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	<title>Walter Wilhelm Goetze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T01:35:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Wilhelm_Goetze&amp;diff=431872&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernhard Diener: + Foto der Grabstätte und Grabort</title>
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		<updated>2025-07-15T17:33:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Foto der Grabstätte und Grabort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Wilhelm Goetze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. April]] [[1883]] in [[Berlin]]; † [[24. März]] [[1961]] ebenda) war ein deutscher [[Operette]]nkomponist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Walter Wilhelm Goetze wurde als Sohn eines [[Ministerialdirigent]]en in Berlin geboren. Die musikalische Begabung war ihm von seinem Vater mit in die Wiege gelegt worden; denn schon dieser war ein leidenschaftlicher Musikliebhaber gewesen. Nach dem [[Abitur]] war für Goetze schnell klar, dass für ihn nur ein Studium der Musik in Frage kam. In dem [[Richard Wagner|Wagnerianer]] Oskar Möricke fand er seinen Lehrmeister. Nachdem er sein Studium beendet hatte, wurde er Orchestermusiker am Berliner Kabarett „Pêle-mêle“. Die zweite Station seiner Karriere führte ihn zum Berliner „[[Intimes Theater (Berlin)|Intimen Theater]]“, wo er auch zum ersten Mal als Komponist von [[Chanson]]s erfolgreich ans Licht der Öffentlichkeit trat. Viele davon übernahm er später in seine Bühnenwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Walter Götze.jpg|mini|hochkant=0.6|Grabstätte auf dem [[Parkfriedhof Lichterfelde]]]]&lt;br /&gt;
Danach fand Goetze als [[Kapellmeister]] an verschiedenen Stadttheatern Anstellung und komponierte nebenher. Schon nach wenigen Jahren konnte er es sich leisten, seine Engagements aufzugeben und als freischaffender Komponist von den Honoraren zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 wurde in Hamburg seine Fliegerposse &amp;#039;&amp;#039;Parkettsitz Nr. 10&amp;#039;&amp;#039; uraufgeführt. Der richtige Erfolg stellte sich aber erst mit seinem zweiten Bühnenwerk ein, der [[Posse]] mit Musik in drei Akten &amp;#039;&amp;#039;Nur nicht drängeln&amp;#039;&amp;#039;, die 1912 in seiner Geburtsstadt zum ersten Mal über die Bühne ging. Von nun an folgten nahezu jedes Jahr ein bis zwei neue Bühnenwerke, überwiegend waren es Operetten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am erfolgreichsten davon war &amp;#039;&amp;#039;Ihre Hoheit – die Tänzerin&amp;#039;&amp;#039;, mit dem „Lied vom schwachen Stündchen“. Allein in Berlin wurde dieses Werk fast 700 mal in Folge gespielt, ist aber heutzutage fast vergessen. Dafür kennt man immer noch seine Operetten &amp;#039;&amp;#039;[[Adrienne (Operette)|Adrienne]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem schmissigen „Branntweinlied“ und &amp;#039;&amp;#039;Der goldene Pierrot&amp;#039;&amp;#039;, die es immer wieder mal schaffen, an einem [[Stadttheater]] oder an einer [[Tournee]]bühne aufgeführt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goetzes Absicht war, die Berliner Operette zu verfeinern und zu veredeln, was ihm teilweise auch gut geglückt ist. Am fruchtbarsten dabei war die Zusammenarbeit mit den [[Librettist]]en [[Richard Bars]] und [[Oskar Felix]]. Für die Musik von Goetze hat sich ganz besonders der Dirigent [[Franz Marszalek]] im [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR Köln]] mit beispielhaften Aufnahmen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Götze wurde auf dem [[Parkfriedhof Lichterfelde]] beigesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
*1911: &amp;#039;&amp;#039;Parkettsitz Nr. 10&amp;#039;&amp;#039;, Posse mit Musik in einem Vorspiel und drei Akten (Libretto: [[Herman Haller]] und [[Willi Wolff]])&lt;br /&gt;
*1912: &amp;#039;&amp;#039;Nur nicht drängeln&amp;#039;&amp;#039;, Posse mit Musik in drei Akten (Libretto: [[Richard Keßler (Librettist)|Richard Keßler]] und Willy Prager)&lt;br /&gt;
*1913: &amp;#039;&amp;#039;Wenn Männer schwindeln ...!&amp;#039;&amp;#039;, Musikalischer Schwank in drei Akten nach einem Lustspiel-Motiv von [[Fritz Friedmann-Frederich]] (Libretto: [[Bruno Decker]] und [[Robert Pohl (Schriftsteller)|Robert Pohl]])&lt;br /&gt;
*1914: &amp;#039;&amp;#039;Der liebe Pepi&amp;#039;&amp;#039;, Operette in drei Akten (Libretto: [[Bruno Decker]] und Otto Sprinzel)&lt;br /&gt;
*1918: &amp;#039;&amp;#039;Am Brunnen vor dem Tore&amp;#039;&amp;#039;, Singspiel in drei Akten (Libretto: [[Oskar Felix]])&lt;br /&gt;
*1919: &amp;#039;&amp;#039;Ihre Hoheit – die Tänzerin&amp;#039;&amp;#039;, Operette in drei Akten (Libretto: [[Richard Bars]] und Oskar Felix)&lt;br /&gt;
*1920: &amp;#039;&amp;#039;Die Spitzenkönigin&amp;#039;&amp;#039;, Operette in drei Akten (Libretto: Richard Bars und Oskar Felix)&lt;br /&gt;
*1926: &amp;#039;&amp;#039;[[Adrienne (Operette)|Adrienne]]&amp;#039;&amp;#039;, Operette in drei Akten (Libretto: ursprünglich von Günther Bibo und [[Alexander Pordes-Milo]]; 1936 gestaltete Oskar Felix den Text völlig neu, und von da an wurde das Werk nur noch in dieser Fassung aufgeführt.)&lt;br /&gt;
*1933: &amp;#039;&amp;#039;Der Page des Königs&amp;#039;&amp;#039;, Operette in sechs Bildern (Libretto: Oskar Felix und J. Rheinberg) UA: 21. Februar 1933 im Berliner [[Theater des Westens]]&lt;br /&gt;
*1934: &amp;#039;&amp;#039;[[Der goldene Pierrot]]&amp;#039;&amp;#039;, Operette in acht Bildern (Libretto: Oskar Felix und Otto Kleinert)&lt;br /&gt;
*1935: &amp;#039;&amp;#039;Schach dem König&amp;#039;&amp;#039;. Operette&lt;br /&gt;
*1950: &amp;#039;&amp;#039;[[Liebe im Dreiklang]]&amp;#039;&amp;#039;, Operette in drei Akten (Libretto: Emil F. Malkowsky, Walter W. Goetze)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Steger/Howe: &amp;#039;&amp;#039;Operettenführer&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch-Verlag&lt;br /&gt;
* {{Riemann Musiklexikon |Lemma=Goetze, Walter Wilhelm |Auflage=12 |Band=1 |Seite=648 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134613023|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Operone|goetze}}&lt;br /&gt;
* [http://www.welt-der-operette.com/G/goetze/goetze.htm Eintrag bei „Welt der Operette“]&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/8042 Walter-W.-Goetze-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134613023|LCCN=n/85/38209|VIAF=65222261}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goetze, Walter Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Operette)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goetze, Walter Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Operetten-Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. April 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. März 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernhard Diener</name></author>
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