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	<title>Walter Moras - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T22:48:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Moras&amp;diff=1828542&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-30961-77: Grammatikalischer Fehler</title>
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		<updated>2025-11-02T13:21:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatikalischer Fehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Otto Moras&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Januar]] [[1856]] in [[Berlin]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;STA&amp;quot; /&amp;gt; † [[4. März]] [[1925]] in [[Harzburg]]) war ein deutscher Maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine Entwicklung wurde wesentlich geprägt von dem bekannten [[Marinemalerei|Marine-]] und [[Landschaftsmalerei|Landschaftsmaler]] [[Hermann Eschke]], in dessen Atelier er seine Ausbildung erhielt. 1876 stellte er zum ersten Mal auf der Ausstellung der [[Preußische Akademie der Künste|Königlichen Akademie der Künste]] in Berlin aus. Bis 1912 war er mit wenigen Ausnahmen kontinuierlich auf den [[Große Berliner Kunstausstellung|Großen Berliner Kunstausstellungen]] vertreten. Mehrfach beteiligte er sich auch an den Ausstellungen des [[Bremer Kunstverein]]s, des [[Oldenburger Kunstverein]]s, des Königsberger Kunstvereins und war 1890 auf der Jahresausstellung in München präsent.[[Datei:Walter Moras - Signatur.jpg|mini|Signatur]][[Datei:Walter Moras - Mondaufgang.jpeg|mini|Walter Moras, Öl auf Leinwand, 53&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;62&amp;amp;nbsp;cm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Empfehlung seines Lehrers Hermann Eschke malte Walter Moras in jungen Jahren vor allem auf der Insel [[Rügen]] und in [[Mecklenburg]]. Er bereiste [[Norwegen]], [[Italien]], [[Holland]]. Viele seiner Bilder entstanden im märkischen Umland von Berlin und später im [[Spreewald]]. Als Spreewald-Maler erreichte er den Höhepunkt seiner Bekanntheit und wurde wohlhabend. Er gehörte zu den naturnahen Landschaftsmalern, deren Schaffen mit der Blütezeit der [[Freilichtmalerei]] zusammenfiel. In Berlin malte er kaum, obgleich er bis 1921 Berliner war und von der Kunstwissenschaft als „Berliner Maler“ geführt wird. Mehrfach hielt er sich auch zu Malstudien in Ostpreußen auf und war Gast auf dem Rittergut der Familie von Sanden in Tussainen an der Memel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Walter Moras - Märkisches Dorf.jpeg|mini|Walter Moras – Märkisches Dorf, Öl auf Malpappe, 34&amp;amp;nbsp;× 53&amp;amp;nbsp;cm]]&lt;br /&gt;
Aufgrund eines Lungenleidens fuhr er ab 1917 mehrfach zu Kuraufenthalten in den Harz. Er malte dabei sowohl in Wernigerode als auch in Bad Harzburg ausdrucksstarke Winterbilder. Ab 1921 gab er seinen Wohnsitz in Berlin auf und zog endgültig nach Bad Harzburg. Durch die Inflation war sein Vermögen bald aufgezehrt. Der Hunger verschlechterte seinen Gesundheitszustand. Er starb einsam und vergessen als Pflegefall, betreut von zwei mildtätigen Pensionsbesitzerinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Moras war nicht Mitglied im [[Verein Berliner Künstler]], den Kontakt zur Kunstpresse mied er. Er schloss sich auch keiner Norddeutschen Künstlerkolonie an, obgleich er zeitgleich in deren Gefilden malte. Er hatte vermutlich autistische Züge und fand nur wenige Freunde und Gönner. Seine Malweise ist realistisch, geprägt von einem Hauch Melancholie, meist schlicht und kultiviert. Gelegentlich finden sich in seinen stimmungsvollen poetischen Bildern impressionistische Einflüsse. In späteren Jahren schuf er großformatige Herbstbilder, die durch ihre warmen Farbtöne bestechen. Gleiches gilt auch für seine Winterlandschaften, die sehr sorgfältig komponiert sind und im Schnee besonders subtile Tönungen aufweisen. Die Gemälde von Walter Moras sind bis heute beliebt und werden immer wieder auf Kunstauktionen gehandelt.[[Datei:Walter Moras - Verschneite Wassermühle.jpg|mini|Walter Moras – Verschneite Wassermühle, Gouache, 24&amp;amp;nbsp;x&amp;amp;nbsp;36&amp;amp;nbsp;cm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. März 1883 heiratete er die Putzmacherin Ida Balluschek (*&amp;amp;nbsp;1860), Tochter des Kutschers Joseph Balluschek.&amp;lt;ref name=&amp;quot;STA&amp;quot; /&amp;gt; Aus der Ehe ging Otto Max &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bruno Moras&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;14.&amp;amp;nbsp;Oktober 1883 in Berlin; †&amp;amp;nbsp;13.&amp;amp;nbsp;März 1939 ebenda) hervor. Er wurde auch Maler, konnte aber nicht aus dem Schatten seines Vaters heraustreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moras, Walter - Herbst im Spreewald.gif|miniatur|Walter Moras: &amp;#039;&amp;#039;Herbst im Spreewald&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meeresbrandung mit Wrack&amp;#039;&amp;#039; um 1875&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;An der jütischen Küste&amp;#039;&amp;#039; um 1876&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mondaufgang&amp;#039;&amp;#039; um 1879&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wildbach mit Holzschneidemühlen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonnenuntergang im Winter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mühle am Bachufer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kartoffelernte&amp;#039;&amp;#039; um 1886&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ostseestrand&amp;#039;&amp;#039; um 1887&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Märkisches Dorf im Frühling&amp;#039;&amp;#039; um 1888&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dorf Göhren auf Rügen&amp;#039;&amp;#039; um 1890&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blick auf einen Hochofen in Ruhrort&amp;#039;&amp;#039; um 1891&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;An der Ostsee&amp;#039;&amp;#039; um 1892&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nordfjord&amp;#039;&amp;#039; um 1894&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Märztag&amp;#039;&amp;#039; um 1897&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbsttag in Potsdam&amp;#039;&amp;#039; um 1900&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbst im Spreewald&amp;#039;&amp;#039; um 1905&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abendstimmung an der Ostsee&amp;#039;&amp;#039; um 1908&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Winter im Dorf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbstlandschaft&amp;#039;&amp;#039; um 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Winterlandschaft&amp;#039;&amp;#039; um 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wartende&amp;#039;&amp;#039; um 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heidelandschaft&amp;#039;&amp;#039; ([[Nationalgalerie (Berlin)|Nationalgalerie Berlin]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bauernhof mit Garten&amp;#039;&amp;#039; ([[Kulturhistorisches Museum Magdeburg]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mondschein. Motiv aus Anklam&amp;#039;&amp;#039; ([[Steintor (Anklam)|Museum im Steintor]] [[Anklam]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spreewald im Sonnenuntergang&amp;#039;&amp;#039; ([[Museum Schloss Lübben]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dorfstraße in der Mark Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; ([[Kunstforum Ostdeutsche Galerie]] [[Regensburg]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Irmgard Wirth]]: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Malerei im 19. Jahrhundert. Von der Zeit Friedrichs des Großen bis zum Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Siedler Verlag, Berlin 1990, ISBN 3-88680-260-4, S.&amp;amp;nbsp;391–398.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Boetticher (Kunsthistoriker)|Friedrich von Bötticher]]: &amp;#039;&amp;#039;Malerwerke des 19. Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Pantheon-Verlag, Leipzig 1941, Band 2, S. 73 ([https://archive.org/stream/malerwerkedesne01boetgoog#page/n82/mode/2up Digitalisat der Ausgabe von 1898]).&lt;br /&gt;
* [[Alfried Nehring]]: &amp;#039;&amp;#039;Walter Moras. Spuren eines Malerlebens; aus der Blütezeit der Freilichtmalerei.&amp;#039;&amp;#039; Klatschmohn Verlag, Bentwisch 2010, ISBN 978-3-941064-13-3.&lt;br /&gt;
* Alfried Nehring: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Eschke. Klippen und Küsten; ein Urgestein der Berliner Malerei im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Klatschmohn Verlag, Bentwisch 2012, ISBN 978-3-941064-32-4, S.&amp;amp;nbsp;50–53.&lt;br /&gt;
* Alfried Nehring: &amp;#039;&amp;#039;Walter Moras. Zwischen Ostssee und Spreewald&amp;#039;&amp;#039; Neue umfassende Bildbiografie zum 100. Todestag des Malers 2025. Selbstverlag, hergestellt im Klatschmohnvelag, Bentwisch 2025, ISBN 978-3-910906-013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{artnet.de}}&lt;br /&gt;
* Alfried Nehring: [http://www.walter-moras.de/index.htm private Website über &amp;#039;&amp;#039;Walter Moras. Seine Landschaften. Sein Leben&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |url=http://www.hampel-auctions.com/de/archive-artists/m/786.html |text=Walter Moras bei HAMPEL-Auktionen}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.lr-online.de/regionen/luebben/Raetsel-um-Maler-Walter-Moras-offenbar-geloest;art1058,1588630 |wayback=20160306225321 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rätsel um Maler Walter Moras offenbar gelöst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 3. April 2007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;STA&amp;quot;&amp;gt;Angaben nach Heiratsregister des Standesamtes Berlin III, Nr. 80B/1883.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117136204|LCCN=no/2012/41684|VIAF=20449549}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moras, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moras, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Moras, Walter Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Januar 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Harzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-30961-77</name></author>
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