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	<title>Walter Scheffler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T12:20:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Scheffler&amp;diff=2522684&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-01-01T12:57:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Walter Scheffler.jpg|mini|Walter Scheffler (Emil Stumpp)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Scheffler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; alias &amp;#039;&amp;#039;Walter von der Laak&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. September]] [[1880]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]; † [[17. April]] [[1964]] in [[Hamburg]]) war ein tauber deutscher Buchbinder und Lyriker. Sein Pseudonym bezog sich auf die [[Laak (Königsberg)]], das Arbeiterviertel seiner Heimatstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines [[Schneider]]s in ärmliche Verhältnisse geboren, wollte Scheffler Musiker werden. Nachdem er jedoch als 16-Jähriger beim Eislauf gestürzt war und sich eine [[Meningitis]] zugezogen hatte, [[Taubheit (Ohr)|ertaubte]] er. Er machte eine Buchbinderlehre. [[Ferdinand Avenarius]] ermunterte ihn zum Schreiben. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] fand er eine feste Anstellung bei der Königsberger Magistratskanzlei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MK&amp;quot;&amp;gt;[https://ostpreussen.de/uploads/media/Walter_Scheffler_-_Leben_und_Werk.pdf M. Kudnig] (mit vielen Bildern und Gedichten; PDF; 7,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sammlung »Mein Lied« wurde von &amp;#039;&amp;#039;Fritz Brachaus&amp;#039;&amp;#039; [[lithografie]]rt und von Scheffler selbst gebunden und vertrieben. Als [[Konrad Adenauer]] zur [[Königsberger Kant-Feier (1924)]] kam, besuchte er Scheffler in seiner [[Hinterhaus]]wohnung und kaufte ein Exemplar. [[Hans Lohmeyer]], Königsbergs Oberbürgermeister, setzte sich für Scheffler ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheffler schrieb viel in Zeitschriften für Gehörlose. Er pflegte Freundschaften mit vielen ostpreußischen Künstlern, unter anderem mit [[Eduard Bischoff]], [[Emil Stumpp]] und [[Kurt Bernecker]], die seine Bücher illustrierten. Auch [[Agnes Miegel]] stand ihm nahe. Sie trafen sich in seinem „Sommerhaus“ – einem ausrangierten Eisenbahnwagen in [[Saostrowje (Kaliningrad)|Rantau]] an der Nordküste des [[Samland]]s. Als Scheffler 1940 beim 60. Geburtstag geehrt und mit Zuwendungen bedacht worden war, konnte er sich einen Kleingarten leisten, in dem er [[Kopskiekelwein]] herstellte. Den Garten zu einer neuen [[Kürbishütte]] zu machen, verhinderten die Umstände im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Den [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Kampflied]]ern begegnete er mit [[Sarkasmus|sarkastischen]] Spottversen. Als die [[Ostpreußische Operation (1945)]] begonnen hatte, entkam er mit Agnes Miegel und seiner Freundin Erna Klein im [[Unternehmen Hannibal]] über die Ostsee. Drei Jahre verbrachte er im dänischen [[Flüchtlingslager Oksbøl]]. Dort schrieb er die »Gesänge hinterm Stacheldraht«. Bei seiner Trauung war Agnes Miegel Trauzeugin. Erna Scheffler starb im Lager.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilung [[Lorenz Grimoni]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Der Wind (1948)&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Wohin er soll, weiß nimmer hier der Wind&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Tanzt bald nach Osten hin und bald nach Westen&amp;#039;&amp;#039; –&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Er gleicht uns herwehten bangen Gästen&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Wir wissen nicht, wo wir zu Hause sind&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Und wie er ratlos irrt um’s Sandgespreit&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Als such’ er etwas, das verloren&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Und stöhnt und weint, – singt er für vieler Ohren&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Das wehe Lied der Heimatlosigkeit&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 zog er zu seiner inzwischen verwitweten Nichte, die in [[Dithmarschen]] eine Notwohnung gefunden hatte. Nachdem er einige Zeit in einem Altenheim der [[Von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel|Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel]] zugebracht hatte, zog er – zum dritten Mal – zu seiner in [[Hamburg]] ansässig gewordenen Nichte. Vor allem über das [[Preußische Allgemeine Zeitung|Ostpreußenblatt]] konnte er hier die Verbindung zu [[vertreibung|vertriebene]]n Landsleuten aufnehmen. Neben Agnes Miegel war er Ehrengast aller großen Bundestreffen der [[Landsmannschaft Ostpreußen]], die ihm zu seinem 80. Geburtstag durch [[Erich Grimoni]] ihren Kulturpreis verlieh. 1964 kam Scheffler noch zu Agnes Miegels 85. Geburtstag nach [[Bad Nenndorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Kindheitserinnerungen sind mit so großer Kunst erzählt. Der ostpreußische Mensch, der Königsberger lebt in ihnen so wahrheitsgetreu, mit so viel Liebe, dabei ganz ohne Beschönigung gesehen. Was mich besonders bewegt, ist die tiefe Lebensweisheit, das gelassene, nicht mehr hadernde, zu leisem Humor verklärte Überblicken des eigenen harten Lebens und schweren Schicksals.|Agnes Miegel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Walter von der Laak, Autobiographie&lt;br /&gt;
* Walters Lehrjahre, Königsberg 1943 (Feldpostausgabe)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Lied&amp;#039;&amp;#039;, Gedicht, 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Königsberg&amp;#039;&amp;#039;, Gedicht&amp;lt;ref&amp;gt;ebenfalls lithografiert&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helle Wege&amp;#039;&amp;#039;, Gedicht, 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Kulturpreis der Landsmannschaft Ostpreußen]] (1960)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste ostpreußischer Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
* [[Liste ostpreußischer Künstler]]&lt;br /&gt;
* [[Gehörlosigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Landsmannschaft Ostpreußen: &amp;#039;&amp;#039;Walter Scheffler – Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117192686}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117192686|LCCN=no/2010/55210|VIAF=40149361}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheffler, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königsberg, Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchbinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Kulturpreises der Landsmannschaft Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheffler, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Laak, Walter von der (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Buchbinder und Lyriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. September 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. April 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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