], Selent 2000, ISBN 3-932381-01-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118523317|VIAF=84343786}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dahl, Walther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DRP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lug (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Südwestpfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dahl, Walther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Luftwaffenoffizier und Inspekteur der Tagjäger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. März 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lug (Pfalz)]] bei Bergzabern (Pfalz)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. November 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max-78</name></author>
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