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	<title>Walter von Schleinitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:41:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Verifizierer am 26. Januar 2025 um 11:47 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-26T11:47:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WalterVonSchleinitz1918.jpg|mini|Walter von Schleinitz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Freiherr von Schleinitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. September]] [[1872]] in [[Berlin-Grunewald|Grunewald]]; † [[19. Juli]] [[1950]] in [[Handorf (Münster)|Handorf-Hornheide]]) war ein deutscher [[General der Infanterie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schleinitz trat am 1. April 1892 als [[Fahnenjunker]] in das [[2. Garde-Regiment zu Fuß]] in [[Berlin]] ein und wurde hier am 18. Oktober 1892 zum [[Fähnrich]] ernannt sowie am 18. November 1893 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert. Von 1899 bis 1903 fungierte er als [[Adjutant]] des [[Füsilier]]-[[Bataillon]]s und kam anschließend unter gleichzeitiger Beförderung zum [[Oberleutnant]] in gleicher Funktion zur Kommandantur des [[Truppenübungsplatz Döberitz|Truppenübungsplatzes Döberitz]]. Nach fünfjähriger Dienstzeit kehrte Schleinitz am 18. Mai 1908 zu seinem Stammregiment zurück, wurde [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und übernahm als solcher eine [[Kompanie (Militär)|Kompanie]]. Als [[Kompaniechef|Chef]] der 11. Kompanie folgte am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1913 seine Versetzung nach [[Berlin-Spandau|Spandau]] in das [[Garde-Grenadier-Regiment Nr. 5]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem rückte er bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] in das neutrale [[Belgien]] ein und beteiligte sich an den Kämpfen um [[Namur]]. Nach dem Ausfall des Kommandeurs hatte Schleinitz bis Ende August die Führung des Füsilier-Bataillons inne. Sein Regiment verlegte dann an die [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]], wo es erstmals in der [[Schlacht an den Masurischen Seen]] zum Einsatz kam. Danach kämpfte er u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[Schlacht um Łódź]]. Ende März 1915 musste er krankheitsbedingt seinen Posten abgeben. Einen Monat später trat er nach seiner Gesundung zu seinem Regiment zurück und wurde am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 1915 zum Kommandeur des II.&amp;amp;nbsp;Bataillons ernannt. Mit diesem verblieb er zunächst im Osten, beteiligte sich an der Eroberung der [[Festung Różan]] und kämpfte in der Schlacht am [[Narew]]. Am 18. August 1915 wurde Schleinitz zum [[Major]] befördert. Nach weiteren Kämpfen u.&amp;amp;nbsp;a. in der Schlacht bei [[Wilna]] wurde sein Regiment aus der Front gezogen und in den Westen verlegt. Dort war es hauptsächlich in [[Stellungskämpfe]] um [[Arras]] verwickelt, bevor die Einheit in der [[Schlacht an der Somme]] eintrat. Während der dortigen Kämpfe wurde Schleinitz am 8.&amp;amp;nbsp;September 1916 durch Granatsplitter verwundet. Nach Lazarettaufenthalt und Gesundung kehrte er Mitte Januar 1917 ins Feld zurück. Bei Havrincourt war sein Regiment ab 9.&amp;amp;nbsp;Februar 1917 mit dem Ausbau der [[Siegfriedstellung]] beauftragt. Anfang April schlossen sich daran die [[Schlacht von Arras (1917)|Schlacht von Arras]] und weitere Stellungskämpfe im [[Artois]] an. Im Juni fungierte Schleinitz vertretungsweise als Regimentskommandeur. Nach vierwöchigen Stellungskämpfen bei [[Lens]] trat das Regiment wieder in [[Dritte Flandernschlacht|Flandern]] an. Bei [[Zonnebeke]] verteidigte Schleinitz den ihm zugewiesenen Abschnitt trotz schwerer Verluste und konnte einen Durchbruch feindlicher Kräfte verhindern. Durch [[Kabinettsorder|A.K.O.]] wurde ihm dafür durch [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] am 31. Oktober 1917 der [[Pour le Mérite]] verliehen. Von Mitte Dezember 1917 an war Schleinitz stellvertretender Kommandeur des [[5. Garde-Regiment zu Fuß|5.&amp;amp;nbsp;Garde-Regiments zu Fuß]] und gleichzeitig mit der Führung der Einheit betraut. Während der [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Frühjahrsoffensive]] konnte er sich ein weiteres Mal auszeichnen und wurde am 11. April 1918 Kommandeur des Feld-Rekruten-Depots der [[4. Garde-Division (Deutsches Kaiserreich)|4.&amp;amp;nbsp;Garde-Division]] sowie am 26. Juli 1918 Kommandeur des [[Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4|Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiments Nr.&amp;amp;nbsp;4]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand]] transportierte man sein Regiment aus [[Flandern]] ab und verlegte es nach [[Olesno|Rosenberg]] in [[Schlesien]]&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Verbände und Truppen des deutschen Heeres 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Teil VI: &amp;#039;&amp;#039;Infanterie.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Infanterie-Regimenter.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Militaria, Wien 2007, ISBN 978-3-902526-14-4, S.&amp;amp;nbsp;31.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wo es ab 24. November 1918 im [[Grenzschutz Ost|Grenzschutz]] im Einsatz war. Im März 1919 gab Schleinitz dieses Kommando ab und wurde Kommandeur des &amp;#039;&amp;#039;[[Freikorps]] Hindenburg&amp;#039;&amp;#039; in [[Kołobrzeg|Kolberg]]. Dieses ging am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1920 im &amp;#039;&amp;#039;Reichswehr-Schützen-Regiment&amp;amp;nbsp;2&amp;#039;&amp;#039; auf und Schleinitz fungierte ab diesem Zeitpunkt als Kommandeur des I.&amp;amp;nbsp;Bataillons. In dieser Stellung folgte am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1920 die Beförderung zum [[Oberstleutnant]] und seine gleichzeitige Versetzung in das [[1. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|1.&amp;amp;nbsp;(Preußische) Infanterie-Regiment]]. Vom 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1922 bis 30. September 1926 war Schleinitz dann Kommandant des [[Truppenübungsplatz Arys|Truppenübungsplatzes Arys]] und übernahm anschließend als [[Oberst]] (seit 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1925) das Kommando über das in [[Paderborn]] stationierte [[18. Infanterie-Regiment (Reichswehr)|18. Infanterie-Regiment]]. Diese Stellung übergab er am 28. Februar 1928 an seinen Nachfolger Oberst [[Hugo Zeitz]] und wurde dann zum Kommandanten von [[Berlin]] ernannt. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1929 beförderte man ihn als solchen zum [[Generalmajor]] und verlieh ihm am 1. Dezember 1929 den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als [[Generalleutnant]]. Mit Wirkung zum 31. Januar 1930 schied er von seinem Posten, wurde verabschiedet und in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. August 1939, dem sogenannten [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Tannenbergtag]], erhielt Schleinitz den Charakter als General der Infanterie verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] IV. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1914&amp;quot;&amp;gt;[[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914.&amp;#039;&amp;#039; [[Ernst Siegfried Mittler|Ernst Siegfried Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1914, S.&amp;amp;nbsp;159.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hausorden Albrechts des Bären|Ritter I. Klasse des Ordens Albrechts des Bären]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Erlöser-Orden|Ritter des Goldenen Kreuzes des Erlöser-Ordens]]&amp;lt;ref name=Rangliste1914 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung|Preußisches Dienstauszeichnungskreuz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste&amp;quot;&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; [[Ernst Siegfried Mittler|Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1924, S.&amp;amp;nbsp;117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&amp;lt;ref name=Rangliste /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern&amp;lt;ref name=Rangliste/&amp;gt; im Oktober 1916&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] (1918) in Schwarz&amp;lt;ref name=Rangliste /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johanniterorden|Ehrenritter des Johanniterordens]]&amp;lt;ref name=Rangliste /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ehrenkreuz des Fürstlichen Hausordens von Hohenzollern]] III. Klasse mit Schwertern und Krone&amp;lt;ref name=Rangliste /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hanseatenkreuz]] Hamburg&amp;lt;ref name=Rangliste /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Österreichisches Militärverdienstkreuz]] III. Klasse mit der Kriegsdekoration&amp;lt;ref name=Rangliste /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;M–Z.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 264–266.&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Bissendorf 2011, ISBN 3-7648-2586-3, S.&amp;amp;nbsp;219–221.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139552677|VIAF=101279868}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schleinitz, Walter von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant, Charakter (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie, Charakter (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Erlöser-Ordens (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inhaber des Fürstlichen Hausordens von Hohenzollern (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Hausordens Albrechts des Bären]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenritter (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Schleinitz|Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr (Schleinitz)|Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schleinitz, Walter von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schleinitz, Walter Freiherr von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. September 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Grunewald|Grunewald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juli 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Handorf (Münster)|Handorf-Hornheide]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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