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	<title>Walter Ostwald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:03:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Ostwald&amp;diff=1345460&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Primavera2023: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-08-27T17:40:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Ostwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Walter Karl Wilhelm Ostwald&amp;#039;&amp;#039;, (* {{JULGREGDATUM|20|5|1886|Link=1}}&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im [http://www.lvva-raduraksti.lv/de.html Taufregister des Doms zu Riga] (lettisch: Rīgas Doms).&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Riga]]; † [[12. Juli]] [[1958]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein [[Deutsch-Balten|deutsch-baltischer]] [[Chemiker]] und [[Wissenschaftsjournalist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Walter Ostwald ist ein Sohn des Chemikers und Nobelpreisträgers [[Wilhelm Ostwald]] sowie der jüngere Bruder des Chemikers [[Wolfgang Ostwald]]. Geboren 1886 in Riga, wuchs Ostwald in Großbothen bei Leipzig auf. Ab 1904 [[Studium der Chemie|studierte er Chemie]] in Leipzig sowie ab 1907 bei dem Nobelpreisträger [[William Ramsay]] in London. In dieser Zeit übersetzte er Noyes&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Kurzes Lehrbuch der organischen Chemie&amp;#039;&amp;#039; ins Deutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1906 bis 1914 leitete er die Redaktion der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Motorfahrer&amp;#039;&amp;#039;, das Amtsblatt des [[ADAC]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1909 erhielt er zusammen mit seinem Bruder Wolfgang ein [[Patent]] für ein Imprägnierverfahren zur „Verhinderung oder Verlangsamung des Verderbens von fertigen Gummigegenständen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nee|04|00|1912|352|ALTSEITE=332|Neuere Patente und Patentanmeldungen|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 war Ostwald Leiter bei der [[Hansa-Lloyd]] in Bremen, später Leiter der wissenschaftlich-technischen Abteilung des [[Aral|Benzol-Verbands]]. Dem dort 1924 entwickelten [[Bibo (Treibstoff)|Benzin-Benzol-Gemisch]], einem [[Ottokraftstoff]] mit einem Mischungsverhältnis „von 6 Teilen [[Motorenbenzin|Benzin]] und 4 Teilen [[Benzol]]“, gab Ostwald im Rahmen eines Preisausschreibens den Namen &amp;#039;&amp;#039;BV-[[Aral]]&amp;#039;&amp;#039;, da Benzol zur chemischen Gruppe der [[Aromaten|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;omaten]] und Benzin zu den [[Aliphatische Kohlenwasserstoffe|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AL&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;iphaten]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://chronist.blogg.de/eintrag.php?id=15 | wayback=20060827203155 | text=1924 - Die Marke Aral wird geboren}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Ostwald erkannte als einer der ersten Wissenschaftler das Problem der Auspuffgase von Autos und führte – wohl inspiriert durch Ideen seines Vaters – bereits 1909 Pionierarbeiten zur Entgiftung von Auspuffgasen mit [[Katalysator]]en durch.&amp;lt;ref name=Offermanns&amp;gt;[[Heribert Offermanns]]: &amp;#039;&amp;#039;Der andere Ostwald&amp;#039;&amp;#039;, Nachrichten aus der Chemie &amp;#039;&amp;#039;57&amp;#039;&amp;#039;, 2009, 1201–1202.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1910 publizierte er seine Ideen in der Zeitschrift Autler-Chemie.&amp;lt;ref name=Ostwald&amp;gt;Walter Ostwald, Autler-Chemie, Autotechnische Bibliothek Band 39, Kapitel 3, Berlin, 1910.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ostwald weist in dieser Publikation auch bereits auf mögliche Probleme hin: „[Es] steht zu befürchten, dass [der Katalysator] durch die nitrosen und schwefligsauren Gase, welche unvermeidliche Begleiter der Auspuffgase sind, bald unbrauchbar gemacht wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Mit dieser Analyse der Verbrennungsprodukte ist der auch sonst auf dem Gebiete der Autochemie verdienstvoll bekannte Name Walter Ostwald eng verbunden: ist er es doch gewesen, der dieselbe auf eine feste wissenschaftliche Grundlage gestellt hat, eine Grundlage, die auch wirtschaftliche und nutzbringende Auswirkung in der Praxis gestattet.&lt;br /&gt;
|Autor=Karl Dieterich&amp;lt;!-- es handelt sich um: https://www.deutsche-biographie.de/sfz69645.html --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|aaz|28|12|1919|16|Prüfung der Motorbetriebsstoffe|HERVORHEBUNG=Walter&amp;amp;#32;Ostwald}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1922 patentierte er ein wirtschaftlich wichtiges Verfahren zur galvanoplastischen Reparatur abgenutzter Maschinenteile.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|emb|04|00|1922|264|ALTSEITE=252|Patentberichte aus dem Gebiete der Elektrotechnik und des Maschinenbaues|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1926 plädierte er in einem Leitartikel der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Auto-Technik&amp;#039;&amp;#039; „Fort mit dem Lack!“ gegen die Hochglanzlackierung von [[Karosserie]]n und [[Fahrgestell]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|mfr|08|02|1926|11|„Fort mit dem Lack!“|HERVORHEBUNG=FORT&amp;amp;#32;MIT&amp;amp;#32;DEM&amp;amp;#32;LACK!}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1927 arbeitete er als Wissenschaftsjournalist, nebenher war er freier Mitarbeiter bei den [[I.G. Farben]]. Er war an der Entwicklung von [[Motalin]], dem von der [[Gasolin (Tankstellenkette)|Deutschen Gasolin AG]] vertriebenen, durch den Zusatz von [[Eisenpentacarbonyl]] zum „kompressionsfesten Betriebsstoff“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.travelbrochuregraphics.com/Automotive_Pages/Autos_2/Motalin.htm Straßenatlas mit Motalinwerbung, ca. 1932].&amp;lt;/ref&amp;gt; gemachten Ottokraftstoff beteiligt, ebenso an der von [[Glysantin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der &amp;#039;&amp;#039;Welt-Brennstofftagung in London&amp;#039;&amp;#039; 1928 machte er einen Vorschlag zur Verbesserung der deutschen Außenhandelsbilanz. Er glaubte,  dass „in Deutschland [[Synthetischer Kraftstoff|synthetisches Benzin]] in so großen Mengen hergestellt werden kann, daß zusammen mit der deutschen [[Benzol|Benzolerzeugung]] eine vollkommene Freimachung von der Benzineinfuhr möglich ist, vorausgesetzt, daß die Steigerung des Verbrauches nicht die der Erzeugung überholt“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|27|11|1928|18|Welt-Brennstofftagung in London|HERVORHEBUNG=Ostwald&amp;amp;#32;glaubt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Ostwald kritisierte außerdem die seiner Meinung nach zu strengen Reglementierungen des Kraftfahrwesens in Deutschland: „Das Erringen eines Führerscheins ist in Deutschland am zeitraubendsten, umständlichsten, schwierigsten und teuersten, desgleichen die Zulassung eines Kraftwagens überhaupt. Nirgend sonst gibt es auch nur annähernd so umfangreiche und komplizierte Gesetze und Vorschriften über das Kraftfahrwesen, die Autosteuer und den Straßenverkehr.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|itj|36|01|1929|1195|ALTSEITE=XI|Von der Tagung des Reichsbundes der höheren technischen Beamten in Königsberg|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 1933 plädierte er „eine Aufnahme des Kraftfahrsports in das Programm der [[Olympische Spiele|Olympischen Spiele]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|19|01|1933|11|Die Gesamtsportversammlung des A. D. A. C.|HERVORHEBUNG=Walter&amp;amp;#32;Ostwald&amp;amp;#32;plädierte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Automobil ging es ihm stets um die bestmögliche Ausnützung des Kraftstoffs. Als [[Fritz Todt]] Ende der 1930er Jahre Versuchsfahrten auf den [[Reichsautobahn]]en  veranlasste, erkannte er den Vorteil der Autobahn auch in dieser Hinsicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Bei Verzicht auf Zeitgewinn spart man auf der Reichsautobahn bis zu 40&amp;amp;nbsp;% Kraftstoff. Bei Verzicht auf Kraftstoffersparnis spart man auf der Reichsautobahn bis zu reichlich einem Drittel an Zeit. Stets spart man auf der Autobahn erheblich an Fahrzeugabnützung. Die Anstrengung des Fahrzeugführers wird durch die Reichsautobahn so stark verringert, daß selbst die doppelte kilometrische Leistung keine größere Nervenbeanspruchung bedeutet.&lt;br /&gt;
|Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Die Straße&amp;#039;&amp;#039;, 1. Märzheft 1939&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|mfr|19|05|1939|18|Verbrauchssenkung durch Fahrdisziplin|HERVORHEBUNG=Bei&amp;amp;#32;Verzicht&amp;amp;#32;auf&amp;amp;#32;Zeitgewinn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor seinem Tod 1958 erschien 1956 sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Diesel und die motorische Verbrennung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* als Übersetzer: {{Literatur |Autor=[[William A. Noyes]] |Titel=Kurzes Lehrbuch der organischen Chemie |Verlag=Akad. Verlagsgesellschaft m. b. H. |Ort=Leipzig |Datum=1907 }}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nee|04|00|1908|203|ALTSEITE=185|Vom Büchermarkte|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Autler-Chemie |Verlag=Richard Karl Schmidt &amp;amp; Co. |Ort=Berlin |Datum=1910}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|asz|04|00|1910|165|ALTSEITE=157|Notizen|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Anm.: Autler = [[Kraftfahrer]].)&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Rezeptchemie für Autler |Verlag=Richard Karl Schmidt &amp;amp; Co |Ort=Berlin |Datum=1918}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|asz|04|00|1918|707|ALTSEITE=703|Autowesen|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Motyl und Motalin.&amp;#039;&amp;#039; Auto-Technik 15, 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung der Treibstoffe in Deutschland von 1923 bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Motor 25, 1937.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Über die Lenkbarkeit der motorischen Verbrennung |Verlag= |Ort= |Datum=1937}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ocz|08|01|1937|200|ALTSEITE=182|Technische Möglichkeiten der Treibstoffwirtschaft|AUTOR=Walter Vogl|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Diesel und die motorische Verbrennung.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg. München 1956.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|633|634|Ostwald, Walter|Hans Christoph von Seherr-Thoß|11760724X}}&lt;br /&gt;
* [[Heribert Offermanns]]: &amp;#039;&amp;#039;Der andere Ostwald,&amp;#039;&amp;#039; [[Nachrichten aus der Chemie]], Band 57, 2009, S. 1201–1202.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11760724X}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://hometown.aol.de/_ht_a/ostwaldenergie/homepage/seiten/s24.htm | wayback=20050321141905 | text=Walter Ostwald (1886-1958)}}&lt;br /&gt;
* {{BBLD|000000010967574X|NAME=Ostwald, Walter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11760724X|LCCN=n/90/715451|VIAF=43471030}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ostwald, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (I.G. Farben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilhelm Ostwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ostwald, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ostwald, Walter Karl Wilhelm (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-baltischer Chemiker und Wissenschaftsjournalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Riga]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juli 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Primavera2023</name></author>
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