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	<title>Walter Nitsche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 22. Januar 2025 um 18:58 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Politiker Walter Nitsche. Zu anderen Personen siehe [[Walter Nitsch]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Nitsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1900]] in [[Breslau]]; † [[14. Juni]] [[1969]] in [[Soltau]]) war ein [[Niedersachsen|niedersächsischer]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und Mitglied des [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nitsche besuchte von 1906 bis 1918 das [[Elisabet-Gymnasium|Elisabeth-Gymnasium]] in Breslau. Im Oktober und November 1918 nahm er kurzfristig als Rekrut im Ersatz-Feld-Artillerie-Regiment Nr. 6 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Vom 18. Februar bis 20. März 1919 war er im [[Grenzschutz Ost|Grenzschutz Oberschlesien]] beim Reserve-Jäger-Bataillon Nr. 11 und vom 21. März 1919 bis 31. März 1920 beim [[Freikorps]] Chappuis und anderen Freikorps; in Folge erhielt er den [[Schlesisches Bewährungsabzeichen|Schlesischen Adler]] II. Stufe. Er absolvierte ein juristisches und volkswirtschaftliches Studium an der [[Universität Breslau]]. Nach der erfolgreichen ersten juristischen Staatsprüfung am 3. November 1923 wurde er 1923 Gerichtsreferendar in Breslau, wo er im selben Jahr auch promovierte. Nach der Großen juristischen Staatsprüfung am 9. November 1927 wurde er im selben Jahr in Berlin [[Richter auf Probe|Gerichtsassessor]]. Vom 1. Januar bis 31. August 1931 war er Gerichtsassessor am [[Landgericht Breslau]]. Vom 1. September 1931 bis zum 8. September 1939 war er anschließend [[Landgerichtsrat]] und Richter am Landgericht Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch hatte Nitsche bis 1927 der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] angehört. Zudem war er seit 1. Juni 1920 Mitglied im [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]] (Mitglieds-Nr. 92.351). Zum 3. November 1933 trat er in die [[Sturmabteilung|SA]] ein, in der er den Rang eines Scharführers erreichte. Ebenfalls 1933 trat er dem [[NS-Rechtswahrerbund]] bei (Mitgliedsnummer 10.456), 1934 der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]] (Mitgliedsnummer 830.489). Am 7. Juli 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 5.592.393).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/30701008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nitsche absolvierte jährliche, ca. einen Monat lange Wehrübungen in den Jahren 1935 bis 1939. Von 1939 bis 1945 war er im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Kriegsteilnehmer und hatte zuletzt den Rang eines Hauptmanns der Reserve inne; er erhielt das [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]] II. Klasse und das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse. Nach [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]] vom 22. Mai bis 6. September 1945 lebte er als Kriegsvertriebener in [[Münster]]. Ab September 1945 betätigte er sich als selbständiger beratender Volkswirt in [[Truppenübungsplatz Munster|Munsterlager]]-Raubkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Entnazifizierung]]s-Hauptausschuss des Stadtkreises Lüneburg wurde Nitsche am 5. Oktober 1948 in Kategorie V als entlastet entnazifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nitsche wurde 1946 Mitglied der SPD. Auf kommunalpolitischer Ebene war er vielfach bei Gemeinde und Kreis tätig. Seit 1952 wurde er Mitglied des Kreistages. Er wurde in der dritten Wahlperiode erstmals zum Mitglied des Niedersächsischen Landtages vom 29. September 1955 bis 5. Mai 1959 gewählt. Eine Wiederwahl gelang ihm in der vierten Wahlperiode vom 26. Februar 1960 bis 5. Mai 1963 und der fünften Wahlperiode vom 18. November 1963 bis 5. Juni 1967. Nitsche war Vorsitzender des Wahlprüfungsausschusses vom 4. Oktober 1961 bis 5. Mai 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephan A. Glienke: &amp;#039;&amp;#039;Die NS-Vergangenheit späterer niedersächsischer Landtagsabgeordneter&amp;#039;&amp;#039;. Abschlussbericht zu einem Projekt der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen im Auftrag des Niedersächsischen Landtages. Herausgegeben vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Durchgesehener Nachdruck der ersten Auflage. Hannover 2012, S. 187f ([http://www.landtag-niedersachsen.de/download/29627/bericht_historische_kommission.pdf online als PDF)].&lt;br /&gt;
* [[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 273.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103510136X|VIAF=301842669}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nitsche, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schlesischen Bewährungsabzeichens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nitsche, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juni 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Soltau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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