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	<title>Walter Schottky - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T17:07:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Schottky&amp;diff=138252&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SJuergen: /* Leben und Wirken */ wikilink</title>
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		<updated>2025-11-27T20:33:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Walter Hermann Schottky (1886-1976).jpg|mini|Walter Schottky]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Hans Schottky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juli]] [[1886]] in [[Zürich]]; † [[4. März]] [[1976]] in [[Forchheim|Forchheim (Oberfranken)]]) war ein deutscher [[Physiker]] und [[Elektrotechnik]]er. Er war der Sohn des Mathematikers [[Friedrich Schottky]] (1851–1935) und seiner Ehefrau Henriette Schottky (1858–1947, geb. Hammer).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fsv-pretzfeld.de/wp-content/uploads/2019/12/000-Erinnerungen-gesamt-reduziert.pdf Pretzfelder Erinnerungen], Abruf: 28. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{MacTutor|id=Schottky}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Walter Schottky wurden der [[Schottky-Effekt]] (eine Glühemission, wichtig für die Röhrentechnik), die [[Schottky-Diode]] (wobei die darin auftretende Sperrschicht als Schottky-Barriere bezeichnet wird), die [[Leerstelle|Schottky-Leerstellen]] (oder auch [[Schottky-Defekt]]e), die [[Schottky-Anomalie]] (ein Scheitelwert der [[Wärmekapazität]]) und die [[Schottky-Gleichung]] (auch Langmuir-Schottkysches-Raumladungsgesetz) benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er leistete Forschungsarbeit über elektrische [[Rauschen (Physik)|Rauschmechanismen]] ([[Schrotrauschen]]), die [[Raumladung]], speziell in [[Elektronenröhre]]n, sowie über die Sperrschicht in [[Halbleiter]]n, die für die Entwicklung von [[Kupferoxydul-Gleichrichter]]n und [[Transistor]]en von Bedeutung waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Heesestr 15 (Stegl) Walter Schottky.JPG|mini|Gedenktafel am Haus Heesestraße 15 in [[Berlin-Steglitz|Steglitz]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Gymnasium in [[Marburg]] und [[Gymnasium Steglitz|Steglitz]] studierte er ab 1904 Physik an der [[Humboldt-Universität|Universität Berlin]]. Er promovierte 1912 bei [[Max Planck]] mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Zur relativtheoretischen Energetik und Dynamik&amp;#039;&amp;#039;. Danach ging er an die [[Universität Jena]] an das Physikalische Institut unter der Leitung von [[Max Wien]]. Er konnte 1913 sein theoretisch abgeleitetes &amp;#039;&amp;#039;U&amp;lt;sup&amp;gt;3/2&amp;lt;/sup&amp;gt;-Gesetz&amp;#039;&amp;#039; für den Glühelektronenstrom in [[Elektronenröhre]]n ([[Schottky-Gleichung]]) experimentell nachweisen. 1914 bis 1916 war er wieder an der Universität Berlin, um sich zu habilitieren. Er entschloss sich aber zum Wechsel in die Industrie und begann 1916 bei der Firma [[Siemens]]. 1919 nahm er seine Bemühungen um die Habilitation wieder auf, ohne die Bindung an Siemens aufzugeben. Seine Habilitationsschrift &amp;#039;&amp;#039;Thermodynamik der seltenen Zustände im Dampfraum (Thermische Ionisierung und thermisches Leuchten)&amp;#039;&amp;#039; reichte er 1920 an der [[Universität Würzburg]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schottky war in den Jahren 1923 bis 1927 Professor für theoretische Physik an der [[Universität Rostock]]. Danach wechselte er wieder zu [[Siemens &amp;amp; Halske]] nach [[Berlin]], wo er in den wissenschaftlichen Laboratorien arbeitete. Schottky betrieb dort Grundlagenforschung im Bereich der [[Halbleiterphysik]] und der [[Elektronik]]. Seine Forschungsgruppe zog während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in das fränkische [[Pretzfeld]] um. Dies war auch Auslöser für die Gründung eines Siemens-Labors in [[Schloss Pretzfeld]] im Jahr 1946. Der Physiker wohnte bis zu seinem Tod 1976 in dem Ort, wo er auch beerdigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfindungen ==&lt;br /&gt;
1915 erfand Schottky die [[Elektronenröhre#Tetrode|Tetrode]], eine [[Schirmgitter]]röhre. 1918 entwickelte er laut einigen Quellen das Prinzip eines [[Überlagerungsempfänger]]s, eines besonders hochwertigen Rundfunkempfangskreises, der mit einer Zwischenfrequenz arbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{patent|Land=DE|V-Nr=368937|Titel=Empfangsanordnung für elektrische Wellensignale|A-Datum=1918-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 erfand Schottky gemeinsam mit Erwin Gerlach das [[Mikrofon#Bändchenmikrofon|Bändchenmikrofon]]. Die Idee war, dass ein sehr dünnes, in einem Magnetfeld aufgehängtes Bändchen elektrische Signale erzeugen könnte. Dies führte zur Erfindung des Bändchenlautsprechers durch Verwendung in umgekehrter Reihenfolge, war jedoch erst in den späten 1930er Jahren praktikabel, als [[Permanentmagnet]]e mit hohem Fluss verfügbar wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.static.tu.berlin/fileadmin/www/10002020/Dokumente/Abschlussarbeiten/SassnowskiGeorg_MagA.pdf| titel=Die historische Entwicklung von Lautsprechern und ihres Einsatzes bei Konzertveranstaltungen| autor=Georg Saßnowski| hrsg=TU Berlin| werk=Freie wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung des Grades eines Magister Artium M.A.| seiten=33| datum=2008-09| archiv-url=| archiv-datum=| abruf=2024-07-26| format=pdf| zitat=So entstand aus den Arbeiten von Walter Schottky und Erwin Gerlach zum 1924 vorgestellten Bändchenmikrofon der Bandlautsprecher als eine Sonderform des elektrodynamischen Lautsprechers}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schottky-Diode]] wurde nach ihm benannt, weil er 1938 das Modell des [[Metall-Halbleiter-Kontakt]]es entwickelte; sie ist eine Halbleiterdiode, die durch die Verbindung eines [[Halbleiter]]s mit einem Metall gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ihm mitentwickelte [[Mott-Schottky-Diagramm]] trägt seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1936 [[Hughes Medal]] der [[Royal Society]]&lt;br /&gt;
* 1962 [[Carl-Friedrich-Gauß-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1964 [[Werner-von-Siemens-Ring]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://siemens-ring.de/preistraeger/ring1964-schottky/ |titel=Walter Schottky erhält den Werner-von-Siemens-Ring 1964 |werk=Stiftung Werner-von-Siemens-Ring |sprache=de |abruf=2025-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1975 Aufnahme als korrespondierendes Mitglied in die [[Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://bwg-nds.de/%C3%BCber-die-bwg/mitglieder/gedenken/ |titel=Die BWG gedenkt ihrer verstorbenen Mitglieder |werk=bwg-nds.de |hrsg=Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft |abruf=2023-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Als Namensgeber ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Znn-garching.jpg|mini|Walter-Schottky-Institut in [[Garching]]]]&lt;br /&gt;
Nach ihm sind der [[Walter-Schottky-Preis]] für hervorragende Leistungen in der Festkörperphysik, das [[Walter-Schottky-Institut]] der [[Technische Universität München|Technischen Universität München]], das Walter-Schottky-Haus der [[RWTH Aachen|Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen]] sowie der Walter-Schottky-Bau der [[Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg]] benannt. Ebenso sind die Walter-Schottky-Grundschule und die Walter-Schottky-Straße in Pretzfeld nach ihm benannt. In der Schottkystraße in Erlangen liegt das [[Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|501|502|Schottky, Walter Hans|Wolfgang Mathis|118759183}}&lt;br /&gt;
* Reinhard W. Serchinger: &amp;#039;&amp;#039;Walter Schottky – Atomtheoretiker und Elektrotechniker. Sein Leben und Werk bis ins Jahr 1941&amp;#039;&amp;#039;. Diepholz; Stuttgart; Berlin: GNT-Verlag, 2008.&lt;br /&gt;
* K. Jäger, F. Heilbronner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Elektrotechniker&amp;#039;&amp;#039;, VDE Verlag, 2. Auflage von 2010, Berlin/Offenbach, ISBN 978-3-8007-2903-6, S. 385–387&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118759183}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|324678851}}&lt;br /&gt;
* {{CPR}}&lt;br /&gt;
* [https://www.siemens.com/history/de/persoenlichkeiten/wissenschaftler.htm#toc-7 Bild und Kurzbiografie auf der Seite der Firma Siemens]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118759183|LCCN=n/2011/2428|VIAF=25398128}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schottky, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektroingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Deutschen Bunsen-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der ETH Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Darmstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Carl-Friedrich-Gauß-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Werner-von-Siemens-Rings]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schottky, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schottki, Walter Hans&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juli 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zürich]], Schweiz&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. März 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Forchheim]], Bayern&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SJuergen</name></author>
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