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	<title>Walter Woldemar Wilhelm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-12T06:42:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wahrzeichen des neuen Mittelstandes.jpg|mini|Von Wilhelm und Schlüter favorisiertes Wahrzeichen des neuen Mittelstandes (Titelbild von „Die Mission des Mittelstandes“)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walther bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Woldemar Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. März]] [[1886]] in [[Potschappel]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Reichsrat – Vertretung der deutschen Länder bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Reichs 1919–1934. Ein biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Droste Verlag, 2006, ISBN 978-3-7700-5279-0, S. 338.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Amtshauptmannschaft Dresden]]; † unbekannt, nach 1945) war ein [[Deutschland|deutscher]] Jurist, Schriftsteller und Politiker der [[Reichspartei des deutschen Mittelstandes|Wirtschaftspartei]]. Er war von 1926 bis 1933 Abgeordneter im [[Sächsischer Landtag (Weimarer Republik)|Sächsischen Landtag]] sowie von Januar bis Juni 1927 Wirtschaftsminister des [[Sachsen|Freistaates Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des humanistischen [[Wettiner Gymnasium]]s in Dresden studierte Wilhelm Rechtswissenschaften an den Universitäten in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]]. Er leistete Militärdienst bei der [[Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika|Schutztruppe]] für [[Deutsch-Südwestafrika]] und nahm als [[Offizier]] der [[Artillerietruppe (Deutsches Kaiserreich)|Artillerie]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Degener&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm, Walther.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Herrmann A. L. Degener]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wer ist&amp;#039;s? – Unsere Zeitgenossen.&amp;#039;&amp;#039; IX. Ausgabe. Verlag Herrmann Degener, Leipzig 1928, S. 1698.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1918 praktizierte Wilhelm als [[Rechtsanwalt]] und [[Notar]] in Dresden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Degener&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 war Wilhelm Teilnehmer der deutschen Delegation bei den [[Friedensvertrag von Versailles|Friedensverhandlungen in Versailles]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner beruflichen Tätigkeit betätigte er sich schriftstellerisch und verfasste 1924 gemeinsam mit [[Willy Schlüter]] das Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Mission des Mittelstandes – 99 Thesen für das schaffende Volk.&amp;#039;&amp;#039; Ab Ende der 1920er Jahre war er Rittergutsbesitzer auf [[Schloss Lauterbach (Ebersbach)|Schloss Lauterbach]] bei [[Großenhain]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied der [[Reichspartei des deutschen Mittelstandes]] (Wirtschaftspartei) war Wilhelm in einer Koalition mit [[Alte Sozialdemokratische Partei Deutschlands|ASPD]], [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] und [[Deutsche Volkspartei|DVP]] vom 13. Januar 1927 bis zum 30. Juni 1927 unter Ministerpräsident [[Max Heldt]] (ASPD) Wirtschaftsminister im [[Freistaat Sachsen]]. Wilhelm war von 1926 bis 1933 Abgeordneter im [[Sächsischer Landtag (Weimarer Republik)|Sächsischen Landtag]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://landtagsprotokolle.sachsendigital.de/personen/details/?action=detail&amp;amp;pers_id=580 &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm, Walter Woldemar.&amp;#039;&amp;#039;] in Landtagsprotokolle, abgerufen am 13. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 bis 1933 war Wilhelm stellvertretender Vorsitzender der nunmehr bereits im Abstieg befindlichen Wirtschaftspartei. Am 9. Februar 1932 übernahm er auch den Vorsitz der Fraktion der Wirtschaftspartei im Sächsischen Landtag.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen des Sächsischen Landtages. 5. Wahlperiode. Dritter Band 1931/32&amp;#039;&amp;#039;, S. 2771.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten trat Wilhelm der NSDAP bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Mittelstandsfront und Republik. Die Wirtschaftspartei – Reichspartei des deutschen Mittelstandes. 1919–1933&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 44, {{ISSN|0522-6643}}). Droste, Düsseldorf 1972, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er arbeitete weiterhin als Rechtsanwalt in Dresden.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Dresdner Adressbuch 1943/44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1936 veröffentlichte er zusammen mit Willy Schlüter das Buch &amp;#039;&amp;#039;Vom Geist der deutschen Stände&amp;#039;&amp;#039;, das im Leipziger List-Verlag erschien. (Schlüter war allerdings bereits 1935 gestorben.) 1943 wurde Wilhelm zur [[Wehrmacht]] eingezogen und war als Kriegsgerichtsrat auf der [[Krim]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Kathrin Krüger-Mlaouhia: &amp;#039;&amp;#039;Lauterbach Schwierige Suche nach den Spuren des Schlossherrn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; (Lokalausgabe Großenhain) vom 29. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges soll er wegen „[[Wehrkraftzersetzung]]“ in Lauterbach unter Hausarrest gestanden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Annemarie Naumann: &amp;#039;&amp;#039;Lauterbacher Geschichten1930–1945&amp;#039;&amp;#039;. Förderverein Schloss und Park Lauterbach 2011 sowie Kathrin Krüger-Mlaouhia: &amp;#039;&amp;#039;Lauterbach Schwierige Suche nach den Spuren des Schlossherrn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; (Lokalausgabe Großenhain) vom 29. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Wilhelm wurde 1945 durch die [[Rote Armee]] verhaftet, möglicherweise deportiert und seitdem nicht mehr gesehen. Das Schloss Lauterbach wurde enteignet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.historisches-sachsen.net/lauterbach1.htm Schloss Lauterbach], abgerufen am 13. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Vom Geist der deutschen Stände&amp;#039;&amp;#039; wurde in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf den [[Liste der auszusondernden Literatur|Index der auszusortierenden Bücher]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-w.html &amp;#039;&amp;#039;Ministerium für Volksbildung der Deutschen Demokratischen Republik, Liste der auszusondernden Literatur&amp;#039;&amp;#039;] auf polunbi.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versailles: Einsichten und Aussichten.&amp;#039;&amp;#039; Laube, Dresden 1919, {{OCLC|989788079}}.&lt;br /&gt;
* mit Willy Schlüter: &amp;#039;&amp;#039;Die Mission des Mittelstandes. 99 Thesen für das schaffende Volk.&amp;#039;&amp;#039; Laube, Dresden 1925, {{OCLC|247072841}}.&lt;br /&gt;
* mit Willy Schlüter: &amp;#039;&amp;#039;Vom Geist der deutschen Stände.&amp;#039;&amp;#039; List, Leipzig 1936, {{OCLC|72389748}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm, Walther&amp;#039;&amp;#039;. In: Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;L–Z.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1931, {{DNB|453960294}}, S. 2036–2037.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.genios.de/presse-archiv/artikel/SZO/20111129/lauterbach-schwierige-suche-nach-de/12440959.html &amp;#039;&amp;#039;Lauterbach Schwierige Suche nach den Spuren des Schlossherrn.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; vom 29. November 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wirtschaftsminister Sachsen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133635651|VIAF=195269959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wilhelm, Walter Woldemar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsminister (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Sächsischen Landtags (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspartei-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freital)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wilhelm, Walter Woldemar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wilhelm, Walther&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sächsischer Jurist, Schriftsteller und Politiker (Wirtschaftspartei), MdL, Staatsminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. März 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Potschappel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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