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	<title>Walter Schick - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Schick&amp;diff=2349978&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Zeichen zwischen Beleg entfernt</title>
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		<updated>2026-01-16T17:04:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Zeichen zwischen Beleg entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Schick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juni]] [[1909]] in [[Schramberg]]; † [[21. Juli]] [[1944]] in [[Königsberg (Preußen)]]) war ein deutscher Jurist, Gestapobeamter und [[Schutzstaffel|SS]]-Führer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schick war der Sohn eines Volksschulrektors. Nach Ablegung des Abiturs in [[Stuttgart]]  absolvierte Schick von 1928 bis 1933 ein Studium der [[Rechtswissenschaften]] an den Universitäten [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]]. Er war seit dem Sommersemester 1928 Mitglied der [[Studentenverbindung]] [[Akademische Gesellschaft Stuttgardia Tübingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/VPXCCMU4DCT3ETXOWTJHZFHIX37F73Z7?lang=de Eintrag zu Walter Schick in der Deutschen Digitalen Bibliothek]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jürg Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgardia Tübingen 1869–1994. Geschichte der Akademischen Gesellschaft Stuttgardia.&amp;#039;&amp;#039; Württembergischer Geschichts- und Altertumsverein, Stuttgart 1994, S. 408.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schloss sein Studium im Frühjahr 1933 mit dem ersten [[Staatsexamen]] und nach dem [[Rechtsreferendariat]] im Sommer 1934 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolle362f&amp;quot;&amp;gt;Michael Stolle: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei in Baden. Personal, Organisation, Wirkung und Nachwirken einer regionalen Verfolgungsbehörde im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Konstanz 2001, S. 362f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zum &amp;#039;&amp;#039;[[Doktor der Rechtswissenschaften|Dr. jur]]&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schick trat zum 1. März 1931 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 474.543)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/37270616&amp;lt;/ref&amp;gt; und im selben Jahr der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 13.241) bei. In der SS wurde Schick Ende Januar 1944 bis zum [[SS-Obersturmbannführer]] befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee533&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 533.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schick war ab 1937 als Assessor bei der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] Berlin tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hensle221&amp;quot;&amp;gt;Michael Hensle: [http://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2005/1074/pdf/hensle_michael.pdf &amp;#039;&amp;#039;„Rundfunkverbrechen“ vor nationalsozialistischen Sondergerichten. Eine vergleichende Untersuchung der Urteilspraxis in der Reichshauptstadt Berlin und der südbadischen Provinz&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB). Diss. TU Berlin 2003, S. 221.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Anfang Juli 1939 leitete er die Abteilung II B I (wirtschaftspolitische Angelegenheiten) im Berliner [[Geheimes Staatspolizeiamt (Berlin)|Gestapa]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee533&amp;quot;/&amp;gt; Im Dezember 1939 wurde er zum [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolle362f&amp;quot;/&amp;gt; Am 15. April 1940 wurde Schick stellvertretender Leiter der [[Geheimes Staatspolizeiamt Karlsruhe|Staatspolizeileitstelle Karlsruhe]], deren Leitung er im Herbst 1942 übernahm. Im [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA) war Schick zudem als Referent tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hensle221&amp;quot;/&amp;gt; Anfang Oktober 1943 wurde er zum [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Oberregierungsrat]] befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolle362f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schick wurde Anfang April 1944 [[Inspekteur der Sicherheitspolizei und des SD]] in Königsberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee533&amp;quot;/&amp;gt; Ziel dieses Amtes war es, im Dritten Reich und den besetzten Gebieten ein „Staatsschutzkorps“ und die Präsenz von Sicherheitspolizei und Sicherheitsdienst in allen Spitzen von Staat und Partei zu gewährleisten.&amp;lt;ref&amp;gt;  Jens Banach, Heydrichs Elite. Das Führerkorps der Sicherheitspolizei und des SD 1939-1945, Ferdinand Schöningh Verlag Paderborn  1996, S. 187f. &amp;lt;/ref&amp;gt; Er löste in Königsberg [[Constantin Canaris]] ab. In dieser Funktion instruierte er den Leiter der Staatspolizei-Außenstelle [[Olsztyn|Allenstein]], SS-Sturmbannführer [[Hermann Herz (SS-Mitglied)|Hermann Herz]], über die der Geheimhaltung unterliegende [[Aktion 1005]]. Schick übergab Herz eine Karte, auf der die Massengräber der Mordopfer der [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD|Einsatzgruppen]] verzeichnet waren. Herz bildete ein „Enterdungskommando“, dem neben ehemaligen Einsatzgruppenangehörigen, Gestapo-Beamten und Gendarmen auch bis zu 15 jüdische [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] angehörten. Dieses Kommando öffnete die [[Massengrab|Massengräber]], verbrannte die Leichen und bepflanzte danach die zugeschütteten Gruben zur Tarnung der Verbrechen. Die jüdischen Zwangsarbeiter wurden nach dem Ende dieser Aktion erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Das kann man nicht erzählen &amp;quot;Aktion 1005&amp;quot;, wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten&amp;#039;&amp;#039;, KVV Konkret, Hamburg 2010, ISBN 978-3-930786-53-4, S. 404ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Nachfolger besetzte im August den vakant gewordenen Aufgabenbereich des IdS in Königsberg – Wehrkreis I – [[Horst Böhme (SS-Mitglied) |Horst Böhme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schick starb bei einem Verkehrsunfall in Königsberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hensle221&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Kißener]], [[Joachim Scholtyseck]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Führer der Provinz. NS-Biographien aus Baden und Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Karlsruher Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus Bd. 2, 2. Aufl. Studienausg. 1999. ISBN 3-87940-679-0.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* Michael Stolle: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei in Baden. Personal, Organisation, Wirkung und Nachwirken einer regionalen Verfolgungsbehörde im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; UVK Universitätsverlag, Konstanz 2001, ISBN  978-3-89669-820-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012566196|VIAF=171798304}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schick, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schick, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Gestapo-Mitarbeiter und SS-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juni 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schramberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juli 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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