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	<title>Walter Rosenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-01T08:37:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Pharmakologen Walter Rosenthal. Zu weiteren Namensträgern siehe [[Walter Rosenthal (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Walter Rosenthal.jpg|mini|Walter Rosenthal (2017)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Rosenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[11. Oktober]] [[1954]] in [[Siegen]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Arzt]], [[Pharmakologie|Pharmakologe]] und Wissenschaftsmanager. Er ist seit 2023 der Präsident der [[Hochschulrektorenkonferenz]] (HRK)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Neuer HRK-Präsident: Walter Rosenthal an die Spitze der Hochschulrektoren gewählt |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/wissen/neuer-hrk-prasident-walter-rosenthal-an-die-spitze-der-hochschulrektoren-gewahlt-9787457.html |Abruf=2023-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er war von 2014 bis 2023 [[Rektor#Akademische Ämter|Präsident]] der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]]. Zuvor war er Stiftungsvorstand und wissenschaftlicher Vorstand des [[Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin|Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin]] (MDC) in [[Berlin-Buch]] (2009–2014). Von 1996 bis 2008 leitete er das heutige [[Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie]] (FMP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Walter Rosenthal wurde 1954 in [[Siegen]] geboren und studierte von 1974 bis 1981 [[Medizin]] an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen]] und am [[Royal Free Hospital]], einem [[Lehrkrankenhaus]] in [[London]]. Im Jahr 1983 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er in [[Gießen]] mit einem [[Pharmakologie|pharmakologischen]] Thema, sieben Jahre später folgte die [[Habilitation]] an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] für das Fach Pharmakologie und Toxikologie. Von 1983 bis 1984 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Pharmakologischen Institut der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] tätig, anschließend wechselte er bis 1991 an das Institut für Pharmakologie der Freien Universität Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1991 bis 1993 wirkte er mit einem [[Heisenberg-Programm|Heisenberg-Stipendium]] als Gastprofessor am [[Baylor College of Medicine]] in der [[Texas|texanischen]] Stadt [[Houston]]. Im Jahr 1993 wurde er als Professor und geschäftsführender Direktor an das Rudolf-Buchheim-Institut für Pharmakologie der Universität Gießen berufen. Drei Jahre später ging er nach [[Berlin]] und übernahm dort den Posten des Gründungsdirektors des Forschungsinstituts für Molekulare Pharmakologie (FMP), dem heutigen [[Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2009 wechselte er vom FMP an das [[Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin]] (MDC) in [[Berlin-Buch]], eine Großforschungseinrichtung der [[Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren]], an dem er zum wissenschaftlichen Direktor und zum Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes berufen wurde. Am MDC war er Nachfolger von [[Walter Birchmeier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1998 bis 2003 hatte er eine Professur am Institut für Pharmakologie der Freien Universität Berlin inne. Von 2003 bis 2014 war er Professor für Molekulare Pharmakologie am Institut für Pharmakologie der [[Charité]]. Von 2014 bis 2020 war er Professor für Zelluläre Signalverarbeitung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 wurde er zum ersten Präsidenten der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jenapolis: {{Webarchiv |url=http://www.jenapolis.de/2014/05/23/prof-dr-rosenthal-zum-neuen-praesidenten-der-fsu-gewaehlt/ |text=Prof. Dr. Rosenthal zum neuen Präsidenten der FSU gewählt |wayback=20160305093049}} Veröffentlicht am 23.&amp;amp;nbsp;Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 2019 wurde er von Senat und Universitätsrat einvernehmlich für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;Rosenthal als Präsident der Uni Jena wiedergewählt&amp;#039;, [[Thüringer Allgemeine]] 7. Juni 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/regionales/thueringen/article194953673/Rosenthal-als-Praesident-der-Uni-Jena-wiedergewaehlt.html |titel=Rosenthal als Präsident der Uni Jena wiedergewählt |datum=2019 |abruf=2019-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Dezember 2021 verantwortete er als Vizepräsident der [[Hochschulrektorenkonferenz]] das Ressort für Forschung, wissenschaftliche Karrierewege und Transfer. Er trat im Herbst 2023 von dem Amt zurück, um sich voll seiner Rolle als Präsident der HRK zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023 wurde Walter Rosenthal mit 226 von 441 Stimmen zum Präsidenten der [[Hochschulrektorenkonferenz]] gewählt. Auf seinen Konkurrenten [[Oliver Günther]] entfielen 181 Stimmen, es gab 34 Enthaltungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Neuer HRK-Präsident: Walter Rosenthal an die Spitze der Hochschulrektoren gewählt |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/wissen/neuer-hrk-prasident-walter-rosenthal-an-die-spitze-der-hochschulrektoren-gewahlt-9787457.html |Abruf=2023-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Rosenthal gehört verschiedenen nationalen wissenschaftlichen und akademischen Gremien an und äußert sich regelmäßig zu hochschulpolitischen Fragen und zum Wissenschaftssystem.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.duz.de/suche/?search=Walter+Rosenthal&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tenuretrack.de/de/service/meldungen/vorstellung-des-tenure-track-programms-auf-der-gain-jahrestagung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früheren Forschungsarbeiten&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot;&amp;gt;{{Leopoldina|1535|IDName=walter-rosenthal|Kommentar=mit Bild und CV|Datum=16. Juli 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; widmete sich Walter Rosenthal biomedizinischen Grundlagen im Vorfeld der Arzneimittelforschung. Er gilt als Experte für Zellkommunikation, insbesondere zelluläre Signaltransduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Engagement (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2011: Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher [[Leopoldina]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015: Mitglied der [[Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt]]&lt;br /&gt;
* 2017: Mitglied des Senats der [[Leibniz-Gemeinschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leibniz-gemeinschaft.de/fileadmin/user_upload/Bilder_und_Downloads/%C3%9Cber_uns/Organisation/Organe/Senat_Mitglieder%C3%BCbersicht.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2018: Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS GmbH, Bremen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bips-institut.de/das-institut/beirat.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2018: Ehrendoktorwürde der [[Staatliche Universität Tiflis|Staatlichen Universität Tiflis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://old.tsu.ge/en/jpyahv8iz7cyokxar/xi3vi2ok2nvq1gml/wxyr91UhwCMh9w6kP/ |titel=Ceremony of Awarding TSU Honorary Doctorates and University Medal |datum=2018-02-09 |abruf=2022-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019: Mitglied des Hochschulrats der [[Justus-Liebig-Universität Gießen]]&lt;br /&gt;
* 2021: Vizepräsident der [[Hochschulrektorenkonferenz]] für Forschung, wissenschaftliche Karrierewege und Transfer&lt;br /&gt;
* 2022: Auszeichnung als „[[Hochschulmanager des Jahres|Hochschulmanager des Jahres 2022]]“ durch das [[Centrum für Hochschulentwicklung]] (CHE) und die Wochenzeitschrift [[Die Zeit]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wissenschaftsmanagement-online.de/neuigkeiten/walter-rosenthal-ist-hochschulmanager-des-jahres-2022-14288 |titel=Walter Rosenthal ist &amp;quot;Hochschulmanager des Jahres 2022&amp;quot;  |hrsg=WIM&amp;#039;O Wirtschaftsmanagement Online |datum=2022-12-02 |abruf=2022-12-03 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Co-Vorsitzender des Lenkungsausschusses der [[Max-Planck-Gesellschaft|Max Planck Schools]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.maxplanckschools.org/375789/unsere-struktur |titel=Unsere Struktur |sprache=de |abruf=2025-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.maxplanckschools.org/546246/fortsetzung-mps |titel=Zukunftsgerichtete Weiterentwicklung der Max Planck Schools |sprache=de |abruf=2025-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2023: Präsident der Hochschulrektorenkonferenz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Neuer HRK-Präsident: Walter Rosenthal an die Spitze der Hochschulrektoren gewählt |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/wissen/neuer-hrk-prasident-walter-rosenthal-an-die-spitze-der-hochschulrektoren-gewahlt-9787457.html |Abruf=2023-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Publikationen ==&lt;br /&gt;
* [[Stefan Offermanns]], Walter Rosenthal (Hgg.): Encyclopedia of Molecular Pharmacology. 2. Auflage, Berlin, Heidelberg und New York, 2008.&lt;br /&gt;
* Stefan Offermanns, Walter Rosenthal (Hgg.): Encyclopedic Reference of Molecular Pharmacology. Berlin, Heidelberg und New York, 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mdc-berlin.de/de/news/archive/2009/20090106-prof__walter_rosenthal_-_neuer_vorstand_de Prof. Walter Rosenthal – Neuer Vorstand des Max-Delbrück-Centrums] Pressemitteilung des MDC (mit Bild)&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-jena.de/praesident Webseite Walter Rosenthals an der Friedrich-Schiller-Universität Jena] (mit Bild)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Hochschulrektorenkonferenz-Präsidenten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1060088134|LCCN=n2003001209|VIAF=54484924}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rosenthal, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmakologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätspräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Baylor College of Medicine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Staatlichen Universität Tiflis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Justus-Liebig-Universität Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rosenthal, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pharmakologe und Wissenschaftsmanager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1954&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Siegen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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