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	<title>Walter Zumtobel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Zumtobel&amp;diff=2757553&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-23T05:49:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Zumtobel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1907]] in [[Dornbirn]]; † [[28. Dezember]] [[1990]] ebenda) war ein österreichischer Ingenieur und Gründer der [[Zumtobel|Elektrogeräte und Kunstharzpresswerk W. Zumtobel KG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Walter Zumtobel entstammte einer alten Familie, die um 1400 über Bauernhöfe bei Dornbirn verfügte und im 19. Jahrhundert Unternehmer hervorbrachte. Als ein Sohn des Unternehmers Otto Zumtobel wuchs er geborgen auf und begann nach seiner [[Abitur|Matura]] 1924 und einer [[Schlosserei|Schnellschlosserlehre]] bei der [[Daimler-Benz|Daimler-Motoren-Gesellschaft]] in [[Untertürkheim]] nachfolgend Praktika in den Firmen Vereinigte Maschinenfabriken Ruesch-Ganahl in Dornbirn, [[Österreichische Waffenfabriksgesellschaft|Österreichische Waffen-Gesellschaft]] in Steyr und eine Anstellung als Hilfsschlosser in der  [[Maschinenbauanstalt Humboldt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 beendete er das Studium für Maschinenbau an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule]] in München als [[Diplomingenieur]]. Nach einem weiteren Studium dort wurde er 1933 zum Dr. der Technischen Wissenschaften mit seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Sinnhaltigkeit einer Verstaatlichung des Kraftlinienverkehrs in Österreich&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Während seiner Studienzeit in München lernte Walter Zumtobel seine spätere Ehefrau, die [[Frauenfeld]]erin Gertrude Kappeler, kennen. Aus dieser Ehe entstammen die Kinder Jürg, Ingrid, Fritz und Dagmar, die zwischen 1936 und 1941 geboren wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1934 übernahm Zumtobel als [[Betriebsleiter]] das [[Operatives Geschäft|operative Geschäft]] der Drägerwerk GmbH in Wien, ein Tochterunternehmen der [[Lübeck]]er [[Drägerwerk]]e. In der Wiener Niederlassung produzierten zu dieser Zeit etwa 70 Angestellte [[Gasmaske]]n und Filter für das österreichische [[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheer]] sowie Schweißgeräte samt Zubehör.  Unter Zumtobels [[Rigide]] expandierte das Unternehmen in Südosteuropa und errichtete unter anderem neue Gasmaskenfabriken in Bulgarien, Rumänien sowie Spanien. In den folgenden Jahren entwickelte sich der Wiener Zweigbetrieb zur Südosteuropa-Zentrale der Drägerwerke mit über 1500 Beschäftigten. [[Heinrich Dräger]] ernannte Walter Zumtobel offiziell zum [[Betriebsführer (Nationalsozialismus)|Betriebsführerstellvertreter]] in Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Feurstein: &amp;#039;&amp;#039;Vom Familienunternehmen zur Unternehmensfamilie. Die Zumtobel-Konzerngruppe von 1950–2000.&amp;#039;&amp;#039; LIT Verlag Münster, 2009, S. 16 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Leitungsfunktion entwickelte Zumtobel die Fensterkonstruktion der &amp;#039;&amp;#039;Gasmaske 38&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Modell wurde ab dem Jahr 1937 zur Standard-Gasmaske der [[Wehrmacht]]. Darüber hinaus war er maßgeblich an der Entwicklung eines sogenannten Höhenatmers für Jagdflugzeuge mit lungenautomatischer Sauerstoffregelung ab einer Flughöhe von 4000 Metern beteiligt. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde er aufgrund seiner Tätigkeit [[Unabkömmlichstellung|„UK“ gestellt]]. Walter Zumtobel trat als [[Mitglieder-Aufnahmesperre der NSDAP#Weitreichende Lockerung|Parteianwärter]] der [[NSDAP]] bei, womit das Tragen des [[Parteiabzeichen]]s sowie alle Pflichten, insbesondere die Beitrags- und Meldepflicht, verbunden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Feurstein: &amp;#039;&amp;#039;Vom Familienunternehmen zur Unternehmensfamilie. Die Zumtobel-Konzerngruppe von 1950–2000.&amp;#039;&amp;#039; LIT Verlag Münster, 2009, S. 47 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1938 erwarb er in Wien ein Haus, welches die jüdischen Vorbesitzer gezwungenermaßen verkaufen mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Feurstein: &amp;#039;&amp;#039;Vom Familienunternehmen zur Unternehmensfamilie. Die Zumtobel-Konzerngruppe von 1950–2000.&amp;#039;&amp;#039; LIT Verlag Münster, 2009, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Februar 1943 wechselte Zumtobel als stellvertretender Technischer Leiter zur &amp;#039;&amp;#039;Aktiengesellschaft für Feinmechanik J. Petravic &amp;amp; Co. Wien&amp;#039;&amp;#039;. Das unter Führung von Eugen Petravic (vormaliges Mitglied der [[Wiener Bürgerschaft]]) rasant wachsende [[Rüstungsunternehmen]] konnte aufgrund bestehender Exklusivverträge technisch anspruchsvolle Sonderanfertigungen für die Wehrmacht produzieren. Dazu zählten unter anderem Richtgeräte für [[Flugabwehrkanonen]], Vorratsgeber für Flugzeugbewaffnung und Richtkreisel für [[Aggregat 4|V2-Raketen]]. Infolge der zunehmenden [[Luftangriffe auf Wien]] verließ er Ende März 1945 das Unternehmen und zog zu seiner Familie nach [[Vorarlberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Feurstein: &amp;#039;&amp;#039;Vom Familienunternehmen zur Unternehmensfamilie. Die Zumtobel-Konzerngruppe von 1950–2000.&amp;#039;&amp;#039; LIT Verlag Münster, 2009, S. 22 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit partizipierte Zumtobel erheblich von der Beschlagnahmung und Zwangsverwaltung deutscher Unternehmen in Vorarlberg. Walter Zumtobel war einer von fast 300 sogenannten [[Sequester (Recht)|Sequestern]], die im [[Besetztes Nachkriegsösterreich|besetzten Nachkriegsösterreich]], zunächst im Auftrag der französischen Militärregierung, dann auf Basis eines Verwaltergesetzes der [[Bundesregierung (Österreich)|österreichischen Bundesregierung]], ehemals deutsches Eigentum verwalteten. Nach Zahlung einer „Sühneabgabe“ als ehemaliger Parteianwärter der NSDAP und Vorlage eines „[[Persilschein]]s“, in dem stand, das Walter Zumtobel „schon während des Krieges eine negative Einstellung zum Nationalsozialismus“ hatte, wurde er von der Liste der „Belasteten“ gestrichen und legte mit seiner neuen Tätigkeit als Zwangsverwalter den Grundstein für den Aufbau eines eigenen Unternehmens.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Feurstein: &amp;#039;&amp;#039;Vom Familienunternehmen zur Unternehmensfamilie. Die Zumtobel-Konzerngruppe von 1950–2000.&amp;#039;&amp;#039; LIT Verlag Münster, 2009, S. 11, S. 38, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im November 1945 erhielt er durch den französischen Militärgouverneur für Vorarlberg die Sequestur über die als deutsches Eigentum geltenden und beschlagnahmten Zweigbetriebe der [[Michel-Werke]] in [[Bregenz]] sowie [[Hard]] übertragen nebst umfangreich noch vorhandenem Maschinenpark. Dazu zählte unter anderem eine hochmoderne [[Bakelit]]pressanlage zur Herstellung von Kunststoffteilen für Elektrogeräte. Ein halbes Jahr später erhielt Zumtobel zur Verwaltung noch die ehemals deutschen Betriebe &amp;#039;&amp;#039;Werkzeugbau Arbeitsgemeinschaft Lustenau&amp;#039;&amp;#039; in [[Lustenau]] sowie die &amp;#039;&amp;#039;Feinmechanische Werkstätte Josef Maurer&amp;#039;&amp;#039; in [[Wolfurt]]. Nach dem Ende der Zwangsverwaltung übernahm Zumtobel die Unternehmen zunächst als Pächter, bevor sie Anfang der 1950er-Jahre offiziell in seinen Besitz übergingen. Anschließend integrierte er die drei Betriebe in die im Jahr 1950 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Elektrogeräte und Kunstharzpresswerk W. Zumtobel KG&amp;#039;&amp;#039;, das als Ursprungsunternehmen der heutigen [[Zumtobel Group]] gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Feurstein: &amp;#039;&amp;#039;Vom Familienunternehmen zur Unternehmensfamilie. Die Zumtobel-Konzerngruppe von 1950–2000.&amp;#039;&amp;#039; LIT Verlag Münster, 2009, S. 24 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1976: Ehrensenator der Technischen Universität Wien&lt;br /&gt;
* 1985: Goldenes [[Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Feurstein: &amp;#039;&amp;#039;Vom Familienunternehmen zur Unternehmensfamilie: Die Zumtobel-Konzerngruppe von 1950–2000.&amp;#039;&amp;#039; LIT, Wien 2009.&lt;br /&gt;
* Martin Rümmele: {{Webarchiv | url=http://wirtschaftsblatt.at/archiv/unternehmen/925244/index | wayback=20121018005347 | text=&amp;#039;&amp;#039;Der Zumtobel-Familienclan: Am Anfang war das Licht.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wirtschaftsblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 21. September 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127661883|VIAF=72422073}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zumtobel, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dornbirn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zumtobel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens des Landes Vorarlberg in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Technischen Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Drägerwerk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zumtobel, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Ingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dornbirn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Dezember 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dornbirn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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