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	<title>Walter Vesper - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T18:27:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Vesper&amp;diff=248177&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-16T11:53:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Vesper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juni]] [[1897]] in [[Barmen]]; † [[17. Dezember]] [[1978]] in [[Ost-Berlin|Berlin]]) war ein deutscher Politiker der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Vesper wurde als Sohn einer Arbeiterfamilie geboren. Nach der Volksschule absolvierte er von 1911 bis 1914 eine Maurerlehre. Er schloss sich 1912 der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] an, wurde 1914 Mitglied der Freien Gewerkschaftsbewegung und nahm 1915 bis 1918 als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. 1918 wurde er Mitglied im [[Spartakusbund]] und nahm in Berlin und im Ruhrgebiet an kommunistischen Aufständen gegen die Weimarer Republik teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er verhaftet und war von 1933 bis 1934 im [[KZ Börgermoor]] inhaftiert. 1935 emigrierte er zunächst in die [[Tschechoslowakei|ČSR]] und dann in die UdSSR. 1935/36 arbeitete er im  Internationalen Seemannsklub in [[Leningrad]] für die Internationale der Seeleute und  Hafenarbeiter (ISH). Von 1937 bis 1939 war Vesper Mitglied der [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]], trug den Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Peter Nerz&amp;#039;&amp;#039; und war [[Alexander Orlov]], dem Chef der Auslandsabteilung des [[NKWD]], direkt unterstellt. Er beteiligte sich an der Ausforschung und [[Zersetzung (Ministerium für Staatssicherheit)|Zersetzung]] der nichtstalinistischen [[Partido Obrero de Unificación Marxista]]. Seine Lageberichte („Informes“) stellen heute eine reichhaltige Fundgrube dar. Seit 1939 lebte er illegal in Paris und wurde dort 1940 interniert. Nach seiner Flucht aus dem Lager in [[Marolles (Loir-et-Cher)|Marolles]] lebte er ab 1940 illegal in Frankreich und übte leitende Funktionen in der KPD aus, seit 1942 kämpfte er in der französischen [[Résistance]] gegen die deutsche Besatzung. Er war Leiter der [[Travail allemand]] für das Gebiet [[Lyon]]. Ab 1943 war er Mitglied des [[Komitee Freies Deutschland für den Westen]] (KDFW frz. CALPO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei/Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Walter Vesper war einer der Mitbegründer der [[KPD]]. Von 1928 bis 1933 war er Sekretär und Kassierer im KPD-Bezirksverein Niederrhein. 1930 besuchte er die [[Reichsparteischule Rosa Luxemburg|Reichsparteischule der KPD „Rosa Luxemburg“]] in [[Schöneiche bei Berlin|Fichtenau]] bei Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung aus dem KZ Börgermoor arbeitete er illegal für die KPD. 1934/35 hatte er eine zentrale Funktion im [[AM-Apparat]] der Partei inne. In der Sowjetunion nahm er am VII. Weltkongress der [[Komintern]] und der [[Brüsseler Konferenz der KPD]] teil. 1945 organisierte die Rückführung der KPD-Kader nach Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 übte er leitende Funktionen im Parteivorstand der KPD Bezirk Niederrhein-Westfalen aus und gehörte vom 2. Oktober 1946 bis zum 5. September 1949 als Abgeordneter dem [[Landtag von Nordrhein-Westfalen]] an. Dort war er 1946 bis 1947 stellvertretender Vorsitzender der KPD-Fraktion und leitete von Februar bis April 1947 den Verkehrsausschuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vesper gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] in dessen [[Bundestagswahl 1949|erster Wahlperiode]] bis zum 30. Juni 1952 an. Am 15. Juni 1950 wurde er gemeinsam mit [[Oskar Müller (Politiker)|Oskar Müller]], [[Heinz Renner]] und [[Friedrich Rische]] von [[Bundestagspräsident]] [[Erich Köhler]] wegen unparlamentarischen Verhaltens für 20 Sitzungstage von der Teilnahme an Plenarsitzungen des Bundestages ausgeschlossen. Walter Vesper hatte als KPD-Bundestagsabgeordneter eine zentrale Funktion in den frühen Spionageaktivitäten der DDR im&lt;br /&gt;
Westen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|BStU]]: Der Deutsche Bundestag 1949 bis 1989 in den Akten des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Gutachten an den Deutschen Bundestag gemäß §&amp;amp;nbsp;37 (3) des Stasi-Unterlagen-Gesetzes, Berlin 2013, S. 175 ({{Webarchiv | url=http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2013/45329705_kw24_gutachten/gutachten.pdf | wayback=20131108051602 | text=PDF}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in der DDR ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Vesper, Walter 01.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Im Oktober 1951 ging er mit seiner Frau Elisabeth in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Von 1951 bis 1959 leitete er die Westabteilung und war stellvertretender Vorsitzender des Büros des Präsidiums des Nationalrates der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]]. Sein Sohn [[Karl-Heinz Vesper|Karl-Heinz]] schloss das Abitur 1953 in Düsseldorf ab und folgte seinen Eltern in die DDR. Seit 1959 arbeitete Walter Vesper im [[Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR]] und wurde von 1959 bis 1961 Botschafter in Ungarn und von 1961 bis 1965 in der ČSSR. Er war Mitglied des Präsidiums der [[Liga für die Vereinten Nationen]] der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Grabanlage &amp;quot;Pergolenweg&amp;quot;]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Post der DDR]] gab 1987 zu seinen Ehren eine [[Sondermarke]] in der Serie [[Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung]] heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 896–897.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 2004, ISBN 3-320-02044-7, S. 815–816 ([https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/walter-vesper online]).&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=walter-vesper|lemma=Vesper, Walter|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Karlen Vesper | Titel=„Noch warst du’s nicht!“ - Wie eine Proletarierjunge aus Barmen die Revolution erlebte | Sammelwerk=Neues Deutschland | Verlag= | Ort=Berlin | Datum=2018-11-03 | ISSN=0323-3375 | Online=[https://www.nd-aktuell.de/artikel/1104874.novemberrevolution-noch-warst-durs-nicht.html Online] | Seiten=18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Walter Vesper|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.anarchismus.at/txt4/interbrigaden.htm Über Walter Vesper und andere im Spanischen Bürgerkrieg]&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00905}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundestag.de/resource/blob/195644/81375ee6b6b5a5236f391995022d7cca/24_Personenindex-data.pdf#page=270 Verzeichnis der Mitglieder des Deutschen Bundestages und Personenverzeichnis]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/f4ea62d0-9df5-4c06-8401-e443fb144dae/ Nachlass Bundesarchiv NY 4112]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Botschafter der DDR in Ungarn&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Botschafter der DDR in der Tschechoslowakei&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140616810|VIAF=107292259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vesper, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Antimilitärischen Apparat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Börgermoor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (NKWD)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter der DDR in Ungarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter der DDR in der Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationale Front der DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Komitee Freies Deutschland für den Westen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersiedler in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vesper, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nerz, Peter (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juni 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Dezember 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin|Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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