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	<title>Walther Ahrens - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walther_Ahrens&amp;diff=2244139&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Volker-Morath: /* Leben */</title>
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		<updated>2024-11-01T20:06:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Walther Ahrens.JPG|mini|hochkant|Walther Ahrens, vor 1933]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Christian Bernhard Friedrich Ahrens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. März]] [[1910]] in [[Teupitz]]; † [[8. Juli]] [[1981]] in [[Dresden]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Mikrobiologie|Mikrobiologe]] und [[Hygiene|Hygieniker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ahrens war der Sohn des [[Psychiater]]s Wilhelm Ahrens. Dieser wirkte als Direktor der [[Neuruppin]]er Landesanstalt, die er vor dem [[Nationalsozialismus]] zu bewahren versuchte. Deswegen wurde er im November 1933 entlassen, zog er nach [[Halle (Saale)]]. Walther selbst wurde seit 1919 auf einem Gymnasium in [[Sorau]] vorgebildet, wo er 1930 sein [[Reifezeugnis]] erhielt. Danach begann er an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] Medizin zu studieren. Dort wurde er im [[Corps Hildeso-Guestphalia Göttingen]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Kösener Corpslisten]].&amp;#039;&amp;#039; 1996, &amp;#039;&amp;#039;77&amp;#039;&amp;#039;, S. 462.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Inaktiver wechselte er an die [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Friedrich-Alexander-Universität]], wo er 1931 beim [[Corps Baruthia Erlangen|Corps Baruthia]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kösener Corpslisten |Datum=1996 |Seiten=61 |Nummer=1024.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aktiv wurde, und die [[Universität Innsbruck]]. Vorübergehend wieder in Göttingen, ging er an die [[Universität Breslau|Schlesische Friedrich-Wilhelms-Universität]] und schließlich an die [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]]. Dort bestand er 1936 seine ärztliche Prüfung. Danach führte er Praktika in [[Berlin]] sowie in [[Oranienburg]]. Anschließend wurde er [[Approbationsordnung|approbiert]] und dann 1937 Assistent im [[Universitätsklinikum Leipzig]]. Seit 1938 fungierte er als Hilfsassistent am Untersuchungsamt des Hygienischen Instituts an der Universität Halle. 1939 wurde er in Halle zum [[Dr. med.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen mit der Trockenblutprobe nach Chediak zur Luesdiagnostik und ihre Bedeutung gegenüber anderen Syphilisreaktionen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit verbunden wurde er im Untersuchungsamt zum Assistenten befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1940 diente er als [[Gefreiter]] im Sanitätsdienst der [[Wehrmacht]], in der Sanitätsersatzabteilung zu Leipzig. Am 11. Juli 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde zum 1. Oktober desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.297.755).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/211489&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde auch Mitglied des [[Nationalsozialistisches Fliegerkorps|NSFK]] und der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Waibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1942 an arbeitete er als Oberzugführer für die Luftschutz-Sanitätsbereitschaft in Halle-Nord. Während der Zeit des Krieges erarbeitete er eine Möglichkeit, durch Trockenblut schnell [[Fleckfieber]] diagnostizieren zu können. Trotzdem gehörte er nicht den Netzwerken von Forschern der [[Schutzstaffel]] und der Wehrmacht an. Im Dezember 1945 schließlich entließ man ihn; die sowjetische Militärverwaltung ermöglichte ihm aber informell weiterzuarbeiten. 1946 [[Habilitation|habilitierte]] er sich für Mikrobiologie und Hygiene.&amp;lt;ref&amp;gt;Habilitationsschrift &amp;#039;&amp;#039;Serodiagnostische Schnellmethoden zur Krankheitsdiagnose, 1947&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wurde Ahrens zunächst Vertreter des Hygienikers [[Paul Schmidt (Mediziner, 1872)|Paul Schmidt]] (1872–1950). 1947 stieg er zum Oberassistenten, im nächsten Jahr zum [[Dozent]]en und 1951 schließlich zum [[Professor]] mit [[Lehrauftrag]] auf. Schon im folgenden Jahr aber wurde er [[Lehrstuhl]]inhaber für Hygiene sowie Direktor des Instituts für Hygiene und Mikrobiologie an der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]]. 1954 begann er zudem, nebenamtlich an der [[Medizinische Akademie Dresden|Medizinischen Akademie Dresden]] Hygiene, Mikrobiologie und [[Epidemiologie]] zu lehren. Dort stieg er 1969 zum [[Lehrstuhl|ordentlichen Professor]] auf, was er bis zu seiner Emeritierung 1975 blieb. Die Direktion des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Epidemiologie übernahm er 1969 kommissarisch, ab 1971 bis 1975 in vollem Umfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahrens fand neue Methoden, um [[Epidemie]]n zu diagnostizieren. Daneben sorgte er dafür, Erreger von epidemischen Krankheiten leichter nachweisen zu können. Dabei verwendete er als Nährboden [[Milchzucker]], den er als Zentrifugenschlamm aus Molkereien erhielt. Außerdem fand er ein neues [[Desinfektion]]smittel gegen  [[Mycobacterium tuberculosis|Tuberkulose-Bakterien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dorit Peschel: &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren der TU Dresden 1828–2003.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln 2003, S. 37&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* [[Caris-Petra Heidel]], Marina Lienert: &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus Dresden und ihrer Vorgängereinrichtungen 1814–2013.&amp;#039;&amp;#039; Verlauf Saur München 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1018791159}}&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1018791159|VIAF=227743257}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ahrens, Walther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrobiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hygieniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LDPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ahrens, Walther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ahrens, Walther Christian Bernhard Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mikrobiologe und Hygieniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. März 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Teupitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juli 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Volker-Morath</name></author>
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