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	<title>Walter von Gottberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Militärkarriere */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2022-12-12T20:13:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Militärkarriere: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Philipp Werner von Gottberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Dezember]] [[1823]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[9. Mai]] [[1885]] ebenda) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[General der Infanterie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Walter war der älteste Sohn von August Werner Heinrich Karl [[Gottberg (Adelsgeschlecht)|von Gottberg]] (1784–1846) und dessen Ehefrau Johanna, geborene Zornow (1800–1881). Sein Vater war [[Oberstleutnant]] [[außer Dienst|a.&amp;amp;nbsp;D.]], zuletzt im [[Kürassier-Regiment „Graf Wrangel“ (Ostpreußisches) Nr. 3|3. Kürassier-Regiment]] sowie [[Gutsherr]] auf Perschelen im [[Kreis Preußisch Eylau|Landkreis Preußisch Eylau]] und Woopen [[Landkreis Bartenstein (Ostpr.)|bei Friedland]]. Sein Bruder [[Richard von Gottberg|Richard]] (1833–1910) schlug ebenfalls eine Militärkarriere in der Preußischen Armee ein und brachte es bis zum Generalleutnant der [[Kavallerie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt von Priesdorff: &amp;#039;&amp;#039;Soldatisches Führertum.&amp;#039;&amp;#039; Band 10, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1942], {{DNB|986919810}}, S. 306, Nr. 3228.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Kadettenanstalt]]en in [[Chełmno|Kulm]] und Berlin wurde Gottberg am 9. August 1840 als [[Leutnant|Sekondeleutnant]] dem [[Altpreußisches Infanterieregiment No. 2 (1806)|1. Infanterie-Regiment]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] überwiesen. Er versah hier seinen Dienst beim in [[Baltijsk|Pillau]] stationierten [[Füsilier]]-[[Bataillon]]. Nach Kommandierungen zur weiteren Ausbildung an die [[Preußische Kriegsakademie|Allgemeine Kriegsschule]] sowie in verschiedene Adjutanturstellungen, wurde Gottberg am 9. Dezember 1852 zum [[Oberleutnant|Premierleutnant]] befördert. Als solcher wurde er im Mai 1853 zur [[Trigonometrie|trigonometrischen]] Abteilung des [[Großer Generalstab|Großen Generalstabes]] kommandiert. Ende Oktober 1855 folgte seine Kommandierung zum Großen Generalstab sowie Mitte Februar 1856 die Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]]. Vom 22. April 1856 bis 14. Dezember 1860 war Gottberg im Generalstab des [[I. Armee-Korps (Preußen)|I. Armee-Korps]] tätig. Nach zwischenzeitlicher Beförderung zum [[Major]] wurde er anschließend zum Großen Generalstab versetzt und zur Armeeabteilung des [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministeriums]] kommandiert. Nachdem Gottberg Ende März 1862 von diesem Kommando entbunden worden war, erhielt er im Juli die Aufgabe, die japanische Gesandtschaft in [[Düsseldorf]] zu empfangen und nach Berlin zu geleiten. Von März 1863 bis Mitte November 1864 zum Stab des Generals der Infanterie [[Franz Karl von Werder]] kommandiert, wurde Gottberg als Oberstleutnant am 18. April 1865 zum Kommandeur des II. Bataillons des [[Grenadier-Regiment „Graf Kleist von Nollendorf“ (1. Westpreußisches) Nr. 6|Grenadier-Regiments Nr. 6]] ernannt. Innerhalb des [[Regiment]]s übernahm er dann am 3. April 1866 das Kommando über das Füsilier-Bataillon, das er im gleichen Jahr während des [[Deutscher Krieg|Krieges gegen Österreich]] in den Kämpfen bei [[Schlacht bei Nachod|Nachod]], [[Schlacht bei Skalitz|Skalitz]], [[Gefecht bei Schweinschädel|Schweinschädel]] und [[Schlacht bei Königgrätz|Königgrätz]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte September 1866 wurde Gottberg dem Großen Generalstab aggregiert und zum Chef des Generalstabes beim [[Generalkommando]] in den [[Elbherzogtümer]]n ernannt. Im selben Monat erhielt er für seine Leistungen im vorausgegangenen Krieg den [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] III. Klasse mit Schwertern. Am 30. Oktober 1866 folgte seine Ernennung zum Chef des Generalstabes des [[IX. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|IX. Armee-Korps]]. Mit [[Offizierspatent|Patent]] von diesem Tag wurde Gottberg am 31. Dezember 1866 zudem zum [[Oberst]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieges gegen Frankreich]] wurde Gottberg bei der Mobilmachung am 18. Juli 1870 zum [[Oberquartiermeister]] der [[Deutsche 3. Armee (Deutsch-Französischer Krieg)|3. Armee]] ernannt, was ihn in persönliche Nähe zum [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Kronprinzen]] brachte. Während des Krieges nahm er an den Schlachten bei [[Schlacht bei Weißenburg (1870)|Weißenburg]], [[Schlacht bei Wörth|Wörth]] und [[Schlacht von Sedan|Sedan]], der [[Belagerung von Paris (1870–1871)|Belagerung von Paris]] sowie den Gefechten bei [[Stonne]], Clessin und Malmaison teil. Seine Leistungen wurden durch die Verleihung beider Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], des [[Großkomtur (Ordenskunde)|Großkomturkreuz]] des [[Militärverdienstorden (Bayern)|Bayerischen Militärverdienstordens]] sowie des [[Komtur (Ordenskunde)|Komturkreuz]] des [[Militärverdienstorden (Württemberg)|Württembergischen Militärverdienstordens]] gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Vorfrieden von Versailles]] kommandierte man Gottberg am 29. April 1871 zur Dienstleistung beim Kronprinzen. Außerdem erhielt er am 3. Juni 1871 den Rang und die Gebührnisse eines Brigadekommandeurs sowie wenig später das Komturkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern. Unter Belassung in seinem Kommando beim Kronprinzen wurde Gottberg am 27. Juni 1871 zu den Offizieren von der Armee überführt, am 18. August zum [[Generalmajor]] befördert und schließlich am 23. November 1871 zum Chef des Stabes der [[IV. Armee-Inspektion (Deutsches Kaiserreich)|IV. Armee-Inspektion]] ernannt. Außerdem betraute man ihn als Militärgouverneur mit der Erziehung der beiden Prinzen [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm]] und [[Heinrich von Preußen (1862–1929)|Heinrich]]. Auf Veranlassung des Kronprinzen verlieh [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] Gottberg am 19. Januar 1873 den Orden [[Pour le Mérite]] für seine Leistungen als Oberquartiermeister. Nachdem er am 21. November 1876 zum [[Generalleutnant]] befördert worden war, wurde Gottberg im Frühjahr des Folgejahres von seiner Stellung als Militärgouverneur der Prinzen entbunden. Im Sommer trat er einen zweimonatigen Urlaub zur Wiederherstellung seiner Gesundheit an. Am 22. Dezember 1877 zu den Offizieren [[à la suite]] der Armee gestellt, wurde Gottberg als Kommandeur der [[26. Division (1. Königlich Württembergische)|26. Division]] nach [[Königreich Württemberg|Württemberg]] kommandiert. In Würdigung seiner langjährigen Verdienste erhielt er am 27. Februar 1881 den Roten Adlerorden I. Klasse mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe. Unter Enthebung von seinem Kommando in Württemberg ernannte ihn Wilhelm I. am 15. März 1881 zum [[Militärgouverneur|Gouverneur]] von [[Straßburg]] und am 5. Juni 1883 schließlich zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] des [[I. Armee-Korps (Preußen)|I. Armee-Korps]]. Zuletzt wurde er am 20. September 1884 zum General der Infanterie befördert. Gottberg erkrankte am 1. Mai 1885 an einer Kopfrose und verstarb wenig später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Er hatte sich am 25. Oktober 1856 in Berlin mit Alice Codrington (1835–1900) verheiratet. Aus der Ehe gingen drei Töchter hervor:&lt;br /&gt;
* Melanie Alice Feodora (* 1863) ⚭ 1885 Johann Wendelin [[Douglas (Dynastie)|von Douglas]] († 1894)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser]].&amp;#039;&amp;#039; [[Justus Perthes]], Gotha 1922, S. 296.&amp;lt;/ref&amp;gt; preußischer Major und Bataillons-Kommandeur im [[Anhaltisches Infanterie-Regiment Nr. 93|Infanterie-Regiment Nr. 93]]&lt;br /&gt;
* Ella Susanne Clara (1859–1890) ⚭ Carl Julius Kirchenpauer von Kirchdorff&lt;br /&gt;
* Margarete († 1878)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1941], {{DNB|367632837}}, S. 55–58, Nr. 2482.&lt;br /&gt;
* Döhring von Gottberg, Franz von Gottberg: &amp;#039;&amp;#039;Rückblick auf die Entwicklung des Geschlechts v. Gottberg.&amp;#039;&amp;#039; Gerth &amp;amp; Oppenheimer, Gera 1895, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8352491 S. 33–34.]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser. 1911]].&amp;#039;&amp;#039; Fünfter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1910, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1224878 S. 303.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1169615406|VIAF=5157154075996311860004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gottberg, Walter von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouverneur (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtur des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (Großkomtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Württembergischen Militärverdienstordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Gottberg|Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gottberg, Walter von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gottberg, Walter Philipp Werner von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer General der Infanterie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Dezember 1823&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Mai 1885&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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