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	<title>Walter Ruppin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Ruppin&amp;diff=1482906&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben und Wirken */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-07-22T21:52:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RuppinWalter.jpg|mini|Walter Ruppin, vor 1934]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Ruppin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juni]] [[1885]] in [[Gutenpaaren]], [[Kreis Westhavelland]]; † [[3. Mai]] [[1945]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Arzt]], [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] Politiker und von [[Reichstagswahl Juli 1932|Juli 1932]] bis 1945 [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstagsabgeordneter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] und eines Gymnasiums in [[Brandenburg an der Havel]] studierte Ruppin zunächst Naturwissenschaften und Mathematik an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Georg-August Universität]] in [[Göttingen]], später Medizin in [[Universität Breslau|Breslau]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]]. 1913 erhielt er die Approbation in München. Im selben Jahr wurde er mit einer 33-seitigen Dissertation über das Thema &amp;#039;&amp;#039;Über die Eiweißreaktion des Lungenauswurfs bei Lungentuberkulose&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr. med.]] in Göttingen promoviert. Im Anschluss daran durchlief er eine Fachausbildung für Kommunal-, Schul- und Fürsorgeärzte an der Staatsmedizinischen Akademie für Amtsärzte in Berlin. Im Frühjahr 1914 ließ er sich als praktischer Arzt in [[Neuhardenberg]] nieder. Von 1914 bis 1918 nahm Ruppin als Truppenarzt am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Im Krieg wurde Ruppin mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] beider Klassen ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Juni 1928 trat Ruppin in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 89.662).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/36110613&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Süß473&amp;quot;&amp;gt;Winfried Süß: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;quot;Volkskörper&amp;quot; im Krieg: Gesundheitspolitik, Gesundheitsverhältnisse und Krankenmord im nationalsozialistischen Deutschland 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;, München 2003, S. 473&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde er im selben Jahr Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]],&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 53, Anm. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der er als Gruppen- und Standartenarzt im Rang eines Sturmbannführers bei der SA-Gruppe Ostmark eingesetzt wurde. Von 1929 bis 1934 war er Gauobmann des [[Nationalsozialistischer Deutscher Ärztebund|NSDÄB]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee515f&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 515f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1929 wurde Ruppin Gemeindevertreter und Kreistagsabgeordneter des [[Landkreis Lebus|Kreises Lebus]]. Bei der [[Reichstagswahl Juli 1932|Reichstagswahl vom Juli 1932]] wurde Ruppin als [[Mitglied des Reichstages|MdR]]-Kandidat der NSDAP für den Wahlkreis 5 (Frankfurt an der Oder) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt. Nachdem sein Mandat bei den Wahlen vom November 1932, März 1933, November 1933, März 1936 und August 1938 bestätigt wurde, gehörte Ruppin dem deutschen Parlament insgesamt knapp dreizehn Jahre lang – von Juli 1932 bis Mai 1945 – an. Eines der wichtigsten parlamentarischen Ereignisse, an denen er während seiner Abgeordnetenzeit beteiligt war, war die Verabschiedung des [[Ermächtigungsgesetz]]es im März 1933, das unter anderem mit seiner Stimme beschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März rief Ruppin als Kommissar im Zentralverband der Ärzte Brandenburgs und der Grenzmark zum Ausschluss aller Juden auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1933 war Ruppin Betriebsarzt der Berliner Verkehrsbetriebe, 1934 kurzzeitig Gauamtsleiter für Volksgesundheit in der Mark Brandenburg, seit 1934 auch [[SS-Sturmbannführer]] im Stab des [[SS-Hauptamt]]es (SS-Nummer 278.782) und Amtsleiter der Provinzstelle Brandenburg der Kassenärztlichen Vereinigung Deutschlands. Kater zufolge war Ruppin auch für die Verhaftung des jüdischen Arztes Landsberg verantwortlich, den er eines Veruntreuungsvergehens bezichtigte, das er selbst begangen hatte. Außerdem wurde Ruppin der Nachfolger Landsbergs im Vorstand der Ärztekammer für die Provinz Brandenburg und die Grenzmark Posen-Westpreußen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael H. Kater: &amp;#039;&amp;#039;Doctors Under Hitler&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 188.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner war er Mitarbeiter der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Märkischer Adler&amp;#039;&amp;#039; und Träger des [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldenen Parteiabzeichens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruppin verübte kurz nach Ende der [[Schlacht um Berlin]] am 3. Mai 1945 [[Suizid]] durch Vergiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Charlottenburg von Berlin Nr. 657/1945 (kostenpflichtig [https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/2958/images/48459_prep559%5E000064-00063?treeid=&amp;amp;personid=&amp;amp;rc=&amp;amp;usePUB=true&amp;amp;_phsrc=eVi698&amp;amp;_phstart=successSource&amp;amp;pId=6001553 Online] bei [[Ancestry]]. Abgerufen am 14. Dezember 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Eiweissreaktion des Lungensauswurfs bei Lungentuberkulose&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 1913 (Dissertation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|125727771}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|125727771}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125727771|VIAF=25573913}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruppin, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ruppin, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juni 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gutenpaaren]], [[Kreis Westhavelland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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