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	<title>Walter Schade - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 22. September 2025 um 22:25 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Paul Ernst Schade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Oktober]] [[1904]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] bei [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister Standesamt Charlottenburg 1, Nr. 817/1904&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[11. Juni]] [[1984]] in [[Köln]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister Standesamt Köln, Nr. 4921/1984&amp;lt;/ref&amp;gt;) war im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistischen Deutschen Reich]] [[SS-Sturmbannführer]], Leiter des Referates V D 1 (Spuren- und Personenidentifikation) in der Amtsgruppe V D ([[Kriminaltechnisches Institut der Sicherheitspolizei]]) des [[Reichssicherheitshauptamt]]es (RSHA) und Vertreter des Amtsgruppenleiters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Studium ==&lt;br /&gt;
Walter Schade wurde am 3. Oktober 1904 in Berlin als Sohn eines Kaufmanns in einem bürgerlich-protestantischen Elternhaus geboren. Nach dem [[Abitur]] und einem Praktikum in einer Porzellanfabrik begann Schade ein Chemiestudium im Wintersemester 1925/26. Seitdem war er Mitglied der [[Münchener Burschenschaft Arminia-Rhenania|&amp;#039;&amp;#039;Münchener Burschenschaft Arminia&amp;#039;&amp;#039;]].&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Mattausch: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem burschenschaftlichen Leben. VaB Köln&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 82. Jg. (1967), H. 5, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Dr.-Ing. [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in früher Jugend hat sich Schade auf Seiten der politischen Rechten orientiert. So gehörte er dem Bayerischen [[Wehrwolf (Wehrverband)|Wehrwolf]] und dem [[Treubund Schlageter]] an. Unmittelbar nach der nationalsozialistischen Machtübernahme trat Schade im März 1933 der [[Sturmabteilung|SA]] und zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.866.493).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/36561627&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 9. November 1937 wurde er in die [[Schutzstaffel|SS]] aufgenommen (SS-Nummer 290.022).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Weltwirtschaftskrise]] vereitelte die Aufnahme einer Arbeit in seinem Beruf. Schade musste somit auf eine Universitätskarriere verzichten und bewarb sich daher Ende 1931 als Kriminalkommissarsanwärter bei der Berliner [[Kriminalpolizei (Deutschland)|Kriminalpolizei]]. Im April 1932 wurde er eingestellt und nach abgeleistetem Lehrgang und bestandener Prüfung als [[Kriminalkommissar]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Kriminaltechnischen Institut ==&lt;br /&gt;
Nach Einsatz in verschiedenen Kommissariaten des preußischen Landeskriminalpolizeiamtes, kam Schade im Mai 1938 schließlich ins neu geschaffene [[Kriminaltechnisches Institut der Sicherheitspolizei|Kriminaltechnische Institut der Sicherheitspolizei]] (KTI), wo er das Referat V D 1 (Spuren- und Personenidentifikation) als Leiter übernahm und gleichzeitig zum Stellvertreter des KTI-Leiters [[Walter Heeß]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Personalbericht aus dem Jahre 1938 bestätigte der Leiter des Amtes V ([[Reichskriminalpolizeiamt]] – RKPA) – später [[Reichssicherheitshauptamt]]es (RSHA) – SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei [[Arthur Nebe]], Schade ein sehr gutes Auffassungsvermögen, energischen Willen und eine ernste Lebensauffassung sowie &amp;#039;&amp;#039;„gute körperliche und geistige Fähigkeiten“&amp;#039;&amp;#039;, Schade sei außerdem ein &amp;#039;&amp;#039;„zuverlässiger Beamter“&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;„Führereigenschaften“.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1942 trat Schade aus der evangelischen Kirche aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Referats- und stellvertretender Amtsgruppenleiter des KTI hatte Schade Kenntnis über alle die Vorgänge, mit denen das KTI in die nationalsozialistische Vernichtungspolitik, von der [[Aktion T4]] bis zur „[[Endlösung der Judenfrage]]“, involviert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Krieg ==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg fand Schade eine Anstellung als Oberregierungsrat im [[Zollkriminalinstitut]] [[Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Michael Wildt&lt;br /&gt;
   |Titel=Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Hamburger Edition]]&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-930908-75-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-12-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schade, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichskriminalpolizeiamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Wehrverband Wehrwolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schade, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schade, Walter Paul Ernst&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Sturmbannführer und Leiter des Referates V D 1&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juni 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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