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	<title>Walter Oesau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:41:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Oesau&amp;diff=1426036&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A01:5241:70A:7600:0:0:0:48EF: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2024-09-15T06:23:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Signatur Walter Oesau.png|mini|klasse=skin-invert-image|Signatur]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Oesau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1913]] in [[Farnewinkel]]; † [[11. Mai]] [[1944]] bei [[St. Vith]], [[Belgien]]) war ein [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|deutscher]] [[Offizier|Luftwaffenoffizier]] (zuletzt [[Oberst]]) und [[Jagdflieger]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Oesau trat im Oktober 1933 in das [[2. (Preußisches) Artillerie-Regiment (Reichswehr)|2. (Preußisches) Artillerie-Regiment]] der [[Reichswehr]] ein, in dem er am 20. April 1937 er zum [[Leutnant]] befördert wurde. Im April 1938 wechselte er in den Stab der [[Jagdgruppe 88]] der [[Legion Condor]] in [[La Sénia#Camp d&amp;#039;Aviació de la Sénia|La Sénia]] und nahm am [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] teil. Nachdem er dort acht [[Luftsieg]]e errungen hatte, kehrte Oesau Anfang 1939 nach Deutschland zurück. Für seine Leistungen in Spanien erhielt Oesau das [[Spanienkreuz]] in Gold mit Schwertern und Brillanten,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Nimmergut]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Orden und Ehrenzeichen bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4. &amp;#039;&amp;#039;Württemberg II–Deutsches Reich.&amp;#039;&amp;#039; Zentralstelle für wissenschaftliche Ordenskunde, München 2001, ISBN 3-00-001396-2, S. 2091.&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Militärmedaille (Spanien)|Militärmedaille]] sowie die [[Medalla de la Campaña (Spanien)|Medalla de la Campaña]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Walter Oesau in Straubing (Mitterharthausen), ca. 1941 (1).jpg|mini|links|292x292px|Hptm. Walter Oesau, in Straubing (Fliegerhorst), Frühjahr 1941]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1939 wurde er als [[Oberleutnant]] Führer der 7. Staffel im [[Jagdgeschwader 51]]. Am 13. Mai 1940 errang er seinen ersten Luftsieg im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], als er eine französische [[Curtiss P-36|Curtiss Hawk 75]]-Jagdmaschine abschoss. Nach dem Ende des [[Westfeldzug]]es konnte er fünf Luftsiege nachweisen. Am 19. Juli 1940 erfolgte seine Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]]. Als solcher wurde ihm am 20. August 1940 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 576.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Monat erfolgte seine Ernennung zum [[Kommandeur]] der III. Gruppe des Jagdgeschwaders 51, von wo aus er im Dezember 1940 als Kommandeur zur III. Gruppe des Jagdgeschwaders 3 versetzt wurde. Am 5. Februar 1941 errang er seinen 40. Luftsieg und erhielt einen Tag später das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes (9. Verleihung).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Seit Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieges]] war er an der Ostfront in Russland eingesetzt. Hier konnte er am 15. Juli 1941 seinen 80. Luftsieg verbuchen. Am selben Tag wurde er zum [[Major]] befördert und zum [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] des [[Jagdgeschwader 2|Jagdgeschwaders 2]] ernannt. Einen Tag später erhielt Oesau die Schwerter zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub (3. Verleihung).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt; Im Oktober 1941 folgte der 100. Luftsieg. Gleichzeitig erhielt er ein Flugverbot, das erst im August 1942 wieder aufgehoben wurde. Im Juni 1943 wurde er zum „[[Jagdfliegerführer Bretagne]]“ (ehemals [[Jagdfliegerführer 4]]) ernannt und erhielt im Oktober 1943 das Kommando über das Jagdgeschwader 1. Am 1. Mai 1944 wurde er zum [[Oberst]] befördert. Seinen letzten Luftsieg errang er am 8. Mai 1944 gegen eine amerikanische [[Republic P-47]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleswig-Holstein, Meldorf, Friedhof NIK 3228.jpg|mini|Grabmal in Meldorf]]&lt;br /&gt;
Am 11. Mai 1944 flog er mit hohem Fieber, nachdem [[Reichsluftfahrtminister]] [[Hermann Göring]] ihn als Feigling beschimpft hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günther Rall]]: &amp;#039;&amp;#039;Mein Flugbuch: Erinnerungen 1938-2004&amp;#039;&amp;#039;. NeunundzwanzigSechs Verlag 2001, ISBN 3-9807935-3-2, S. 192 ([https://neunundzwanzigsechs.de/wp-content/uploads/2020/03/meinflugbuch_188-192.pdf online] (PDF; 150&amp;amp;nbsp;kB)).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er führte seine Einheit gegen einen Bomberpulk nach Belgien, wurde über der [[Eifel]] von mehreren amerikanischen [[Lockheed P-38|P-38]] „Lightning“ verfolgt und abgeschossen, wobei er starb. Nach seinem Tod wurde das Jagdgeschwader 1 in [[Jagdgeschwader 1 „Oesau“]] umbenannt. Es war damit fortan eines von elf [[Traditionsgeschwader]]n der [[Wehrmacht]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Menzel: {{Webarchiv|url=http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01079/index-30.html.de |wayback=20160304072321 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Traditionsgeschwader der Wehrmacht.&amp;#039;&amp;#039;  }} In: Das Bundesarchiv, Artikeldatum: 16. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seinen etwa 300 Einsätzen errang Oesau 125 Luftsiege, davon zehn gegen viermotorige Bomber. Er wurde auf dem Friedhof in [[Meldorf]] mit [[Militärische Ehren|militärischen Ehren]] beigesetzt. Das Grab ist (Stand 2021) erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Oesau wurde fünfmal namentlich im [[Wehrmachtbericht]] genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Wehrmachtberichte 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Gesellschaft für Literatur und Bildung, Köln 1989. ISBN 3-423-05944-3. Band 3, S. 814.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Meldungen über ihn und andere Jagdpiloten beschlossen jeweils den Tagesbericht. Während am 6. September 1940 sowie am 6. Februar, 4. Juli und 27. Oktober 1941 jeweils neue Erfolge bei der Zahl der Luftsiege gemeldet wurden,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Wehrmachtberichte 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Gesellschaft für Literatur und Bildung, Köln 1989. ISBN 3-423-05944-3: Am 6. September 1940: 20 oder mehr Luftsiege in den Luftkämpfen der letzten Wochen (Band 1, S. 296). Am 6. Februar 1941: 40. Luftsieg (Band 1, S. 417). Am 4. Juli 1941: 54. Luftsieg (Band 1, S. 606). 27. Oktober 1941: 100. Luftsieg (Band 1, S. 710).&amp;lt;/ref&amp;gt; schloss der Bericht am 15. Mai 1944 mit der Meldung über Oesaus „[[Heldentod]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Wehrmachtberichte 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Gesellschaft für Literatur und Bildung, Köln 1989. ISBN 3-423-05944-3. Band 3, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Griese (Schriftsteller)|Friedrich Griese]]: &amp;#039;&amp;#039;Oesau. [[Unsere Jagdflieger]].&amp;#039;&amp;#039; Ihr Leben und Ihre Leistungen in Einzeldarstellungen. Im Auftrage des Reichsmarschalls herausgegeben vom [[General der Jagdflieger]]. Heft 2. Berlin-Herrlingen: [[Hanns Arens]] Verlag 1943 [1944]. 48 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes der Jagdflieger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117106607|LCCN=n2011064524|VIAF=781593}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oesau, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Legion Condor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oesau, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Luftwaffenoffizier und Jagdflieger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Farnewinkel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Mai 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[St. Vith]], [[Belgien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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