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	<title>Walter Menzel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Malabon: HC: Ergänze Kategorie:Stellvertretender Ministerpräsident (Deutschland)</title>
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		<updated>2025-12-16T18:51:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Stellvertretender_Ministerpr%C3%A4sident_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Stellvertretender Ministerpräsident (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Stellvertretender Ministerpräsident (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den SPD-Politiker Walter Menzel. Zum CDU-Politiker siehe [[Walter Mentzel]], zum Philosophen und Autor siehe [[Walter Menzl]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Menzel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. September]] [[1901]] in [[Berlin]]; † [[24. September]] [[1963]] in [[Bad Harzburg]]) war ein deutscher Politiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Er war Mitglied des [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rates]] und ist damit einer der „Väter“ des [[Grundgesetz]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Oberrealschule]] studierte Menzel von 1920 bis 1923 in [[Humboldt-Universität Berlin|Berlin]] und [[Freiburg im Breisgau]] Rechts- und Staatswissenschaften. Nach dem Referendarexamen im Jahr 1923 in Berlin wurde er 1925 an der [[Universität Breslau]] zum Doktor der Rechte promoviert. 1927 legte er die Große Juristische Staatsprüfung ab und arbeitete anschließend ein Jahr als Amtsrichter in [[Potsdam]]. Nach einer Tätigkeit als Finanzrat im Preußischen Finanzministerium wurde er 1931 zum [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des [[Oberlahnkreis]]es ernannt. Menzel war mit damals 30 Jahren der jüngste Landrat des Freistaates Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] wurde er entlassen und nach einem Jahr der Arbeitslosigkeit im Jahr 1934 als Rechtsanwalt in Berlin zugelassen. Er verwaltete – soweit möglich – treuhänderisch das Vermögen emigrierter jüdischer Mandanten; 1937 besuchte er während einer Reise in die USA emigrierte Freunde und Bekannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Entnazifizierungsakten Walter Menzel (nicht NSDAP-Mitglied)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verteidigte Verfolgte und Personen, die im Widerstand waren, u. a. [[Elisabeth Pungs]] und den Architekten [[Hugo Häring]] im Rahmen der Schwierigkeiten um die private [[Schule Reimann|Kunstschule &amp;quot;Kunst und Werk&amp;quot;]]&amp;lt;ref&amp;gt;Indirekte Nennung seiner Person bei: Margot Aschenbrenner, „Hugo Häring und die Reimann-Häring-Schule“, in: Hans M. Wingler, Kunstschulreform 1900–1933: Bauhaus Weimar, Dessau, Berlin, Kunstschule Debschitz, München, Frankfurter Kunstschule, Akademie Breslau, Reimann-Schule, Berlin [anlässl. der gleichn. Ausstellung im Rahmen der 15. Europäischen Kunstausstellung Berlin 1977 „Tendenzen der Zwanziger Jahre“ im BAUHAUS-ARCHIV, Berlin], Reihe: studio, Gebrüder Mann, Berlin 1977, S. 268–270, hier: 269. 1988 erinnert sich Aschenbrenner dann explizit an Walter Menzel. Vgl. Anm. 15 bei: Peter Blundell Jones: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Häring – The Organic Versus the Geometric&amp;#039;&amp;#039;, Axel Menges, Stuttgart 1999, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach 1945 war er auch [[Notar]]. 1946 wechselte er zum Oberpräsidium der [[Provinz Westfalen]], wo er das Generalreferat für Innere und Allgemeine Verwaltung leitete. Später war er stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der [[Klöckner-Werke]] und Geschäftsführer des &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsausschusses „Kampf dem Atomtod“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menzel war mit einer Tochter des früheren preußischen Innenministers [[Carl Severing]] verheiratet. Er wurde mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern des [[Bundesverdienstkreuz]]es ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Menzel trat 1919 der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] und zwei Jahre später der SPD bei. Er gehörte auch dem [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]] und dem &amp;#039;&amp;#039;Sozialistischen Juristenbund&amp;#039;&amp;#039; an. 1946 wurde er in den SPD-Parteivorstand gewählt und gehörte 1959 der Programmkommission für das [[Godesberger Programm]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Menzel war von [[Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 1947|1947]] bis 1954 [[MdL|Landtagsabgeordneter]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Dem [[Zonenbeirat]] der der britischen Zone gehörte er 1947/48 an, dem [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rat]] 1948/49. In Letzterem war er stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menzel war Mitglied des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]], seit dessen erster [[Bundestagswahl 1949|Wahl 1949]] bis zu seinem Tode 1963. Im Jahre 1949 gelangte er über die Landesliste der SPD ins Parlament, danach war er in zwei Legislaturperioden direkt gewählter Abgeordneter des [[Bundestagswahlkreis Dortmund I|Wahlkreises Dortmund I]], [[Bundestagswahl 1961|1961]]. Schließlich wurde er wieder über die Landesliste der SPD in den Bundestag gewählt. Vom 15. Februar 1951 bis 1957 war er Vorsitzender des Bundestagsausschusses zum Schutz der Verfassung, vom 7. November 1951 bis 1953 auch des &amp;#039;&amp;#039;Parlamentarischen [[Untersuchungsausschuss]]es betreffend Dokumentendiebstahl im Bundeskanzleramt&amp;#039;&amp;#039;. Vom 7. Oktober 1952 bis 1961 war er Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Menzel war vom 29. August 1946 bis zum 1. August 1950 [[Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen|Innenminister]] und stellvertretender Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Aufbau der deutschen Republik&amp;#039;&amp;#039;, Phönix-Verlag, Minden 1946.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die politische und staatliche Ordnung der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hermann Wandersleb]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Recht, Staat, Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart, Köln, 1950, Band 2, Seiten 122 bis 130.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundgesetz und Verfassungswirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutsches Verwaltungsblatt, 1959, Heft 10, Seiten 346 bis 354.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parliamentary Politics in the Federal Republic of Germany.&amp;#039;&amp;#039; In: Parliamentary Affairs, Volume 13, Number 4, Seiten 509 bis 519.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Kabinett Amelunxen I]] – [[Kabinett Amelunxen II]] – [[Kabinett Arnold I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|107|108|Menzel, Walter|Ilse Fischer|118869140}}&lt;br /&gt;
* [[Thomas Klein (Historiker)|Thomas Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau und in Waldeck 1867 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 70), Hessische Historische Kommission Darmstadt, Historische Kommission für Hessen, Darmstadt/Marburg 1988, ISBN 3-88443-159-5, S. 173.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 554–555.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118869140}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_m/menzel-wa.htm Biographische Notiz] des Archivs der sozialen Demokratie, [[Friedrich-Ebert-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00641}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118869140|titel=Menzel, Walter| datum=2020-02-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock &lt;br /&gt;
 |Navigationsleiste Landräte des Oberlahnkreises&lt;br /&gt;
 |Navigationsleiste Innenminister Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118869140|LCCN=n/85/111375|VIAF=32794403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Menzel, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Oberlahnkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Amtsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zonenbeirates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parlamentarischen Rates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Ministerpräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Menzel, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. September 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Harzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Malabon</name></author>
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