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	<title>Walter Seuffert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T21:05:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Seuffert&amp;diff=117692&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WAGNER1813: /* Familie und Herkunft */ Überflüssiges Leerzeichen entfernt</title>
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		<updated>2025-12-10T11:51:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familie und Herkunft: &lt;/span&gt; Überflüssiges Leerzeichen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Grab Lothar von Seuffert.jpg|thumb|Das Grab von Walter Seuffert im Familiengrab auf dem [[Ostfriedhof (München)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Seuffert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1907]] in [[Rahway]], [[New Jersey]]; † [[28. Dezember]] [[1989]] in [[München]]) war ein [[deutscher]] [[Jurist]] und [[Politiker]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und Herkunft ==&lt;br /&gt;
Seuffert kam als Kind aus Würzburg stammender, katholischer deutscher Eltern in Rahway im US-Bundesstaat New Jersey auf die Welt.&lt;br /&gt;
Sein Vater Otto Seuffert (1875–1952) war dort in den Jahren 1904 bis 1911 als Chemiker bei [[MSD Sharp &amp;amp; Dohme]], die Mutter Anna geb. Leibold war Hausfrau. Der Großvater väterlicherseits, Lothar von Seuffert, war Rechtsprofessor an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], auch der Orgelbauer [[Johann Philipp Seuffert]] gehört zu seinen Vorfahren. Im Jahr 1911 kehrte die Familie nach Deutschland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Seuffert wuchs in Darmstadt auf und besuchte dort [[Volksschule]] und Realgymnasium. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften ab 1925 in Heidelberg, Frankfurt/Main und München und der Referendarzeit legte er im Jahr 1932 in München sein Assessorexamen ab und erhielt dort die Zulassung als Rechtsanwalt. Danach ließ er sich 1932 als [[Rechtsanwalt]] und [[Fachanwalt für Steuerrecht]] in München nieder und betrieb ab dem Jahr 1933 gemeinsam eine Kanzlei mit dem späteren Münchener Bürgermeister [[Walther von Miller]]. Seuffert spezialisierte sich auf die Beratung jüdischer Emigranten. Er machte Auslandsreisen unter anderem zu [[Ludwig Quidde]] nach Genf. Im Jahr 1940 verhaftete die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] Seuffert und warf ihm [[Hochverrat]] vor. Seuffert blieb vier Wochen in Haft und wurde 1941 zur [[Wehrmacht]] eingezogen.&amp;lt;ref name=fes2&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.fes.de/archiv/_stichwort/seuffert.htm |titel=Walter Seuffert wurde am 4. Februar 1907 geboren |titelerg= |hrsg=[[Archiv der sozialen Demokratie]] |werk=www.fes.de |datum= |abruf=2024-08-19 |sprache= |format= |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsteilnahme und [[Kriegsgefangenschaft]] nahm er im Jahr 1946 seine Tätigkeit als Rechtsanwalt wieder auf, bekleidete aber bereits nach kurzer Zeit das Amt eines Referenten der Bayerischen Staatskanzlei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1947 trat Seuffert in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein und wurde 1948 in den [[Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes|Wirtschaftsrat]] für das [[Bizone|Vereinigte Wirtschaftsgebiet]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dessen erster [[Bundestagswahl 1949|Wahl 1949]] bis zu seiner Mandatsniederlegung am 18. Oktober 1967, also fünf Wahlperioden, war er Mitglied des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]]. Er wurde in den Jahren 1949 und 1965 im [[Bundestagswahlkreis München-Nord|Wahlkreis München-Nord]] direkt und sonst über die Landesliste der SPD in [[Bayern]] gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Februar 1950 wurde er von [[Bundestagspräsident]] [[Erich Köhler]] wegen unparlamentarischen Verhaltens von einer Sitzung ausgeschlossen, nachdem er in einer Plenardebatte zur Änderung des Einkommensteuer-Gesetzes erklärte: „Mit den Absichten dieser Regierung und der Mehrheit dieses Bundestages hat der deutsche Name nichts zu tun. Der deutsche Name wird anderswo repräsentiert“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44447470.html|title=Im Jahre der Hingabe|publisher=Der Spiegel|work=www.spiegel.de|date=2. März 1950|accessdate=19. Juni 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1957 war Seuffert stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Geld und Kredit, anschließend bis 1961 des Finanzausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Bekanntheit erlangte Seuffert durch seinen vielzitierten Schlagabtausch im Bundestag am 7. November 1962 mit Bundeskanzler [[Konrad Adenauer]] zur [[Spiegel-Affäre]]. Als Adenauer zu den noch ungeklärten Vorwürfen behauptete „Wir haben einen Abgrund von Landesverrat im Lande“, rief Seuffert dazwischen „Wer sagt das?“, Adenauer antwortete schlicht „Ich sage das“ und Seuffert ergänzte „Ist das ein schwebendes Verfahren oder nicht?“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46407020.html|title=Wohin treibt die Bundesrepublik?|publisher=Der Spiegel|work=www.spiegel.de|date=25. April 1966|accessdate=19. Juni 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 4. Juni 1964 bis zum 13. Oktober 1967 war er auch Abgeordneter des [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlaments]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Oktober 1967 erfolgte seine Wahl zum Vizepräsidenten des [[Bundesverfassungsgericht]]s, dessen zweitem Senat er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im November 1975 vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zu den Grundlagen des Begriffs der politischen Partei.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Theodor Eschenburg]], [[Theodor Heuss]], [[Georg August Zinn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festgabe für [[Carlo Schmid]] zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Mohr, Tübingen 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Abgrenzung der Tätigkeit des Bundesverfassungsgerichts gegenüber der Gesetzgebung und der Rechtsprechung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Juristische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; 1969, Heft 32, – S. 1369–1373.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über geheime Abstimmungen und Wahlen in Parlamenten.&amp;#039;&amp;#039; Niedersächs. Landtag,  Hannover 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1959: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1968: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1975: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Henkels]]: &amp;#039;&amp;#039;99 Bonner Köpfe&amp;#039;&amp;#039;, durchgesehene und ergänzte Ausgabe, Fischer-Bücherei, Frankfurt am Main 1965, S. 235ff.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 817–818.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117471046}}&lt;br /&gt;
* [https://bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/1999/bvg99-148.html Pressemitteilung Nr. 148/1999 des Bundesverfassungsgerichts zum zehnten Todestag Walter Seufferts]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts}}{{Normdaten|TYP=p|GND=117471046|VIAF=25380877}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seuffert, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizepräsident (Bundesverfassungsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland vor 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seuffert, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (SPD), MdB, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rahway]], [[New Jersey]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Dezember 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WAGNER1813</name></author>
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