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	<title>Walter Rogowski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T21:02:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Rogowski&amp;diff=1515227&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tosi F: Weblink zum Eintrag Literatur verschoben; Korrektur meiner vorherigen Bearbeitung.</title>
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		<updated>2026-03-13T19:39:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink zum Eintrag Literatur verschoben; Korrektur meiner vorherigen Bearbeitung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Johannes Rogowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Mai]] [[1881]] in [[Obrighoven]] bei [[Wesel]]; † [[10. März]] [[1947]] in [[Aachen]]) war ein deutscher [[Elektrotechnik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Ab 1900 studierte Walter Rogowski Physik an der [[RWTH Aachen|Technischen Hochschule in Aachen]] bei [[Arnold Sommerfeld]]. Nach seinem Vordiplom 1902 ging er an die [[Technische Hochschule Danzig]]. Nach seinem Studienabschluss 1904 arbeitete er dort als Assistent und wurde 1907 [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;W. Rogowski: &amp;#039;&amp;#039;Ueber das Streufeld und den Streuinduktionskoeffizienten eines Transformators mit Scheibenwicklung und geteilten Endspulen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilung ueber Forschungsarbeiten auf dem Gebiet des Ingenieurwesens.&amp;#039;&amp;#039; VdI, 1909 (Dissertation).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1909 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der [[Physikalisch-Technische Reichsanstalt|Physikalisch-Technischen Reichsanstalt]] in Berlin, wo er auf dem Gebiete der [[Starkstromtechnik]], [[Fernmeldetechnik]] und Elektrophysik forschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 machte er mit [[Wilhelm Steinhaus]] eine Meßanordnung für [[Magnetische Spannung]]en bekannt,&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20220410105034/https://www.rocoil.co.uk/wp-content/uploads/Die-Messung.pdf Die Messung der magnetischen Spannung. (Messung des Linienintegrals der magnetischen Feldstärke.)&amp;lt;/ref&amp;gt; die später [[Rogowskispule]] genannt wurde. „Der kleine Apparat beruht auf dem Satze, daß das [[Kurvenintegral|Linienintegral]] der magnetischen Feldstärke 0 oder 0,4 &amp;lt;math&amp;gt; \pi &amp;lt;/math&amp;gt; Ni ist, je nachdem der Integrationsweg keine oder Ni Amperewindungen umschließt.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://archive.org/stream/jahrbuchderelekt1912stre/jahrbuchderelekt1912stre_djvu.txt S. 188&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Gumlich: &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden der magnetischen Messungen.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, 2013, ISBN 3-663-07284-3, S.&amp;amp;nbsp;105 ({{Google Buch|BuchID=_k6GBwAAQBAJ|Seite=105}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Schon 1887 hatten der nachmalige Textilmaschineningenieur William Low (1862–1937)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.gracesguide.co.uk/William_Low&amp;lt;/ref&amp;gt; mit [[James Alfred Ewing]] eine sog. Isthmus-Messmethode vorgeschlagen,&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.jstor.org/stable/114625&amp;lt;/ref&amp;gt; an deren Verbesserung Rogowski zuvor mit [[Ernst Gumlich]] gearbeitet hatte.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das [[Rogowski-Profil]], eine spezielle Form für [[Elektrode]]n, geht auf seine Arbeiten zurück. Er ist Begründer (1913) und war Herausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Elektrotechnik&amp;#039;&amp;#039;, die heute unter neuem Titel als &amp;#039;&amp;#039;Electrical Engineering&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.springer.com/engineering/electronics/journal/202 &amp;#039;&amp;#039;Electrical Engineering/Archiv für Elektrotechnik&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Springer Science+Business Media|Springer-Verlag]] erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wechselte er 1919 als Professor für technische Physik an die [[Universität Jena]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Boekels |Titel=Walter Rogowski |Sammelwerk=Archiv für Elektrotechnik |Band=40 |Nummer=1 |Datum=1950 |Seiten=1-2 |DOI=10.1007/BF01407472}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur ein Jahr später wurde Rogowski an der Technischen Hochschule Aachen als Professor für Allgemeine und Theoretische Elektrotechnik sowie zum Direktor des Instituts für Elektrotechnik berufen. Unter seiner Leitung wurde ein Hochleistungs-[[Kathodenstrahloszillograph]] entwickelt, mit dem 1925 der zeitliche Verlauf einer Wanderwelle erstmals experimentell nachgewiesen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ihf.rwth-aachen.de/institut/historie/ |titel=Zur Geschichte des Instituts für Hochfrequenztechnik |hrsg=IHF, RWTH Aachen |abruf=2018-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1927 beschäftigte er sich ähnlich wie [[Eugen Flegler]] und [[Rudolf Tamm]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Tamm |Titel=Funkenuntersuchungen mit dem Kathodenoszillographen |Sammelwerk=Archiv für Elektrotechnik |Band=19 |Nummer=3 |Datum=1928 |Seiten=235-256 |DOI=10.1007/BF01656565}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Frage einer Erhöhung der Intensität einer Elektronenstrahlablenkung, indem er 1927 eine zweite kurze Spule zwischen Kathode und Anodenblende einfügte. Diese sollte das von der Kathode ausgehende Strahlenbündel auf die kleine Öffnung der Anodenblende konzentrieren, damit der von ihr ausgehende Schreibstrahl eine möglichst hohe Stromstärke erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr erwarb der Norweger [[Rolf Wideröe]] bei ihm seinen Doktortitel mit einer Arbeit zu einem elektrischen Teilchenbeschleuniger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Pedro Waloschek]] |Titel=Todesstrahlen als Lebensretter: Tatsachenberichte aus dem Dritten Reich |Verlag=BoD – Books on Demand |Datum=2004 |ISBN=978-3-8334-0979-0 |Online={{Google Buch |BuchID=ujzlVTjfOqYC |Seite=108}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Veröffentlichung im &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Elektrotechnik&amp;#039;&amp;#039; gab [[Ernest Lawrence]] die Idee vom [[Zyklotron]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Rogowski zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beigetreten war (Mitgliedsnummer 2.120.651),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/35440777&amp;lt;/ref&amp;gt; enthielt er sich weitgehend der Politik und konzentrierte sich stattdessen auf seine Forschungen. Als er sich 1944 bei der Räumung der TH zunächst nach Belgien absetzen wollte, wurde er auf Veranlassung seines Rektors [[Hans Ehrenberg (Mineraloge)|Hans Ehrenberg]] durch die [[Gestapo]] verhaftet. Nach einer kurzen Sicherungshaft konnte er aber in [[Hann. Münden|Hannoversch Münden]], wohin neben anderen auch sein Institut ausgelagert worden war,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Kalkmann |Titel=Die Technische Hochschule Aachen im Dritten Reich (1933-1945) |Verlag=Verlag Mainz |Datum=2003 |ISBN=978-3-86130-181-3 |Online={{Google Buch|BuchID=JEkERRPcLHEC|Seite=436}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seine reguläre Arbeit wieder aufnehmen. Trotz seiner NSDAP-Mitgliedschaft wurde er nach Kriegsende als einziges noch im Amt gebliebenes Mitglied der Fakultät für Maschinenbau von der alliierten [[Militärregierung#Deutschland (1945–1949)|Militärregierung]] bestätigt und kurz darauf zum Dekan seiner Fakultät ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AC BD RWTH Rogowski Institut.jpg|mini|Rogowski-Institut der RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste wurde Rogowski im Jahr 1932 zum [[Dr. h.c.]] der TH Darmstadt und 1938 zum Ehrenmitglied des [[Verband Deutscher Elektrotechniker|Verbandes Deutscher Elektrotechniker]] ernannt sowie 1947 als Namensgeber des Instituts für Elektrotechnik der RWTH Aachen geehrt. Im In- und Ausland wurden ihm 60 Patente erteilt, überwiegend zum Kathodenoszillograph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.digiporta.net/index.php?id=630519602 Foto Rogowskis (ca. 1939) bei DIGIPORTA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender]] 1931, Sp. 2400&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=W. Rogowski, K. Baumgart&lt;br /&gt;
   |Titel=Ein Glühkathodenoszillograph für Vakuumaufnahmen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Archiv für Elektrotechnik&lt;br /&gt;
   |Band=19&lt;br /&gt;
   |Nummer=4&lt;br /&gt;
   |Datum=1928&lt;br /&gt;
   |Seiten=521–526&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1007/BF01659472}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=W. Rogowski, H. Klemperer&lt;br /&gt;
   |Titel=Ein Kathodenoszillogramm des Durchschlags bei statischer Spannung&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Archiv für Elektrotechnik&lt;br /&gt;
   |Band=24&lt;br /&gt;
   |Nummer=1&lt;br /&gt;
   |Datum=1930&lt;br /&gt;
   |Seiten=127–128&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1007/BF01659582}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|758|758|Rogowski, Walter|Wolfgang Mathis|117732699}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Kurt Jäger, Friedrich Heilbronner |Titel=Rogowski, Walter (1881–1947) |Sammelwerk=Lexikon der Elektrotechniker |Auflage=2 |Verlag=VDE-Verlag |Ort=Berlin, Offenbach |Datum=2010 |ISBN=978-3-8007-2903-6 |Seiten=362–363 |Online=https://www.vde-verlag.de/buecher/leseprobe/9783800729036_PROBE_01.pdf#page=2 |Format=PDF |KBytes=64}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117732699|LCCN=no/2010/478|VIAF=69715047}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rogowski, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeit der Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochfrequenztechniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Darmstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied eines Berufsverbandes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rogowski, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rogowski, Walter Johannes&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Elektrotechniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Obrighoven]] bei [[Wesel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tosi F</name></author>
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