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	<title>Walter Sigel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T10:39:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kanthe: Foto hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-04-27T05:21:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Der Adler, Heft 20 (1942), Oberstleutnant Walter Sigel.png|mini|Oberstleutnant Walter Sigel (1942)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Sigel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Januar]] [[1906]] in [[Ulm]]; † [[8. Mai]] [[1944]] im [[Trondheimfjord]]) war ein deutscher [[Offizier|Luftwaffenoffizier]] (Flugzeugführer auf Ju 87) und zuletzt [[Oberst]] und [[Fliegerführer Nord (West)]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Sigel war Diplom-Kaufmann, ehe er Anfang 1934 als Schütze im Infanterie-Regiment 10 seine militärische Laufbahn begann. Als Oberfähnrich ging er 1935 zur Luftwaffe. 1939 war er bereits Hauptmann. Sigel kommandierte die I. Gruppe des [[Sturzkampfgeschwader 76|Sturzkampfgeschwaders 76]], auch „Grazer Gruppe“ genannt, nach deren Aufstellung am 1. Mai 1939 in Graz Thalerhof. Unter seinem Kommando ereignete sich im August 1939 der [[Stuka-Flugunfall von Neuhammer]]. Selbst in diesen Unfall als Formationsführer involviert, wurde er juristisch in allen Anklagepunkten freigesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1939 führten die von ihm kommandierten [[Sturzkampfflugzeug|Stukas]] der I./StG 76 den ersten Luftangriff des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] durch. Beim [[Luftangriff auf Wieluń]] kamen schätzungsweise bis zu 1200 Menschen ums Leben. Der Angriff auf die militärisch völlig unbedeutende Kleinstadt wird von Historikern als erstes Kriegsverbrechen beim deutschen [[Überfall auf Polen]] angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Erich Volkmann: &amp;#039;&amp;#039;Wolfram von Richthofen, die Zerstörung Wieluńs und das Kriegsvölkerrecht&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Militärgeschichtliche Zeitschrift]] 70 (2011), S. 287–328.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Luftangriff startete etwa zeitgleich mit dem Angriff der &amp;#039;&amp;#039;[[Schleswig-Holstein (Schiff, 1908)|Schleswig-Holstein]]&amp;#039;&amp;#039; auf die [[Westerplatte]] in [[Danzig]]. Teils wird dieser Luftangriff als eigentlicher Kriegsbeginn gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/geschichte/kriegsbeginn-1939-a-948468.html einestages: Kriegsbeginn 1939 - Stukas über Wielun]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Polen 1939 kam er im Mai 1940 beim [[Westfeldzug]] mit seiner Gruppe zum Einsatz und im Juni 1940 bei der Schlacht um Frankreich. Am 14. Mai 1940 wurde er durch französische Jagdflugzeuge beschossen und führte eine Bruchlandung durch. Sein Bordfunker starb in Folge von Schussverletzungen. Ab Juli flog Walter Sigel mit seiner Gruppe wenige Einsätze beim Kanalkampf und im August 1940 bei der [[Luftschlacht um England]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptmann und Kommandeur der I. Gruppe/[[Sturzkampfgeschwader 3]] erhielt er für seine Leistungen am 21. Juli 1940 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 706.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. August 1940 wurde er zum Major befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1941 führte er die I./StG 3 beim [[Balkanfeldzug|Krieg gegen Griechenland]] und im Mai 1941 bei der [[Luftlandeschlacht um Kreta|Schlacht um Kreta]]. Im November 1941 verlegte er mit seiner Gruppe auf den nordafrikanischen Kriegsschauplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1941 erfolgte die Beförderung zum [[Oberstleutnant]]. Am 1. März 1942 übernahm Walter Sigel die Führung des Sturzkampfgeschwaders 3 mit der I./StG 3 (ex I./StG 76), der II./StG 3 (ex [[Sturzkampfgeschwader 1|I./StG 1]]) und III./StG 3 (ex II./StG 2). Sein Nachfolger als Kommandeur I./StG 3 wurde Heinrich Eppen. Am 24. April 1942 wurde Sigel mit dem [[Deutsches Kreuz|Deutschen Kreuz]] in Gold&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt; ausgezeichnet. Am 2. September 1942 erhielt Walter Sigel das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes (116. Verleihung).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1943 übergab Walter Sigel das Geschwader an Major [[Kurt Kuhlmey]], der bislang die II./StG 3 führte. Sigel ging in das Luftfahrtministerium zum Stab [[General der Kampfflieger]]. Sigel wurde am 1. Juni 1943 [[Oberst]]. Ab Februar 1944 war er Nahkampfführer der Luftflotte 2. Ab April 1944 war er Fliegerführer Norwegen. Bei einem Inspektionsflug am 8. Mai 1944 berührte sein [[Fieseler Storch]] ein Haltetau eines Tarnnetzes der [[Tirpitz (Schiff, 1941)|&amp;#039;&amp;#039;Tirpitz&amp;#039;&amp;#039;]]. Das Flugzeug stürzte auf die Strecke der [[Nordlandsbanen|Nordlandsbane]] am [[Fættenfjord]] in Norwegen, wobei Sigel ums Leben kam. Walter Sigel wurde in Trondheim-Havstein beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Brütting]]: &amp;#039;&amp;#039;Das waren die deutschen Stuka-Asse. 1939-1945&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Motorbuch-Verlag 1976, ISBN 978-3-87943-433-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sigel, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stuka-Pilot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfallopfer (Flugverkehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sigel, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Luftwaffenoffizier und Stuka-Kommandeur im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Januar 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ulm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Trondheimfjord]], Norwegen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kanthe</name></author>
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