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	<title>Walter Rieseler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T23:24:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Rieseler&amp;diff=749552&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: wl angepasst, &quot;Zeitlosigkeit&quot;, Formalien</title>
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		<updated>2025-10-29T07:32:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl angepasst, &amp;quot;Zeitlosigkeit&amp;quot;, Formalien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Gustav Rieseler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Dezember]] [[1890]] in [[Burg (bei Magdeburg)|Burg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsurkunde Nr. 630/1890, Archiv Landkreis Jerichower Land, Burg&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[6. Mai]] [[1937]] in [[Berlin-Schöneweide]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;KdL 6/2023&amp;quot;&amp;gt;Jörg Mückler: &amp;#039;&amp;#039;Gebrüder Rieseler: Von der Fläche zum Rotor&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Klassiker der Luftfahrt]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 6/2023. Motor Presse, Stuttgart, {{ISSN|1860-0654}}, S. 34–39.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Flugpionier]] und [[Erfinder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Walter Rieseler wurde am 3. Dezember 1890 in Burg (bei Magdeburg) geboren. Er hatte noch einen jüngeren Bruder und eine Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge in der Fliegerei ===&lt;br /&gt;
Seine ersten Versuchsflüge machten Rieseler und [[Gustav Schulze (Pilot)|Gustav Schulze]] 1908 mit einem Hanggleiter auf den Gütterschen Bergen bei Burg. Schulze ging 1909 zu [[Hans Grade]] in [[Borkheide|Bork]], Rieseler experimentierte auf einer Teichinsel mit Katapultstarts. In Schwerin war Rieseler Ende 1912/Anfang 1913 auf dem neuen [[Flugplatz Schwerin-Görries|Flugplatz Görries]] am Bau eines Sportflugzeuges der Firma Obotrit beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mecklenburgische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 17. Juni 1913&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1913 schulte Rieseler ebenfalls bei Hans Grade und erwarb am 9. August auf einem [[Grade II|Grade Eindecker]] den deutschen Flugzeugführerschein der [[Fédération Aéronautique Internationale|FAI]] mit der Nr.&amp;amp;nbsp;481. Im darauffolgenden Jahr arbeitete er als Fluglehrer auf dem [[Flugplatz Johannisthal]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er Abnahmepilot bei der [[Luftverkehrsgesellschaft (LVG)|LVG]] in Johannisthal und Fluglehrer in [[Koszalin|Köslin]] (Pommern). Nach dem Krieg eröffnete er auf dem Flugplatz Johannisthal eine Fliegerschule, die er ab 1919 mit mehreren Flugzeugen aus Heeresbeständen unterhielt. Die Schule wurde auch von internationalen Schülern besucht. Im Zuge der [[Inflation]] geriet die Flugschule in finanzielle Schwierigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugzeugentwicklungen ===&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seinem Bruder Werner entwickelte Rieseler Anfang 1920 die &amp;#039;&amp;#039;Rieseler R.I&amp;#039;&amp;#039;. Das zweizylindrige Sportflugzeug wurde ausgiebig in Johannisthal getestet.&amp;lt;ref&amp;gt;Flugsport, Jahrgang 1920, Seite 516.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später entstand die R.II, aus der sich nach erfolgreichen Tests die R.III entwickelte. Seit 1922 besaß die Firma &amp;#039;&amp;#039;Stahlwerk Mark&amp;#039;&amp;#039; in [[Breslau]] die Bauerlaubnis für die Rieseler Sporteindecker und baute sie bis 1927 in ihrer Filiale Johannisthal als &amp;#039;&amp;#039;Mark-Eindecker&amp;#039;&amp;#039; mit eigenen Motoren.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Lange: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Luftfahrt, Typenhandbuch der deutschen Luftfahrttechnik&amp;#039;&amp;#039;, Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, Seite 232&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Demonstrationsflug des einsitzigen freitragenden [[Hochdecker (Flugzeug)|Sporthochdeckers]] fand im Juni 1922 in der Nähe von [[Stockholm]] statt. Der Schwede Filip Bendel studierte in Berlin und nahm auch Flugunterricht bei Rieseler. Anfang 1922 kehrte Bendel mit den Plänen einer R.III nach Schweden zurück und baute das Flugzeug mit Unterstützung einiger Freunde in einer Stockholmer Garage. Am 2. Juni 1922 wurde das Flugzeug mit einem 32 PS starken Haacke-Triebwerk als S-AAR registriert. Die Originalmaschine mit dem [[Luftfahrzeugkennzeichen|Kennzeichen]] S-AAR steht in der Arlanda Flygsamlingar beim [[Flughafen Stockholm/Arlanda]]&amp;lt;ref&amp;gt;Peter W. Cohausz: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Flugzeuge bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, Aviatic Verlag, Seite 140&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sportflugzeug [[Rieseler R III/22|R III/22]] erhielt seine deutsche Zulassung am 20. Dezember 1922 durch die [[Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt|DVL]] Berlin-Adlershof. Am 8.&amp;amp;nbsp;Juli 1923 um 5 Uhr morgens absolvierte [[Antonius Raab]] eine spektakuläre Landung mitten in Berlin mit einer R III/22 auf der Straße [[Unter den Linden]].&amp;lt;ref&amp;gt;Antonius Raab: &amp;#039;&amp;#039;Raab fliegt: Erinnerungen eines Flugpioniers.&amp;#039;&amp;#039; Konkret Literatur Verlag, Hamburg 1984, ISBN 3-922144-32-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Brüder Rieseler und Pilot Heinrich Schulz nahmen mit einer R.III Parasol vom 31. Mai bis 9. Juni 1925 am &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlandflug]]&amp;#039;&amp;#039; teil. Ihre Maschine mit dem Kennzeichen D-628 erhielt verschiedene Preise. Zehn Tage nach dem Deutschlandflug verunglückte Werner Rieseler bei einem Schaufliegen in Prenzlau mit einer R.III.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Luftweg&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1925, Heft 12, Seite 129–131&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hubschrauber-Entwicklungen ===&lt;br /&gt;
Der Absturz seines Bruders Werner wurde Anstoß zur Konstruktion eines absturzsicheren Fluggerätes. Aus dieser Idee entwickelte Rieseler ein sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;[[Drehflügel-Flugzeug]]&amp;#039;&amp;#039;, den Vorläufer eines [[Hubschrauber]]s. Finanziert vom [[Hamburg]]er [[Bankier]] Kojemann erfolgte der Versuchsaufbau des &amp;#039;&amp;#039;Windmühlenflugzeug&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg-Fuhlsbüttel. 1926 ließ Walter Rieseler das Tragschrauber-Prinzip unter &amp;#039;&amp;#039;Schrauber mit starren [[Rotor]]blättern&amp;#039;&amp;#039; für sich und seinen Geschäftspartner [[Walter Kreiser]] [[patent]]ieren. In England erfolgte die Anerkennung des Patents 1927 – zwei Tage vor der Anmeldung des spanischen Flugpioniers [[Juan de la Cierva]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 holte der amerikanische Professor [[Alexander Klemin]] von der &amp;#039;&amp;#039;Daniel-Guggenheim-School of Aeronautics&amp;#039;&amp;#039; an der [[New York University|Universität New York]] Rieseler und Kreiser in das neu gegründete [[Pennsylvania Aircraft Syndicate Ltd.]] Unter Direktor Wilford wurde ein Versuchshubschrauber mit Vierblatt-Rotor entwickelt. Seinen ersten Probeflug absolvierte der &amp;#039;&amp;#039;W.R.K.-Gyro&amp;#039;&amp;#039; (Wilford-Rieseler-Kreiser-Gyro) 1931 in [[Paoli (Pennsylvania)|Paoli]], [[Pennsylvania]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit neuen Ideen kehrte Walter Rieseler 1934 nach Deutschland zurück. Das [[Reichsluftfahrtministerium]] (RLM) bekundete Interesse an den [[Konstruieren (Technik)|Konstruktionen]] Walter Rieselers und unterstützte weiterführende Entwicklungen. 1935 erhielt Walter Rieseler das Patent für einen &amp;#039;&amp;#039;Steilschrauber&amp;#039;&amp;#039; mit starren, [[koaxial]] gelagerten Rotoren (&amp;#039;&amp;#039;Koax-Rieseler&amp;#039;&amp;#039;). Im gleichen Jahr gründete er die &amp;#039;&amp;#039;Rieseler u. Co. Apparatebau&amp;#039;&amp;#039; auf dem Flugplatz Berlin-Johannisthal. Der erste Probeflug des &amp;#039;&amp;#039;Rieseler Hubschrauber R.I&amp;#039;&amp;#039; fand im Sommer 1936 statt. [[Ernst Udet]], zu diesem Zeitpunkt Luftfahrtsachverständiger des RLM, nahm im September an einem Demonstrationsflug teil. Rieseler verbesserte und vergrößerte seine Konstruktion und führte im Frühjahr 1937 Probeflüge mit dem Rieseler Hubschrauber R.II durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Mai 1937 verstarb Walter Rieseler unerwartet an einem Herzinfarkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KdL 6/2023&amp;quot; /&amp;gt; Er hinterließ seine Frau und einen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hubschrauber R.II wurde nach Auflösung der Firma Rieseler u. Co. Apparatebau der [[Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt|Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt]] in Berlin-Johannisthal übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Engelbert Zaschka]]: &amp;#039;&amp;#039;Drehflügelflugzeuge. Trag- und Hubschrauber.&amp;#039;&amp;#039; C.J.E. Volckmann Nachf. E. Wette, Berlin-Charlottenburg 1936, {{OCLC|20483709}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rieseler.de/Walter_Rieseler/index.htm Website seines Enkels Hartmut Rieseler über Walter Rieseler]&lt;br /&gt;
* [http://www.histaviation.com/Rieseler_I_and_II.html Die von Rieseler entwickelten Sportflugzeuge R I und R II, englischsprachig]&lt;br /&gt;
* [http://aircraftwalkaround.hobbyvista.com/rieseler/rieseler.htm Rieselers Sportflugzeug R III]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://avia.russian.ee/helicopters_eng/wilford-r.html | wayback=20070202131742 | text=Weiterentwicklung aus Rieselers und Kreisers Hubschrauber-Entwicklungen, englischsprachig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1296844730|VIAF=7553169032428887720009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rieseler, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Burg, bei Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alter Adler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rieseler, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rieseler, Walter Gustav&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Flugpionier und Erfinder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Burg (bei Magdeburg)|Burg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Mai 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Schöneweide]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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