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	<title>Walter Stallwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T18:14:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Stallwitz&amp;diff=880101&amp;oldid=prev</id>
		<title>91.20.12.175 am 21. April 2022 um 13:16 Uhr</title>
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		<updated>2022-04-21T13:16:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Stallwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. April]] [[1929]] in [[Mannheim]]; † [[7. April]] [[2022]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;[https://trauer.fnweb.de/traueranzeige/walter-stallwitz-1929 Walter Stallwitz, Traueranzeige]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Von 1946 bis 1950 studierte Stallwitz an der [[Freie Akademie Mannheim|Freien Akademie Mannheim]] bei [[Paul Berger-Bergner]], Carl Trummer und A. I. Cherlé. Bei einer Sommerakademie in Salzburg war auch [[Oskar Kokoschka]] sein Lehrer. Kokoschka notierte in seinem Abschlusszeugnis handschriftlich „künstlerisch zu Hoffnungen berechtigt falls er nicht verhungert im prosperierenden Deutschland.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 bezog er sein Atelier in der historischen [[Mannheimer Sternwarte|Sternwarte]], welches er bis zuletzt nutzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 porträtierte er im Auftrag der Studentenzeitung Die Ampel der Wirtschaftshochschule Mannheim (heute [[Universität Mannheim]]) bekannte Intellektuelle. 1964 und 1966 reiste er zur künstlerischen Inspiration für längere Zeit nach Indien und Marokko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied der Freien Akademie Mannheim unterrichtete er zwischen 1985 und 2004 [[Zeichnung (Kunst)|Zeichnen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://freie-akademie-rn.de/Mitglieder &amp;#039;&amp;#039;Mitglieder&amp;#039;&amp;#039;], Freie Akademie der Künste Rhein-Neckar&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 erhielt er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]], das er jedoch wenig später aus Protest gegen die Asylpolitik der damaligen Bundesregierung wieder zurückgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stallwitz war Mitglied im [[Künstlerbund Rhein-Neckar]]. Er starb nach längerer Krankheit Anfang April 2022.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Susanne Kaeppele |url=https://www.schwetzinger-zeitung.de/kultur_artikel,-kultur-der-mannheimer-maler-walter-stallwitz-ist-tot-_arid,1935513.html |titel=Der Mannheimer Maler Walter Stallwitz ist tot |werk=Schwetzinger Zeitung |hrsg=Schwetzinger Zeitungsverlag GmbH &amp;amp; Co. KG |datum=2022-04-07 |abruf=2022-04-08 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
W. Stallwitz hat seit Ende der 1940er-Jahre ein umfangreiches Werk erschaffen, welches Malerei, Zeichnungen, Mischtechniken und (in geringem Umfang) Druckgraphiken umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend vom Einfluss seiner Lehrer an der Freien Akademie, übernahm er zunächst einen kritisch-realistischen, figurativen und gegenständlichen, jedoch abstrahierten, ins Expressionistische gesteigerten, Stil. Bis etwa Ende der 1950er-Jahre arbeitete er narrativ. Danach entwickelte sich seine Bildsprache kontinuierlich zu abstrakteren Darstellungen, ohne jemals den Realitätsbezug zu verlieren. In dieser Phase entstanden seine „Transformationen“ – Werke, in denen typischerweise (sowohl mit graphischen, als auch mit malerischen Mitteln) einzelne Figuren mit einem Gegenstand oder mit dem Raum zu einer morbiden Einheit zu verschmelzen scheinen. Erst in den 1980er-Jahren hellte sich seine Palette zunehmend auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein gesamtes Werk ist thematisch konsequent durch sein Interesse an den Menschen geprägt. Dabei wird der Mensch oft indirekt gezeigt, oder nur angedeutet: durch seine Umgebung, Schatten, Gegenstände etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme bilden seine Porträts, bei den es um eine unmittelbare Auseinandersetzung mit konkreten Individuen handelt. Bereits einige seiner ersten Bilder zeigen Menschen aus seiner unmittelbaren Umgebung: die Eltern, Freunde usw. Mit der sich in den 1950er Jahren einstellenden Anerkennung kamen Porträts bekannter Persönlichkeiten hinzu, z. B. von [[Günter Grass]], [[Hans Magnus Enzensberger]], [[Martin Walser]] usw. Auch in den nachfolgenden Jahren ist der Künstler regelmäßig als Porträtist aufgetreten, es entstanden Bildnisse von [[Willy Brandt]], [[Heinz Fuchs (Kunsthistoriker)|Heinz Fuchs]], [[Franz Mazura]], [[Hilde Domin]], [[Martin Stather]], [[Robert Häusser]] u. v. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder, über alle Schaffensperioden hinweg, entstanden auch sozial- und gesellschaftskritische Bilder, welche die tradierten ästhetischen Werte der Malerei mit einer zuweilen plakativen Aussage zu verbinden suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen letzten Arbeiten behielt er sowohl sein Interesse an der menschlichen Figur wie auch an den Spuren des Menschendaseins – und gelegentlich auch an der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1957 Kunstpreis der Jugend von Baden-Württemberg und 1. Stipendium der Michael-Karolyi-Gedächtnisstiftung in [[Vence]] (Frankreich)&lt;br /&gt;
* 1978 Bronzemedaille der polnischen UNESCO-Kommission für bildende Künste&lt;br /&gt;
* 1980 Medaille des polnischen Kulturministeriums&lt;br /&gt;
* 1990 Silberne Ehrennadel der Mannheimer Abendakademie&lt;br /&gt;
* 1993 erhielt Stallwitz das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] und gab es im Jahr darauf wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1958 [[Mannheimer Kunstverein]]&lt;br /&gt;
* 1966 Stadthalle Göttingen&lt;br /&gt;
* 1970 [[Kunsthalle Mannheim|Städtische Kunsthalle]], Mannheim; Nationaltheater, Mannheim (Porträts)&lt;br /&gt;
* 1974 Kunstverein Pforzheim; Galerie „Kabinett Griesbach-Grewenig“, Heidelberg&lt;br /&gt;
* 1976 Internationaler Kunstmarkt, Düsseldorf&lt;br /&gt;
* 1982 Kunstverein Speyer, „Kinderporträts“&lt;br /&gt;
* 1983 Prix de Portrait Paul-Louis Weiller, Akademie des Beaux-Arts, Paris&lt;br /&gt;
* 1981 [[Villa Streccius]], Landau&lt;br /&gt;
* 1986 [[Kunstverein Ludwigshafen]]&lt;br /&gt;
* 1988 Zenthaus, Jockgrim&lt;br /&gt;
* 1992 Städtische Kunsthalle, Mannheim&lt;br /&gt;
* 1995 Kulturscheune Viernheim (zur Einweihung)&lt;br /&gt;
* 2001 Galerientage im Mannheimer Kunstverein (bei Galerie Nedev)&lt;br /&gt;
* 2006 Klinikum Mannheim&lt;br /&gt;
* 2009 Villa Meixner, [[Brühl (Baden)]]&lt;br /&gt;
* 2012 [[Klinikum Ludwigshafen]]&lt;br /&gt;
* 2015 [[Kunstverein Viernheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Medien ==&lt;br /&gt;
* Heinz Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Walter Stallwitz.&amp;#039;&amp;#039; Katalog. Städt. [[Kunsthalle Mannheim]]. 1970.&lt;br /&gt;
* Heinz Fuchs, J. Hunkemöller, H. Bender, S. Gerth, K. Meier, In: &amp;#039;&amp;#039;Walter Stallwitz – Portraits 1947–1979.&amp;#039;&amp;#039; Katalog. Mannheim 1979.&lt;br /&gt;
* Gustav Adolf Bähr: &amp;#039;&amp;#039;Atelierbesuch: Walter Stallwitz.&amp;#039;&amp;#039; SW3, 1982. (Film)&lt;br /&gt;
* Manfred Fath In: Kat. &amp;#039;&amp;#039;Gemälde – Zeichnungen 1970–1986.&amp;#039;&amp;#039; Katalog. Ludwigshafen 1986.&lt;br /&gt;
* Manfred Fath, W. Marx, J. v. Schemm, A. Huber In: &amp;#039;&amp;#039;Walter Stallwitz – Gemälde und Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039; Katalog. Städt. Kunsthalle Mannheim, 1992.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Brockhaus Mannheim. 400 Jahre Quadratestadt – das Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Mannheim 2006, ISBN 3-7653-0181-7.&lt;br /&gt;
* Jo Goertz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Photography meets Artists. Das Porträt in der Verwandlung.&amp;#039;&amp;#039; Kerber Verlag, 2009, ISBN 978-3-86678-345-4. (deutsch, englisch)&lt;br /&gt;
* Tilmann Moser: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Psyche: Bilder als Spiegel der Seele.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Belser Verlag, 2010, ISBN 978-3-7630-2572-5.&lt;br /&gt;
* Stadt und Fachwerkmuseum „Alte Universität“ Eppingen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Hand. Künstlerbücher mit Signatur und Zeichnung aus der Sammlung Reinhard Besserer.&amp;#039;&amp;#039; 2012, ISBN 978-3-926315-40-3.&lt;br /&gt;
* D. Nedev (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitspuren: Walter Stallwitz – Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Wellhöfer Verlag, Mannheim 2015, ISBN 978-3-95428-181-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stallwitz-portraitist.de/ Website des Künstlers]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119423146}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119423146|LCCN=n94041544|VIAF=35266231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stallwitz, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesverdienstkreuz zurückgegeben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stallwitz, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. April 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>91.20.12.175</name></author>
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