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	<title>Walter Meidinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:39:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Meidinger&amp;diff=2841000&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zwetschgenbaum: /* Schriften (Auswahl) */ 2. Ergänzung</title>
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		<updated>2023-12-22T16:30:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften (Auswahl): &lt;/span&gt; 2. Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Meidinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1900]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]; † [[5. Februar]] [[1965]] in [[Braunschweig]]) war ein deutscher [[Chemiker|Photochemiker]]. Er leitete von 1949 bis 1962 das [[Photochemie|Photochemische]] Laboratorium der [[Physikalisch-Technische Bundesanstalt|Physikalisch-Technischen Bundesanstalt]] in Braunschweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Architekten Max Meidinger (1856–1923) und dessen Ehefrau Hedwig, geb. Ramisch (1868–1931) studierte von 1919 bis 1923 [[Chemie]] und [[Physik]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. Er wurde 1923 am Institut für Physikalische Chemie bei [[John Eggert]] und [[Walter Noddack]] auf dem Gebiet der Photochemie mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die photographische Schwärzungskurve&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Er war anschließend drei Jahre im wissenschaftlichen Laboratorium der [[Agfa]]-Werke in [[Berlin]] tätig, bevor er 1927 an das Photochemische Laboratorium der [[Physikalisch-Technische Reichsanstalt|Physikalisch-Technischen Reichsanstalt]] (PTR) in Berlin wechselte. Hier war Meidinger u. a. für die Überwachung der normgerechten Einhaltung der Angaben der [[Filmempfindlichkeit|Lichtempfindlichkeit]] photographischer Speichermedien zuständig. Die Laborleitung wurde ihm 1935 übertragen. Im Jahre 1943 verlegte die PTR ihren Sitz nach [[Weida]] in [[Thüringen]], wohin auch Meidinger wechselte. Von 1941 bis 1945 hatte er den Vorsitz der 1930 von [[Robert Thomas Dietrich Luther|Robert Luther]] gegründeten [[Deutsche Gesellschaft für Photographische Forschung|Deutschen Gesellschaft für Photographische Forschung]] inne. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war Meidinger von 1945 bis 1949 am [[Deutsches Amt für Maß und Gewicht|Deutschen Amt für Maß und Gewicht]] in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] tätig. Von 1948 bis 1962 war er Vorsitzender des Ausschusses für [[Sensitometrie]] beim [[Deutsches Institut für Normung|Deutschen Normenausschuss]], wo er sich u. a. mit der Normierung der Empfindlichkeit photographischer Materialien beschäftigte. Seit 1949 war Meidinger bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig beschäftigt, wo er das Photochemische Laboratorium bis zu seiner Pensionierung 1962, zuletzt als [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Oberregierungsrat]], leitete. Die [[Berufung (Amt)|Berufung]] an eine Hochschule lehnte er zweimal ab. Meidinger starb 1965 in Braunschweig. Sein akademischer Lehrer John Eggert, emeritierter Professor für Fotografie an der [[ETH Zürich]], würdigte ihn in einem Nachruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1930 erhielt Meidinger die Silberne und 1943 die Goldene Medaille der [[Photographische Gesellschaft|Photographischen Gesellschaft]] Wien. Mit der &amp;#039;&amp;#039;Henderson Medal&amp;#039;&amp;#039; der [[Royal Photographic Society]] Großbritanniens wurde er 1952 geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliche Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Meidinger hatte einen bedeutenden Anteil an der Entwicklung der wissenschaftlichen Grundlagen der Photographie. Seine wegweisenden Untersuchungsergebnisse über die [[Quantenausbeute]] des photographischen Elementarprozesses ermöglichten Fortschritte im theoretischen Verständnis des [[Entwicklung (Fotografie)|latenten Bildes]]. Im Jahre 1939 entdeckte er an der PTR die [[Fluoreszenz]] von [[Silberhalogenid]]en bei tiefen Temperaturen, wodurch der Spektralbereich von Filmen in den Röntgen- und Infrarotbereich erweitert werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ptb.de/cms/fileadmin/internet/publikationen/ptb_mitteilungen/mitt2012/Heft2/PTB-Mitteilungen_2012_Heft_2.pdf#page=33 &amp;#039;&amp;#039;PTB-Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039; 122 (2012), Heft 2, S. 32.] (PDF; 4,9&amp;amp;nbsp;MB) auf ptb.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Er führte kinetische Untersuchungen zur Entwicklung von Silberbromidpartikeln mit unterschiedlichem Belichtungszustand und die Verteilung des [[Photolyse|photolytisch]] entstandenen Silbers in [[Fotografie#Lichtempfindliche Schicht|photographischen Schichten]] durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Quantenausbeute bei der durch photolytisch gebildetes Silber sensibilisierten Photolyse des Halogensilbers in photographischen Schichten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Abhandlungen des Deutschen Amtes für Maß und Gewicht&amp;#039;&amp;#039;, 1. Bd., 1949, S. 117–152.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Quantenausbeute bei der Protolyse des Halogensilbers in photographischen Schichten auf Grund der Eigenabsorption des Halogensilbers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Abhandlungen des Deutschen Amtes für Maß und Gewicht&amp;#039;&amp;#039;, 1. Bd., 1949, S. 74–116.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die theoretischen Grundlagen der photographischen Prozesse&amp;#039;&amp;#039;. Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der wissenschaftlichen und angewandten Photographie&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, Wien, Berlin 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die photographische Schwärzungskurve&amp;#039;&amp;#039; (Dissertation), Berlin 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|639|640|Meidinger, Walter|Bettina Löser|142870641}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|142870641|TYP=Literatur von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142870641|VIAF=159974285}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meidinger, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meidinger, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Photochemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Februar 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zwetschgenbaum</name></author>
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