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	<title>Walter Stain - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 5. April 2026 um 21:48 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Stain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Dezember]] [[1916]] in [[Prag]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[3. Februar]] [[2001]] in [[Mainstockheim]]) war ein deutscher Politiker ([[Sudetendeutsche Partei|SdP]], [[NSDAP]], [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]], [[Gesamtdeutsche Partei|GDP]]) und Vertriebenenfunktionär (Mitbegründer und Vorstandsmitglied des [[Witikobund]]es).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Walter Stain wuchs in [[Neuern]] auf. Er besuchte zunächst die [[Oberrealschule]] und anschließend die [[Deutsche Technische Hochschule Brünn]]. Während seines Studiums wurde er 1935 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft Moravia Brünn]]&amp;#039;&amp;#039; (1954 der &amp;#039;&amp;#039;[[Würzburger Burschenschaft Arminia]]&amp;#039;&amp;#039;). Er begann zunächst im Holzgeschäft seines Stiefvaters zu arbeiten. Stain begann seine politische Laufbahn in der [[Sudetendeutsche Partei|Sudetendeutschen Partei]] (SdP) unter Führung von [[Konrad Henlein]]. Ein [[Sudetendeutsches Freikorps]], das vom Reich aus die Tschechoslowakei militärisch bekämpfte, zählte ihn zu seinen Mitgliedern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Henning Hahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre sudetendeutsche Geschichte. Eine völkische Bewegung in drei Staaten.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt 2007, ISBN 3-631-55372-2, S. 26. [https://books.google.de/books?id=YESuUTebxs4C Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 7. Februar 1939 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. November 1938 aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.879.117).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/42701574&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zudem Führer der [[Hitlerjugend]] sowie „Gaujugendführer“ des [[NS-Turnerbund]]es.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DTN&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renate Hennecke |Titel=Die bayerischen Arbeits- und Schirmherrschaftsminister |Sammelwerk=DTN |Nummer=65 |Datum=2005-04 |Online=http://www.forumaugsburg.de/s_3themen/Sudeten/050530_sdt/dtn65.pdf |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1939 Kriegsteilnahme als [[Fallschirmjäger]], zuletzt im Offiziersrang. 1946 wurde er aus italienischer Kriegsgefangenschaft entlassen. Anschließend ließ er sich in Mainstockheim als Holzkaufmann und Kohlenhändler nieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;munz&amp;quot;&amp;gt;{{Munzinger|00000005688|Walter Stain||Internationales Biographisches Archiv 21/1963 vom 13. Mai 1963}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der [[Vertreibung]] der [[Sudetendeutsche]]n wurde er Mitbegründer und Vorstandsmitglied des [[Witikobund]]es. Als bayerischer Landtagsabgeordneter des [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]] vom 27. November 1950 bis zum 6. Dezember 1962 im Wahlkreis [[Unterfranken]] amtierte er unter Ministerpräsident [[Hans Ehard]] (CSU) 1950 auch als [[Staatssekretär]] im [[Bayerisches Staatsministerium des Innern|bayerischen Innenministerium]], der damalige Innenminister [[Wilhelm Hoegner]] (SPD) war sein direkter Vorgesetzter. Als Hoegner 1954 Ministerpräsident wurde, avancierte Stain im Dezember 1954 zum [[Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration|Bayerischen Staatsminister für Arbeit und Soziales]] (bis 1962). In seine Zuständigkeit fiel nun auch die Fürsorge für Heimatvertriebene und Flüchtlinge, die zuvor im Innenministerium ressortiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war auch verantwortlich für die Einstellung des ehemaligen SS-Hauptsturmführers [[Walter Hergl]] als Kanzleichef und beschäftigte [[Friedrich Priller]], ebenfalls ein ehemaliger SS-Hauptsturmführer, als persönlichen Referenten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DTN&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Rücktritt Hoegners 1957 blieb Stain bis Dezember 1962 Arbeitsminister unter Ministerpräsident Ehard, ein Jahr lang war er in dieser Zeit stellvertretender Ministerpräsident. Abgelöst wurde er durch [[Paul Strenkert]]. Als seine Partei 1957 aus dem Bundestag ausschied, verschaffte er Ex-Parlamentariern in Bayern Regierungsstellen, so unter anderem [[Wilfried Keller]], [[Johannes Strosche]] und [[Reinhold Kolarczyk]], und gegen die Proteste des [[Betriebsrat]]s dem ehemaligen stellvertretenden [[Gauleiter]] und [[Sturmabteilung|SA-Brigadeführer]] [[Fritz Köllner]] eine Stelle als Chef der Gewerbeaufsichtsabteilung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DTN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 leitete Stain den Landeswahlkampf der mittlerweile in [[Gesamtdeutsche Partei]] (GDP) umbenannten BHE, die bei der [[Landtagswahl in Bayern 1962|Landtagswahl in Bayern]] nicht mehr ins Parlament gewählt wurde. Sie erreichte zwar 5,1 Prozent der Stimmen, aber in keinem der Regierungsbezirke 10 Prozent, was damals die Hürde für einen Einzug ins Landesparlament darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1986 bis 1989 war Stain Bundesvorsitzender des [[Witikobund]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerischen Verdienstorden]] erhielt er am 16. Januar 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Denken ==&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Auf einem Delegiertentag des Bundes der Vertriebenen in Würzburg hat der bayerische Arbeitsminister Stain die Ansicht vertreten, allein mit der Eingliederung sei das Vertriebenenproblem nicht gelöst. Es fehle am Grund und Boden: ‚Wir dürfen nicht vergessen, daß Deutschland wieder mehr Lebensraum finden kann bei Nachbarn, die diesen Raum nicht brauchen und ihn mit Sklavenarbeitern für ihre Kolchosen besetzt halten.’&amp;#039;&amp;#039; so [[FAZ]], 12. Mai 1961; nur das Zitat [[Christ und Welt|Deutsche Zeitung]], 12. Mai 1961&amp;lt;ref&amp;gt;auch [[Die Zeit]], 19. Mai 1961 [https://www.zeit.de/1961/21/das-boese-wort-vom-lebensraum Das böse Wort vom &amp;quot;Lebensraum&amp;quot;] und weitere Aussagen des St.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=42625789 |Titel=Der Edelstain |Jahr=1959 |Nr=26}}&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 8: &amp;#039;&amp;#039;Supplement L–Z.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8253-6051-1, S. 301–303.&lt;br /&gt;
* [http://www1.bayern.landtag.de/www/lebenslauf_ehemalige/lebenslauf_555600003472.html Eigenangaben auf dem Server des Landtags]. Zwischen Schulabschluss 1938 und Entlassung aus Kriegsgefangenschaft 1946 vermerkt Stain keine Tätigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bayerische Sozialminister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117205753|VIAF=25373661}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stain, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeits- und Sozialminister (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GB/BHE-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Witikobund-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fallschirmjäger (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stain, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (GB/BHE), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Dezember 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Februar 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainstockheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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