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	<title>Walter Stoecker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Literatur */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:StoeckerWalter.jpg|mini|Walter Stoecker, vor 1931]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Stoecker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. April]] [[1891]] in [[Köln]]; † [[10. März]] [[1939]] im [[KZ Buchenwald]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kommunismus|kommunistischer]] Politiker in der [[Weimarer Republik]] und Abgeordneter des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Ingenieur]]s absolvierte nach dem Besuch der [[Realschule]] eine kaufmännische [[Berufsausbildung|Lehre]] und schloss sich im Jahr 1908 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|sozialdemokratischen Arbeiterjugendbewegung]] in Köln an, wo er gemeinsam mit [[Wilhelm Sollmann]] aktiv war. Ab 1910 arbeitete er in seiner Heimatstadt und in Kiel als [[Volontär]] und später als [[Redakteur]] bei sozialdemokratischen Zeitungen und nahm im Jahr 1912 ein Studium der Geschichte und Ökonomie in [[Leipzig]], [[Zürich]] und Köln auf, wo er sozialistische Studentengruppen aufbaute. Im Jahr 1915 zum Militär eingezogen und bis Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] Soldat, trat der Kriegsgegner Stoecker im Jahr 1917 aus der SPD aus und schloss sich der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] an. Während der [[Novemberrevolution]] führendes Mitglied des [[Arbeiter- und Soldatenrat]]s in Köln, übernahm er Ende 1918 die Leitung der USPD-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Volkstribüne&amp;#039;&amp;#039; in Elberfeld und wurde im Jahr 1919 in die Stadtverordnetenversammlung Kölns und die [[Preußische Landesversammlung|verfassunggebende preußische Landesversammlung]] gewählt und im Juni 1919 zum Sekretär der USPD-Zentrale in Berlin berufen. [[Reichstagswahl 1920|1920]] wurde er in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, dem er bis zum Juli 1932 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben [[Ernst Däumig]] und [[Wilhelm Koenen]] war Stoecker einer der führenden Vertreter des linken USPD-Flügels, betrieb auch dessen Zusammenschluss mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], gehörte in den Jahren 1920 und 1921 dem Vorstand der vereinigten Partei an und wurde zu deren wichtigsten Parlamentariern gezählt. Ab 1923 wieder Vorstandsmitglied, wurde er auch &amp;#039;&amp;#039;Polleiter&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;Oberbezirkes West&amp;#039;&amp;#039; und war auf Grund seiner mutmaßlichen Involvierung in den gescheiterten [[Hamburger Aufstand]] im Herbst 1923 bei den folgenden Parlamentsauflösungen auf Grund eines Haftbefehls jeweils zur Fahndung ausgeschrieben. Der zur &amp;#039;&amp;#039;Mittelgruppe&amp;#039;&amp;#039; der Partei gehörende Stoecker wurde im Dezember 1924 Vorsitzender der KPD-Fraktion im Reichstag (bis ihn 1929 [[Ernst Torgler]] ablöste) und nahm nach der Absetzung der Führung um [[Ruth Fischer]] nach einer [[Kommunistische Internationale|Komintern]]-Intervention 1925 in der neuen Führung unter [[Ernst Thälmann]] eine wichtige Rolle ein, was sich auch durch Stoeckers kurzzeitige Unterstützung einer Suspendierung Thälmanns von allen Parteiämtern während der [[Wittorf-Affäre]] 1928 nicht änderte. Stoecker, der auch Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;[[Bund der Freunde der Sowjetunion|Internationalen Bundes der Freunde der Sowjetunion]]&amp;#039;&amp;#039; war, verlor nach dem Jahr 1930 in der Partei an Bedeutung und wurde 1932 auch nicht mehr als Kandidat bei den Reichstagswahlen aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] im Januar 1933 nahm Stoecker am 7. Februar 1933 an der [[Illegale Tagung der KPD im Sporthaus Ziegenhals|illegalen Tagung des Zentralkomitees]] der KPD im [[Sporthaus Ziegenhals]] bei Berlin teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.etg-ziegenhals.de/Teilnehmer.html Liste der Teilnehmer]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstätte der Sozialisten - section A (curtain wall) Grosse Gedenktafel 02.jpg|mini|hochkant|[[Gedenkstätte der Sozialisten]], Porphyr-Gedenktafel an der Ringmauer mit Urnensammelgrab]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Stoecker, Anna Elfriede 02.jpg|mini|hochkant|Grabstätte von Anna Elfriede Stoecker]]&lt;br /&gt;
In der Nacht des [[Reichstagsbrand]]es wurde er verhaftet und in den [[Konzentrationslager]]n [[KZ Sonnenburg|Sonnenburg]], [[KZ Lichtenburg|Lichtenburg]] und ab 1937 Buchenwald inhaftiert, wo er sich mit [[Albert Kuntz]] und [[Theodor Neubauer]] jeweils am illegalen Lagerwiderstand beteiligte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Hochmuth, Gerhard Hoffmann (Hrsg.): {{Webarchiv |url=http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2009/820/pdf/Texte35.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Buchenwald, ich kann dich nicht vergessen. Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20131110193758 }} (PDF; 1,45&amp;amp;nbsp;MB). In: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Texte 35, Karl-Dietz-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-320-02100-9, S. 241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 10. März 1939 starb Stoecker in Buchenwald an [[Typhus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoeckers Familie gelang es, nach Großbritannien zu flüchten. Sein Sohn [[Helmuth Stoecker]] kehrte nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zurück, wohnte in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und arbeitete als Professor für Geschichte an der [[Humboldt-Universität Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Stoeckers Urne wurde später in der [[Gedenkstätte der Sozialisten]] (Urnensammelgrab bei der großen Porphyr-Gedenktafel auf der rechten Seite der Ringmauer) auf dem Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] beigesetzt. Die Urne seiner Witwe Anna Elfriede, geborene Bayley (1897–1956), erhielt einen Platz in der zur Gedenkstätte der Sozialisten gehörenden [[Gräberanlage Pergolenweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|miniatur|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Post der DDR]] gab im Jahr 1981 zu seinen Ehren eine [[Sondermarke]] in der Serie [[Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung]] heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin erinnert seit dem Jahr 1992 in der Nähe des [[Reichstagsgebäude]]s eine der [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|96 Gedenktafeln für von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete]] an Stoecker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmuth Stoecker: &amp;#039;&amp;#039;Walter Stoecker. Die Frühzeit eines deutschen Arbeiterführers. 1891–1920.&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag, Berlin 1970.&lt;br /&gt;
* Alexander Christov: &amp;#039;&amp;#039;Wir sind die junge Garde des Proletariats! Arbeiterjugendbewegung im Kölner Raum. 1904–1919.&amp;#039;&amp;#039; Rheinlandia Verlag, Siegburg 2007, ISBN 978-3-938535-25-7.&lt;br /&gt;
* Jürgen Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Walter Stoecker (1891–1939)&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=5250 Stoecker, Walter]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. 489–497. 2., überarb. und stark erw. Auflage. Karl Dietz Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|380||Stoecker, Walter|Andreas Herbst|129966304}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129966304}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|129966304}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0011/adr/adrsz/kap1_1/para2_498.html Walter Stoecker] in den [[Akten der Reichskanzlei]]&lt;br /&gt;
* [https://etg-ziegenhals.de/walter-stoecker-1891-1939/ Kurzbiografie von Walter Stoecker]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.marxistische-bibliothek.de/stoeckerbak.html | wayback=20070429123758 | text=Walter Stoecker: &amp;#039;&amp;#039;Vom Bakunismus.&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/a6ddf952-a63c-447c-a74e-a426def85cfa/ Nachlass Bundesarchiv NY 4196]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Parteivorsitzende der KPD}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129966304|LCCN=n2005080506|VIAF=206430843}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stoecker, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zentrale der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Lichtenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stoecker, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, USPD, KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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